von Storch Heinar
   

Storch Heinar baff über neue Studie: Geringer IQ begünstigt Rassismus?

Geahnt wurde es schon lange und fast hätte es Storch Heinar beim Lesen dieser so neuen wie bahnbrechenden Studie aus dem Fliegerhorst katapultiert: Kanadische Psycho-Wissenschaftler um Gordon Hodson von der „Brock University“ in Ontario haben herausgefunden, dass ein geringerer IQ eines Menschen tendenziell eher dazu führt, dass dieser waschechter Rassist wird. Trotzdem rät Heinar zur Vorsicht!??

Mit einem so deutlichen Befund der Untersuchung hätte in Heinars Storchenstaffel aber wirklich niemand gerechnet. Die Wahrscheinlichkeit bestimmter politischer Einstellungen im Erwachsenenalter lasse sich bereits in jüngsten Jahren erahnen, so die Gelehrten. Wenn Klein-Hänschen nicht von zwölf Uhr bis Mittag denken könne, sei eher wahrscheinlich, dass er später fremdenfeindlich eingestellt sei. Datengrundlage für Hodsons Untersuchung sind zwei Langzeitstudien mit etwa 16.000 Menschen aus Großbritannien. Weitere Analysen mit US-amerikanischen Panel-Daten unterlegten die Ergebnisse. Menschen mit unterausgeprägter Kognition seien demnach offener für rechtsextreme Parolen, da diese „Stabilität und Ordnung im psychologischen Sinne bieten". ??

Dazu Storch Heinar: „Ist für die braunen Leichtmatrosen ja auch wirklich ganz schön kompliziert, diese lustige Vielfalt an Menschen, Störchen und Kulturen mental zu verarbeiten. Wenn da der eigene Prozessor auf dem letzten Loch pfeift, empfiehlt es sich eben, alles in schlichten Brauntönen zu halten, die Welt in Schwarz und Weiß, Gut und Böse einzuteilen und extrem flach zu atmen.“??

Aber trotzdem sei im Umgang mit rechtsextremen Modeopfern Vorsicht geboten, so die eindringliche Mahnung des Mode-, Front- und Führerstorchen Heinar. Allen Neonazis intellektuelle Kapazitäten abzusprechen, vernachlässige sträflich die in Teilen verbreitete Rubrik der „Schlaumeier mit Kabelbrand im Hauptverteiler“. ??

„Wer denkt, die braune Brut sei so doof, dass sie sich selber abschaffe und an der Bushalte unbemerkt den Lolli mopsen lasse, ist mächtig auf dem Holzweg! Nur die schonungslose Enttarnung der ideologischen Täuschungsmanöver, modischen Entgleisungen und musikalischen Geschmacklosigkeiten der Neo-Nasenbären kann die Storchenstaffel zum lang ersehnten Sieg führen. Egal, ob schlau oder doof, Nazis jage er vom Hof“, so Storch Heinar am Rande einer wichtigen „Sitzung“.

Foto: michael_reuter nach CC-Lizenz

Kommentare(15)

flight93 Donnerstag, 12.Januar 2012, 20:29 Uhr:
Das ist wohl wahr,die meisten,also nicht alle Nazis haben aber nun mal den gewissen Datenstau auf der Festplatte.
Der entsteht eben durch schlechter Erziehung der Eltern,weiter Faulheit in der Schule,was einen vorzeitigen Abgang aus der Schule nach sich zieht.
Unlust eine Lehre oder Beruf anzutreten,gepaart mit Verblödung innerhalb der Szene falsche Geschichtsauslegung,Krawall,Alkohol in der Gruppe und Sexismus.
Sowas lässt Nazi zum Nazi werden.
Die Meisten haben keinerlei Lust was fürs Leben zu lernen und werden zu Rassisten,Antisemiten und weltfremde Ewiggestrige die zu Mördern werden Können.
All das ist eine gefährliche explosive Mischung.
ich finde diese Langzeit-Studie sehr aufschlussreich und zutreffend.
 
b.c. Freitag, 13.Januar 2012, 09:44 Uhr:
"Mit einem so deutlichen Befund der Untersuchung hätte in Heinars Storchenstaffel aber wirklich niemand gerechnet."

was mich wiederum sehr ueberrascht. in dem artikel im spiegel las man, dass das ergebnis das bestaetigt, was auch fruehere studien schon zeigten.
fuer mich besonders plausibel wirkt der zusammenhang, dass solche menschen auch weniger in der lage sind sich in andere menschen oder situatioen hineinzuversetzen. dieser mangel faellt mir auch bei einschlaegigen diskutanten in diesen kommentarspalten auf, die sich besonders islamophob, fremdenfeindlich oder rassistisch geben.
 
flight93 Freitag, 13.Januar 2012, 10:50 Uhr:
Diese Diskutanten hier haben ja auch die selbe Krankheit darum auch die klassischen Symptome: Fremdenhass,Islamo/Homophobie und Antisemitismus und Verwirrung in Zeit und Raum Nazis halt.
Ja diese Studie trifft aber nun mal zu.
 
