Soziales Netzwerk „Zone D“

Berlin – Manfred Rouhs, bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl gescheiterter Vorsitzender der rechtspopulistischen Partei „pro Deutschland“, will Facebook Konkurrenz machen.

Dienstag, 22. November 2011
Redaktion

„Was Facebook kann, können wir schon lange“, wirbt Rouhs auf den Seiten seiner Partei für sein neues Projekt, das er „Zone D“ nennt. Was sein eigenes soziales Netzwerk können soll, beschreibt Rouhs so: „Blogs online setzen, eigene Internetseiten (,Coop-Seiten’) erstellen, Videos veröffentlichen, chaten, Freundschaften schließen, Gruppen bilden und über den ,heißen Draht’ Kurznachrichten publizieren sowie SMS versenden.“ Als Administrator fungiert Rouhs selbst.

Aller Anfang ist schwer. Bisher zählt „Zone D“ nur knapp 70 Mitglieder und fünf Gruppen, unter anderem für „pro Deutschland“ und den Berliner Landesverband der rechtspopulistischen Partei. In den „Spielregeln“ seines Netzwerks heißt es, jeder Nutzer sei verpflichtet, „bei seinen Veröffentlichungen das deutsche Recht und die mitteleuropäischen guten Sitten zu beachten“. Untersagt ist unter anderem das Verbreiten „beleidigender, extremistischer, menschenverachtender oder auf Sabotage abzielender Inhalte“. (ts)

 

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