von Felix Benneckenstein
   

Viereinhalb Jahre nach Ausstieg: Ein Hauch von Wiedergutmachung – Besuch im JZ Dorfen

Neonazi-Szene, Aussteiger. Teil einer nationalsozialistischen Ideologie gewesen zu sein. Das ist die eine Seite, die damit verbunden ist, dass ich einen Titel trage, der mit jedem neuen Tag etwas leichter, aber doch irgendwie auch etwas schwerer zu tragen ist.

Felix Benneckenstein (Foto: privat)

Am Anfang, direkt nach dem Ausstieg, war es mir das größte Anliegen, mich möglichst überall zu erklären, wo es nur geht. Endlich allen sagen können: „Das bin ich nicht mehr!“ Doch sehr schnell kamen vor allem die Details der Vergangenheit immer mehr ans Tageslicht.

Verantwortung für einzelne Taten übernehmen – das ist ein unumgehbarer Schritt im Ausstiegsprozess. Die Folgen für einen selbst sind teilweise wie eine Strafe: Depressionen, Schuldgefühle. Die Frage, ob das eigene Leben nicht einfach schon gelebt ist, man es gar für immer versaut hat. Es äußert sich bei mir u.a. in der Scham, die Orte zu besuchen, in denen ich mich damals so wichtig gemacht habe. Und den Menschen in die Augen zu sehen und die Hände zu schütteln, denen ich damals einfach nur schaden wollte und es auch viel zu oft getan habe. Es gab nicht wenige Tage, an denen es schwer fiel, überhaupt aus dem Haus zu gehen.

Ja, irgendwie habe ich mich „geil gefühlt“, wenn ich für Verunsicherung in der Gesellschaft sorgen konnte. Denn diese habe ich gehasst. Doch was ich damals unter „Gesellschaft“ verstanden habe, das hat überhaupt nichts mit der Gesellschaft gemein, in der ich heute auch im Großen und Ganzen sehr gerne lebe. „Die Gesellschaft“ und „das System“ waren für mich, wenn ich ehrlich bin, vor allem inszenierte und gerne angenommene Feindbilder, die mir eine Rechtfertigung gaben. Für mein eigenes Versagen. Für meine damalige, völlig selbstverschuldete Perspektivlosigkeit. Genau wie in der rassistischen Ideologie, in der es einen Rassisten einfach nicht interessiert, welches einzelne Schicksal hinter einer Abschiebung, hinter einer Flucht, hinter einer rassistisch motivierten Diskriminierung oder gar Gewalttat auf der Opferseite steckt, genauso wenig interessierte mich, dass diese Gesellschaft vor allem aus Individuen besteht. Der sichtbare „Feind“ war als Nazi stets der Gegenprotest. Die Antifa, „die Demokraten“. Also genau jene Menschen, die auch für mich heute ein Schutz sind. Menschen, die in ihrer Freizeit sich dafür einsetzen, dass unsere Gesellschaft offen, bunt und vielfältig funktionieren kann. Menschen, die aufklären – und Menschen, die auch unter einem gewissen Risiko dazu bereit sind, Nazis Steine in den Weg zu legen.

Das Jugendzentrum in Dorfen hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Als ich selbst noch Dorfener war, als Kind, im frühen Teenager-Alter, waren das ganz einfach „die Großen“. Ich erinnere mich, dass ich Basketball mit „den Juggi-Leuten“ spielen durfte, Streethockey, manchmal auf einer Skate-Anlage die ein oder andere Zigarette heimlich rauchte. Genau genommen waren die Menschen aus Dorfen mitunter die letzten, die meinen Weg damals noch positiv beeinflusst haben. Die heimlichen Zigaretten mal außen vor gelassen. Als ich nach Erding gezogen bin, änderte sich mein Umfeld, änderte sich meine Haltung, änderte sich mein Charakter in eine ganz eklige Richtung.

