Von Köln nach Berlin

Berlin – Manfred Rouhs, Vorsitzender von „pro Deutschland“, soll bei einer Versammlung der Rechtspopulisten am 15. April im Spandauer Rathaus als Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl im September gekürt werden.

Donnerstag, 31. März 2011
Redaktion

Dies berichtet die Berliner Ausgabe der taz. Um in der Bundeshauptstadt wahlberechtigt und wählbar zu sein, muss Rouhs bis spätestens Mitte Juni seinen Erstwohnsitz nach Berlin verlegen. Sein Ratsmandat in Köln müsste er bis zu diesem Zeitpunkt abgegeben haben. Bei „pro Köln“ hatte Rouhs zuletzt massiv an Rückhalt verloren: Bei der Jahreshauptversammlung im vorigen November hatte er erst im zweiten Wahlgang mit nur 40 Prozent der Stimmen und dem zweitschwächsten Ergebnis aller neuen Beisitzer den Sprung in den Vorstand geschafft. Zugleich war er aus den Reihen von „pro NRW“ gedrängt worden, komplett nach Berlin zu wechseln. (ts)

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