von Marc Brandstetter
   

Sieg der Eltern: „Rechte“ Erzieherin kehrt nicht an Lüneburger Kita zurück

Mit Händen und Füßen hatten sich die Eltern einer Lüneburger Kindertagesstätte gewehrt. Sie wollten verhindern, dass eine „rechte“ Erzieherin an ihren Arbeitsplatz zurückkehrt. Nun die Erfolgsmeldung: Die Stadt einigte sich mit der Ehefrau des NPD-Kaders Andreas T. auf einen Auflösungsvertrag.

„Wir haben ein Signal gesetzt“. Dessen sind sich die Eltern einer Lüneburger Kindertagesstätte sicher. Gleichzeitig seien sie aber froh, dass die „belastende Auseinandersetzung“ endlich ein Ende gefunden habe. Ein Triumphgefühl wolle sich nicht einstellen, versicherte ein Sprecher der Initiative „Eltern gegen rechts“ der Ihrer Klage gab das Arbeitsgericht Lüneburg statt. Die Versetzung sei vom Weisungsrecht ihres Arbeitgebers nicht gedeckt gewesen, urteilten die Richter. „Auf die politische Gesinnung ihres Ehemanns kam es für die Entscheidung aus rechtlichen Gründen nicht an“. Damit hätte die fünffache Mutter an ihren ursprünglichen Arbeitsplatz zurückkehren können. Wann dies geschehen sollte, blieb unklar.

Die „politische Gesinnung“ ihres Ehemanns hat es nämlich in sich: Der aus Berlin stammende Andreas T. ist Wahlkreismitarbeiter des NPD-Fraktionsvorsitzenden Udo Pastörs und gehört zum harten Kern der Neonazis. Bereits mit 20 Jahren hatte er es zum „Unterführer“ der 1994 verbotenen neonationalsozialistischen „Wiking Jugend“ (WJ) gebracht. Da wollte seine Frau, die aus einer ohnehin nationalistischen Familie stammen soll, nicht nachstehen. Nach Informationen der Die „Marienplatz“-Eltern wollen erst gar nicht die Gefahr eingehen, dass die Frau ideologisch auf ihre Kinder wirken könnte. Sie bestreikten nicht nur die Einrichtung, sondern überreichten den Verantwortlichen auch 51 Kündigungsdrohungen. Notfalls wolle man eine eigene Kinderbetreuung organisieren, um der unerwünschten Pädagogin aus dem Weg zu gehen, hieß es aus ihren Reihen.

Gestern nun erhielten die besorgten Eltern die Nachricht, auf die sie so lange warten mussten. Das Arbeitsverhältnis sei „im Einvernehmen“ aufgelöst worden, sagte der Sprecher der Stadt Lüneburg, Daniel Steinmeier, der taz. Auf die genauen Details wollte Steinmeier nicht eingehen. T. soll aber eine Abfindung bekommen haben, schreibt das Blatt. 

Mit den Unterschriften unter dem Auflösungsvertrag endet ein Streit, der sich fast drei Jahre hingezogen hatte. Dabei wird vor allem eines in Erinnerung bleiben: eine wehrhafte Zivilgesellschaft.  

Foto: frborg007, Lizenz: CC

Kommentare(72)

Generalkonsul Donnerstag, 04.Juli 2013, 10:06 Uhr:
Eine seit 18 tätige Erzieherin wird dann
mit einem 3 jährigen Rechtsstreit überzogen
Völlig grundlos, nur auf Grund von bewußt
geschürtem Hass und einer damit einhergehenden Hetze.
Das ist der Kampf gegen Rechts, totalitär
und Menschenrecht verachtend.
Das ist die gelebte Demokratie und Toleranz

Das entwürdigende Rumfeilschen der Stadt
Lüneburg um die Höhe der berechtigten
Abfindung hat sicherlich Jahre gedauert.
An unmenschlicher und herzloser Art kaum
zu überbieten.
Die Kinderfeindlichkeit der BRD hat sich
gegenüber den 1960er und 1970er nicht
verdoppelt, sondern potenziert.
 
Dennis Donnerstag, 04.Juli 2013, 11:40 Uhr:
Eine Frau, die ihre eigenen Kinder zur HDJ schickt, hat in der Kindererziehung einfach nichts zu suchen. Ihre kranken Phantasien kann Sie zuhause ausleben.

@ Generalkonsul Henriette Seelig:

Mal wieder nur Gesülze......
 
Svenny Donnerstag, 04.Juli 2013, 12:08 Uhr:
"Dabei wird vor allem eines in Erinnerung bleiben: eine wehrhafte Zivilgesellschaft."

Wenn wehrhafte Zivilgesellschaft bedeutet das eine Ehefrau eines politischen Aktivisten auf ihrer Arbeitsstelle kujoniert wird.
Dann kann ich ehrlichgesagt auf eine derartige "Zivilgesellschaft" verzichten.
 
qual Donnerstag, 04.Juli 2013, 14:02 Uhr:
lieber svenny
"Dann kann ich ehrlichgesagt auf eine derartige "Zivilgesellschaft" verzichten."
Und Tschüss
 
Claus Donnerstag, 04.Juli 2013, 16:02 Uhr:
"Eine wehrhafte Zivilgesellschaft..." So wehrhaft wie die Gesellschaft, die sich in einer längst vergangenen Zeit gegen Hexen "wehrte"?
 
Gay Inkognito Donnerstag, 04.Juli 2013, 16:03 Uhr:
na herzlichen glückwunsch.
was die frau mit ihren kindern macht ist ihre sache und sollte nichts damit zu tun haben, ob sie ihre tätigkeit ausüben kann/darf. wenn sie in der kita wie alle anderen erzieheren gearbeitet und keine rechte ideologie verbreitet hat, wo ist dann bitte das problem?
sollte das der fall gewesen sein, finde ich den aufstand zwar gerechtfertigt, frage mich aber leider auch wie es wohl einer erzieherin ergehen würde, welche linksradikal eingestellt ist und den kindern schon frühzeitig rechtenfeindlichkeit beibringt.
in deutschland wird bei radikalität leider immer wieder mit zweierlei maß gemessen, obwohl beides vollkommen verwerflich ist - hass bleibt hass, egal gegen wen er sich richtet.
 
Marlies Donnerstag, 04.Juli 2013, 16:19 Uhr:
Notfalls regelt der Demokröt alles mit Geld.
 
Stefan Donnerstag, 04.Juli 2013, 22:15 Uhr:
Zitat
----------------------------------
Die genaue Abfindungssumme wurde freilich nicht mitgeteilt. Aus rechten Kreisen wird jedoch kolportiert, das Ehepaar verfüge nun über die finanziellen Mittel, um sich in den nächsten zehn Jahren ganz der politischen Arbeit zu widmen.
----------------------------------

Ob wir uns wohl viele solche Siege im Kampf gegen Rechtsextremismus leisten können?
 
General Freitag, 05.Juli 2013, 05:31 Uhr:
@Dennise
"Mal wieder...
Was soll ich malen?
In Deiner kleine Welt fehlt Freude.
Es braucht weniger Ammenmärchen.
Größe hat was. Kleine Denise
 
Bob der Baumeister Freitag, 05.Juli 2013, 06:24 Uhr:
@ Stefan: Woher stammt dieses Zitat?
 
