von Redaktion
   

Verdacht auf sexuellen Missbrauch eines Kindes: Staatsanwaltschaft ermittelte 2001 gegen NPD-Wieschke

Eine Woche vor der richtungsweisenden Landtagswahl in Thüringen sorgt eine Ermittlungsakte gegen NPD-Spitzenkandidat Wieschke aus den Jahren 2001 und 2002 für Wirbel: Wie am Freitag öffentlich wurde, ermittelte die Staatsanwaltschaft 2002 gegen ihn u. a. wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauchs eines 12-jährigen Mädchens. Das Verfahren wurde jedoch eingestellt, Wieschke nicht verurteilt.

In Erklärungsnot: NPD-Spitzenkandidat Patrick Wieschke (Foto: Lars Klingenberg, Archiv)

Die Nachwirkungen des „Apfel-Skandals“ sind noch nicht verdaut, da hat die NPD bereits neuen Ärger. Sicherlich war der dubiose Abgang des früheren NPD-Bundeschefs – einstige Weggefährten warfen ihm sexuelle Übergriffe auf jüngere Parteianhänger vor – einer der Faktoren, die das Scheitern des bisherigen Vorzeigelandesverbandes bei der Landtagswahl im Freistaat vergangenen Sonntag besiegelten. Apfels Nachfolger, der Schweriner Fraktionsvorsitzende Udo Pastörs, kündigte eine „harte Hand“ im Umgang mit seiner desolaten Partei und ihrem Personal an. In wie weit der in letzter Zeit verbittert wirkende Hoffnungsträger seinen Worten Taten folgen lässt, ist allerdings fraglich. Denn mit Patrick Wieschke steht aktuell der NPD-Spitzenkandidat in Thüringen im Mittelpunkt des Interesses. Durch einen rastlos erscheinenden Wahlkampf hatte sich die dortige Truppe um den wegen Anstiftung zu einer Sprengstoffexplosion vorbestraften Neonazi in den Umfragen nach oben gearbeitet. Aktuell sehen die Demoskopen die NPD mit vier Prozent knapp unter der Sperrklausel.

Wieschke in Erklärungsnot

Vergangenen Freitag veröffentliche ein Thüringer Rechercheportal Ermittlungsakten gegen Wieschke, die es in sich haben. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen ermittelte 2001 und 2002 gegen den damals 20-Jährigen wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern, gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Den Akten, die ENDSTATION RECHTS. vorliegen, zufolge wurde Wieschke damals verdächtigt, gegenüber einem 12-jährigen Mädchen, das ihn im Juli 2001 besucht habe, zudringlich geworden zu sein. Das Mädchen behauptete damals, Wieschke habe, nachdem ein Freund des Mädchens gegangen war, die Wohnungstür verschlossen. Später, in der Stube, habe der heutige NPD-Chef und Spitzenkandidat ihr „unter die Pullover an die unbedeckte Brust“ gefasst. Zuvor habe er sie mit einem Küchenmesser genötigt, ihrem Vater in einem Telefongespräch mitzuteilen, sie sei bei einer Freundin. „Er drohte ihr, wenn sie das nicht machen würde, würde er sie umbringen“, heißt es in den Akten, deren Echtheit der frühere Eisenacher Polizeichef Raymond Walk bestätigte, dazu. Und weiter: „Dieses Messer hielt er ihr bei dem Gespräch [mit dem Vater, Anm. der Redaktion] an den Hals“.

Das junge Opfer habe sich neben einer Schnittwunde ein Hämatom am Ellbogen zugezogen, als Wieschke sie weggestoßen haben soll. Sie konnte allerdings in ein Schlafzimmer flüchten, dessen Tür sie mit einem Schrank versperrte. Nach mehrmaligen Bitten, gehen zu dürfen, was der NPD-Kader mit Drohungen beantwortete, öffnete der heute 33-Jährige die Wohnungstür und ließ das Mädchen nach gut vier Stunden frei. Später zeigte sie den Vorfall bei der Polizei an. Bei einer durch das Amtsgericht Eisenach angeordneten Durchsuchung stellten Polizeibeamte das Messer sicher.

Verfahren nach § 154, Absatz 1 der Strafprozessordnung eingestellt

Laut einem Schreiben vom 7. März 2002 stellte die Staatsanwaltschaft bald die Ermittlungen gegen Wieschke ein. Begründet wurde dies mit § 154, Absatz 1 der Strafprozessordnung. Die Behörden können von der Verfolgung von Straftaten absehen, wenn die Strafe gegenüber „anderen Strafen oder Maßregel der Besserung und Sicherung, die gegen den Beschuldigten wegen einer anderen Tat rechtskräftig verhängt worden ist oder die er wegen einer anderen Tat zu erwarten hat, nicht beträchtlich ins Gewicht“ fallen. Der NPD-Bundesorganisationsleiter war im Eisenacher Polizeipräsidium damals kein unbekannter Gast. Gegen ihn liefen weitere Ermittlungen wegen des Verdachts der Anstiftung zu einem Sprengstoffanschlag auf einen Döner-Imbiss. Außerdem soll er einen Gesinnungsgenossen, der in die „Kameradschaftskasse“ gegriffen habe, verprügelt haben. Für die beiden Taten wanderte Wieschke zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis.