Resi Freitag, 13.Januar 2012, 11:13 Uhr:
@ b.c.:

"[...]besonders plausibel wirkt der zusammenhang, dass solche menschen auch weniger in der lage sind sich in andere menschen oder situatioen hineinzuversetzen."

Das kann, muss aber nicht zwingend an generell mangelnder Intelligenz liegen. Ein eklatanter Mangel an sozialer Intelligenz und EInfühlungsvermögen bei einem ansonsten intelligenten Menschen definiert ihn als Psychopathen. Aber das ist sicherlich ebensowenig überraschend.
 
Gunnar Freitag, 13.Januar 2012, 12:09 Uhr:
Werden irgendwo Auskünfte gegeben, um welche "rechtsextremen Parolen" es sich genau handelt, die schlußfolgern lassen, dass ein dummer Mensch anfälliger auf eben jene ist? Oder sind es derlei plakative Umfragen, wie Sie zu meinen Abi-Zeiten an den Schulen durchgeführt wurden:
Denkst du, dass Ausländer krimineller als Deutsche sind?
Denkst du, Deutschland braucht einen neuen Führer?
Wie steht es um den historischen Kontext? Waren damals alle dumm, sei es nun in Amerika, Deutschland, Frankreich oder oder oder?
Wie dumm sind eigentlich jene, die so etwas ernsthaft glauben?
 
micki Freitag, 13.Januar 2012, 12:22 Uhr:
"...sich in andere menschen oder situatioen hineinzuversetzen." in jedem fall könnte hier von "emotionaler (selbst-)verstümmelung" gesprochen werden. der großteil mag einfach blöd sein, aber es gibt unter denen halt auch die gut gebildeten, cleveren sadisten, mit richtig "spaß am böse sein" und demgegenüber die, ich nenne sie mal, nationalfanatischen-gutmenschen voller sorge um rasse, volk und vaterland...
 
citoyenne malicieux Freitag, 13.Januar 2012, 15:47 Uhr:
@Gunnar
„Werden irgendwo Auskünfte gegeben, um welche "rechtsextremen Parolen" es sich genau handelt, die schlußfolgern lassen, dass ein dummer Mensch anfälliger auf eben jene ist?

Haben Sie denn irgendwelche zutreffenden Befürchtungen auf Ihre Person?
Nun in der Studie dürfte sicher zu lesen sein, dass es neben den üblichen Nazis mit einem IQ von 25 (ein Weißbrot liegt bei IQ 26) es tatsächlich Nazis mit einem höheren IQ gibt, welche eine Minderheit beschreiben.
Die akademischen Apologeten der Braunheit Kubitschek und Kositza bestätigen das ja.
Allerdings weiß auch jeder Mensch, dass ein Studium kein Ausweis für Intelligenz ist. Wie etwa Akademiker bestätigen, die dann doch im Knast landen oder sich einfach nicht in der Bundeswehr halten können. Oder als Rechtsanwalt pleite gehen und dann für Nazis tätig werden.

"Wie steht es um den historischen Kontext? Waren damals alle dumm, sei es nun in Amerika, Deutschland, Frankreich oder oder oder?"

Sicher gab es dort auch dumme Nazis.
Z.B. die NSDAP A.O.
Nun ja, wie Sie sicher wissen gibt es aber außer Dummheit noch ein paar weitere Nuancen, Erklärungen und Abstufungen, wie etwa z.B. naive Vertrauensseligkeit.
Und da war ja noch das Ding mit der UdSSR bei der es nachgewiesen ist, dass man in Europa und Amerika glaubte das faschistische Deutschland gegen diese instrumentalisieren und im Griff behalten zu können. Manchmal unterschätzt man eben auch die Dummen!
Vor allem bei deren Durchtriebenheit und Einfalt, ihrer Anwendung von Gewalt.
Das ändert aber nichts an deren Dummheit.
 