Amtsträger Freitag, 05.Juli 2013, 07:39 Uhr:
Lieber Stefan,

anonymen rechten Kreisen würde ich ohnehin ersteinmal keine Informationen abnehmen.

Ein Familie, welches 10 Jahre kein Einkommen hat, benötigt ca. 250.000€.

Das halte ich, bei aller Übertreibung, für ein vielfaches jeder realistischeR Summe.
 
John Freitag, 05.Juli 2013, 10:54 Uhr:
"sollte das der fall gewesen sein, finde ich den aufstand zwar gerechtfertigt, frage mich aber leider auch wie es wohl einer erzieherin ergehen würde, welche linksradikal eingestellt ist und den kindern schon frühzeitig rechtenfeindlichkeit beibringt."

Es geht nicht um "rechtenfeindlichkeit" - es geht um eine Erziehung die andere Werte vermittelt, als z.B. Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz. Bildung ist immer noch das beste Mittel gegen Nazis.
 
Adolph Hirsemann Freitag, 05.Juli 2013, 16:33 Uhr:
Wo bitte kann man sich gegen linke ErzieherInnen, KindergärtnerInnen, PädagogInnen wehren????

Ich will das mein Kind ein böser Mensch wird, da sind diese penetranten Gutmenschen sehr schädlich!
 
Paul.Pa. Samstag, 06.Juli 2013, 12:05 Uhr:
Hinter dem "Aufstand" der Eltern steckt letztlich die gleiche Mentalität wie hinter den Drangsalierungen der Juden im dritten Reich.
Die Opfer haben sich geändert, mehr aber auch nicht.
 
B. aus M-V Sonntag, 07.Juli 2013, 09:17 Uhr:
@Adolph

Da Erziehung in erster Linie Sache der Eltern ist, habe ich keinerlei Zweifel daran, dass dein Kind ein böser Mensch wird. Du wirst das schon machen.
 
Roichi Sonntag, 07.Juli 2013, 11:57 Uhr:
@ Paul

Du kannst auch nicht ohne das Märchen.
Jedesmal bringst du es, und jedesmal liegst du wieder falsch.
Es geht weder um Herkunft, noch Religion.
Es geht um eine nicht Verfassungskonforme Weltanschauung, die sich diese Frau selbst ausgesucht hat.
Also um eine freiwillig angenommene Sache, die sie auch wieder ablegen kann.
Der Vergleich mit der Judenverfolgung scheitert dann jedesmal daran, dass sich die Eigenschaft "Jude" nicht ablegen lässt. Jedenfalls nicht im Sinne der damaligen Verfolger.

Hier wird nicht Herkunft sanktioniert, sondern die Nichteignung für den Beruf aufgrund von Verhaltensweisen.

Aber das wirst du wohl wieder abstreiten und beim nächsten Mal mit dem gleichen Blödsinn kommen. So wie immer.
 
Amtsträger Sonntag, 07.Juli 2013, 12:58 Uhr:
Lieber Paul.pa,

jeder Extremist entscheidet sich bewußt und gewollt freiwillig dafür, von der Allgemeinheit nicht akzeptierte Meinungen zu vertreten.

Er kann jederzeit damit aufhören.

Ein Jude im 3. Reich entschied sich zu keinem Zeitpunkt in welche Religion er hineingeboren wird. Ändern konnten sie die Eigenschaft Jude zu sein auch nicht.

Da sind natürlich noch viele andere, sehr krasse Unterschiede.
 
seppowitsch Sonntag, 07.Juli 2013, 20:57 Uhr:
Unglaublich was man hier alles erleben muß! Sind die Nazis die Juden von heute?
Wenn der "Demokratie" dieses Verhalten mal nicht auf die Füße fällt.....
 
xyz Montag, 08.Juli 2013, 08:18 Uhr:
@Amtsträger

"jeder Extremist entscheidet sich bewußt und gewollt freiwillig dafür, von der Allgemeinheit nicht akzeptierte Meinungen zu vertreten.

Er kann jederzeit damit aufhören."

Wow, danke für diese interessanten und entlarvenden Einblicke!

Mit dieser Einstellung können Sie auch die Verfolgung von Oppositionellen in der Zeit von 33-45 rechtfertigen.

Nur wer sich anpasst, wird nicht (mehr) verfolgt.

Übrigens war es bei der Erzieherin nicht bekannt, dass sie irgendwie ideologisch auf Kinder eingewirkt hatte. Allein der Umstand, dass sie mit einem NPD-Kader verheiratet ist, machte sie zur Unperson. So etwas nannte man früher Sippenhaft.
 
Amtsträger Montag, 08.Juli 2013, 12:29 Uhr:
Wieso verfolgt? Niemand wurde verfolgt. Man trifft lediglich auf den Unwillen Dritter, mit einem zusammenzuarbeiten.ä

Verfolgt wird man in Deutschland nur, wenn man Tatverdächtiger einer Straftat ist. Noch so ein kleiner aber feiner Unterschied.

Ein Extremist akzeptiert den mehrheitlichen Wählerwillen nicht. Warum sollte diese Mehrheit dann bitte Extremisten und deren Anschauung tolerieren?
 
John Montag, 08.Juli 2013, 14:17 Uhr:
"Unglaublich was man hier alles erleben muß! Sind die Nazis die Juden von heute?"

Auf eine solche Idee kann man kommen, wenn man einen großen Teil seiner Freizeit im Dickicht braundummer Neu- und Altnazideologie verbringt. Es wird sicher noch saublöde andere KameradInnen regnen, die Dir auf die virtuelle Schulter klopfen.

Nein mein lieber Sepp, zumindest ist mir nicht bekannt, dass Du oder Deine flachflötenden NazikameradInnen in Ghettos gepfercht werdet, in Güterzügen durch Europa gekarrt und in Konzentrationlagern gequält und jämmerlich ermordet werdet.
Das einzige was hier also unglaublich ist, dass ist diese himmelschreiende Dummheit, die Du hier eindrucksvoll an die Oberfläche wabern lässt.
Vielmehr ist es Dir z.B. möglich, Deinen geistigen Komplettausfall hier fröhlich und frei in die Welt zu blasen - mit der dem Nazi dann immer innewohnenden Larmoyanz, sobald er bemerkt, dass ein großer Teil der Gesellschaft nichts mit ihm zu tun haben möchte. Nur dieser kurze Gedankengang bringt jedes Nazihirn zum Stromausfall. Und Nazi zu sein, dass hast Du Dir, oder Deine KameradInnen eben irgendwann selbst überlegt - das ist nun freilich Dein Problem. Heul also nicht rum.
 
qual Montag, 08.Juli 2013, 15:33 Uhr:
lieber seppowitsch
"Sind die Nazis die Juden von heute?"
Nein. Nazis sind der Bodensatz des Lebens.
 
rolf Dienstag, 09.Juli 2013, 10:38 Uhr:
" Sind die Nazis die Juden von heute? "

Die Nazis sind für ihr extrem schlechtes Image selbst verantwortlich, denn sie haben es bis heute nicht als notwendig empfunden sich von den Verbrechen, welche zur Zeit des Dritten Reiches stattgefunden haben zu distanzieren, im Gegenteil, viele von ihnen identifizieren sich sogar mit ihnen. Und Leuten, welche den Unterschied zwischen Gut und Böse nicht kennen, sollte man eben auch seine Kinder nicht anvertrauen.

