Wahlantritt im Rechtsaußen-Spektrum

Berlin – Während die NPD bei der Bundestagswahl am 22. September flächendeckend antreten kann, werden „pro Deutschland“ und die Republikaner  nur in 13 beziehungsweise zehn Bundesländern auf den Stimmzettel stehen.

Montag, 29. Juli 2013
Redaktion

Die Republikaner müssen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, dem Saarland, Bremen und Hamburg auf einen Wahlantritt verzichten. „Pro Deutschland“ bekam in Thüringen, Schleswig-Holstein und Hamburg nicht genügend Unterstützungsunterschriften beisammen. Christian Worchs Partei „Die Rechte“ tritt lediglich in Nordrhein-Westfalen an, wo Ex-Mitglieder verbotener Neonazi-Organisationen die Arbeit des Landesverbandes bestimmen. Anders als „pro D“, REP und „Die Rechte“ hatte die in zwei Landtagen vertretene NPD für ihre Kandidatenlisten keine Unterschriften sammeln müssen.

Bei der ebenfalls am 22. September stattfindenden Landtagswahl in Hessen stehen aus dem extrem rechten Spektrum die NPD und die Republikaner mit Landeslisten auf den Stimmzetteln. „Die Rechte“ tritt lediglich mit einem Direktkandidaten an: Der DR-Landesvorsitzende Pierre Levien aus Gelnhausen bewirbt sich im heimatlichen Wahlkreis Main-Kinzig III. (ts)

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