„Trauern“ bei Neonazis nicht mehr in Mode

Noch vor einigen Jahren gehörten sogenannte Trauermärsche zu den „Höhepunkten“ in den Demonstrationskalendern der extremen Rechten. Der Aufzug in Magdeburg trat bald an die Stelle von Dresden, wo zivilgesellschaftlicher Widerstand den Neonazis ihre Pläne mehr und mehr durchkreuzte. Doch an diesem Wochenende fanden sich in der Hauptstadt von Sachsen-Anhalt nunmehr noch 230 „Trauernde“ ein.

Mecklenburg-Vorpommern prüft Beobachtung des Pegida-Ablegers Mvgida durch den Verfassungsschutz

In diesen Tagen prüft das Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern, ob der hiesige Ableger der Pegida-„Bewegung“ durch den Verfassungsschutz dauerhaft beobachtet werden könnte. Andere Bundesländer sind bereits einen Schritt weiter. Bayern, Nordrhein-Westfalen oder Thüringen erklärten einzelne regionale Gruppierungen zu Beobachtungsobjekten, inklusive Aufnahme in den Verfassungsschutzbericht.