Themenwoche: „Tatsächliche“ und „geistige“ Brandstifter

Die Bilder des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen haben sich tief ins deutsche Gedächtnis gebrannt und die Republik verändert. Doch wer waren die Täter, wer die geistigen Brandstifter? ENDSTATION RECHTS. rollt die Ereignisse erneut auf. Und hat dafür auch den berüchtigten Flyer ausgegraben, den der heutige NPD-Landtagsabgeordnete Michael Andrejewski seinerzeit verteilte, und die Stimmung damit weiter anheizte.

Michael Andrejewski (NPD) – Mit Doppeldeutigkeit auf Wählersuche

Wer Beispiele für geplante Karrieren sucht, wird nicht nur bei systematisch aufgebauten Pop-Sternchen fündig: Michael Andrejewski, der sich für die rechtsextreme NPD im Bundestagswahlkreis 16 (Greifswald-Ostvorpommern-Demmin) um ein Direktmandat im Berliner Parlament bewirbt, ist von seiner Partei geradezu generalstabsmäßig aufgebaut und 2004 mit einem klaren Kampfauftrag nach Anklam geschickt worden: „Durch andauernde kommunale Arbeit“, so war jahrelang auf der NPD-Internetseite schwarz auf weiß nachzulesen, soll der heute 50-Jährige „eine solide Basis für eine nationale Alternative schaffen, die einst das herrschende Parteiensystem ablösen soll“. Beitrag übernommen mit freundlicher Genehmigung des Nordkurier.

Michael Andrejewski (NPD) sorgt sich um die Finanzausstattung der Apfelfront

Seitdem es in Deutschland die Apfelfront gibt, ist der Kampf gegen Rechtsextremismus etwas unterhaltsamer geworden. Satirisch wird von der "Front deutscher Äpfel" (FdÄ) insbesondere die NPD auf die Schippe genommen. Nachdem die rechtsextreme Szene zunehmend versuchte, Stile der Linken zu übernehmen, drehte die Apfelftront den Spieß einfach um. Nun macht sich selbst Michael Andrejewski (NPD) um die finanzielle Ausstattung der Apfelfront in MV Sorgen.