Dresden: Comeback des „Trauermarsches“?

Über Jahre gelang es der Zivilgesellschaft in Dresden, die rechtsextremen „Gedenkmärsche“ zum 13. Februar an den Stadtrand zu verdrängen. Die Demos schrumpften deutlich. Das könnte sich nun ändern: Mehrere hundert Neonazis sind am Freitag durch das Zentrum der sächsischen Landeshauptstadt marschiert. Massive Kritik gab es zudem am Polizeieinsatz am Rand der rechtsextremen Demonstration.

Old School Society: Weiterer Prozess gegen rechte Terrorgruppe

Die „Oldschool Society“ machte erstmals 2015 Schlagzeilen, als der Kern der rechtsextremen Terrorgruppe ausgehoben wurde. Sicherheitsbehörden fingen kurz zuvor Anschlagspläne gegen eine Flüchtlingsunterkunft ab. Nachdem 2017 bereits der erste Prozess gegen die Rechtsterroristen endete, müssen sich nun zwei weitere, mutmaßliche Mitglieder der Gruppe vor dem Oberlandesgericht in Dresden verantworten.

Poggenburg lädt ein: Die Alternative zur Alternative

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass André Poggenburg sich mit einer Handvoll Mitstreitern von der AfD abspaltet. Wohin die Reise gehen soll, machte er gestern klar. Auf dem Neujahrsempfang des „Aufbruchs deutscher Patrioten“ im ostsächsischen Cotta versammelte sich die Mischszene an der rechten Flanke der AfD: Partei-Aussteiger, Pegida-Kader, Republikaner und gewaltbereite Neonazis. Aber welche Chancen kann sich die Gratwanderung am und jenseits des rechten Randes ausmalen?