Als ich das nächste Mal nach Dorfen zurückkehrte, war ich ein Neonazi. Ich gehörte zu jenen NPD-Aktivisten, die am 20. November 2004 einen Infostand in Dorfen abhielten, oder besser gesagt: abhalten wollten. Der Infostand wurde heftig beantwortet. Ich weiß noch sehr genau, dass ich mir einen Kaffee holen ging – mal wieder war keinerlei bürgerliches Interesse an der Nazipropaganda vorhanden. Als ich wieder kam, machten die Flugblätter ihrem Namen alle Ehre: Der Wind wehte die Propaganda quer durch die Innenstadt. Der Stand stand nicht mehr. Aufgebrachte NPDler und Neonazis aus München erklären den zwischenzeitlich herbeigeeilte Polizisten, sie seien überfallen worden und die Täter seien „Richtung Jugendzentrum“ geflüchtet.

Ich war der einzige aus der Nazi-Gruppe, der eigentlich genau verstehen hätte müssen, warum Dorfen derart radikal reagiert: Neonazis wollten um die Jahrtausendwende das Jugendzentrum anzünden. Weil es dort irgendwie nicht funktionierte, wandte man sich dem Gemeindehaus zu, in dem zu dem Zeitpunkt vor allem damalige Sozialgeld-Empfänger und Menschen vor allem türkischer Herkunft wohnten. Der eigentliche Hauptfeind von Neonazis sind natürlich Menschen, die nicht-deutscher Herkunft sind. Sie zündeten das Haus an, in dem unter anderem einer meiner besten Schulfreunde wohnten. Nur durch viel Glück ist keinem etwas passiert.

Dieses Erlebnis rüttelte die Dorfener wach. Mich jedoch nur kurzzeitig. Als Reaktion auf den Infostand-Angriff wurden damals Aufmärsche in Dorfen organisiert. Hunderte von Polizeibeamten des USK ermöglichten, dass überhaupt marschiert werden konnte. Das bedeutet, wenn ich es einfach mal faktisch analysiere: Ich war mit Schuld daran, dass Dorfener Bürger wie Verbrecher behandelt wurden, weil sie einem neuerlichen Erstarken von Neonazis in ihrer Stadt entschlossen widersprochen haben.

Mit sehr einfachen Methoden konnte die Szene damals zumindest so tun, als hätte sie in Dorfen Einfluss. Der damalige NPD-Kreisvorsitzende und ich haben zum Beispiel Leserbriefe gefaked. An den „Dorfener Anzeiger“ schrieb man regelmäßig unter verschiedenen Namen, man hätte beispielsweise Probleme mit „Glasscherben in ganz Dorfen“, an denen „das JZ“ schuld sei. In der Realität sah es ganz anders aus. Einige wenige absolute Verlierer-Typen waren es nur, die ihren Hass auf das selbstverwaltete Jugendzentrum in Form von Sympathiebekundungen Richtung NPD und Kameradschaft München äußerten. Es ging vor allem also darum, den Menschen in Dorfen und besonders im Jugendzentrum das Leben möglichst schwer zu machen.

Klar, dass auch die Dorfener derartiges nicht vergessen, oder von einem Tag auf den anderen verzeihen können. 2012 gab es schon mal eine Veranstaltung mit mir in Dorfen. Es waren einige wenige (Vorstands-)Mitglieder von „Dorfen ist bunt“, denen ich damals im Gemeindehaus begegnen durfte. Schon damals durfte ich mich erklären. Doch es war eine merkwürdige Stimmung. Besonders am Anfang war deutlich zu spüren, dass eigentlich alle Beteiligten sich unwohl fühlten. Alle anderen, weil nun der Mensch vor ihnen sitzt, der einer der Hauptschuldigen für die etwa 3-jährige Tyrannisierung durch externe Neonazis ist. Und der damals zuletzt vor rund zwei Jahren noch als Neonazi aktiv war. Ich hatte erst wenige Monate vor dem Aufeinandertreffen meinen Ausstieg öffentlich erklärt. Es wurde im Laufe des Gespräches besser, aber dennoch schwebte damals ein übler Schatten darüber. Junge Menschen aus dem Jugendzentrum blieben der Veranstaltung damals fern. Ich war mir eigentlich sicher, dass das auch niemals anders werden wird. Dabei hatte und habe ich an so viele Menschen aus Dorfen positive Erinnerungen.