Leser Freitag, 13.Januar 2012, 18:20 Uhr:
mal ganz ehrlich - ich stehe dem kritisch gegenüber. das Argument "die anderen sind systematisch dümmer" wird ja wohl von jedem mittel-kreativen Ideologen angeführt. die Nazis wollen auch bewiesen haben, dass Schwarze systematisch dümmer sind. Nein nein, das wirkt auf mich unglaublich propagandistisch. was nicht heißen soll dass die Studie schlecht oder unseriös ist, aber fällt euch das nicht auf? jede soziale Gruppe, die sich gegen andere abgrenzen will, behauptet, die anderen wären dümmer. haben wir das wirklich nötig?
 
Bärbel Samstag, 14.Januar 2012, 10:50 Uhr:
Es gibt einen Satz der heißt: "Glaub keiner Studie die Du nicht selbst gefälscht hast".
 
Björn Samstag, 14.Januar 2012, 15:42 Uhr:
Ich finde es nachvollziehbar, dass weniger intelligente Menschen anfälliger für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind, da sie weniger in der Lage sind zu differenzieren und eine klare Freund-Feind-Linie ihnen das Leben erleichtert. Von solchen vorurteilsbeladenen, undifferenziert argumentierenden Mitmenschen gibt es unter den Diskutanten auf ER ja nicht eben wenige. Besonders Frau Flight treibt undifferenzierte Beleidigungen gegen ihr verhasste Menschengruppen gerne auf die Spitze.

Insofern ist es nachvollziehbar, dass Ausländerhass, Antisemitismus, Hass auf "Rechte" und alle anderen Arten von Menschenhass bei weniger Intelligenten weiter verbreitet sind. Der Fehler den ihr immer wieder macht ist euer Schluß darauf auf eine allgemeine geringere Intelligenz bei politisch rechts Stehenden abzuleiten. Denn Ausländerhass oder Hass auf Juden ist kein Merkmal der politischen "Rechten", sondern, genauso wie plumper Deutschenhass, einfach nur eine undifferenzierte Menschenfeindlichkeit. Da die allemeisten politisch aktiven "Rechten" aber differenziert über die Überfremdungsproblematik denken und auch ausländische Freunde haben, sind sie keine Ausländer- oder Sonstwenhasser. Denn gut integrierte, vorbildliche Ausländern wollen wir doch alle gerne im Land behalten. Kein Ausländerhass, sondern Liebe zur Heimat und zum Volk teibt Nationalisten an.

Ich halte die Studie daher für zutreffend. Nur euer Versuch diese Studie im politischen Kampf zu nutzen ist einfach zu durchschaubar.
 
WW Samstag, 14.Januar 2012, 19:32 Uhr:
Björn, der erste Absatz ist eine treffende Selbstanalyse. Hast einen guten Tag erwischt, was?

"euer Schluß darauf auf eine allgemeine geringere Intelligenz bei politisch rechts Stehenden abzuleiten."

Dieser Schluss dürfte unwiederlegbar sein. Man siehe sich z.B. das Personal der NPD an - mit den bekannten Engpässen. Oder die Kameradschaften.

Ich erinnere mich an eine Statistik, dass bei Straftaten die allermeisten Täter keinen oder einen Hauptschulabschluss haben. Bei Realschulabschluss ist es schon viel weniger, Abitur und Hochschulabschluss sind verschwindend gering.

Natürlich gibt es trotzdem üble Burschenschaften, die hier wenig auffällig sein dürften. Aber diese stellen zahlenmäßig unter den zehntausenden Nazis auch nur einen kleinen Anteil dar.

"Denn Ausländerhass oder Hass auf Juden ist kein Merkmal der politischen "Rechten", sondern, genauso wie plumper Deutschenhass, einfach nur eine undifferenzierte Menschenfeindlichkeit."

Es gibt verschiedene Aspekte, die jemanden zum Rechtsextremisten machen. Die Summe ist entscheidend. Antisemitismus z.B. tritt auch bei einigen linken Gruppen auf, Ausländerhass sicher nicht.

"Denn gut integrierte, vorbildliche Ausländern wollen wir doch alle gerne im Land behalten."

Darum wird "kriminelle" auch stets klein geschrieben und "Ausländer raus" ganz groß. Oder habe ich mich immer verguckt?
Der Amtsträger hat hier neulich diverse Links präsentiert, die das Gegenteil belegen und Dich damit widerlegt. Aber es war zu erwarten, dass Du trotzdem wieder damit anfängst.
 
Roichi Samstag, 14.Januar 2012, 20:09 Uhr:
@ Björn

Spar dir doch die Parolen.
Du hältst dich doch selbst nicht dran.
 
Björn Sonntag, 15.Januar 2012, 11:09 Uhr:
@WW

"Dieser Schluss dürfte unwiederlegbar sein. Man siehe sich z.B. das Personal der NPD an - mit den bekannten Engpässen. Oder die Kameradschaften."