Damals wie auch heute verteidigt sich Wieschke, das Mädchen habe so gehandelt, weil er ihre "frühreife" Liebe nicht eriwedert und sie zurückgewiesen habe. „Das hat sie offenbar nicht hinnehmen wollen und ersann hierauf eine angebliche sexuelle Nötigung, Körperverletzung mitsamt einer Freiheitsberaubung“, teilt er das Bundesvorstandsmitglied seinen Anhängern auf Facebook mit. Die Vorwürfe seien haltlos, er sehen ihnen „mit Gelassenheit entgegen“.

Wie reagiert die NPD-Spitze?

Ob dies für seine Parteifreunde relevant ist, sei dahingestellt. Auch bei Apfel erfolgte keine rechtskräftige Verurteilung, nicht einmal Ermittlungen der Polizei wurden öffentlich, selbst Beweise liegen nicht auf dem Tisch. Trotzdem mobbten ihn seine Gegner aus der NPD. Ob der „Fall Apfel“ tatsächlich mehr war, als eine Intrige gegen den wegen seines Kurses der „seriösen Radikalität“ beim Hardliner-Flügel der NPD ungeliebten Ex-Chef, sei dahingestellt. Sollte die NPD-Führung konsequent sein, und der angeschlagene amtierende Vorsitzende wie angekündigt vorgehen, kann sie die Anschuldigungen gegen Wieschke nicht beiseite schieben. „Keine Gnade Für Kinderschänder“, dieses Motto ist ein Identitätspfeiler der NPD. Verurteilungen warten die Neonazis nicht ab, meist reicht ein Verdacht, um eine Kampagne gegen vermeintliche oder tatsächliche „Kinderschänder“ ins Leben zu rufen.

Wieschke jedenfalls wittert hinter der Veröffentlichung ein „Wahlkampfmanöver linkskrimineller Kreise“. Über die Verteidigungsstrategie von Wieschkes thüringischen Ex-Parteikollegen Tino Brandt ist indes nichts bekannt. Der frühere V-Mann des Verfassungsschutzes wurde erst im Juni in Untersuchungshaft genommen. Neben Betrug und Zuhälterei wirft die Staatsanwaltschaft dem ehemaligen NPD-Landesvize Kindesmissbrauch vor.

Kommentare(31)

Paul.pa Sonntag, 07.September 2014, 12:08 Uhr:
Spannend, 12 Jahre nach einem solchen Geschehen, dessen Hintergrund eigentlich zu Gunsten des Betroffenen damals geklärt zu sein scheint, erinnert man sich eine Woche vor einer Wahl daran. Junker Jörg lässt grüßen.
 
Björn Sonntag, 07.September 2014, 13:05 Uhr:
Wie üblich versucht man kurz vor der Wahl mit solchen Unterstellungen den Wahlausgang zu Ungunsten der NPD zu beeinflussen. Hat ja schon damals in Sachsen-Anhalt gut geklappt, als man kurz vor der Wahl verbreitete der damalige Spitzenklandidat Heyder hätte zur Vergewaltigung von Linken aufgerufen. Der Freispruch nach der Wahl war dann jedoch keine Meldung mehr wert.

Und auch hier versucht man eine Verfahrenseinstellung zeitlich geschickt einzusetzen, da man inhaltlich kein Gegenargumente zu den Zielen der thüringer NPD hat. Anstatt sich zu fragen warum selbst die Ermittlungsbehörden nicht an die Story des vermeintlichen Opfers glaubten, versucht man nun die Wahl mit soch einer Schlammschlacht zu beeinflussen. Pünktlich nachdem die NPD bei Umfragen auf 4% gestiegen ist.

Seine damalige Freiheitsstrafe kam neben der Anschlagsgeschichte auf den leerstehenden Döner-Laden ja zustande, weil er einen ehemaligen Freund geschlagen haben soll, der Geld gestohlen hatte. Dafür gab es 7 Monate zusätzlich.

Für sexuellen Missbrauch und Freiheitsberaubung hätte es natürlich eine bedeutend höhere Strafe gegeben. Deshalb sagt die Verfahrenseinstellung schon alles.