Das neuerliche Aufeinandertreffen mit Dorfen verlief ganz anders. Am vergangenen Montag, dem 16. März 2015, musste scheinbar niemand unter den teilnehmenden Menschen lange überredet werden, eine Aussprache mit mir abzuhalten. Vergessen war nichts, was damals passiert ist. Aber man kann es inzwischen einordnen. Auch ich, zumindest ein bisschen. Schon die Zugfahrt nach Dorfen war für mich dann sehr unangenehm. Ich freute mich sehr über die Einladung, aber ich habe mich auch mindestens ebenso sehr geschämt. Meine Frau hat mich begleitet. Man kommt nicht raus aus seiner Haut, das habe ich in den vergangenen Jahren mehrfach erfahren müssen. Aber die Offenheit dieser Menschen aus Dorfen machte es möglich, dass mir ein Moment gegeben wurde, in dem ich endlich Dinge aussprechen durfte, die mir so lange auf dem Herzen lagen. Der Raum war voll, ich wurde herzlich empfangen. Von Menschen, die mal meine Nachbarn waren und von Menschen, die ich inzwischen schon von Demonstrationen in München kenne, die ich dokumentiere. Sie stehen auf der Gegenseite der Neonazis. Bis heute.

Das Betreten dieses Gebäudes, der Schritt auf die provisorische Bühne – das Wissen, nun in genau dem Raum zu sein, dem ich so lange alles schlechte wünschte und der bis heute für Neonazis und Rechtspopulisten ein ganz beliebter Angriffspunkt ist. Immer wieder haben mir Besucher von Anfeindungen erzählt, denen das JZ und ihre Besucher ausgesetzt sind. Doch die absolute Mehrheit der Dorfener ist stolz auf dieses Stück Kultur. Auf einen Ort, der gut funktioniert. Jugendliche sitzen neben Stadträten und unterhalten sich über die Probleme der Welt, haben immer einen Anlaufpunkt. Nehmen an demokratischen Entwicklungen teil, protestieren, sind selbstbewusst. Recht viel besser kann eine Jugend sich nicht positionieren – und das in Dorfen seit vielen Jahrzehnten.

Alleine das Gefühl, in Dorfen ein Mikrofon in den Händen zu haben löste in mir einen Flashback aus. Einen sehr unschönen. Das letzte mal, als ich über Lautsprecher in Dorfen gesprochen habe, war auf der NPD-Demonstration, mutmaßlich 2006. Lange habe ich damals überlegt und an einem Pamphlet geschrieben, das ich in Dorfen dann vor Neonazis vortrug und in dem ich, soweit ich das noch weiß, vor allem behauptet habe, das JZ würde in Dorfen für bürgerkriegsähnliche Zustände sorgen. So weit weg von der Realität ist diese Aussage – und das habe ich vermutlich damals auch irgendwie gewusst. Inhaltlich vorbereitet hatte ich mich dieses Mal eigentlich überhaupt nicht – und doch irgendwie sehr intensiv.

Denn in meinem Kopf geht es schon sehr lange darum, was, wie und warum damals vor allem in Dorfen passieren konnte. Kein einziges Mal habe ich in mein Notizbuch gesehen und wenn doch, dann nur, um meine Anspannung zu verstecken. Dieses Mal setzte ich mich einfach hin und durfte berichten. Mir wurde zugehört, auf gleicher Augenhöhe im Anschluss diskutiert. Ich war gerührt von der Diskussion, von der Offenheit der Menschen und von der Einladung, im JZ „jederzeit willkommen“ zu sein. Ein Ort, der selbst Menschen wie mir verzeiht, der an jeder Form der Aussprache und Debatte interessiert ist.

