von Mathias Brodkorb
   

VS-Verlag zieht Buch von Vogt und Braun aus dem Verkehr?

Die Auseinandersetzung zwischen dem baden-württembergischen Landtagsabgeordneten Stephan Braun (SPD) und der rechtskonservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) geht offenbar in eine neue Runde. Wie die JF berichtet, soll der VS-Verlag ein von Braun herausgegebenes Buch aus dem Verkehr gezogen haben.

In mehreren Berichten hat die JF Braun nunmehr Kontakte zum linksextremistischen Spektrum vorgeworfen. Den Anfang nahm die Geschichte durch eine Studie von Felix Krautkrämer. In dieser will die JF Braun nachgewiesen haben, dass einige Autoren des Buches für linksextremistische Publikationen schreiben würden. Krautkrämer und die JF mussten zwischenzeitlich jedoch mehrere Unterlassungserklärungen unterschreiben, die u.a. den BNR-Autor Gernot Modery (alias Anton Maegerle) betrafen.

Gestern legte nun Krautkrämer in einem Artikel nach und erneuerte die Vorwürfe gegenüber Braun und Modery. Demnach sollen die Vorgänge langsam auch dem VS-Verlag „unheimlich“ werden. Dieser habe angeblich die Auslieferung des Buches gestoppt: „Grund dafür war die mangelhafte Recherche eines Co-Autoren von Braun: Dem einschlägig bekannten Antifa-Journalisten Anton Maegerle unterliefen gleich mehrere peinliche Fehler.“, so Krautkrämer.

Nach Informationen von ENDSTATION RECHTS. ist die erste Auflage hingegen schlicht vergriffen. Daher führt der VS-Verlag diesen Titel derzeit als „momentan nicht lieferbar“. Allerdings werden voraussichtlich Korrekturen gegenüber der ersten Auflage nötig sein.

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