Der eigentliche Skandal ist aber, dass linke Mitglieder des NSU-Auschusses diesen missbrauchen um ihren extremistischen Genossen Akten zukommen zu lassen. Und natürlich lassen sich die bundesdeutschen Medien für die Verleumdung des Herrn Wieschke gerne von solchen Linksextremisten benutzen.
 
dude Sonntag, 07.September 2014, 14:42 Uhr:
Lustig, wie sich hier auf der Page leute schützend vor einen mutmaßlichen sexualstraftäter stellen, gegen den ermittelt wurde. Wäre ja auch zu schön, die eigenen Maßstäbe auf die eigenen Leute anzuwenden, wo kämen wir denn bitte da hin??
 
Dumbo Sonntag, 07.September 2014, 15:09 Uhr:
@Paul & Björn

Würde die NPD nicht permanent auf solch zwielichtiges Personal wie Wieschke zurückgreifen, dann bekämen Medien auch nicht laufend Vorlagen, um diese für ihre Hetze zu benutzen. Aber, wie bei allen NPDlern sind ja immer die anderen Schuld und niemals die ach so brave NPD. Selbstreflexion ist ja bei euch in der Tat ein Fremdwort und jetzt gibt's die Quittung dafür.
 
Jupp Sonntag, 07.September 2014, 18:52 Uhr:
@Dumbo
Grundsätzlich Zustimmung. Doch muss man sich trotzdem die Frage stellen, was das soll. Die Rechtslage scheint mir laut Artikel derart, dass an der Sache nix war und es ist eine Dekade her. Warum es also jetzt rauskramen?
 
Björn Sonntag, 07.September 2014, 19:30 Uhr:
@dude

Demnach bist du also auch ein mutmaßlicher Sexualstraftäter. Du bist zwar nicht verurteilt, aber das ist Herr Wieschke ja auch nicht.

Hätte es Anhaltspunkte dafür gegeben, dass etwas an den Vorwürfen dran wäre, dann hätten die Behörden wohl eher die anderen Verfahren eingestellt, weil diese im Vergleich dazu nicht ins Gewicht gefallen wären. Schließlich ist davon auszugehen, dass es für die vorgeworfene Straftat eine bedeutend höhere Strafe gegeben hätte als für die Anstiftung zu einem Anschalg auf einen leerstehenden Dönerladen mittels umgebauter Böller.

Und natürlich würden die Maßstabe auch bei "eigenen" Leuten angewendet. Wäre er schuldig gewesen, dann hätte jeder Nationalist eine sehr harte Strafe gefordert. Bei irgendwelchen Mutmaßungen dagegen fordert kein einziger Nationalist Strafen. Auch wenn die ER-Redaktion oben wahrheitswidrig etwas anderes unterstellt.

@Dumbo

Was kann denn die NPD dafür, dass linke Kreise den NSU-Ausschuss dafür missbrauchen um ihre Genossen mit Akten zu füttern, die diese dann rechtswidrig veröffentlichen?

Genausowenig kann die NPD etwas dafür, dass für euch ein eingestelltes Verfahren das gleiche ist wie ein Schuldspruch. Was im übrigen auch ein bezeichnendes Licht auf eure Ideologie wirft. Bei euch würde es demnach keine Rechtstaatlichkeit geben.
 
Irmela Mensah-Schramm Sonntag, 07.September 2014, 20:01 Uhr:
Nun, die Aufregung der Nazis ist einleuchtend: sie fordern ja die Todesstrafe für Kinderschänder. Ihre eigenen Kinderschänder schützen sie lieber, sofern sie nicht selbst den Freitod wählen.
Ihre Führungskader machen auch keinen Hehl daraus.
Dabei agieren die Neonazis seit eh und je widerlich rassistisch-sexistisch.
Das es damals keine Verurteilung gabe, liegt an der skandalträchtigen thüringer Justiz!
 
Balou Sonntag, 07.September 2014, 20:11 Uhr:
Erstaunlich, wie sich die Herren Björn und Paul.Pa plötzlich bedenkenlos vor einen gewalttäigen Kindesmisshandler stellen, wenn es nur der eigenen Sache dient. Wie immer ehrenhaft bis ins Mark, nicht wahr?
 
Achime Sonntag, 07.September 2014, 20:48 Uhr:
Lustig, dieses Gejammer von NPD Sympatisanten. Immer schön die Opferrolle einnehmen, die bösen Anderen sind schuld, dass die Wahlergebnisse so schlecht sind. Naja, mir ist es recht, dass dieser rechte Abschaum in möglichst kein deutsches Parlament einzieht.
 
