von Redaktion
   

Veranstaltungstipp: Kinoseminar zum NS-Propagandafilm „Ich klage an“ – 5. November in Rostock

Für Dienstag, den 5. November, laden die Initiativen ENDSTATION RECHTS. und Storch Heinar, das "Institut für Kino und Filmkultur" Wiesbaden sowie das Rostocker Kino „Li.Wu.“ zu einem Kinoseminar zum NS-Propagandafilm „Ich klage an“ ein.

„Ich klage an“ ist ein im Jahr 1941 entstandenes Drama unter der Regie von Wolfgang Liebeneiner und diente der subtilen Bewerbung des NS-Euthanasieprogramms. Eine junge Frau, die an multiple Sklerose erkrankt ist und daran qualvoll dahinsiecht, bittet zunächst ihren mit der Familie befreundeten Hausarzt um den Gnadentod. Als der aber ablehnt, bedrängt sie ihren Ehemann, einen namhaften Mediziner, sie  zu erlösen. Da er seine Frau sehr liebt, ist er dazu bereit und tötet sie mit Gift. Daraufhin wird ihm als „Opfer“ der Prozess gemacht. ??

"Ich klage an" ist ein so genannter Vorbehaltsfilm. Diese Filme sind NS-Propagandafilme, die sich im Besitz der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung befinden. Sie dürfen nur im Zusammenhang eines Kinoseminars vorgeführt werden.

Für eine Einführung und das anschließende Filmgespräch steht als Referent der Filmwissenschaftler Horst Walther vom "Institut für Kino und Filmkultur" zur Verfügung.

Das Kinoseminar findet statt am Dienstag, 5. November 2013, um 19 Uhr im Kinosaal „Li.Wu.“ Barnstorfer Weg 4 in 18057 Rostock. Einlass ist ab 18 Uhr und die Kinokarte kostet 4 Euro.

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