" Verfolgt wird man in Deutschland nur, wenn man Tatverdächtiger einer Straftat ist. Noch so ein kleiner aber feiner Unterschied. "

Den Deutschen wird allerdings eine nationale, und identitästerhaltende Politik grundsätzlich nicht zugestanden, da in diesem Staat mittlerweile jeder bekämpft wird, der pro deutsch ist. Der deutschen Ethnie wird das Recht auf Selbsterhalt abgesprochen.
 
John Dienstag, 09.Juli 2013, 20:36 Uhr:
"Der deutschen Ethnie wird das Recht auf Selbsterhalt abgesprochen."

Was totaler Blödsinn ist.
 
Roichi Dienstag, 09.Juli 2013, 20:46 Uhr:
@ rolf

Interessant.
Im ersten Teil äußerst du zumindest nachvollziehbare Positionen, wenn auch etwas am Thema vorbei.
Der zweite Teil macht dann allerdings verständlich warum, denn wärst du beim Thema geblieben, wäre dir aufgefallen, dass du die kritischen Positionen teilst, um die es hier geht.
Und die Distanzierung vom dritten Reich ist nicht der eigentliche Knackpunkt. Die ist nur Symptom.
Schön zu sehen an deinem: "Der deutschen Ethnie wird das Recht auf Selbsterhalt abgesprochen."
Hier verlegst du dich auf völkische Argumentation. Diese allerdings ist schon im Grundsatz nicht mit der Demokratie vereinbar. Also auch nicht mit den Werten dieser demokratischen Gesellschaft und damit dem Erzieherberuf.
Mal von der fehlenden Definition abgesehen.

Du bist also nicht etwa besser dran, wenn du dich vom dritten Reich distanzierst, solange du dessen Grundlagen weiter teilst.
 
rolf Mittwoch, 10.Juli 2013, 11:00 Uhr:
" Hier verlegst du dich auf völkische Argumentation. Diese allerdings ist schon im Grundsatz nicht mit der Demokratie vereinbar. "

Demokratie bedeutet Volksherschaft, und steht lediglich im Gegensatz zu einer autoritären Staatsmacht, also einer Diktatur. Mit Links, Rechts, Multikulti oder Völkisch hat sie erst einmal nichts zu tun.

Wenn das Deutsche Volk sich nicht von anderen Völkern abgrenzen und sein eigenes Stammesgebiet verteidigen darf, dann ist es unmöglich als eigenständige Ethnie dauerhaft zu überleben.

Dazu kommt, dass sich die Türken/Muslime
noch nicht einmal als Einwanderer in eine deutsche Nation verstehen, sondern als Kolonialisten, die sich ganz einfach
als bekennende Türken/Muslime auf deutschem Boden niederlassen, ohne sich in die einheimische Nation zu integrieren, und so natürlich nichts anderes als Landnahme betreiben.

Sie haben sogar schon ihre eigene Partei gegründet, und gehen davon aus, das sie bald in den Bundestag einziehen werden.
 
Claus Mittwoch, 10.Juli 2013, 14:58 Uhr:
@Roichi:

"Hier verlegst du dich auf völkische Argumentation. Diese allerdings ist schon im Grundsatz nicht mit der Demokratie vereinbar."

Das möchtest du bitte nachvollziehbar belegen. Welche "Werte" dieser "demokratischen Gesellschaft" (deren Definition durch totalitär agierende Parteien erfolgt) meinst du?
 
Claus Mittwoch, 10.Juli 2013, 16:56 Uhr:
@Amtsträger:

"Warum sollte diese Mehrheit dann bitte Extremisten und deren Anschauung tolerieren?"

Wie bitte definieren Sie denn "Extremismus"? Und wie kommen Sie darauf, dass es eine Mehrheit ist, die sich von Ihrem Weltbild leiten lässt? Wissen Sie denn gar nicht, wie viele Menschen in dieser "Demokratie" gar nicht (die SPD) wählen?
 
Pogoaffe Mittwoch, 10.Juli 2013, 17:16 Uhr:
Erinnert mich an das leidige Gezerre um die nervigen DKPLer in den 70ern: Berufsverbot reloaded? Damals wollte Wunderwilly "mehr Demokratie wagen" und hat deswegen gleich mal Berufsverbote durchgesetzt. Heute will man ganz arg "gegen rechts" sein und führt sich deswegen auf wie bei Nazis unterm Sofa. Irgendwie halt echt kein zivilisatorischer Fortschritt sowas.
 
General Donnerstag, 11.Juli 2013, 07:31 Uhr:
@Roichi
"Interessant."
Wenn kein direkter bedrohlicher Feind vorhanden ist, wird er geschaffen.
In gleicher Art wie bei der Hexenverfolgung
wird heute vorgegangen.
Wer andere erniedrigt, will sich damit nur
selbst erhöhen.
Diese Initiative "Eltern gegen Rechts" ist
nichts anderes,als ein Denunziantenverein
Das Ziel haben sie erreicht, aber ihr
Gewissen verloren.
 
Roichi Donnerstag, 11.Juli 2013, 08:43 Uhr:
@ rolf

Auch du kommst nicht um die Kernproblematiken der völkischen Definition herum. Gerade auch, wenn du sie wirklich verwenden willst.
Eine Definition, die staatliches Handeln begründet, muss präzise abgrenzen, wer davon betroffen ist und wer nicht.Gleiches gilt für die Teilhabe an demokratischen Prozessen.
Die völkische Definition kann das nicht leisten. Die ethnische auch nicht.
Denn, kommen wir mal zum einfachen wie wirkungsvollen Problem.
Der Junge mit türkischem Vater und deutscher Mutter. Ist der deutscher?
Diese Frage muss die Definition mit Ja oder Nein beantworten können. Kann sie nicht. Daher untauglich.

Nächste Frage, was ist "das deutsche Stammesgebiet"? Wird lustig.
Noch eine Frage: Definiere das "Deutsche Volk".
Nur so ein paar Dinge, die zeigen, dass völkisches Denken völliger Blödsinn ist.

Nun, was hat das mit Demokratie zu tun? Da die Definition unklar ist, muss sie willkürlich erfolgen. Also weder gleich, noch gerecht, noch rechtmäßig.
Auf diesem Fundament lässt sich keine Demokratie aufbauen, da man willkürlich einfach Gegner ausschließen kann. So wie in der bisher versuchten Umsetzungdieser Ideologie geschehen. Da war dann die Sprache von "Ariern" und "Anderen".
Willkürlich definiert und nur zur Unterdrückung.

Und bei all dem hilft dir auch nicht deine Behauptung der "muslimischen Invasion", oder wie immer du das gerade nennst. Das ist nur eine faule Ausrede, um sich nicht mit den Problemen befassen zu müssen.
Hier ist willkürliche Ausgrenzung der Fall. Die Leute leben nicht so, wie du es gern hättest, also gehören sie nicht zum "deutschen Volk". Rein willkürlich.
Und natürlich sind diese Leute ganz böse und wollen nur dem "deutschen Volk" irgendwas wegnehmen. Man braucht ja eine Rechtfertigung.

