„Wahlalternative Kieler Bürger“ - außen gelb und rot, innen braun

(Wahl)Alternative – dieser Parteiname steht zur Zeit hoch im Kurs. Nach der „Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit“ (WASG), die später mit der PDS zur Partei Die Linke fusionierte, und der neuen Protestbewegung „Alternative für Deutschland“ nun also die „Wahlalternative Kieler Bürger“ (WaKB). Hinter der auf den ersten Blick unverfänglichen Bezeichnung sammeln sich knallharte Rechtsextremisten mit einem typischen fremdenfeindlichen Programm.  

Rechtsanwalt Peter Richter: Wer ist der Mann, der für die NPD das Parteiverbotsverfahren gewinnen soll?

Er gilt als neuer „Staranwalt“ der NPD: Peter Richter aus Saarbrücken. In den zurückliegenden Wochen machte er nicht nur als Verteidiger von NPD-Größen auf sich aufmerksam, sondern wird von der Parteispitze auch als Prozessbevollmächtigter im anstehenden Verbotsverfahren gehandelt. Wer ist die „Nachwuchshoffnung“ der Rechtsextremisten?  

UPDATE: Willkommen zu Ricardas Märchenstunde: Landrat verklagt NPD-Aktivistin

Von einem gewalttätigen Zwischenfall wurden die Proteste gegen eine rechtsextreme Veranstaltung am Samstag in Homburg überschattet. Tatsächlich liest sich die NPD-Meldung spektakulär: Ricarda Riefling, Mitglied des Bundesvorstandes, sei von Landrat Clemens Lindemann mit der „Faust ins Gesicht“ geschlagen worden. Doch augenscheinlich vertauscht die NPD-Propagandaabteilung hier Opfer- und Täterrolle. Willkommen zu Ricardas Märchenstunde.

Landtagswahl Niedersachsen: Bruchlandung für die NPD

Für politisch Interessierte bot die gestrige Landtagswahl in Niedersachen einen Leckerbissen. Erst kurz nach 23.00 Uhr stand der Sieger fest: Zukünftig wird das Bundesland wahrscheinlich von einer rot-grünen Koalition regiert. Die rechtsextreme NPD hingegen erlebte in ihrem einstigen Stammland eine Bruchlandung: Sie kam nur auf 0,8 Prozent und fällt damit aus der staatlichen Parteienteilfanzierung.

NPD-Landesparteitag Sachsen: „V-Leute“ in den eigenen Reihen unerwünscht

Ohne Zwischenfälle ging am Samstag der Landesparteitag der sächsischen NPD über die Bühne. Zum Nachfolger des zurückgetretenen Mario Löffler wählten die Delegierten Holger Szymanski, den Leiter des „Parlamentarischen Beratungsdienstes“. Ein bemerkenswerter Beschluss wurde indes getroffen: Die Landesvorstandsmitglieder müssen zukünftig mit ihrer Unterschrift versichern, keine „V-Männer“ zu sein – sonst droht eine Strafe von 15.000 Euro.