Dann zeigen sie mir die Studie, die belegt, dass unter Kameradschaften oder NPD-Mitgliedern der Durchschnitts-IQ geringer ist. Da es eine solche nicht gibt ist euer Schluss also alles andere als unwiderlegbar. Aber wenn man seinen Vorurteilen freien Lauf läßt und meint "die Rechten" wären alles Menschenhasser und vorallem fremdenfeindlich, dann ist es klar, dass ihr solche Schlüsse zieht. Die Grundlage auf der ihr diese Schlüsse zieht, nämlich die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, läßt dann allerdings im Umkehrschluss darauf schließen, dass euch die Studie genauso betrifft und bewertet, wie Menschen, die anderen Menschengruppen feindlich gegenüberstehen. So wie Ausländerfeinde zum Beispiel.

"Ich erinnere mich an eine Statistik, dass bei Straftaten die allermeisten Täter keinen oder einen Hauptschulabschluss haben. Bei Realschulabschluss ist es schon viel weniger, Abitur und Hochschulabschluss sind verschwindend gering."

Nur hat das nichts mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu tun. Dazu kommt, dass Bildung, genauso wie Kriminalität, im hohen Maße von der sozialen Herkunft abhängt. Kinder von schlecht gebildeten Eltern erreichen tendenziell einen weniger guten Schulabschluss als Kinder von gebildeten Eltern. Ebenso sind Kinder von sozial schwachen Eltern eher gefährdet in die Kriminalität abzurutschen.

"Natürlich gibt es trotzdem üble Burschenschaften, die hier wenig auffällig sein dürften. Aber diese stellen zahlenmäßig unter den zehntausenden Nazis auch nur einen kleinen Anteil dar."

Und wie groß ist dieser? Worauf baut sich ihre Mutmaßung auf? Auf ihrem gesunden "antifaschistischen Menschenverstand"?

"Antisemitismus z.B. tritt auch bei einigen linken Gruppen auf, Ausländerhass sicher nicht."

Bei mir tritt beides nicht auf, trotzdem bin ich ja für euch ein ganz fieser Fascho. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit hat bei völkischen Sozialisten keinen Platz. Dumpfer Ausländerhass ist nichts politisches. Sich für den Fortbestand unseres Volkes einzusetzen schon.

"Darum wird "kriminelle" auch stets klein geschrieben und "Ausländer raus" ganz groß."

Adjektive werden nunmal klein geschrieben. Ansonsten ist die kleinere Schriftgröße des Wortes ein Kompromiss, zwischen Nationalisten, die auch Ausländer nach Hause schicken wollen, die nicht kriminell aber integrationsunwillig sind und bürgerlichen Meinungen, wonach nur kriminelle Ausländer nach Hause geschickt werden sollten.

"Der Amtsträger hat hier neulich diverse Links präsentiert, die das Gegenteil belegen und Dich damit widerlegt."

Ich hab sie mir angeschaut. Wenn man hinter die plakativen Forderungen der radikalen Gruppen schaut, die pauschales "Ausländer raus" fordern findet man auch da deutliche Einschränkungen. Niemand will alle Ausländer raus werfen. Selbst die radikalen Gruppen wie der NW-Berlin nicht. Schreiben sie dochmal die Verantwortlichen der Seite an und fragen sie nach den genauen Zielen, die sie verfolgen. Auch diese werden ihnen glaubhaft versichern nur bestimmte Gruppen von Ausländern nach Hause schicken zu wollen. Aber ihr hört leider immer dann auf zu lesen und euch zu informieren, wenn ihr etwas gefunden habt, was eure Vorurteile bestätigen könnte. Alles was danach an Erklärungen oder Einschränkungen kommt interressiert euch nicht. Der Amtsträger verstieg sich sogar zu der Aussage er wolle gehört haben wie auf Demos, auf denen auch ich war, Ausländer-raus-Parolen gerufen wurden. Diese Unterstellung konnte er natürlich nicht belegen. Kein Wunder. Sind sie schließlich auch nicht gefallen. Mir ist sowieso nur eine spontan Demo bekannt wo solche Parolen gerufen wurden. Was dann auch zu lebhaften Diskussionen geführt hat.

@Roichi

"Du hältst dich doch selbst nicht dran."

An was?
 
Roichi Sonntag, 15.Januar 2012, 16:26 Uhr:
@ Björn

"Dann zeigen sie mir die Studie, die belegt, dass unter Kameradschaften oder NPD-Mitgliedern der Durchschnitts-IQ geringer ist. "

Wie wäre es denn mit der Studie in diesem Artikel. Rassismus ist in den von dir genannten Gruppierungen weit verbreitet. Der Schluss auf den IQ erfolgt über die hier vorliegende Studie.
Dumme Sache die Wissenschaft. Oder eher die eigene Klientel.