Ich bin nach diesem Abend innerlich sehr glücklich gewesen. Gegenüber den Dorfenerinnen und Dorfenern war mein schlechtes Gewissen immer mit am schlimmsten. Doch ich wurde auch abermals auf den Boden der Tatsachen zurückgeworfen: Ganz diskret, am Rande, hat mich ein Mensch etwas gefragt. Er wurde vor Jahren in Erding durch Neonazis auf einem Flugblatt verunglimpft. Er fragte mich, ob ich daran beteiligt gewesen sei. Ich "müsse es ja nicht sagen“, es würde ihn „nur interessieren“. Ich gab eine Beteiligung zu, zunächst musste ich überlegen. Aber ich war nicht ganz ehrlich: Vermutlich war ich nicht nur beteiligt, vermutlich war ich es sogar alleine, oder es war zumindest meine persönliche Idee. Ganz genau weiß ich es tatsächlich nicht mehr und ob man so etwas öffentlich zugeben soll? Ja.

Diese Erfahrung war für mich ein sehr heftiger Moment. Dieser Mensch wurde von mir damals tyrannisiert und mein Ziel war es, ihn mit diesem Flyer maximal unter Druck zu setzen. Dies ist zwar laut Aussage des Betroffenen nicht wirklich gelungen, doch darum geht es nicht. Es geht darum, dass ich teilweise nicht einmal mehr genau weiß, wem ich damals wie persönlich geschadet habe. Mit dieser Last umzugehen, das ist eine Phase, die jedem Aussteiger und jeder Aussteigerin (wenn sie per Definition eben solche sind) irgendwann einmal bevorsteht.

Ich kann allen Menschen in derartiger Situation - auch jenen, die vielleicht diesen Artikel lesen - nur raten, sich an Organisationen wie Exit- Deutschland oder zum Beispiel die Aussteigerhilfe Bayern e.V. zu wenden, denn dieser Schritt ist hart, aber er ist zu stemmen. Denn eines ist klar: Trotz eines weiteren Blickwinkels, der in meinem Kopf aufzuarbeiten ist, der nichts anderes bedeutet, als mit einer realen bitteren Vergangenheit auch weiterhin umgehen zu können, ging es mir nach dem Besuch in Dorfen sehr viel besser.

Ich war sicherlich auch irgendwie Opfer, wenn ich mit 12 Jahren schon mit Neonazi-Propaganda in Berührung kam, weil kaum jemand in meinem Umfeld dies reflektiert hat. Aber ich war aber eben auch und in erster Linie ein Täter. Eine Gesellschaft wie in Dorfen, in der selbst Menschen wie mir das Signal der Verzeihung entgegengebracht wird, darf durch nichts und niemanden gefährdet werden.

Felix Benneckenstein ist auch bei Facebook.

Kommentare(27)

Gorm der Alte Sonntag, 22.März 2015, 15:34 Uhr:
Respekt Felix für diese klaren Worte, ich kann mir gut vorstellen, daß sie Dir nicht leichtgefallen sind.
 
Thomas Sonntag, 22.März 2015, 20:08 Uhr:
Schreib kaum einer mehr hier mehr, was?
Naja Sie könnten sich ja zwischen ER-Kurt und ER-Roichi noch andere Pseudonyme ausdenken um Kommentarspalten zu füllen nachdem Sie vermutlich nicht nur die Kommentare meiner Wenigkeit nicht veröffentlichen.
Aber sei es drum bin ich mich mal wieder in meiner Ansicht bestätigt denn sonst könnten Sie mir ja argumentativ begegnen.
Übrigens - die Tage gab es heftige Krawalle in Frankfurt mit vielen verletzten Polizisten- vielleicht könnten Sie ja mal darüber berichten?!
 