Apfel-Gegner Sonntag, 07.September 2014, 22:42 Uhr:
So gern wir auch Hand angelegt hätten, aber Apfel wurde nicht von seinen innerparteilichen Gegnern gestürzt, sondern von seinen eigenen Kumpanen und Zöglingen!
 
kritiker Sonntag, 07.September 2014, 23:06 Uhr:
Eine ganz primitive und unnötige, weil hilflose Aktion gegen ein Mitglied einer
Partei, die sich zur Wahl stellt.
Vorwürfe von vor 13 (!) Jahren, die außerdem gerichtlich festgestellt auch halt-
los waren, jetzt hervorzukramen, was soll das ? Ist das fairer Wahlkampf ?
Wieder einmal muß man feststellen : wenn sachliche Argumente im Wahlkampf
gegen die NPD (es hätte auch AfD oder eine andere nichtetablierte Partei sein
können) fehlen, wird gerne das weit zurückliegende Vorleben eines Mitgliedes
mühsam "ausgebuddelt", um die Persönlichkeit dieses Menschen zu diskredi-
Tieren und dessen Ruf zu schädigen.
Gut, wollen wir in der Geschichte der BRD noch weiter zurückschauen ?
Vielleicht auf den ehemaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke, vorher KZ-
Baumeister ? Oder auf den ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten Filbinger,
vorher Nazi-Todesrichter ? Oder auf den ehemaligen CDU-Staatssekretär
Globke, vorher mitverantwortlich für die Gesetze , die die Judenverfolgung
veranlaßten ? Übrigens alles Taten, die wohl weitaus schlimmer waren als ein
mutmaßlicher (!) sexueller Mißbrauch.
Schon in der Bibel steht : Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein !
 
Don Geraldo Montag, 08.September 2014, 08:07 Uhr:
Wieschke ist alles andere als ein Sympatieträger, und ich würde ihn sofern ich in Thüringen Wahlrecht hätte auch nicht wählen.

Aber hier werden pünkllich zur Wahl die widerlichsten Vörwürfe veröffentlicht, und das sollte zu denken geben.

Tatsache ist, das Verfahren wurde eingestellt. Die Begründung der Verfahrenseinstellung ist allerdings hanebüchen, denn wie Björn schon ausführte, sexueller Mißbrauch von Minderjährigen und Freiheitsberaubung hätten deutlich höhere Strafen zur Folge gehabt als das damals schon laufende Verfahren in einem anderen Fall.
Es scheint so, man hat die damalige Begründung gewählt, damit man diese später politisch nutzen kann.
Dafür spricht auch, daß man jetzt damit kommt.
Ich bin mal gespannt, wieviel Mühe man sich machen wird, denjenigen, der solche geheimen Dokumente an die Öffentlichkeit bringt auch zu finden und strafrechtlich zur Verantwortung zu ziehen.
 
Dumbo Montag, 08.September 2014, 11:01 Uhr:
@Jupp

"Warum es also jetzt rauskramen? "

Natürlich um die NPD vor der Wahl zu diffamieren (obwohl, geht das noch?). Diese Masche ist aber hinlänglich bekannt und wenn die NPD-Führung das nach zig Jahrzehnten nicht begreift und immer noch auf solch suspektes Personal wie Wieschke zurückgreift...selbst schuld.

@Björn

"Was kann denn die NPD dafür, dass linke Kreise den NSU-Ausschuss dafür missbrauchen um ihre Genossen mit Akten zu füttern, die diese dann rechtswidrig veröffentlichen?"

Na, wirft der werte NPD-Jubelperser Björn wieder mit Nebelkerzen, um von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken?

"Genausowenig kann die NPD etwas dafür, dass für euch ein eingestelltes Verfahren das gleiche ist wie ein Schuldspruch. Was im übrigen auch ein bezeichnendes Licht auf eure Ideologie wirft. Bei euch würde es demnach keine Rechtstaatlichkeit geben. "

Wer ist denn "euch", lieber Schwarz-Weiß-Denker Björn? Jeder, der die NPD kritisiert? Wie war das doch gleich mit eurer(!) imaginären "Volksgemeinschaft", aus der ihr(!) anscheindend jeden ausschließt, der nicht mit euch(!) in ein Horn bläst? Ein Widerspruch reiht sich an den anderen.

Ich bin übrigens ideologiefrei und stehe der AfD nahe, deswegen brauchst du mir hier nicht mit irgendwelchen haltlosen Unterstellungen schräg zu kommen. Alles klar?
 
Roichi Montag, 08.September 2014, 17:10 Uhr:
@ Paul

"Zugunsten" wurde gar nichts geklärt.
Lies nochmal, was der Einstellungsgrund war.
 
