Gewaltvorwürfe gegen sächsischen NPD-Chef Baur: Vergleich erreicht und doch kein Ende?

Der Rosenkrieg zwischen dem Landesvorsitzenden der NPD in Sachsen, Jens Baur, und seiner ehemaligen Lebensgefährtin, erregte großes Aufsehen. Die Rede war von häuslicher Gewalt, die Fronten so verhärtet, dass der Fall schließlich vor Gericht landete. Ein weiterer Skandal in der Geschichte der „Nationaldemokraten“, bei dem noch kein Ende in Sicht ist: Man einigte sich zwar auf einen Vergleich – beide Personen dürfen sich öffentlich nicht mehr darüber äußern – jedoch sind weitere rechtliche Konsequenzen nicht auszuschließen.

Bautzen: CDU-Politiker plaudert Interna an NPD-Chef aus

Die Art der politischen „Aufarbeitung“ der fremdenfeindlichen Hetzjagden in Bautzen war schon in der Vergangenheit von einer auffallenden Distanzlosigkeit zur NPD geprägt. Nun wurde nach einem Gespräch zwischen dem CDU-Vize-Landrat Witschas und einem NPD-Funktionär bekannt, dass sogar Interna der Verwaltung weitergegeben wurden. Das Verhältnis der beiden Männer ist nach MDR-Informationen enger als bekannt.