"Sie haben sogar schon ihre eigene Partei gegründet, und gehen davon aus, das sie bald in den Bundestag einziehen werden."

Sie nehmen also am demokratischen Prozess teil. Ist doch toll.
Und du willst ihnen das willkürlich wieder wegnehmen.
Soviel zu deiner Forderung nach Demokratie.


@ Claus

"Welche "Werte" dieser "demokratischen Gesellschaft" (deren Definition durch totalitär agierende Parteien erfolgt) meinst du?"

Nicht die, die du gern hättest.
Guck ins Grundgesetz, da stehen die Werte alle drin.
Dabei ist auch egal, ob du diese toll findest. Sie gelten. Und das ist auch gut so. Ohne wäre keine Demokratie möglich.

"Und wie kommen Sie darauf, dass es eine Mehrheit ist, die sich von Ihrem Weltbild leiten lässt?"

Weil ihr Extremisten nur bei 1,5% Zustimmung rumdümpelt. Und der Rest sich gegen euch entscheidet.
Da hilft es auch nicht die Nichtwähler anzuführen. Diese haben nämlich gesagt "Mir Egal, Andere sollen entscheiden". Und das haben sie.


Ach Kinnas, immer die gleichen Scheinargumente von Rechter Seite. Lasst euch doch mal was Neues einfallen.
 
XB Donnerstag, 11.Juli 2013, 08:48 Uhr:
Nur mal zur Erinnerung an all die Nazis, die hier ihre in Krokodielstränen getränten Kommentare posten. Es waren die BÜRGER die sich in erster Linie gegen eine bestimmte Persohn WEHRTEN. Keine Gestapo, keine "Gesinnungspolizei", einfache BÜRGER. Jene Menschen, die ihr andauernd vor euren Karren spannen wollt. Nur wollen eben diese sich das nicht gefallen lassen und whren sich. Das ist sogar sehr DEMOKRATISCH. Aber woher wollt ihr auch wissen was Demokratie bedeutet...
 
Roichi Donnerstag, 11.Juli 2013, 12:30 Uhr:
@ XB

Richtig lustig wird es, wenn dann der Björn genau diese BÜRGER anführt, dass sie sich gegen ein Asylbewerberheim wehren würden. Das aber wäre natürlich völlig OK und demokratisch. Dabei waren das keine BÜRGER, sondern nur Kamerraden.
Ganz so, wie es den Rechten in den Kram passt.
 
General Donnerstag, 11.Juli 2013, 13:58 Uhr:
@XB
"Das ist sogar sehr DEMOKRATISCH."
Nein, was diese "Eltern gegen Rechts" und
zahlreiche Mittäter gemacht und veranstaltet haben, ist totalitär.Mit Hass
und Hetze wurde menschenverachtend und sehr
verlogen vorgegangen.
Die Erzieherin wurde dämonisiert mit Hilfe
von Unwahrheiten, Unterstellungen und der
Vorverurteilung wurde gewissenlos und
vorsätzlich gehandelt.
Demokratie=Lug und Betrug in Lüneburg.
@Roichi
"Ist doch toll."
Willkürlich jemand auszuschließen ist für
Dich Demokratie?
 
rolf Sonntag, 14.Juli 2013, 17:58 Uhr:
" Der Junge mit türkischem Vater und deutscher Mutter. Ist der deutscher? "

Jemanden wie Mehmet Scholl, welcher sich eindeutig zu Deutschland bekennt, würde ich auch als Deutschen betrachten.

" Diese Frage muss die Definition mit Ja oder Nein beantworten können. Kann sie nicht. Daher untauglich. "

Es besteht ein riesengroßer Unterschied zwischen einem Chinesen, der in die USA auswandert um Amerikaner zu werden, und 100 Millionen bekennenden Chinesen, welche man als geschlossene Ethnie auf amerikanischem Boden ansiedelt, und welche dann dort als Fünfte Kolonne Chinas eine kommunistische Partei gründet.

Selbst, wenn man das Thema Rasse weg lässt, will ich trotzdem nicht mehrere Millionen Leute im Land haben, welche möglicherweise sogar in Deutschland wahlberechtigt sind, deren Treue einer fremden Staatsmacht gehört. Würde zum Beispiel die Partei BIG hier die Wahlen gewinnen, hieße das, dass Deutschland von da an von Erdogan regiert werden würde.

Ihr Linken seid ganz einfach zu naiv, um diese Gefahren zu erkennen.

" Nächste Frage, was ist "das deutsche Stammesgebiet"? Wird lustig. "

Das Territorium in dem seit Jahrtausenden die deutsche Ethnie beheimatet ist, auch wenn sich diese Früher noch nicht Deutsch nannte, und in dem sich heute der Multikultistaat BRD eingerichtet hat.

Jedenfalls ist damit keine türkische Kolonnie in Mitteleuropa gemeint.

" Noch eine Frage: Definiere das "Deutsche Volk". "

Das Deutsche Volk ist als Allererstes die deutsche Ethnie, welche sich widerum aus den Angehörigen verschiedener germanischer, keltischer und slawischer Stämme zusammensetzt. Auch Römer, europäische Juden, Hugenotten, und andere Personen, welche schon vor Jahrhunderten im Deutschen Volk aufgegangen sind, würde ich als Teil davon betrachten. Angehörige fremder Ethnien/Nationen/Mächte, welche sich nicht assimiliert haben, betrachte ich grundsätzlich nicht als ein Teil des Deutschen Volkes.

" hilft dir auch nicht deine Behauptung der "muslimischen Invasion", oder wie immer du das gerade nennst. Das ist nur eine faule Ausrede, um sich nicht mit den Problemen befassen zu müssen. "

Wäre die BRD zumindest eine kulturell einheitliche Nation gäbe es viele Probleme hier überhaupt nicht.

Mit dem, was ich unter deutsch sein verstehe, hat der Islam jedenfalls rein gar nichts zu tun.

" Hier ist willkürliche Ausgrenzung der Fall. Die Leute leben nicht so, wie du es gern hättest, also gehören sie nicht zum "deutschen Volk". Rein willkürlich. "

Gut, dann hat eben jeder seine eigene Vorstellung davon, was er als Deutsches Volk betrachtet.

Wenn du beim Begriff "Deutsche" an Türken, Araber, Muslime, Chinesen, Kommunisten, Scientologen, Voodoopriester und grüne Marsmenschen denkst, dann ist das deine Sache, aber ich denke dabei eben immer noch an ein Volk von Mitteleuropäern, welches ganz eindeutig dem Westlichen Kulturkreis angehört.

" Sie nehmen also am demokratischen Prozess teil. Ist doch toll.
Und du willst ihnen das willkürlich wieder wegnehmen.
Soviel zu deiner Forderung nach Demokratie. "

Angehörige fremder Völker und/oder fremder Staaten, haben in der Demokratie des Deutschen Volkes kein Mitspracherecht.
 
Roichi Montag, 15.Juli 2013, 12:37 Uhr:
@ rolf

"Jemanden wie Mehmet Scholl, welcher sich eindeutig zu Deutschland bekennt, würde ich auch als Deutschen betrachten."