Kritiker Montag, 23.März 2015, 00:36 Uhr:
@ Felix Benneckenstein
"Der sichtbare Feind war als Nazi stets der Gegenprotest. Die A n t i f a , die
Demokraten. Also genau jene Menschen, die ...."
Werter Herr Benneckenstein, meinen Sie etwa mit der A n t i f a jene Terroris-
ten, die in Berlin-Kreuzberg jedes Jahr am 1.Mai Angst und Schrecken verbrei-
ten und friedliche Mai-Feiern mit Gewalt stören oder etwa die A n t i f a , die
kürzlich in Frankfurt/Main vor der EZB gewütet, viele Polizisten verletzt und
Sachwerte beschädigt haben ???
Sind das jetzt die Typen, die Sie für Sich als "Schutz" empfinden ???
Wenn ja, dann sind Sie ja vom Regen in die Traufe gekommen.
Diese selbsternannten A n t i f a - Mitglieder sind eine unverschämte Beleidi-
gung für all die ehrlichen und echten Antifaschisten, die in den KZ gesessen
haben, unter der NS-Herrschaft leiden und oft ihr Leben lassen mußten für
eine wahre Demokratie und Freiheit.
"Herzlichen Glückwunsch" zu Ihrer neuen Freundschaft mit solchen Typen.
 
JayBee Montag, 23.März 2015, 08:46 Uhr:
@ Thomas

Stimmt, darüber könnte man berichten, wenn es denn stimmt, daß Neonazis an den Krawallen beteiligt waren. Dann würde das nämlich thematisch hierher passen. Ansonsten nicht.
 
Dumbo Montag, 23.März 2015, 10:09 Uhr:
@JayBee

"Stimmt, darüber könnte man berichten, wenn es denn stimmt, daß Neonazis an den Krawallen beteiligt waren. Dann würde das nämlich thematisch hierher passen. Ansonsten nicht. "

Köstlich! Ja, Selbstkritik...das geht ja gar nicht. Immer wieder lustig zu lesen, wie sehr sich rote und braune Faschos diesbzgl. doch gleichen. Pendants in Reinkultur eben...
 
Chewie Montag, 23.März 2015, 11:26 Uhr:
@ Dumbo:

Mal abgesehen von der Frage, inwiefern es denn "Selbstkritik" wäre, wenn ER über die Blockupy-Ausschreitungen berichten würde, könntest du dich genauso gut darüber beschweren, dass es hier keinen Wetterbericht und keine Lottozahlen gibt.
Aber das begreift wohl nur, wer rechts von links unterscheiden kann.
 
richtig gestellt Montag, 23.März 2015, 12:01 Uhr:
@dumbo
Selbstkritik bei Linken und Sozen? Eher kommen hier "hochgebilde Fachkräfte" nach Deutschland. Zitat: " Wenn Autos von Privatleuten brennen so muss das als Zeichen gewertet werden..."
Zu Felix: Tatsächlich vom Regen in der Traufe gelandet. Zumindest die Wortwahl in seinem Getipsel entspricht allen Antifanormen. Er wird es noch weit bringen zum linken oder grünen Politiker.... Der Landtag von MV nimmt sowas gerne.
 
Roichi Montag, 23.März 2015, 12:53 Uhr:
@ Thomas

Du kommst also nicht über die sinnfreie Pöbelei hinaus.
Wie soll man dir dann irgendwie begegnen?


@ Kritiker

Dein Feindbild ist nicht "die" Antifa. Dein Feindbild sind Leute, die dir nicht passen.
Du nennst sie dann Antifa, damit du dich kuschelig wohl fühlen kannst in der Annahme, diese wären der Feind.
Insofern "Herzlichen Glückwunsch" zur Selbstbeweihräucherung. Mehr war das dann auch nicht von dir.


