von Storch Heinar
   

Storch Heinar sammelt mehr als 600 Euro Spenden für Anschlags-Opfer!

Vor einigen Wochen hatte Storch Heinar zu einer Spendenaktion zugunsten von Lutz Wagner aufgerufen. Wagner, selbst Aktivist der Storchen-Staffel, war nach einem Wahlkampf-Einsatz von braunen Leichtmatrosen attackiert worden. Die mutmaßlichen Neonazis beschädigten sein Auto schwer und warfen die Scheiben seines Wohnhauses ein.

Nachdem Lutz Wagner im August 2011 u.a. Storchen-Plakate aufgehängt hatte, wurden alle Scheiben und Lampen seines Lieferwagens zerstört und die Scheiben seines Wohnhauses eingeworfen. Ein großer Stein landete beispielsweise krachend im Kinderzimmer - dort, wo kurz zuvor Wagners drei Kinder gespielt hatten. Auf den Kosten von rund 1.000 Euro blieb der Familienvater weitgehend sitzen, da seine Versicherungen diesen Schadensfall nicht erstatteten.  

Storch Heinar konnte seinen Unterstützer nicht im Regen stehen lassen und rief deshalb zu einer Spendenaktion auf. Nun, gut einen Monat danach, meldet seine Staffel Vollzug. Ein voller Erfolg, wie sich zeigt, denn auf dem Spendenkonto kamen mehr als 600 Euro zusammen, die nun an Wagner ausgezahlt werden. 22 Personen wollten es sich nicht nehmen lassen, dem engagierten Demokraten unter die Arme zu greifen.

Wagner fühlt sich durch die solidarische Unterstützung gestärkt, und versprach, sich weiterhin nicht einschüchtern zu lassen. Er forderte seine Mitmenschen in Mecklenburg-Vorpommern auf, den Neonazis genauso entschieden die Stirn zu bieten wie er und seine Familie: „Friedliebende Menschen sollten wieder ohne Angst vor Gewalt und Zerstörung, vor Verleumdung und Bedrohung hier leben können.“

Kommentare(16)

b.c. Donnerstag, 09.Februar 2012, 12:46 Uhr:
schade, dass es nicht mehr geworden ist. aber gut, dass ihm das auch moralisch unterstuetzt. heisst das denn, dass die aktion jetzt vorbei ist?
 
Bärbel Donnerstag, 09.Februar 2012, 16:02 Uhr:
Na für die Werbung vom Storch sind 600 Euro doch sehr gering.
Bei Kameraden der "Rechten" wäre es mit Sicherheit mehr geworden.
 
Grummel Freitag, 10.Februar 2012, 12:33 Uhr:
Also Bärbel oder wie sie sich auch grade nennen*g*......

der Linke ansich muß aber auch für sein Geld Arbeiten gehen und bekommt das nicht vom Staat geschenkt (Stichwort V Leute und Hartz V)

Bin ja mal gespannt....aber "Satire" ist beim Dumpfbackenpublikum ja immer sone Sache*erwatungsvoll g*
 
Bärbel Freitag, 10.Februar 2012, 15:47 Uhr:
@Grummel
Ich brauche keinen Pseudonamen.
Aber das es bei den Linken keine Arbeitslosen gibt das glaubst du doch wohl selber nicht.
 
Grummel aka Uwe wenns der Bärbel so lieber is Freitag, 10.Februar 2012, 17:01 Uhr:
LOL............ ich brauche keine Pseudonamen.... is klar Frau Bärbel

Das is so traurig dumm, das ich da da nichts weiter zu sagen kann

PS: zu den Linken Arbeitslosen habe ich bereits oben im ersten Text etwas geschrieben, kann nur sagen, Erwartungen fast erfüllt*gg*
 
Brechreiz Freitag, 10.Februar 2012, 22:35 Uhr:
BÄRbel,
wieviel (von Ihnen verhasste) Euro sind Ihnen CD`s wert, die kriminelle Soziopathen unterstützen sollen?
 
Bärbel Samstag, 11.Februar 2012, 10:07 Uhr:
@Brechreiz

Zum einen lehne ich Gewalt grundsätzlich ab, egal von links oder rechts, nicht nur gegen Menschen sondern auch gegen Häuser oder Autos. Aber was ich so gehört habe, ist die Solidartät bei den "Rechten" gerade durch ihr politisches Gedankengut größer.
 
Amtsträger Samstag, 11.Februar 2012, 10:34 Uhr:
Liebe Bärbel,

haben Sie Gestern nicht erst gedroht, bei Abwesenheit der Polizei würden Ihre Mitläufer es den Linken so richtig zeigen?
 
Bärbel Samstag, 11.Februar 2012, 10:42 Uhr:
@ Amtsträger

Ich glaube, nein ich bin mir nach Ihrer heutigen Anmerkung sicher ,Sie haben den Text von gestern nicht verstanden.
 
Jens Boelke Samstag, 11.Februar 2012, 11:30 Uhr:
@Bärbel
Als angeblicher Polizeibeamter kann der Amtsträger den Text gar nicht verstehen . Wieder mal einer auf den die Polizistenwitze zutreffen.
 
WW Samstag, 11.Februar 2012, 12:48 Uhr:
Bärbel...

"ist die Solidartät bei den "Rechten" gerade durch ihr politisches Gedankengut größer."

Von Aussteigern lernen wir anderes. Aber die gelten ja auch als "Verräter" und werden auf Krampf pauschel unglaubwürdig gemacht.
 
Amtsträger Samstag, 11.Februar 2012, 12:52 Uhr:
Liebe Bärbel,

natürlich habe ich Sie falsch verstanden. Es ist ja völlig unmöglich, dass Sie Gestern noch immanent Gewalt angedroht haben und heute eine angeblich Gewalt verachtende Person sind.

Wie der Björn, der heute A und morgen B sagt. Ist schon Scheiße, wenn man die eigenen Anforderungen nicht einhalten kann...

Lieber Jens,

und das von einer Person, der aus 100m Entfernung in einen geschlossenen Raum reinhören können will... ;)
 
Bärbel Sonntag, 12.Februar 2012, 10:58 Uhr:
@WW Wenn man einige Aussteiger persönlich kennt, so wie ich, weiß man oft auch die Hintergründe warum sie aus der Szene ausgestiegen sind. Einige die ich kenne sind offiziell raus, aber ihr Gedankengut haben sie behalten.
 
Amtsträger Sonntag, 12.Februar 2012, 14:16 Uhr:
Liebe Bärbel,

"...warum sie aus der Szene ausgestiegen sind"

Das sind nur Lippenbekenntnisse um die erwartete Strafe vor Gericht zu mildern. Kommt immer wieder vor. Und wird immer wieder vom Richter in der Luft zerrissen.

In einer richterlichen Vernehmung lässt sich schnell klären, wer tatsächlich ausgestiegen ist und wer nicht...
 
Bärbel Sonntag, 12.Februar 2012, 21:53 Uhr:
@ Amtsträger

Es gibt Aussteiger die brauchen nicht vor einen Richter. Grund zum Ausstieg ist oft der Druck der Familie,des Arbeitgebers,der Schule, der Nachbarn, die Freundin/Freund. Wie stark der druck sein kann, kann nur mitreden der sich in der Szene auskennt.
 
Amtsträger Montag, 13.Februar 2012, 08:13 Uhr:
Die Familie bzw. die Gesellschaft kümmert sich eben ;) So soll es auch sein.
 

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