Und schon weichst du vom völkischen ab, das du eben noch als Maßstab verwenden wolltest und landest bei der Willkür.
Nämlich der, wer dir gefällt.

" und welche dann dort als Fünfte Kolonne Chinas eine kommunistische Partei gründet."

Du kannst also auch keine Antwort geben und versuchst es mit abstrusen Verschwörungsphantasien und Parolen.
War auch nicht anders zu erwarten.

"Ihr Linken seid ganz einfach zu naiv, um diese Gefahren zu erkennen."

Dir fällt also wirklich nichts mehr ein.
Schade, da hat Björn mehr Unterhaltung geboten.

Es geht übrigens nicht darum, wer dir gefällt, oder welcher Meinung du bist, es geht um eine knallharte Definition, die du brauchst, wenn du deine Meinung umsetzen willst.
Und daran scheitert es schon.

"Das Territorium in dem seit Jahrtausenden die deutsche Ethnie beheimatet ist,"

Super Antwort. Du ersetzt "Stammesgebiet" mit "Territorium". Aber ein Antwort gibst du nicht.
Also, welches Territorium ist gemeint?

"Jedenfalls ist damit keine türkische Kolonnie in Mitteleuropa gemeint."

Jaja, deine Parolen sind bekannt.

"Das Deutsche Volk ist als Allererstes die deutsche Ethnie, welche sich widerum aus den Angehörigen verschiedener germanischer, keltischer und slawischer Stämme zusammensetzt."

Also kannst du auch das nicht definieren. Wer gehört dazu, wer nicht?
Hier scheiterst du wiedermal. Und auch das war zu erwarten.

"Wäre die BRD zumindest eine kulturell einheitliche Nation gäbe es viele Probleme hier überhaupt nicht. "

Schöne Behauptung, mehr auch nicht. Komm doch mal von den Parolen weg und werd konkret.

"Mit dem, was ich unter deutsch sein verstehe, hat der Islam jedenfalls rein gar nichts zu tun."

Ja, wir wissen, dass du ein Problem mit anderen Menschen hast.
Das ist aber dein Problem.

"Gut, dann hat eben jeder seine eigene Vorstellung davon, was er als Deutsches Volk betrachtet. "

Kann sein, muss aber nicht.
Aber um mal auf den Knackpunkt von oben zurückzukommen, wenn dem so ist, wie willst du dann darauf staatliches Handeln begründen, das nunmal alle trifft?
Das kannst du nicht.
Daher taugt deine Definition, so schwammig sie auch ist, nichts.

" aber ich denke dabei eben immer noch an ein Volk von Mitteleuropäern, welches ganz eindeutig dem Westlichen Kulturkreis angehört."

Wen interessiert, was du denkst?
Niemanden.

"Angehörige fremder Völker und/oder fremder Staaten, haben in der Demokratie des Deutschen Volkes kein Mitspracherecht."

Ah. hier begründest du jetzt staatliches Handeln und Rechte von Menschen, und das allein anhand deiner Definition, die sonst niemand teilt, und die auch noch schwammig und willkürlich ist.
Es hängt also allein an deiner Meinung, wer das Wahlrecht hat, und wer nicht. Willst du dir vielleicht noch eine Krone aufsetzen?
Das hat weder mit Rechtsstaat noch mit Demokratie etwas zu tun, sondern ist das Modell einer reinen Diktatur.
Und das alles nur anhand deiner Aussagen.
Soviel du also von Demokratie redest, haben willst du sie nicht.
Du hast dich damit selbst entlarvt.
 
Dennis Montag, 15.Juli 2013, 15:03 Uhr:
@ Rolf:

"Angehörige fremder Völker und/oder fremder Staaten, haben in der Demokratie des Deutschen Volkes kein Mitspracherecht."

Und warum glauben Sie jetzt, dass entscheiden zu können??? Gott sei Dank werden Leute wie Sie in Deutschland nie etwas zu sagen haben!!!
Übrigens sieht unsere Verfassung den Punkt komplett anders. Aber das kann Ihnen ja egal sein, Sie lehnen diese ja ab.
 
Björn Montag, 15.Juli 2013, 21:40 Uhr:
@Roichi

"Hier verlegst du dich auf völkische Argumentation. Diese allerdings ist schon im Grundsatz nicht mit der Demokratie vereinbar."

Was für ein geiler Spruch. Engagement für sein Volk und Demokraite sind in Roichis kleiner Welt einfach unvereinbar. Das sagt uns viel über deine Vorstellung von Demokratie aus.

"Die völkische Definition kann das nicht leisten. Die ethnische auch nicht."

Du bist echt zu niedlich. Auch in einer völkischen Demokratie wird es Staatsbürgerschaften geben. Nur sind die dann eben vom Herkunfstprinzip geleitet und nicht vom Wohnortprinzip.

"Der Junge mit türkischem Vater und deutscher Mutter. Ist der deutscher?"

Er ist Halbdeutscher und Halbtürke. Da er eine deutsche Mutter hat bekommt er nach dem Abstammungsprinzip die deutsche Staatsbürgerschaft. Das man dir solche Sachen aber auch tausend mal erklären muss bis du sie kapierst.

"Nächste Frage, was ist "das deutsche Stammesgebiet"? Wird lustig."

Für solch einen Geschichtsversager wie du es bist, ist das wahrscheinlich wirklich kompliziert. Aber dafür gibt es ja Geschichtsbücher.

http://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&keywords=die+geschichte+der+deutschen&tag=googhydr08-21&index=aps&hvadid=25271027185&hvpos=1t1&hvexid=&hvnetw=g&hvrand=19905501311894100116&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=b&hvdev=c&ref=pd_sl_5iksfaujoh_b

"Noch eine Frage: Definiere das "Deutsche Volk"."

Die Definiton hast du schon bekommen. Deine Vergesslichkeit ist wirklich beängstigend.

Aber weil ich dich so mag, hier nochmal:

Ein Volk ist eine Gruppe von Menschen mit eigener Herkunft, eigener Geschichte, eigener Sprache, eigener Kultur, eigenen Bräuchen, eigenen Mythen und Sagen, eigener Identität und Verbindung zu einem spezifischen Territorium.

"Da die Definition unklar ist, muss sie willkürlich erfolgen."

Aha. Dann leben wir also in keiner Demokratie. Schließlich erfolgt hier die Zuteilung der Staatsbürgerschaft willkürlich. Ist immer wieder lustig mit dir zu diskutieren.

"Sie nehmen also am demokratischen Prozess teil. Ist doch toll."

Na sicher findet es Roichi toll, wenn Ausländer die Zukunft unseres Volkes mitbestimmen können. Wäre ja auch noch schöner, wenn unser Volk alleine über sein Schicksal bestimmen könnte. Das wäre dann ja Souveränität und Demokratie. Und das geht gar nicht. Im übrigen bedeutet Demokratie Herrschaft des Volkes, nicht Herrschaft der Migranten.

@XB

Gehts nicht noch etwas verwirrter? Ohne Tätervolksthese seid ihr ziemlich am Arsch, was.

@Roichi

"Richtig lustig wird es, wenn dann der Björn genau diese BÜRGER anführt, dass sie sich gegen ein Asylbewerberheim wehren würden."

