Zum Mandatsverzicht gedrängt

Köln/Berlin – Manfred Rouhs, Vorsitzender von „pro Deutschland“, hat sein Mandat im Kölner Stadtrat niedergelegt.

Dienstag, 05. April 2011
Redaktion

Damit hat er den Weg für einen Umzug nach Berlin und für die Übernahme der Spitzenkandidatur für „pro Deutschland“ bei der Abgeordnetenhauswahl im September freigemacht. Die Landesliste der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ soll am 15. April bei einer Versammlung in Spandau aufgestellt werden.

Parteifreunde hatten seit dem vorigen Herbst versucht, Rouhs zu einem Mandatsverzicht in Köln und zu einer Kandidatur in Berlin zu bewegen. Daheim in der Domstadt hatte Rouhs zuletzt viele seiner einstigen Unterstützer verloren: Bei der Jahreshauptversammlung von „pro Köln“ im November schaffte er erst im zweiten Wahlgang mit nur 40 Prozent der Stimmen und dem zweitschwächsten Ergebnis aller neuen Beisitzer den Sprung in den Vorstand.

Rouhs’ Kölner Ratsmandat übernimmt Karel Schiele, Geschäftsführer bei „pro NRW“ und Schatzmeister bei „pro Köln“. (ts)

Kategorien
Tags