Vorbild für Deutschland? Facebook löscht Profile von griechischer Neonazi-Partei „Chrysi Avgi“

Die Sozialen Netzwerke haben für die Kommunikation rechtsextremer Gruppierungen einen enormen Stellenwert – in Deutschland hat die NPD diesbezüglich eine Vorreiterrolle eingenommen. Alle Versuche, die Partei von Facebook zu verbannen, sind gescheitert. Dass es anders geht, zeigt ein Blick nach Griechenland: Die Profile der Neonazi-Partei „Chrysi Avgi“ (XA) wurden nämlich wegen ihrer rassistischen Propaganda gesperrt.

Online-Kampf gegen Neonazis: Facebook und Google brauchen „mehr Manpower“ für proaktive Maßnahmen

Die Organisation jugendschutz.net überwacht das Internet auf jugendgefährdende Inhalte und veranlasst immer wieder die Löschung entsprechender Videos und Websites, zuletzt des rechtsextremen Portals Altermedia. Im Interview mit ENDSTATION RECHTS. erklärt eine Sprecherin, warum sie sich eine aktiveres Eingreifen von Facebook und Google wünscht.

Familienzoff: FN-Gründer Jean-Marie Le Pen kritisiert "lauwarme" Strategie seiner Tochter

Bei den letzten französischen Präsidentschaftswahlen hatte das Ergebnis des Front National (FN) für einen Paukenschlag gesorgt. Unter der Führung von Marine Le Pen erzielte die nationalistische Partei ein Rekordergebnis von 17,9 Prozent. Doch an ihrer vermeintlich weichgespülten Linie findet ihr Vater als beinharter Überzeugungstäter kaum Gefallen.

Splitterpartei „Die Rechte“ wird zum Sammelbecken militanter Neonazis

Eigentlich ist es eine kaum bemerkenswerte Mitteilung, die die Partei „Die Rechte“ am Wochenende auf ihrer Webseite einstellte. Dort berichtet die Worch-Truppe, in Nordrhein-Westfalen habe sich ein Landesverband gegründet. Doch die Personen, die zukünftig im Vorstand der Gliederung sitzen werden, bieten einigen Sprengstoff. Einige von ihnen stammen aus den kürzlich verbotenen militanten Neonazi-Organisationen und waren zuvor selbst bei der NPD abgeblitzt.

Parlamentswahl in den Niederlanden: Schlappe für Rechtspopulist Wilders

Der einstige „Shootingstar“ unter den europäischen Rechtspopulisten, Geert Wilders, ist bei den niederländischen Parlamentswahlen mit seiner „Partei für die Freiheit“ heftig abgestürzt – sie büßte ein Drittel ihrer Sitze ein. Offenbar hat sich ihr europafeindlicher Kurs nicht ausgezahlt. Wilders kündigte unterdessen an, „knallhart“ zurückzukommen.