Genau. Die Bürger wehren sich gegen die Probleme im Zusammenhang mit dem Asylbetrug. Nicht der Staat. Das ist Zivilcourage.

"Wen interessiert, was du denkst?"

Deswegen schreibst du ihm auch ellenlange Antworten. Roichi könnte echt Komiker werden. Dazu muss er nur versuchen ernst zu sein.
 
JayBee Dienstag, 16.Juli 2013, 08:30 Uhr:
@ björn

"Für solch einen Geschichtsversager wie du es bist, ist das wahrscheinlich wirklich kompliziert. Aber dafür gibt es ja Geschichtsbücher."

Also in Deinen Augen auch weite Gebiete Polens, Tschechiens, Italiens und Frankreichs?

"Ein Volk ist eine Gruppe von Menschen mit eigener Herkunft, eigener Geschichte, eigener Sprache, eigener Kultur, eigenen Bräuchen, eigenen Mythen und Sagen, eigener Identität und Verbindung zu einem spezifischen Territorium."

Die Definition ist immer noch schwach, haste Du wohl vergessen, wa? Aber schön, daß Du Deinem Kollegen beispringst, der das deutsche Volk bestehend aus Kelten, Slawen und Germanen sieht. Definiere doch da mal die gleiche Herkunft. Abgesehen davon, daß wir alle aus Afrika stammen. Zur Geschichte: Nur haben Friesen, Bayern und Preussen völlig verschiedene Geschichten. Und die Preußen hatten m.M.n. in ihrer Geschichte wesentlich mehr mit den Polen zu tun, als mit den Deutschen aus Bayern. Und wie unterschiedlich die Sprachen, Bräuche und Geschichten in Deutschland von den Alpen bis zum Meer sind, ist wohl auch Dir klar. Es sei denn, Du willst mit dem Deutschen Volk argumentieren. Territorium? Was denn? Das Elsaß? Südtrol? Siebenbürgen?

Da fällt mir die Frage ein, die es hier neulich schon mal gab: Was ist mit Deutschen, die bspw. nach Brasilien auswandern und dort Kinder kriegen? Sind die Kinder dann Deutsche oder Brasilianer. Wie viele Generationen dauert so ein Volszugehörigkeitswechsel?.

"Im übrigen bedeutet Demokratie Herrschaft des Volkes, nicht Herrschaft der Migranten."

Eben, und zwar alles Volk, was hier lebt. Z.B. auch das fahrende Volk. Nicht das deutsche Volk. Jeder, der hier lebt, darf sich hier auch einbringen. Du hast doch nur Angst, daß eine solche Partei die NPD und alle anderen rechten Parteien weit überflügelt und dann auch noch ordentliche Sacharbeit liefert. Weil Dir dann Deine Argumente von den integrationsunwilligigen Ausländern ausgehen.

"Die Bürger wehren sich gegen die Probleme im Zusammenhang mit dem Asylbetrug."

Das sind dann aber auch die Bürger, die letztes Wochenende zu hunderten in Berlin mit Asylbewerbern solidarisch waren und gegen die NPD auf die Straße gegangen sind. Aber da gibt es die Zivilcourage plötzlich in Deinen Augen nicht.
 
njörB Dienstag, 16.Juli 2013, 09:45 Uhr:
"Was für ein geiler Spruch."

Was für ein dämlicher Kommentar.

"Engagement für sein Volk und Demokraite sind in Roichis kleiner Welt einfach unvereinbar. Das sagt uns viel über deine Vorstellung von Demokratie aus."

Eigentlich sagt es mehr über ihre Demokratievorstellung aus. "Engagement für sein Volk" ist ersterens mal wieder lustig relativierend, und deszweiteren haben sie immer noch nicht definiert, was das "Deutsche Volk" ist.

"Du bist echt zu niedlich."

Wie üblich finden sie alles "niedlich" oder "interessant", was sie kognitiv nicht nachvollziehen können.

"Auch in einer völkischen Demokratie wird es Staatsbürgerschaften geben. Nur sind die dann eben vom Herkunfstprinzip geleitet und nicht vom Wohnortprinzip.
"

Achso, man kann nach ihrer Vorstellung also Deutscher Staatsbürger werden, wenn man keiner ist, indem man "deutscher Abstammung ist?
Wer deutscher Staatsbürger ist, ist genauestens definiert. Erläutern sie doch mal das "Wohnortprinzip". Wird sicherlich unterhaltsam.

"Der Junge mit türkischem Vater und deutscher Mutter. Ist der deutscher?"

"Er ist Halbdeutscher und Halbtürke. Da er eine deutsche Mutter hat bekommt er nach dem Abstammungsprinzip die deutsche Staatsbürgerschaft."

Ach so einfach ist das! Und der halbdeutsche Halbtürke zeugt wiederum dann mit einer Türkin ein Kind. Kommt dann ein Dreivierteltürke heraus? Kriegt der dann wieder die türkische Staatsbürgerschaft ihrer Vorstellung nach? Weil da mehr Türke drin ist?
Dieses Konzept gabs irgendwo schonmal. Aber mit Ewiggestrigkeit und NS-Rasseromantik haben sie ja nichts zu tun. (Das Konzept nennt sich i.ü. Rassismus).

"Das man dir solche Sachen aber auch tausend mal erklären muss bis du sie kapierst."

Da wirft aber jemand fleißig mit Steinen im Gewächshaus...

"Für solch einen Geschichtsversager wie du es bist, ist das wahrscheinlich wirklich kompliziert. Aber dafür gibt es ja Geschichtsbücher."

Die hätten sie lieber mal lesen sollen, Beleidigungen können sie sich sparen.


"Die Definiton hast du schon bekommen."

Schwachsinn! Mehrfach wurden sie aufgefordert, den Begriff "Deutsches Volk" zu definieren. Und mehrfach - sofern sie überhaupt darauf eingingen - haben sie dabei maximal versagt.

"Deine Vergesslichkeit ist wirklich beängstigend."

Beängstigend sind ihre paranoiden Wahnvorstellungen, die zur Ausgestaltung ihres ideologisch verblendeten Weltbildes beitragen.

"Ein Volk ist eine Gruppe von Menschen mit eigener Herkunft, eigener Geschichte, eigener Sprache, eigener Kultur, eigenen Bräuchen, eigenen Mythen und Sagen, eigener Identität und Verbindung zu einem spezifischen Territorium."

Was meinen sie mit "Eigen"? Im Bezug auf die deutsche Sprache sieht das finster aus. Was Bräuche und Sagen angeht handelt es sich zu großen Teilen auch um Importware. Letztendlich kommen sie einer Definition nicht nach. Sie versuchen Grenzen zu ziehen, wo es keine gibt.

Sie sind nicht dazu in der Lage, eine klare Definition zu liefern.

"Aha. Dann leben wir also in keiner Demokratie. Schließlich erfolgt hier die Zuteilung der Staatsbürgerschaft willkürlich."

Wer wann und wie die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen kann ist - im Gegensatz zu ihrem völkischen Geschwurbel - sehr klar definiert.


"Ist immer wieder lustig mit dir zu diskutieren."

Lustig, niedlich, interessant... blabla..

