Kommentar: Pegida´s not dead

Am Sonntag protestierte eine breite Mehrheit gegen den vierten Jahrestag von Pegida in Dresden. Etwa 4.000 Rechte standen bis zu 12.000 Gegendemonstranten gegenüber, unter ihnen auch Ministerpräsident Michael Kretschmer. Für viele ein Grund zum Aufatmen, schließlich sei ein klares Zeichen gesetzt worden und auch die sächsische CDU sitzt mit im Boot. Allerdings wird dabei verkannt, wie viel Pegida mittlerweile in der Gesellschaft – und einigen Regierungsbehörden – steckt. Ein Kommentar.

Chemnitz: Rechte Anschläge reißen nicht ab

Die Serie an mutmaßlich fremdenfeindlichen Straftaten in Chemnitz will scheinbar kein Ende finden. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brannte ein türkisches Restaurant in der Stadt fast vollständig aus. Ermittler gehen von Brandstiftung aus. Der Hintergrund der Tat ist noch unklar, allerdings häufen sich seit Beginn der Aufmärsche der rechtsextremen „Bürgerbewegung Pro Chemnitz“ Straftaten mit deutlichen Hinweisen auf rechtsextreme Motive.

Antaios-Verkauf – Kubitscheks nächster PR-Stunt?

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse sorgt der neurechte Publizist Götz Kubitschek erneut für Aufmerksamkeit. Eigenen Aussagen zufolge verkauft er sein Verlagshaus an ein AfD-Mitglied, um sich künftig dem politischen Beratungsgeschäft widmen zu können. An der offiziellen Version aus den Reihen des Antaios-Verlages wurden allerdings schnell Zweifel laut. Ist die angebliche Übernahme also nur ein weiterer PR-Gig?