Land schnappt Neonazis Schullandheim in Peenemünde vor der Nase weg!

Peenemünde ist bekannt für herrliche Natur und einen feinen Badestrand. Gleichzeitig aber auch für die dort von 1936-1945 ansässige Heeresversuchsanstalt und den ersten Start einer Rakete in den Weltraum im Jahre 1942. Insbesondere auch vor dem Hintergrund der Aktivitäten der Wehrmacht ist Peenemünde bei Neonazis ein beliebter Ort. Ein dort zu DDR-Zeiten errichtetes Schullandheim sollte dieser Tage versteigert werden – nur eben nicht an Rechtsextreme. Durch den Aufkauf des Objektes bewahrte das Land Mecklenburg-Vorpommern die Gegend nun womöglich vor einem braunen Schulungszentrum.

Stadt kauft NPD-Schützenhaus in Pößneck zurück – Aus für rechtsextremes Veranstaltungs-Objekt

Die Stadt Pößneck hat laut übereinstimmenden Medienberichten das seit 2003 von der NPD genutzte „Schützenhaus“ (Saale-Orla-Kreis) zurückgekauft. Rechtsextreme Kräfte hatten das Objekt nach dem Kauf durch den ehemaligen NPD-Funktionär Rieger († 2009) seither für diverse Musik- und politische Veranstaltungen genutzt. Ein achtjähriger Kampf für den Rückkauf geht zu Ende.

Wolfsburg: „Die NPD ist raus, die Demokratie zieht ein“

Nach monatelangem Wirrwarr um die Zukunft eines zum Verkauf stehenden Gebäudes in Wolfsburg steht nun fest: Auf Beschluss der Stadt wird das Gebäude des insolventen Möbelhauses „Alsdorff“ von einer kommunalen Tochtergesellschaft gekauft werden. Dadurch wird verhindert, dass dort ein vom mittlerweile verstorbenen Jürgen Rieger geplantes „Kraft durch Freude“(KdF)-Museum entsteht. „Die rechten Pläne haben wir zunichte gemacht“, so Oberbürgermeister Rolf Schnellecke (CDU). „Die NPD ist raus, die Demokratie zieht ein“, ergänzt Frank Patta, Erster Bevollmächtigter der IG-Metall Wolfsburg.