"Na sicher findet es Roichi toll, wenn Ausländer die Zukunft unseres Volkes mitbestimmen können. Wäre ja auch noch schöner, wenn unser Volk alleine über sein Schicksal bestimmen könnte. Das wäre dann ja Souveränität und Demokratie. Und das geht gar nicht. Im übrigen bedeutet Demokratie Herrschaft des Volkes, nicht Herrschaft der Migranten."

Das sie sich mit der Bedeutung des Begriffs "Demokratie" nicht auskennen, wissen hier ja nun alle. Ebensowenig wie "Herrschaft der Migranten" bedeutet Demokratie übrigens auch "Herrschaft faschistischer Pfeifenreiniger"
 
Ein Nienhagener Dienstag, 16.Juli 2013, 11:51 Uhr:
@Björn
"Aber weil ich dich so mag, hier nochmal:

Ein Volk ist eine Gruppe von Menschen mit eigener Herkunft, eigener Geschichte, eigener Sprache, eigener Kultur, eigenen Bräuchen, eigenen Mythen und Sagen, eigener Identität und Verbindung zu einem spezifischen Territorium."

Leider haben Sie meine Frage von neulich noch nicht beantwortet:

Die deutschen Großelternpaaare sind vor 70 Jahren von Deutschland nach Brasilien ausgewandert.

Der Enkel spricht kein deutsch, war noch nie hier, kann besser Samba tanzen als Schuh-Platteln und hat auch ansonsten keinerlei Bindung hinsichtlich Brauchtum, Sagen und Mythen nach Deutschland.

Ist der Deutscher, Ausländer, Inländer, Volkszugehöriger?
 
Ein Nienhagener Dienstag, 16.Juli 2013, 11:58 Uhr:
@Björn
"Auch in einer völkischen Demokratie wird es Staatsbürgerschaften geben. Nur sind die dann eben vom Herkunfstprinzip geleitet und nicht vom Wohnortprinzip.
"

Ich weiß. Gesetze lesen ist nicht so ihr Ding. Aber schauen Sie doch mal in § 3 StAG.

Was finden Sie in § 3 Abs. 1 Nr. 1 StAG i.V.m. § 4 StAG als Leitnorm?

Sieht für mich nach dem Herkunftsprinzip aus.

Und für Sie?
 
Roichi Dienstag, 16.Juli 2013, 12:10 Uhr:
@ Björn

"Das sagt uns viel über deine Vorstellung von Demokratie aus."

Also vielmehr sagt es etwas über deine Welt aus.
Denn da gibt es keien Demokratie, auch wenn du das gern behauptest. Warum hatte ich oben ja schon ausgeführt.

"Auch in einer völkischen Demokratie wird es Staatsbürgerschaften geben. Nur sind die dann eben vom Herkunfstprinzip geleitet und nicht vom Wohnortprinzip."

Da schließe ich mich mal njörB an und fordere dich auf das "Wohnortprinzip" zu belegen, ebenso, wie deine Vorstellungen zur Staatsbürgerschaft nach Herkunftsprinzip, wo dieses doch schon so einfach versagt, wie njörB ausführte.

"Er ist Halbdeutscher und Halbtürke. Da er eine deutsche Mutter hat bekommt er nach dem Abstammungsprinzip die deutsche Staatsbürgerschaft. "

Also zuersteinmal fragte ich nicht nach der Staatsbürgerschaft, sondern nach der Volkszugehörigkeit, die du ja zur Grundlage machen willst. Und hier bleibst du gewohnt unkonkret. Geht ja auch nicht anders.
Aber gibt es dann Völker der Halbtürken und Halbdeutschen? Und was wäre, wenn wir alle irgendwie nur halb wären?
Aber zur Definition kommen wir gleich nochmal.
Interessant wird es dann bei deiner Aussage zur Mutter. Wenn es also ein Mädchen ist, das wiederum mit einem Türken ein Kind bekommt, müsste dieses Kind ja auch die Staatsbürgerschaft erhalten. Einfach nur fortgesetzt. Jetzt wird es aber langsam schwierig mit dem Herkunftsprinzip. Denn wie soll nun ein "Vierteldeutscher" in deinem Sinne "Deutscher" sein? Mit dem herkunftsprinzip scheiterst du hieran mal wieder.
Zusammengefasst bleibt stehen, dass du immernoch nicht in der Lage bist, eine schlüssige Definition und vor allem eine Konkrete Abgrenzung vorzunehemn.
Du kannst dann also wie rolf nur mit Willkür arbeiten.

" Aber dafür gibt es ja Geschichtsbücher."

Wir wissen ja, dass du in Geschichte nur auswendig gelernt hast. Da würden dir Bücher sicher weiterhelfen.
Aber werde doch mal konkret und antworte auf die Frage: "Nächste Frage, was ist "das deutsche Stammesgebiet"?"
Nicht immer ausweichen, wenn es mal inhaltlich wird.

"Die Definiton hast du schon bekommen."

Nö Björn. Es kamen verschiedene schwammige Begriffe und zusammengewürfelte Phrasen. Hinterfragt, wurden diese dann mit ebensolcehn Begriffen und Phrasen erklärt.
Dabei wurdest du weder konkret, noch konntest du Eigenschaften, oder eine Abgrenzung zu anderen "Völkern" vornehmen, wie auch hier wieder.
Das ist nachvollziehbar, da das nicht möglich ist, dennoch willst du dich darauf berufen, und sogar die Vergabe von Rechten daran knüpfen.
Schön wird es natürlich, wenn du dann ausführst, was in deinem Sinne ein Volk ausmacht, ohne die dort genannten Begriffe mit Inhalt zu füllen.
Deswegen gehen wir das doch nochmal in allen Einzelheiten durch. Du führst aus:
"Ein Volk ist eine Gruppe von Menschen mit eigener Herkunft, eigener Geschichte, eigener Sprache, eigener Kultur, eigenen Bräuchen, eigenen Mythen und Sagen, eigener Identität und Verbindung zu einem spezifischen Territorium."
Die fraglichen Begriffe sind also: Herkunft, Geschichte, Sprache, Kultur, Mythen und Sagen, Identität und Territorium.
Den letzten Begriff hatten wir eben schon. Darauf bist du ausgewichen. Vielleicht kommt da ja noch was. Benenne also das Territorium, mit den Grenzen natürlich.
Dann benenne die Herkunft, was immer du da auch ausführen willst, und natürlich, wo sich diese von anderen Völkern unterscheidet. Das dürfte sich mit dem Territorium überschneiden.
Als nächstes kommt die Geschichte, hier solltest du ebenso herausstellen, wie sich diese von anderen abgrenzt.
Ebenso die Sprache, denn da gilt es Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen herauszuarbeiten.
Kommen wir zur Kultur, hier bräuchte es erstmal eine brauchbare Definition von Kultur, und natürlich die Abgrenzung zu anderen und das gemeinsame.
Die Mythen und Sagen wurden ja schon bei njörB angesprochen. Auch hier gilt es die Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen herauszustellen.
Kommen wir zur Identität. Auch hier fehlt eine Definiton, was das denn nun ist, und wo die Gemeinsamkeit und die Grenze zu anderen liegt.
Schlussendlich hast du zu keinem deiner Kriterien bisher eine brauchbare Antwort geliefert, und das ist auch jetzt nicht zu erwarten. Einfach, weil du eine für deine Zwecke völlig untaugliche Definition anwenden willst.
Aber mal wieder gebe ich dir die Gelegenheit inhaltlich zu argumentieren. Du forderst das ja immer. Also werde konkret, komme mit Argumenten und Belegen zu deinen Kriterien und nicht wieder mit irgendwelchen undefinierten Begriffen.
Leg mal los. Ich bin gespannt.
Ach, und lenke nicht ab, die Kriterien hast du aufgestellt, jetzt wirst du dran gemessen.

