NPD will vor „Volksparkstadium“ Aufklärung leisten und solidarisiert sich mit „deutschen HSV-Fans“

Nachdem es vor geraumer Zeit zu einem Übergriff von HSV-Anhängern auf eine Gruppe von St- Pauli-Fans gekommen war, zu denen auch der Pauli-Torwart Benedikt Pliquett gehörte, solidarisiert sich nun – drei Wochen später – die NPD mit den „deutschen HSV-Fans“. Das alles ganz anders gewesen war, als die Medien berichten, versteht sich von selbst. 

NPD-Kreisrat Battke leitet Trainingsspiel – Politik und Landessportbund sind empört

Lutz Battke sitzt für die NPD im Kreistag des Burgenlandkreises. Dieses Engagement des Bezirksschornsteinfegers führte erst kürzlich zu seinem Ausschluss aus dem von ihm mitgegründeten Sportverein BSC 99 Laucha. Nun pfiff er ein Übungsspiel der Fußballjugend. Der Einsatz sei „schlicht skandalös“ befand der Staatssekretär im Innenministerium, Rüdiger Erben. Der Landessportbund sieht das ähnlich.

NPD-Landeschef trainiert Minikicker in Wattenscheid

Claus Cremer ist beileibe kein Unbekannter, vor wenigen Monaten machte er öffentlichkeitswirksam Wahlkampf für die NPD in Nordrhein-Westfalen. Cremer war als Landesvorsitzender Spitzenkandidat der rechtsextremen Partei. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat er ehrenamtlich auch die Minikicker des DJK Wattenscheid betreut. Nach einem Medienbericht hat sich der Verein umgehend von Cremer getrennt. So eine Konstellation sei untragbar, erklärte der Geschäftsführer gegenüber den „Ruhr Nachrichten“, die das Engagement publik machten.

Reichen sich Hansa Rostock und St. Pauli beim Aktionstag gegen Rechtsextremismus die Hand?

Nach dem viel beachteten Rausschmiss einer NPD-Delegation aus dem Ostseestadion scheint Hansa Rostock weiter an seinem Image arbeiten zu wollen. So kündigte der Verein an, am 4. September den Aktionstag gegen Rechtsextremismus „Hamburg und alle stehen auf“ unterstützen zu wollen. An der Aktion beteiligt sich auch der FC St. Pauli. Der Ex-Präsident des Vereins, Corny Littmann, zollte den Rostockern seinen Respekt für die Teilnahme.