von Bringfriede Sas
   

Vogtland: Niemandsland für die NPD?

Ihr zweitschlechtestes Wahlergebnis fuhr die NPD 2008 im Vogtlandkreis ein. Eine „große“ Wahlparty sollte darüber hinwegtäuschen. Im Kreistag gab man sich bieder. Doch ließen die Konflikte zwischen NPD und Freien Kräften nicht lange auf sich warten.

Am 18. November zerstritten sich Landeskader der NPD und freie Kameradschaften im Vogtland. Austritte aus der NPD im Vogtland folgten. Unter den Ausgetretenen waren auch die Kreisräte Nicole Fortak und Olaf Martin. Die NPD musste sich im Vogtland neu formieren. Für die Kommunalwahl 2009 tritt sie nun lediglich in Plauen, Reichenbach und Falkenstein an.

Da die NPD im Sächsischen Landtag sitzt, braucht sie keine Unterstützerunterschriften zu sammeln. Dies sieht bei dem aus der NPD ausgetretenen Olaf Martin anders aus. Als Einzelkandidat bzw. unter dem Schirm des neugegründeten Vereins Freies Nationales Bündnis brauchte er, um für den Stadtrat Mylau antreten zu können, Unterstützerunterschriften. Für ihn unterschrieb nur eine Person. Daher wurde er nicht zur Mylauer Stadtratswahl zugelassen.

Für die NPD treten im Vogtland an:

Plauen Harald Jarolimek, Kraftfahrer, geb. 1953
Plauen Ronny Hagen, Maurer, geb. 1971
Plauen Heiko Hagen, Kabeltrommelmonteur, geb. 1970

Reichenbach Steffen Schmidt, Kaufmann, geb. 1971
Reichenbach Stephan Simon, Veredler, geb. 1964
Reichenbach Michael Grimm, Zerspaner, geb. 1964
Reichenbach Frieder Genske, Bergmann, geb. 1960

Falkenstein Christoph Langer, selbständig, geb. 1961
Falkenstein Peter Fritsche, Rentner, geb. 1941

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