@ Dumbo

Auch du darfst lesen, was du zitierst.
Das vermeidet solche Rohrkrepierer, wie du gerade mal wieder einen produziert hast.
 
DasNiveau Montag, 23.März 2015, 14:16 Uhr:
@Thomas und Dumbo

Das ist hier nunmal Endstation Rechts und berichtet so einseitig wie der Name vermuten lässt. Es ist nicht Endstation Links oder Pro Demokratie oder soetwas, dafür muss man auf andere Seiten gehen.

Hier geht es um Nazis und nichts sonst.
 
Bürger Montag, 23.März 2015, 15:18 Uhr:
Amüsant, wie hier die Anhänger des rechten Randgruppendebakels über den Ausstieg eines ehemaligen Helden ihrer Szene Gift und Galle spucken.
Versucht es doch einfach auch mal. Vielleicht seid ihr dann nicht mehr so mürrisch und unzufrieden mit eurem Leben ;o)
 
richtig gestellt Montag, 23.März 2015, 15:18 Uhr:
@niveaulos
"Hier geht es um Nazis und nichts sonst. "

Aha, diese Einschätzung wird besonders die Anhänger der AFD freuen. Danke, "das Niveau" hat leider alle Klisches über Sozlinksgrüne erfüllt. Alle die Euer Gedankengut nicht teilen, sind Nazis. So einfach tickt Ihr und so arrogant ist Eure Weltanschauung. Gut, das Euch immer mehr Menschen durchschauen-egal ob in Frankreich, Deutschland, Schweden und anderswo in Europa. Da Ihr ja so sehr gegen Gewalt seit, bekennt endlich Farbe zur Gewalt aus Euren Reihen und der Eurer Lieblingsklientel. Dann- und nur dann wärt Ihr glaubhaft!
 
Roichi Montag, 23.März 2015, 16:10 Uhr:
@ gestellte Henriette

Ich brauche über deine Glaubwürdigkeit und die deiner Kamerraden ja nichts sagen, das ist auf der Seite hinreichend dokumentiert.
Also bleibt noch deine Unfähigkeit Inhalte zu erfassen, die außerhalb des nationalen Ereignishorizonts liegen. Die immerhin hast du mit deinen Kamerraden gemein. Egal, wie gerade die Selbstbezeichnung lautet.
 
Guy Montag, 23.März 2015, 19:04 Uhr:
Ganz schön viel offtopic hier. Interressant find ich die Aussage, dass gezielt Briefe unter falschen Namen veröffentlich wurden um so zu tun als würden sich Anwohner beschweren. Oder die gezielte Flugblattaktion gegen gegen gewisse Personen. Vor kurzem erst wurde ein Leipziger Journalist per gefälschtem Fahndungsplakat als Kinderschänder bezeichnet. Viel scheint sich nicht zu ändern.
 
Knall nicht gehört? Montag, 23.März 2015, 19:05 Uhr:
Antifa ist nicht gleich linksextrem!
Übrigens, wer sagt denn, dass in Frankfurt nur Antifa war? Kennt jemand alle die dort waren? Es kamen ja schließlich etliche Menschen aus anderen Ländern.

Aber na ja, Antifa ist eh alles das, was euch entlarvt!
 
Kurth Montag, 23.März 2015, 19:14 Uhr:
Hahaha! Jetzt sind Roichi und ich ein und dieselbe Person! Made my day.
Frankfurt mag man durchaus kritisch sehen, aber Ich frag mich ja immer noch, ob das Leben eines Asylanten weniger wert ist als ein Polizei Auto... aber die Frage überlasse ich den üblichen Dumbos, Anstellern usw.

Ansonsten:
Was sind denn "Sozlinksgrüne" und "Die Antifa"? Schon amüsant wie hier gefordert wird zu differenzieren von Leuten, die nicht mal im Ansatz dazu in der Lage sind.

