„Nazi-Hipster“ Patrick Schröder hat Ärger mit dem Gesetz

Kaum ein Neonazi war in den letzten Monaten derart in den Medien präsent wie der bayerische NPD-Funktionär Patrick Schröder. Überregionale Zeitungen wie die Süddeutsche widmeten dem geschäftstüchtigen „Nazi-Hipster“ ein Porträt, der amerikanische „Rolling Stone“ sah in ihm den Vorreiter einer modernisierten Bewegung, SPIEGEL TV drehte einen Beitrag. Langsam aber scheint sich das Blatt zu wenden. Ein geplatztes Konzert kratzt genauso an seinem Image wie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien, die Schröder ein Bußgeld aufbrummte.

Verfassungsschutzbericht M-V kommt zu schnell und hinkt trotzdem hinterher

Am Dienstag hat Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier den Verfassungsschutzbericht des Landes für 2013 vorgestellt. Was die Allgemeinheit eher als langsam bezeichnen würde – fast sämtliche Bundesländer sind hier schneller als M-V – , war der Opposition in Mecklenburg-Vorpommern zu schnell. Der innenpolitische Sprecher der Linken bemängelte, dass der Bericht zuerst die Öffentlichkeit statt den Innenausschuss des Landtages erreicht hätte.