NPD macht nach acht Jahren Landtag bahnbrechende Entdeckung

Abseits ihrer an den Sprachgebrauch des Nationalsozialismus angelehnten Attacken trug die NPD-Fraktion zur letzten Landtagssitzung des Jahres keine nennenswerten Anliegen bei. Eine Neuerung gibt es trotzdem zu vermelden: Die fünf Herren entdeckten nach gut acht Jahren der Parlamentszugehörigkeit die „Aussprache“, wodurch die sich die Formulierung ihrer ohnehin dürftigen Anträge teilweise sparten.

80., 81. und 82. Landtagssitzung: NPD hetzt gegen Flüchtlinge und Demokraten

Ein Fleißkärtchen verdiente sich die NPD in der zurückliegenden Plenarwoche nicht: Die Truppe um Fraktionschef Udo Pastörs brachte lediglich zwei Anträge ein, einer davon hatte sie vor nicht allzu langer Zeit in einer ähnlichen Form schon einmal gestellt. Breiten Raum nahm die Debatte um Flüchtlinge ein, in der die NPD ihrem rassistischen Weltbild freien Lauf ließ. Außerdem beschimpfte ihr Abgeordneter Tino Müller die anderen Parlamentarier als „Primitivlinge“. ENDSTATION RECHTS. dokumentiert die Diskussion in voller Länge.