"Die Grundlage auf der ihr diese Schlüsse zieht, nämlich die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit,"

Die Grundlage ist eine andere. Äußerungen und Publikationen der NPD und Kameradschaften.
Aber das wäre ja erstens zu einfach, und zweitens gegen dein Weltbild. Daher muss natürlich Menschenfeindlichkeit vorhanden sein.

"Dazu kommt, dass Bildung, genauso wie Kriminalität, im hohen Maße von der sozialen Herkunft abhängt. Kinder von schlecht gebildeten Eltern erreichen tendenziell einen weniger guten Schulabschluss als Kinder von gebildeten Eltern. Ebenso sind Kinder von sozial schwachen Eltern eher gefährdet in die Kriminalität abzurutschen."

Es ist doch schön, dass du das endlich erkannt hast.
Bei Ausländern oder Migranten behauptest du ja immer das Gegenteil. Das ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

"Dumpfer Ausländerhass ist nichts politisches. Sich für den Fortbestand unseres Volkes einzusetzen schon."

Beides sind nur Umschreibungen für das gleiche Phänomen.
Dass du das nicht sehen willst ist klar und nicht überraschend.

"bürgerlichen Meinungen, wonach nur kriminelle Ausländer nach Hause geschickt werden sollten."

Das hat nichts Bürgerliches. Das tut nur so.

"An was?"

Lesen hilft:
"Spar dir doch die Parolen.
Du hältst dich doch selbst nicht dran."
 
Björn Sonntag, 15.Januar 2012, 19:42 Uhr:
@Roichi

"Wie wäre es denn mit der Studie in diesem Artikel. Rassismus ist in den von dir genannten Gruppierungen weit verbreitet."

Na, wieder auf die eigenen Vorurteile hereingefallen? Politische Aktivisten sehen die Überfremdungsproblematik durchaus differenziert. Sie teilen Rassen oder Völker nicht in höher- oder minderwertig ein. Sie sind also keine Rassisten. Was nicht heißt, dass es nicht welche gäbe. Diese sind aber meist nicht politisch organisiert, weil Rassismus eben kein politisches Ziel ist, sondern diesen gibt es in allen Schichten und Parteien. Bei der NPD genauso wie bei der SPD. Mit Politik haben solche pauschalen Abwertungen Anderer nichts zu tun. Es gibt ja auch Linke, die durchaus differenzieren können. Dann gibt es aber auch nicht wenige, die pauschal ihren Hass auf eine Gruppe von Menschen richten. Sogenannte gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Über die geht es in dieser Studie. Und sie findet sich quer durch die Gesellschaft. In Form von Fremdenfeindlichkeit, Antisemitisumus, Deutschenhass und Hass auf "Rechte".

"Aber das wäre ja erstens zu einfach, und zweitens gegen dein Weltbild. Daher muss natürlich Menschenfeindlichkeit vorhanden sein."

Lies dir einfach nochmal deine Kommentare durch. Die strotzen von undifferenzierter, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Aber du bist hier in guter Gesellschaft.

"Bei Ausländern oder Migranten behauptest du ja immer das Gegenteil."

Mit dem Lesen hast du es wohl nicht so. Auch bei Migranten ist die höhere Kriminalität vorallem Resultat ihrer sozialen Herkunft. Und diese wiederum ist Resultat der Migration. Die Migration hat also direkten Einfluß auf den sozialen Stand. Und dieser hat direkten Einfluß auf die Kriminalität. Das habe ich dir aber schon des öfteren erklärt. Erst jetzt scheinst du es zu verstehen wo wir im Zuge eines anderen Themas darüber sprechen.

"Beides sind nur Umschreibungen für das gleiche Phänomen."

Nö. Beides sind grundverschiedene Dinge. Ihr versucht sie nur gleichzusetzen um so nationale Aktivisten als Ausländerhasser hinzustellen. Da euch inhaltliche Argumente fehlen müßt ihr auf dieser Schiene fahren. Immer wieder erstaunlich wie ihr euren eigenen Vorurteilen glaubt.

"Das hat nichts Bürgerliches. Das tut nur so."

Und du bist der, der entscheidet wer und was bürgerlich ist, ja? Na ein Glück bist du die Kompetenz in Person.

""Spar dir doch die Parolen.
Du hältst dich doch selbst nicht dran.""

An welche Parolen?
 

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