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Stralsund: „Sieg Heil“-Rufe gegen Wahlplakate

In der Nacht von Freitag auf Samstag registrierte die Polizei in Stralsund eine größere Sachbeschädigung. Acht betrunkene Jugendliche rissen in der Sarnowstraße unter lauten „Sieg Heil“-Rufen Plakate zu den anstehenden Wahlen von den Laternen. Nun ermittelt der Staatsschutz.

Zerstörungsorgie mit politischem Hintergrund? (Foto: Oliver Cruzcampo)

Kurz vor 2.00 Uhr klingelte in einer Stralsunder Polizeiinspektion gleich mehrere Mal das Telefon. Besorgte Bürgerinnen und Bürger berichteten von Jugendlichen, die in der Sarnowstraße randalierten. Zuvor sei die Gruppe bereits in der Gr.-Parower-Straße unterwegs gewesen und habe dort sämtliche Zäune einer Baustelle umgestoßen, berichteten die aufgebrachten Anrufer.

Die ausgerückten Beamten konnten die Randalierer bald stellen. Dabei stellte sich heraus, dass sich die acht Jugendlichen auch an Wahlplakaten vergriffen hatte. Diese seien, wie die Polizei Neubrandenburg mitteilte, von den Laternen gerissen worden. Zeugen berichteten, dass dies unter mehrfachen „Sieg Heil“-Rufen geschehen sei. Ein durchgeführter Alkoholtest schlug bei den Verdächtigen an.

Staatsschutz eingeschaltet

Gegen die Jugendlichen wurde Strafanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung aufgenommen. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt in diesem Fall.

Kommentare(10)

Paul.pa Sonntag, 18.Mai 2014, 11:11 Uhr:
Gehört das jetzt unter die Rubrik "Rechte Kriminalität" oder besoffenes Gepöbel?
 
Dasbinichnicht Sonntag, 18.Mai 2014, 12:02 Uhr:
Seit wann gibt es denn in MV rechte Gewalt????
Es kann sich also nur um einen Dumme-Jungen-Streich handeln!
 
Irmela Mensah-Schramm Sonntag, 18.Mai 2014, 12:05 Uhr:
Was soll die Frage ?
Klarer Verstoß gegen § 86a! Ob besoffen oder nicht!
Nazis neigen zu der Taktik, sich besoffen derart zu betätigen, um dann aus dem Gericht als "Freie Menschen" heraus zu kommen.
 
Grambauer Sonntag, 18.Mai 2014, 14:08 Uhr:
Eindeutig "Rechte Kriminalität", für "besoffenes Gepöbel" gibt es schließlich keine Anti-Rechts-Förderung ;-)
 
Steven Sonntag, 18.Mai 2014, 14:17 Uhr:
"Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt in diesem Fall. "

Lächerlich!
 
Roichi Montag, 19.Mai 2014, 04:45 Uhr:
@ Paul

Ersteres, da eindeutig politisch rechte Parolen skandiert wurden.
Ist dir das jetzt unangenehm, dass auch Kamerraden besoffen durch die Gegend rennen, oder dass nicht nur Kamerraden so auffällig werden können?


@ Steven

Nicht lächerlich, sondern einfach zuständig.
Informiere dich doch einmal über die Aufgaben und Zuständigkeiten dieses Behördenteils.
 
Daniel Montag, 19.Mai 2014, 07:45 Uhr:
Eindeutig das Werk sogenannter " Nazis " hier in Stralsund... Von diesen Leuten gibt es hier genug.. Fühlen sich in der Gruppe stark... Sind aber fast alles Mitläufer.. Vertreten ihre Meinung nur so wie es ihnen mal gesagt wurde.. Lächerliches pack...
 
John Montag, 19.Mai 2014, 09:51 Uhr:
"Gehört das jetzt unter die Rubrik "Rechte Kriminalität" oder besoffenes Gepöbel?"

Die Kategorien kann man hier getrost zusammenlegen...wie so oft ;)
 
nur mal angemerkt Montag, 19.Mai 2014, 11:38 Uhr:
@daniel
"...lächerliches Pack...."

So lächerlich wie die linken Gutmenschen, die Plakate der AfD abreißen, zusprühen, anzünden?
 
Balou Montag, 19.Mai 2014, 13:05 Uhr:
Was sollen diese hirnlosen Einwände von unseren Kameraden denn jetzt wieder? Soll man gegen besoffene, halbwüchsige Asis aus der Bildungsferne plötzlich doch nicht mehr vorgehen, wenn sie plärrend durchs Viertel ziehen und Sachbeschädigungen begehen? Ist euch das jetzt auf einmal zuwenig "gutmenschlich" und "linksgrün"? Oder soll man nur dann nichts tun, wenn euer minderbemittelter Nachwuchs "Sieg Heil" brüllt, während er sich gewohnheitsbedingt benimmt wie eine degenerierte Bande von Pissrinnenwälzern?
 

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