Dabei gibt es "Die Antifa" nicht, sondern diverse Gruppen, die unter dem Banner auftreten - und teilweise auch im Linken Spektrum kritisiert und sogar abgelehnt werden. Ansonsten sind in der AfD keine Nazis, aber Rechtskonservative, Rechtsradikale, Marktradikale und was es sonst noch gibt. Mag vielleicht besser sein, aber das heißt noch lange nicht gut.

An Herrn Benneckenstein trotz aller Pöbeleien hier Respekt für so viel Selbstreflektion. Die würde manchem Kommentarschreiber hier auch gut tun.
 
Thomas Montag, 23.März 2015, 19:57 Uhr:
Nun ja Jaybee, worauf ich hinaus wollte ist eigentlich das Sie auch mal ein Auge auf die Chaoten in Ihren Reihen werfen sollten- hier werden sogenannte Neonazis ( wobei das Wort Neonazi für viele hier ja ein beliebig dehnbarer Begriff ist) bezüglich Gewalt usw kritisiert, während man über die von mir im obigen Kommentar genannten Ereignisse großzügig hinweg sieht.
Ich bin der Ansicht wenn man sich doch ein neutrales Weltbild machen möchte so sollte man nicht nur krampfhaft in eine Richtung starren. Jaja, ich weiß wir sind hier auf einer linken Plattform- da haben Sie ja recht.

Ach Roichi was habe ich Sie vermisst- nachdem man mich vor einiger Zeit sperrte- Ihre Unterstellungen von angeblicher Pöbelei oder ähnlicher Diffamierung haben auch schon damals nicht funktioniert- aber vielleicht finden Sie ja wieder einen Tippfehler über den Sie sich belustigen möchten?
Aber ein Thema müsste doch passen: Pegida Dresden. Warum wird darüber nicht mehr berichtet?
 
Thomas Dienstag, 24.März 2015, 09:38 Uhr:
Kurth
" ich frag mich ja immer noch ob das Leben eines Asylanten weniger wert ist als Polizeiautos"
Und was ist mit dem Leben der über 90 zum Teil schwerverletzten Polizisten?- die haben Sie wohl vollkommen übersehen.
Darüber hinaus ist jedes Menschenleben gleichermaßen Wert egal ob deutscher Polizist oder Asylant.
 
JayBee Dienstag, 24.März 2015, 10:23 Uhr:
@ Thomas

Worauf Du hinauswolltest, war schon nach Deinem ersten Kommentar klar, das brauchst Du nicht zu wiederholen. Es ändert aber nix daran, daß es auf dieser Seite nicht Thema ist. Ich muss da auch kein Auge auf irgendwelche Chaoten werfen. Ich habe mich hier des Öfteren von Gewalt distanziert, nehme an solchen Aktionen auch nicht teil und kenne persönlich auch niemanden, der dies tut. So, mit dieser Aussage habe ich hoffentlich auch mal wieder Dumbo zufrieden gestellt. Von welchem mir übrigens keine Distanzierung von rechter Gewalt hier erinnerlich ist.
 
Elyea Dienstag, 24.März 2015, 11:32 Uhr:
.... Der Name der Seite sagt doch aus worum es hier geht. Die Informationen beim Reiter "über uns" ist hilfreich. Also wieso wird sich darüber beschwert?
Und warum wird ein Aussteiger so sehr mit Hass konfrontiert?
Und mal nebenbei.... Die Gewalt aus eigenen Reihen wurde hier meines Erachtens garantiert nicht beschönigt oder ähnliches...
Glaube kaum das hier auch nur eine/r das toll findet...
Und was haben blockupy mit antifa zu tun?
Mag nicht toll gewesen was da ein paar der Demonstranten gemacht haben,aber alle über einen Kamm scheren? Schlechter Charakterzug...
Ja auch ich bin so eine "gaaaanz böse sozlinksgrüne".... Weil ich jede Form von Fremdenhass nicht nachvollziehen kann... Und auch generell das Thema Patriotismus... Mir wurde mal erklärt dass Patriotismus ein Zeichen geistiger Gesundheit sei... OK... Ich muss dann wohl laut der Definition krank sein. -.- was ist schwer daran sich in erster Linie als Mensch zu sehen?
 
