Über Habitus, Ideologie und Praxis: Im Gespräch mit Henning Eichberg (Teil 1)

Im Sommer 2009 besuchten Robert Scholz und Mathias Brodkorb Henning Eichberg in Dänemark. Eichberg gilt als der vielleicht wichtigste Stichwortgeber für die heutige ethnopluralistische Programmatik der NPD, wechselte nach eigenen Angaben jedoch schon in den 1970er Jahren die politischen Seiten von ganz rechts nach ganz links und gehört heute der dänischen Linkspartei an. Über eben diese Wanderung zwischen den politischen Welten sprachen wir mit Eichberg. Was das mit der „Extremismustheorie“ zu tun hat, können Sie im nachfolgenden Interview erfahren.

Ex-Grünen Politiker Oswald Metzger verteidigt in JF-Interview das Existenzrecht der "demokratischen Rechten"

Einst saß er für die Grünen im Deutschen Bundestag, heute ist er Mitglied der CDU: der finanzpolitische Querdenker Oswald Metzger. In einem Interview in der aktuellen Ausgabe der rechtskonservativen Wochenzeitung "Junge Freiheit" (JF) geht er nicht nur mit der Anspruchshaltung der Bevölkerung hart ins Gericht, sondern verteidigt außerdem das Existenzrecht der "demokratischen Rechten" in Deutschland.

Reconquista an "eine Ausgründung einer bekannten Szenen-Klamottenmarke" verhökert

Es ist noch gar nicht so lange her, dass gewisse Teile der deutschen „Neuen Rechten“ munter darüber diskutierten, ob und wie sie „Ikonen“ schaffen und einen „Lebensstil“ von rechts etablieren könnten. Zu diesem Versuch zählte dabei auch das Klamotten-Label „reconquista“ (rcqt), das seine Produktion im Jahr 2008 einstellen musste. Doch nun ist es wieder da.

Gustav-Heinemann-Preis für Neuköllner-Bürgermeister

Er sei „ein Kümmerer, mit viel Verstand, einem großen – und auch heißen – Herzen“, sagt SPD-Chef Sigmar Gabriel über Heinz Buschkowsky (SPD). Der Neuköllner Bürgermeister wurde am Montag mit dem Gustav-Heinemann-Bürgerpreis geehrt. Zum 31. Mal verlieh der SPD-Parteivorstand in diesem Jahr diese Auszeichnung für gesellschaftspolitisches Engagement. von Birgit Güll für den vorwärts Foto: Dirk Bleicker

Polit-Reflex – CDU-Wahlhelfer und Ex-Praktikant der „Jungen Freiheit“ distanziert sich

Es gibt Reflexe, die saugt man mit der Muttermilch auf, andere werden einem offenbar erst beim Erklimmen der Karriereleiter eingeimpft. Ein solcher Reflex ist in Deutschland die Distanzierung von der „Jungen Freiheit“ (JF). Aktuell bietet der Kreisvorsitzende der „Jungen Union“ (JU) Ennepe-Ruhr, Lars Lubisch, hierfür ein klassisches Beispiel.

Ausfransung der Ränder: JF-Autoren haben keine Berührungsängste mit "Zuerst!"

Die Luft zum Atmen für journalistische Printprodukte rechts der Mitte ist in Deutschland ausgesprochen dünn. Der kraftvolle Auftritt des rechten Monatsmagazins „Zuerst!“ dürfte daher nicht nur den politischen Gegner beunruhigt haben. Während die rechtskonservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) derzeit offenbar unter der neuen Konkurrenz ökonomisch kaum leidet, sieht es in politischer Hinsicht jedoch ganz anders aus.