Plauen: Fackelmarsch an Gedenktag

Am Montagabend zog der Dritte Weg erneut durch das vogtländische Plauen. Der Neonazi-Aufmarsch sorgte schon im Vorfeld für Aufsehen, da eine Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Deportation der Plauener Juden aufgrund von Sicherheitsbedenken abgesagt werden musste. Letztlich folgten dem Aufruf der Kleinstpartei nur etwa 150 Personen, während der Gegenprotest mindestens doppelt so viele Menschen auf die Straße brachte. Trotzdem drohen die Rechtsextremisten an Einfluss in der Region zu gewinnen und auch „Normalbürger“ schließen sich ihnen zunehmend an.

Duisburg: PRO NRW-Anhänger beim Plakatieren angegriffen

Im letzten Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen hatte die rechtspopulistische Splitterpartei PRO NRW vor allem mit ihrem provokanten Aktionen für Schlagzeilen gesorgt. Ihre Anhänger zeigten vor zahlreichen Moscheen im ganzen Land Mohammed-Karikaturen und zogen damit den Hass radikalislamistischer Salafisten auf sich, der sich in gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei entlud.