Vom Tontaubenschießen: Wie Götz Kubitschek versucht, die Frontlinien zu verschieben

Am 8. März 2010 rieben sich einige verwundert die Augen: Prompt als die Nachricht die Runde gemacht hatte, dass Erich Vad zum General befördert werden soll, wies Götz Kubitschek im Netztagebuch der „Sezession" auf die Tatsache hin, dass eben dieser zu den ersten Autoren der eigenen Zeitschrift gehörte. Ein wenig sah es danach aus, als ob er die Antifa-Arbeit zumindest im Bereich „Recherche" nun selbst übernehmen wollte.

Besuch bei Jüngers Jüngern: Wo die konservative Welt noch in Ordnung ist.

Einmal im Jahr treffen sich Deutschlands Freunde der Werke des Dichters Ernst Jünger in der schwäbischen Provinz im Kloster Heiligkreuztal. An nämlichem, fast asketischem Orte verweilt alljährlich jedoch nicht nur eine elitäre und illustre Gesellschaft, sondern scheint auch der verschollene konservative Kern der Union verborgen zu sein. Im Ländle ist die Welt halt irgendwie noch „in Ordnung".

„Wir müssen die besseren Faschisten sein" - Rechtes Politmagazin „Zuerst!" bittet Kommunarden Langhans zum Gespräch

Jede Zeitung ist auf interessante Gesprächspartner angewiesen. Für publizistische Parias gilt dies um so mehr. Die Wochenzeitung „Junge Freiheit" (JF) kann ein Lied davon singen, geht es ihr doch selten nur um den Inhalt, sondern immer auch um die symbolische Dimension. Ganz ähnlich agiert das Konkurrenzmagazin „Zuerst!". Ihr gelang es, Rainer Langhans zu interviewen - neben Rudi Dutschke sicher eine der einflussreichsten und schillerndsten Persönlichkeiten der 68er-Bewegung.

„Historikerstreit“ in der „Jungen Freiheit“

Wieviele Opfer forderten die alliierten Bomberangriffe zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Dresden? Eine von der Stadt eingesetzte Historikerkommission sollte diese Frage klären. Maximal 25.000 Menschen seien dem Bericht zufolge durch die Angriffe umgekommen. In der „Jungen Freiheit“ kommt ein beteiligter Historiker zu Wort und verteidigt die Zahl, die zuvor von Thorsten Hinz in Frage gestellt wurde.

Der Freiheit eine Tram – „Junge Freiheit“ plant Verteilaktion an Straßenbahnfahrer

Eine kuriose Schlagzeile schrieb ein Straßenbahnfahrer in Potsdam. Es gab eine Beschwerde über ihn, da er die rechtskonservative „Junge Freiheit“ ausgelegt hatte. Der Berliner „Tagesspiegel“ hatte über das Ereignis berichtet. Die „Junge Freiheit“ will hier nun Potential erkannt haben und kündigt für morgen eine gezielte Verteilaktion in Potsdam an. Ziel: Straßenbahnfahrer.

Von der "Holocaust-Religion" zum "Schoah-Kult": Über eine bemerkenswerte Begegnung zwischen "Junge Freiheit" und "taz"

Als JF-Autor Thorsten Hinz vor ziemlich genau einem Jahr gegen die "Holocaust-Religion" in den publizistischen Krieg zog, vermeldeten Deutschlands Kliniken in den "Abteilungen für akute Schnappatmung" Bettennot. Man mag sich daher gar nicht vorstellen, was für eine Behandlungswelle in den nächsten Tagen auf das deutsche Gesundheitssystem zurollt, nachdem nun ausgerechnet auch die "taz" vor dem "Schoah-Kult" warnt.