Roichi Montag, 08.September 2014, 17:11 Uhr:
@ Björn

" mit solchen Unterstellungen"

Keine Unterstellungen Björn. Immerhin Ermittlungsakten.
Und mal wieder ein Thema, bei dem sich die Kamerraden nicht an ihre eigenen Ansprüche halten.
Das darf, kann und muss man öffentlich machen.
Oder meinst du nicht, dass Lügner öffentlich entlarvt werden sollten?
Gerade, wenn es darum geht, ob dieser Lügner gewählt werden soll. Da dürfen sich die Wähler auch ein Bild von den Kandidaten machen. Von ihren Forderungen, ebenso wie von ihren Verfehlungen.
Nur eben nicht, wenn es um die Kamerraden geht. Dann werden Verfehlungen mal eben verschwiegen und die Wähler belogen, da forderst du.

"da man inhaltlich kein Gegenargumente zu den Zielen der thüringer NPD hat."

Tja Björn. Hier geht es mal wieder darum, deine Kamerraden genau an diesen "Inhalten" zu messen.
Und mal wieder ist einer durchgefallen.
Genau, wie du immer an deinen Ansprüchen scheitest.
Ein Problem der Ideologischen "Argumentation".

"Anstatt sich zu fragen warum selbst die Ermittlungsbehörden nicht an die Story des vermeintlichen Opfers glaubten,"

Sie glaubten doch daran.
Lies auch du nochmal den Grund der Einstellung nach.

Ende teil 1
 
Roichi Montag, 08.September 2014, 17:11 Uhr:
Teil 2


"versucht man nun die Wahl mit soch einer Schlammschlacht zu beeinflussen. "

Keine Schlammschlacht, nur die Verfehlungen der Kandidaten. Und diese haben die Wähler ein Recht zu erfahren.
Immerhin müssen sie entscheiden, ob sie dem Typen vertrauen wollen.
Ich weiß, dir sind die Lügen der Kamerraden lieber. Bloß nicht diese dann auch noch an ihren eigenen Aussagen messen. Da geht mal gar nicht.

"Für sexuellen Missbrauch und Freiheitsberaubung hätte es natürlich eine bedeutend höhere Strafe gegeben. Deshalb sagt die Verfahrenseinstellung schon alles."

Nö. Der Grund der Einstellung ist ja angegeben.
Wenn du diesen nicht lesen willst, oder auch nur wahrnehmen, stattdessen aber Lügen erzählst, wird es nicht besser.
Aber ich zitiere dir das gerne nochmal:
"Begründet wurde dies mit § 154, Absatz 1 der Strafprozessordnung. Die Behörden können von der Verfolgung von Straftaten absehen, wenn die Strafe gegenüber „anderen Strafen oder Maßregel der Besserung und Sicherung, die gegen den Beschuldigten wegen einer anderen Tat rechtskräftig verhängt worden ist oder die er wegen einer anderen Tat zu erwarten hat, nicht beträchtlich ins Gewicht“ fallen."

"Der eigentliche Skandal ist aber, dass linke Mitglieder des NSU-Auschusses diesen missbrauchen um ihren extremistischen Genossen Akten zukommen zu lassen."

Mal wieder der Björn als Prophet unterwegs.
Nirgendwo steht, wie die Akte wohin gelangte.
Deine Spekulation ist also rein ideologisch motiviert.

Ende Teil 2
 
Roichi Montag, 08.September 2014, 17:12 Uhr:
Teil 3


"Und natürlich lassen sich die bundesdeutschen Medien für die Verleumdung des Herrn Wieschke gerne von solchen Linksextremisten benutzen. "

Die Medien sollen also nicht wahrheitsgetreu über einen Wahlkandidaten berichten, wenn es dein Kamerrad ist?
Die Wähler sollen nicht erfahren, ob dieser sich an seine eigenen Forderungen hält?
Du willst also nicht nur zensieren, sondern auch noch die Wähler belügen.
Nichts anders erwarten wir von dir.

"Du bist zwar nicht verurteilt, aber das ist Herr Wieschke ja auch nicht. "

Seit wann interessieren dich Urteile?
Das war doch noch nie der Fall.

"Hätte es Anhaltspunkte dafür gegeben, dass etwas an den Vorwürfen dran wäre, dann hätten die Behörden wohl eher die anderen Verfahren eingestellt, weil diese im Vergleich dazu nicht ins Gewicht gefallen wären"

Mal wieder Björn als Staatsanwalt und Richter unterwegs?
Na wie gut, dass du keinen Plan vom Recht oder den damaligen Verfahren hast.

"Und natürlich würden die Maßstabe auch bei "eigenen" Leuten angewendet. "

Nö. Das hast du und das haben deine Kamerraden immerwieder bewiesen.
Nicht zuletzt mit Kriminellen in Führungspositionen.

Ende TEil 3
 
Roichi Montag, 08.September 2014, 17:12 Uhr:
Teil 4


"Bei irgendwelchen Mutmaßungen dagegen fordert kein einziger Nationalist Strafen."

Ach Björn.
Du erinnerst dich doch bestimmt an deine Vorwürfe, die du mir so gerne an den Kopf wirfst. Dresden und so.
Und jedesmal forderst du Strafen und bekommst sie nicht.

