Einschüchterungsversuche von Rechts in Lassan – Einstellung gegen Geldzahlung wegen Körperverletzung

Bereits im vergangenen Sommer wurde einem 34-jährigen Lassaner die Scheibe seiner Wohnung, in der er eine Postkarte mit der Aufschrift „Kein Ort für Neonazis“ angebracht hatte, mit einem Feldstein eingeworfen. Einige Monate später, am 18.11.12, wurde er auf einer Karnevalsveranstaltung im Ort von dem ihm bis dahin unbekannten Andreas W. unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Sebastian K., ein bekannter Lassaner Neonazi, ließ dem Betroffenen daraufhin deutlich werden: „Das ist auch der Grund, warum wir euch die Scheibe eingeschlagen haben.“ Diese Vorfälle wurden gestern, am 24. Juni 2013, vor dem Anklamer Amtsgericht verhandelt. 

Nach rassistisch motiviertem Angriff mit Baseballschläger: Polizei fasst einschlägig bekannten Neonazi

In Berlin-Niederschöneweide überfiel in der Nacht zu Montag ein einschlägig bekannter Neonazi einen türkischen Kleinunternehmer mit einem Baseballschläger. Die herbeigerufene Polizei konnte den Gewalttäter schnell dingfest machen. In seinem Verhör beharrte der geständige Schläger darauf, „unter Hitler“ wäre Deutschland besser gewesen.  

Kehrt der Neonazi-Terror nach Hamburg-Bergedorf zurück? Unbekannte verüben drei Anschläge auf linkes Jugendzentrum

Der Hamburger Stadtteil Bergedorf war in den späten achtziger, frühen neunziger Jahren ein Hotspot der Neonaziszene im Norden. Zahlreiche Führungskader mittlerweile verbotener Gruppierungen schlugen hier ihre Zelte auf. Hinzu kam eine vitale braune Jugendszene – rassistische Gewalt war fast an der Tagesordnung. An diesen Straßenterror wollen die heutigen Neonazis anknüpfen, in den letzten Tagen gab es gleich drei Anschläge auf ein alternatives Jugendzentrum. Außerdem soll sich eine neue „Kameradschaft“ gegründet haben.