Roichi Dienstag, 24.März 2015, 17:57 Uhr:
@ Thomas

Ich habe dich nicht vermisst.
Du darfst dennoch gerne beim Thema bleiben. Wenn Unklarheiten darüber bestehen, so kannst du oben nachlesen.
Inhalt wäre aber inzwischen auch mal schön. Der fehlt dir immernoch.
 
Kurth Dienstag, 24.März 2015, 20:00 Uhr:
@Thomas: Jaybee hat alles gesagt, was zu sagen ist.
Aber wir sind ja eh auch alle dieselbe Person ;-)
 
Thomas Dienstag, 24.März 2015, 20:06 Uhr:
Aber schön das ich Ihrer doch recht eingestaubten Plattform mal wieder etwas frischen Wind bedingt durch mehr Kommentar als die üblichen 0-2 einhauchen konnte.
 
DasNiveau Mittwoch, 25.März 2015, 09:46 Uhr:
@Elyea "Die Gewalt aus eigenen Reihen wurde hier meines Erachtens garantiert nicht beschönigt oder ähnliches..."

Sie wird einfach nicht thematisiert. Gehört hier ja auch nicht hin.
 
Thomas Mittwoch, 25.März 2015, 11:28 Uhr:
Objektiv bleiben Kurth- ich habe nicht behauptet das Sie, Jaybee und Roichi die selbe Person sind, aber wenn Sie auf Kommentare bereits antworten die noch nicht frei geschaltet sind so lässt das keinen anderen Schluss zu als das Sie ein Mitarbeiter der hiesigen Redaktion sind.
So, und jetzt können Sie mich ja wieder sperren.
 
Roichi Mittwoch, 25.März 2015, 15:39 Uhr:
@ Thomas

Interessant, dein Verfolgungswahn.
 
JayBee Donnerstag, 26.März 2015, 11:49 Uhr:
@ Thomas

"Objektiv bleiben Kurth- ich habe nicht behauptet das Sie, Jaybee und Roichi die selbe Person sind, aber wenn Sie auf Kommentare bereits antworten die noch nicht frei geschaltet sind so lässt das keinen anderen Schluss zu als das Sie ein Mitarbeiter der hiesigen Redaktion sind."

Liegt aber vielleicht auch daran, daß Deine Kommentare so vorhersehbar sind...
 
kritiker Samstag, 28.März 2015, 19:33 Uhr:
@ roichi 23.3.
Die selbsternannte "Antifa" ist nicht nur mein Feindbild, sondern ganz sicher auch
das Feindbild aller (unterschiedlich motivierter) gewaltfreien Demonstranten und
sie ist vor allem der Schrecken der bedauernswerter Polizisten, die leider oft
genug, also viel zu oft, Opfer dieser gewalttätigen Terroristen sind.
Kuschelig würde ich mich erst dann fühlen, wenn all diejenigen Antifa-Typen, die
nachweislich gewalttätig gegen Menschen und Sachen vorgehen, endlich ermit-
telt und strafrechtlich verfolgt würden.
Und, werter Roichi, Sie haben Recht. Zu meinem Feindbild gehören nicht nur
die Originale, also die gewalttätigen Antifanten, sondern auch diejenigen Per-
sonen, Politiker und Medienvertreter, die die Taten der gewalttätigen Antifanten
verniedlichen, relativieren, verharmlosen und leider auch oft gutheißen.
Was mein Kommentar vom 23.3. mit "Selbstbeweihräucherung" zu tun haben
soll wissen wahrscheinlich Sie selbst nicht. Hauptsache so ein bißchen pöbeln.
 

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