"Was im übrigen auch ein bezeichnendes Licht auf eure Ideologie wirft. Bei euch würde es demnach keine Rechtstaatlichkeit geben. "

Da du Schuldsprüche ignorierst, ebenso wie Freisprüche, wenn es dir in den Kram passt, bist du nicht gerade die Autorität, das zu beurteilen.
Aber immerhin hast du erkannt, dass du mit dem Rechtsstaat nichts zu tun hast.

Ende Kommentar
 
Roichi Montag, 08.September 2014, 17:12 Uhr:
@ kritiker

"Eine ganz primitive und unnötige, weil hilflose Aktion gegen ein Mitglied einer
Partei, die sich zur Wahl stellt."

Nur das Messen an den eigenen Forderungen.
Aber was interessiert einen Rechten seine Forderung, wenn es gegen ihn selbst oder seine Kamerraden geht?

"die außerdem gerichtlich festgestellt auch halt-
los waren,"

Immernoch nicht.
Egal, wie viele Kamerraden das behaupten.

"Ist das fairer Wahlkampf ?"

Ja. Die Kandidaten werden an ihren Forderungen gemessen.
Und zwar alle.
Dass das für deine Kamerraden nicht so gut aussieht, liegt aber nicht an irgendwem anders, nur an den Kamerraden selbst.
Und an denjenigen, die solche Kandidaten aufstellen.

"Gut, wollen wir in der Geschichte der BRD noch weiter zurückschauen ?"

Wie wäre es denn mit einem Blick auf die zur Wahl stehenden Kandidaten?
Ist dir aber wohl zu anstrengend.
Deine Beispiele sind ja alle schön und richtig, sie führten damals nicht dazu, dass die Leute keine Ämter hatten.
Du hast also eben bestätigt, dass die Veröffentlichung dieser Erkenntnisse über deinen Kamerraden richtig und demokratisch war.
 
Roichi Montag, 08.September 2014, 17:13 Uhr:
@ Don

Muss ich jetzt alles nochmal schreiben?
Lies im Beitrag an Björn, Paul und kritiker nach.
Für dich gilt nichts anderes.


@ Dumbo

Die NPD diffamiert sich selbst, wenn sie Kandidaten aufstellt, die die eigenen Forderungen und Ansprüche nicht erfüllen.
Nichts anderes wurde mal wieder öffentlich.
Verständlich, dass die Kamerraden damit ein Problem haben.

"Ich bin übrigens ideologiefrei "

Das bezweifel ich.
Gerade wenn du der AfD nahestehst.
 
Maxwell Sheffield Montag, 08.September 2014, 18:21 Uhr:
Eine kleine Richtigstellung für alle, in deren Köpfen ankam "wurde eingestellt, weil er unschuldig ist"... die Begründung, den Prozeß einzustellen:
" § 154, Absatz 1 der Strafprozessordnung. Die Behörden können von der Verfolgung von Straftaten absehen, wenn die Strafe gegenüber „anderen Strafen oder Maßregel der Besserung und Sicherung, die gegen den Beschuldigten wegen einer anderen Tat rechtskräftig verhängt worden ist oder die er wegen einer anderen Tat zu erwarten hat, nicht beträchtlich ins Gewicht“

Das sagt NICHTS ÜBER DIE UNSCHULD des Mannes aus, es heisst, dass er zum Zeitpunkt des Prozesses bereits SOVIELE WEITERE Prozesse an den Hacken hatte, bei denen eine rechtskräftige Verurteilung auch absehbar war, dass man aus ökonomischen Gründen diesen Fall nicht weiter verfolgte.
Vereinfacht ausgedrückt: "Ach was sollen wir ihn deshalb auch noch belangen, er wird eh für 2 Jahre in den Knast wandern wegen der anderen Delikte, das reicht als erzieherische Maßnahme mit".
Inwieweit dieser Vorgang dem mutmasslichen Opfer nun hilft (ihr einen anstrengenden Prozeß erspart) oder sie weiter verunglimpft (das Recht auf einen Prozeß wurde ihr genommen) wäre ein weiterer spannender Punkt.
Lancierter Bericht zum Wahlkampf? Sehr gut möglich...
Verunglimpfung eines rechtskräftig Unschuldigen? Nope, definitiv nicht !
 
Björn Montag, 08.September 2014, 19:58 Uhr:
@Balou

Schön wie sie sich hier als Antidemokraten und Faschisten outen. Für sie ist ein Mensch also schon dann schuldig, wenn es nur einen Vorwurf gab. Zum Glück sind Leute wie sie nicht an der Macht, ansonsten würde jeder hinter Gittern landen, der nicht linksextrem denkt und euren Parolen hinterher rennen.

