Die Identitären - Strohfeuer oder neue Jugendbewegung?

Mit wenigen öffentlichkeitswirksamen Aktionen und einem guten viralen Marketing hat es die identitäre Bewegung geschafft, europaweit auf sich aufmerksam zu machen und für die Überlegungen des Ethnopluralismus zu werben. Die Frage, die Gegner wie Unterstützer gleichermaßen umtreibt: Handelt es sich um ein Strohfeuer oder sind die Identitären in der Lage, entscheidend Einfluss auf das öffentliche Meinungsbild zu nehmen?

„Deutschlands Neue Rechte“ – Über Sarrazin als Elite-Anhänger

Thilo Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ hat ein wahres buchhändlerisches Erdbeben ausgelöst. Profitiert hat davon nicht nur der Multimillionär Sarrazin selbst, sondern eine stets größer werdende Zahl von Analytikern und Kommentatoren. Zu ihnen zählt auch Volker Weiß, der in einem neuen Buch gar eine geistesgeschichtliche Brücke von Oswald Spengler bis zum Ex-Bundesbanker schlägt.

Über Habitus, Ideologie und Praxis: Im Gespräch mit Henning Eichberg (Teil 1)

Im Sommer 2009 besuchten Robert Scholz und Mathias Brodkorb Henning Eichberg in Dänemark. Eichberg gilt als der vielleicht wichtigste Stichwortgeber für die heutige ethnopluralistische Programmatik der NPD, wechselte nach eigenen Angaben jedoch schon in den 1970er Jahren die politischen Seiten von ganz rechts nach ganz links und gehört heute der dänischen Linkspartei an. Über eben diese Wanderung zwischen den politischen Welten sprachen wir mit Eichberg. Was das mit der „Extremismustheorie“ zu tun hat, können Sie im nachfolgenden Interview erfahren.

Gustav-Heinemann-Preis für Neuköllner-Bürgermeister

Er sei „ein Kümmerer, mit viel Verstand, einem großen – und auch heißen – Herzen“, sagt SPD-Chef Sigmar Gabriel über Heinz Buschkowsky (SPD). Der Neuköllner Bürgermeister wurde am Montag mit dem Gustav-Heinemann-Bürgerpreis geehrt. Zum 31. Mal verlieh der SPD-Parteivorstand in diesem Jahr diese Auszeichnung für gesellschaftspolitisches Engagement. von Birgit Güll für den vorwärts Foto: Dirk Bleicker

„Wir müssen die besseren Faschisten sein" - Rechtes Politmagazin „Zuerst!" bittet Kommunarden Langhans zum Gespräch

Jede Zeitung ist auf interessante Gesprächspartner angewiesen. Für publizistische Parias gilt dies um so mehr. Die Wochenzeitung „Junge Freiheit" (JF) kann ein Lied davon singen, geht es ihr doch selten nur um den Inhalt, sondern immer auch um die symbolische Dimension. Ganz ähnlich agiert das Konkurrenzmagazin „Zuerst!". Ihr gelang es, Rainer Langhans zu interviewen - neben Rudi Dutschke sicher eine der einflussreichsten und schillerndsten Persönlichkeiten der 68er-Bewegung.