von Mathias Brodkorb
   

Werde Kiez-King: Sodom und Gomorra bei der „Jungen Freiheit“ (JF)?

So was kommt von so was: Seit geraumer Zeit setzt die JF bei ihrer Werbung auf die Dienste des „Berliner Medien Vertrieb“ (Achtung Korrektur!). Auf ihrer Internetseite hatte dies jüngst einen Fauxpas zur Folge. Dort konnte man mit Hilfe des Spiels „Kiez King“ zum größten virtuellen Bordellbesitzer aufsteigen.

Das online-Spiel „Kiez King“, das mittlerweile in der dritten Version erschienen ist, verspricht ein zweifelhaftes virtuelles Abenteuer. „Tauch ein in die wohl sündigste Meile Deutschlands“, heißt es in einer Spielbeschreibung. Man soll sich vom „Schuhabtreter zum KiezKing“ hocharbeiten. Der dabei in Aussicht stehende Lohn klingt vielleicht sogar für manch einen verlockend: „Bau Dir ein Imperium aus Currywurstbuden, Wettbüros, Bordellen und Striplokalen.“

jf-kiez-kingDer Bordell- und Stripspaß währte auf der Internetseite von „Junge Freiheit“ allerdings nur wenige Stunden. Nicht unwahrscheinlich, dass sich zeitnah erhitzt habende konservative Gemüter dafür gesorgt haben.

 

Korrektur: Die Redaktion der konservativen Wochenzeitung "Junge Freiheit" legt Wert auf die Feststellung, dass die Werbung auf ihrer Internetseite für das Bordell- und Stripspiel "Kiez King" nicht von "Berliner Medien Vertrieb", sondern von Google stammt. Die Red.

Kommentare(4)

wp Donnerstag, 28.Juli 2011, 11:46 Uhr:
Nice to know - und nu?
 
Jan Wilhelms Donnerstag, 28.Juli 2011, 13:31 Uhr:
Das ist eben aber nicht mehr der "Berliner Medienvertrieb", sondern Google-Werbung. War mir auch aufgefallen, daß sie das neuerdings schalten. Ja, ist lustig, was da so auftaucht. :-D
 
L.B. Donnerstag, 28.Juli 2011, 16:15 Uhr:
Ich denke, dass ein Besuch im Puff vielen "konservativen" JF-Junglein den verstaubten Mief auf der Birne blasen würde...
 
wp Freitag, 29.Juli 2011, 08:34 Uhr:
Im Bereich der käuflichen Sexualität gibt es wohl nichts Konservativeres als einen Puff-Besuch...
 

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