@Dumbo

Wo meinen sie bekommen die Linksextremisten solche Akten sonst her? Die wurden gerade erst jüngst an alle NSU-Auschuss-Mitglieder verteilt. Und wer saß da mit drin? Die gleichen Linken-Abgeordneten, die mit genau dieser Klientel zusammenarbeit.

Wieso soll man also der NPD vorwerfen Wieschke aufgestellt zu haben, wenn auf leglae Weise diese Vorwürfe nie für den Kampf gegen die NPD hätten missbraucht werden können.

"Wer ist denn "euch", lieber Schwarz-Weiß-Denker Björn?"

Na ihr "Nazi"-Hasser.

"Wie war das doch gleich mit eurer(!) imaginären "Volksgemeinschaft", aus der ihr(!) anscheindend jeden ausschließt, der nicht mit euch(!) in ein Horn bläst?"

Tja, Pech gehabt. Eure Volkszugehörigkeit könnt ihr nicht ablegen, auch wenn ihr Antideutschen das gerne wollt. Insofern bleibt ihr immer die bösen Deutschen, die ihr so hasst. Und das alleine sorgt schon für ein breites Lächeln bei mir. Das ihr keine solidarische Volksgemeinschaft wollt ist euer Problem. Deutsche bleibt ihr aber immer. :-)

"...stehe der AfD nahe"

Aber die AfD dir offensichtlich nicht.
 
Ångström Montag, 08.September 2014, 22:20 Uhr:
Ich finde es für die NPD peinlich, wenn man so einen wie Wieschke zu Wahl aufstellt der eine größere Strafakte aufweisen kann als das Telefonbuch von Berlin dick ist. Wieschke war gewaltbereit was er offensichtlich deutlich gezeigt hat. Die NPD sollte Ihn in die Wüste Schicken damit sie noch ein wenig Glaubwürdigkeit behalten kann (hat sie noch eine?)

http://de.wikipedia.org/wiki/Patrick_Wieschke
 
Roichi Montag, 08.September 2014, 22:22 Uhr:
@ Björn

"Für sie ist ein Mensch also schon dann schuldig, wenn es nur einen Vorwurf gab."

Na Björn, das ist doch dein Metier.
Man erinnere sich an deine Ausführungen zu Dresden und deine Behauptungen von Straftätern, die nachher freigesprochen wurden. Ebenso im Fall Pölchow, wo deine Kamerraden verurteilt wurden, nicht die von dir behaupteten "Angreifer". Dies nur um zwei Beispiele zu nennen.

"Wo meinen sie bekommen die Linksextremisten solche Akten sonst her?"

Deine Spekulationen interessieren nicht.
Wenn du irgendwas behaupten willst, solltest du vielleicht mehr, als deine Glaskugel haben.

"Wieso soll man also der NPD vorwerfen Wieschke aufgestellt zu haben,"

Tja, wieso sollte man einer Partie, die sich für "REcht und Ordnung" einsetzt vorwerfen, wenn sie Straftäter zu ihren Kandidaten macht?
Wäre ja auch zu schön, wenn man gerade von der NPD verlangt, dass diese sich an ihre eigenen Forderungen hält.

"Eure Volkszugehörigkeit könnt ihr nicht ablegen,"

Doch Björn.
Aber du bist ja mit deinem "Volk" schon in der zweiten Generation gescheitert. Nicht davon zu reden, dass du immernoch nicht weißt, wer das nun eigentlich sein soll.
Aber das ist hier nur Ablenkung. Zurück zum Thema und deinen kriminellen Kamerraden.

"Insofern bleibt ihr immer die bösen Deutschen, die ihr so hasst."

Da das weiterhin nur deine Behauptung bleibt, bin ich das doch gerne.
Denn eine lüge von dir ist immernoch nichts wert.

" Das ihr keine solidarische Volksgemeinschaft wollt ist euer Problem."
 
Gorm der Alte Montag, 08.September 2014, 23:06 Uhr:
Mir scheint, das ist Wieschkes Art bei den Kameraden um Sterbehilfe zu betteln, für einen männlichen Suizid scheint er dann doch zu feige...........
 
John Dienstag, 09.September 2014, 09:13 Uhr:
"Das ihr keine solidarische Volksgemeinschaft wollt ist euer Problem."

Und die KameradInnen leben das gerade vor. Und schon hat die Schlammschlacht unter den KameradInnen begonnen - die ersten gehen auf Distanz, und sind damit geistig schon 1% weiter, als unsere Nazis hier.

