Storch Heinar-Cup in Schwerin mit Rekordbeteiligung

Am Samstag fand in Schwerin der Storch Heinar-Cup, ein Fußball-Turnier gegen Rechtsextremismus, Diskriminierung und Intoleranz, statt. Eine Woche vor der Landtagswahl setzten die 16 teilnehmenden Teams und weit über 100 Zuschauer damit ein eindeutiges Zeichen.

Beim diesjährigen Turnier folgten 16 Teams der Einladung – so viele wie noch nie zuvor. Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt. Neben mehreren Betriebsmannschaften und Vertretern von Schweriner Jugendclubs war erstmalig eine reine Frauenmannschaft mit von der Partie. Eine weitere Mannschaft war eigens für das Turnier aus Jena angereist.

Um 10 Uhr eröffnete Storch Heinar höchstpersönlich die Veranstaltung und hatte T-Shirts für die Teilnehmer dabei, die mit Hilfe seiner menschlichen Wurfmaschinen verteilt wurden. Im Anschluss daran wurde gegen das zähe Leder in vier Gruppen gekickt. Die strahlenden Sieger waren am Ende die „Thunderbirds“, die den begehrten Wanderpokal damit bereits zum dritten Mal gewinnen konnten. Die Titelverteidiger „Sensiebelchen“ schieden unter dramatischen Umständen im Halbfinale im Elfmeterschießen aus. Für den neutralen Beobachter bot das Turnier etliche spannende Partien und aufregende Momente. 

In Schwerin fand der Storch Heinar Cup damit bereits zum sechsten Mal statt. Das Turnier hat inzwischen auch einen Ableger in Greifswald gefunden.

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