Grundsätzlich wirft das Ganze aber ein beispielhaftes Bild auf die NPD. Man schickt einen Straftäter in die erste Reihe, ein Paradebeispiel professioneller Politik. Ein Missbrauchsvorwurf, Sprengstoffspielereien - und Prügelattacken. Letzteres zeigt, wie professionell die Szene Interna regelt. Da greift wer in die Kasse, und na klar, der muss verprügelt werden (das passt zum Thema "Aufklärung" in der NPD ziemlich gut). Und wie man hört, auch die eigene Mutter soll Wieschke verdroschen haben, im Suff, wie KameradInnen auf einschlägigen Portalen berichten.
 
nur mal angemerkt Dienstag, 09.September 2014, 11:33 Uhr:
@john

"Und wie man hört, auch die eigene Mutter soll Wieschke verdroschen haben, im Suff, wie KameradInnen auf einschlägigen Portalen berichten. "

Süß, lieber Wissenschaftshausmeister, einfach süß. Wo doch alles gelogen ist, was auf nicht gutmenschlichen Portalen steht- behauptet Dein Buddy roichi hier bei jedem von der Gegenseite angeführtem Link! Und Du fällst ihm in den Rücken und nimmst das für bare Münze. Einfach putzig, das gemeine Gutmensch.
 
Dumbo Dienstag, 09.September 2014, 11:51 Uhr:
@Rrrroichi

"Das bezweifel ich.
Gerade wenn du der AfD nahestehst. "

Was du bezweifelst tangiert mich nur peripher. Für welche Ideologie steht denn die AfD? Na?

@Björn (Teil 1)

"Wo meinen sie bekommen die Linksextremisten solche Akten sonst her? Die wurden gerade erst jüngst an alle NSU-Auschuss-Mitglieder verteilt. "

Lenk nicht wieder ab, ihr bekommt über Schimmer auch die Akten aus dem NSU-Ausschuss. Gleiches Recht für alle.

"Wieso soll man also der NPD vorwerfen Wieschke aufgestellt zu haben, wenn auf leglae Weise diese Vorwürfe nie für den Kampf gegen die NPD hätten missbraucht werden können."

Wenn du immer noch nicht verstanden hast, dass "Bombenstimmung Wieschke" sowas von eine Fehlbesetzung als Spitzenkandidat ist, tust du mir echt leid. Und dabei ist es auch noch völlig irrelevant, was da vor 12 Jahren wirklich vorgefallen ist.

"Na ihr "Nazi"-Hasser."

Stimmt, ich mag euch Nazis nicht. Aber, das beruht ja auf Gegenseitigkeit. Die AfD ist für euch Neo-Nationalsozialisten ja eine "Systempartei", ne?

"Tja, Pech gehabt. Eure Volkszugehörigkeit könnt ihr nicht ablegen, auch wenn ihr Antideutschen das gerne wollt. "

Wer euch Nazis nicht mag, ist also ein Antideutscher? Muhahaha! Das wird ja immer besser. Dann sind also 98 Prozent meiner deutschen Landsleute "Antideutsche"? Dann lag ich wohl absolut richtig mit meiner Titulierung als Schwarz-Weiß-Denker par excellence.
Kein Wunder, dass ihr Nazis eine Abreibung nach der anderen bekommt.
 
Dumbo Dienstag, 09.September 2014, 11:52 Uhr:
@Björn (Teil 2)

"Insofern bleibt ihr immer die bösen Deutschen, die ihr so hasst. "

Also, ich liebe meine Landsleute, die ihr Nazis gerne als Bunzelbürger, Dummdeutsche, Blödmichel oder gar BRD-Kartoffeln diffamiert. Ihr NPDler seid die WAHREN ANTIDEUTSCHEN, lieber Schwarz-Weiß-Denker Björn. Und deswegen wählt euch auch (zum Glück) kein Bürger mehr. :-)

"Aber die AfD dir offensichtlich nicht. "

Kannst du außer hohle Unterstellungen abzusondern, dich auch mal mit dem Inhalt meiner Beiträge beschäftigen? Warum sollte die AfD deutschen Patrioten nicht nahestehen?
 
Jupp Dienstag, 09.September 2014, 15:11 Uhr:
Gutes Personal ist heutzutage halt nur schwer zu kriegen.... :)
 
Roichi Dienstag, 09.September 2014, 17:19 Uhr:
@ nur mal reingefallen

"behauptet Dein Buddy roichi hier bei jedem von der Gegenseite angeführtem Link"

Nö. Das behauptest du.
Aber John weiß das selbstverständlich.
Ebenso wie er weiß, dass dort viel Müll erzählt wird.

Aber darum geht es ja gar nicht, sondern um die Behauptungen der Kamerraden und deren Integrität, so sie jemals vorhanden war.
Zurück zum Thema.



@ Dumbo

Klemmt jetzt auch bei dir die Tastatur?

"Was du bezweifelst tangiert mich nur peripher."

Dein gutes Recht.
 

Die Diskussion wurde geschlossen