Und nachdem du damit fertig bist, kommen wir zu dem Punkt, wo du dann staatliches Handeln mit der Vergabe der Staatsbürgerschaft drauf begründen willst.
Aber immer schön Schritt für Schritt.

"Schließlich erfolgt hier die Zuteilung der Staatsbürgerschaft willkürlich."

Nö. Dafür gibt es knallharte Regelungen, die für alle gleich gelten und einklagbar sind.
Das genaue Gegenteil von Willkür also.
Aber das weißt du ja.

"Na sicher findet es Roichi toll, wenn Ausländer die Zukunft unseres Volkes mitbestimmen können."

Seit wann dürfen die Wählen oder gewählt werden?
Mal wieder zeigst du, dass du keine Ahnung der hier geltenden Gesetze hast.
Ausländer können sich gar nicht zur Wahl stellen.
Der Rest ergeht sich dann leider wieder nur in den üblichen Phrasen. Naja, was soll man auch erwarten.

"Genau. Die Bürger wehren sich gegen die Probleme im Zusammenhang mit dem Asylbetrug. Nicht der Staat. Das ist Zivilcourage."

Die Bürger, die deinen Kamerraden gezeigt haben, dass sie nicht erwünscht sind, die Bürger, die deinen Kamerraden widerstand leisten, und die du immer gern als "Kriminelle" und "Grundrechtsverletzer" hinstellst.
Genau diese Bürger zeigen Zivilcourage.
Aber bei dir gibt es das Wort ja nur, wenn es dir passt.
Dein Lieblingsbegriff "Asylbetrug" wurde dir nun schon so oft widerlegt, dass ich dsa jetzt nicht nochmal wiederholen muss. Ich erweise einfach mal nach nebenan:
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=8385%3Aedward-snowden-als-unfreiwilliger-npd-gehilfe-%E2__-holger-apfel-von-landtagssitzung-ausgeschlossen&Itemid=358
Nur um die letzte Widerlegung zu zitieren.
Vielleicht solltest du mal davon wegkommen, mit Lügen zu arbeiten.
 
rolf Dienstag, 16.Juli 2013, 13:56 Uhr:
" der das deutsche Volk bestehend aus Kelten, Slawen und Germanen sieht. Definiere doch da mal die gleiche Herkunft."

Man kann eben zwischen den Europäern keine eindeutigen Grenzen ziehen, weder genetisch noch kulturell. Die Germanen bewegten sich kulturell hauptsächlich im norddeutschen und skandinavischen Bereich, die Slawen kamen eher über Polen, reichten aber eben auch in den ostdeutschen Raum hinein, und die Kelten bewegten sich hauptsächlich im Süden und Westen. Die Deutschen sind zum größten Teil eine Mischung daraus.

Letztendlich ist die Grenzziehung immer eine Frage der persönlichen Einstellung.
Es gibt und gab Leute wie zum Beispiel Rieger, die ausschließlich nordische Europäer als erhaltenswert betrachten, und es gibt Leute, so wie die Linken , denen die eigene Ethnie und die Identität derselben komplett gleichgültig sind, denen es vollkommen egal ist, wenn Mitteleuropa von Millionen Nichteuropäern besiedelt wird.

Mir dagegen ist der Erhalt eines europäischen Europas enorm wichtig, und es stört mich eben, wenn die Linken in ihrem Multikultiamoklauf, bei dem sie meine Heimat regelrecht mit Fremden überfluten, die Existenz von Allem was deutsch ist vernichten.

Wenn diese Entwicklung so weitergeht wie bisher, dann werden die Deutschen genauso enden, wie die Ureinwohner Amerikas, nur das wir eben von muslimischen, afrikanischen und asiatischen Siedlern verdrängt werden.

Warum müssen diese Leute alle nach Deutschland kommen, obwohl ihnen in ihren eigenen Ländern riesengroße Flächen zur Verfügung stehen?
 
Roichi Dienstag, 16.Juli 2013, 14:34 Uhr:
@ rolf

"Man kann eben zwischen den Europäern keine eindeutigen Grenzen ziehen, weder genetisch noch kulturell."

Da wird sich der Björn aber freuen.
Jetzt hast du ihm so richtig schön die Argumentation versaut.
Übrigens stellt sich dann die Frage, wie du woandershin Grenzen ziehen willst?
Spanier und Marokkaner verbindet auch einiges, ebenso Griechen und Türken und Russen und Kasachen. Auch dort lassen sich keine grenzen definieren.

"Die Deutschen sind zum größten Teil eine Mischung daraus. "

Also nix mit getrennten Völkern und Ethnopluralismus.
Ich finde es ja gut, dass du das inzwischen slebst einsiehst. Björn wird dahin noch einen weiten Weg zurücklegen müssen.

"Letztendlich ist die Grenzziehung immer eine Frage der persönlichen Einstellung."

Und die soll auf einmal Grundlage eines Staates sein?
Das hatte ich dir oben ja schon zerlegt, wohin das führt.

"denen die eigene Ethnie und die Identität derselben komplett gleichgültig sind, denen es vollkommen egal ist, wenn Mitteleuropa von Millionen Nichteuropäern besiedelt wird."

Eben warst du noch dabei, dass es diese Grenzen gar nicht geben könne. jetzt machst du sie doch wieder auf.

"wenn die Linken in ihrem Multikultiamoklauf, bei dem sie meine Heimat regelrecht mit Fremden überfluten,"

Ja, deine Fremdenfeindlichkeit ist bekannt. Die liegt aber in dir selbst und nicht im Verhalten anderer.
Ohne diese würdest du wesentlich weniger panisch durch die Welt gehen.

"Warum müssen diese Leute alle nach Deutschland kommen, obwohl ihnen in ihren eigenen Ländern riesengroße Flächen zur Verfügung stehen?"

Kommen sie ja nicht. Es kommt nur ein kleiner Teil der Menschen von woanders hierher.
Und dich stört eben, dass die dir fremd sind. Darauf gründest du deinen Hass.

Versuch doch mal mit Fremden in Kontakt zu treten, und du wirst merken, dass die genauso sind wie die Deutschen. Teilweise sind sie sogar netter, weil sie eben nicht Angst vor Fremden haben.
 
Björn Dienstag, 16.Juli 2013, 14:39 Uhr:
@JayBee

"Also in Deinen Augen auch weite Gebiete Polens, Tschechiens, Italiens und Frankreichs?"

Überall wo Deutsche seit Jahrhunderten leben. Diese sollen wieder mehr Souveränitäsrechte haben. Ähnlich wie es in Tirol praktiziert wird.

"Die Definition ist immer noch schwach, haste Du wohl vergessen, wa?"

Das ist die wissenschaftliche Definition. Wenn euch das zu hoch ist, dann ist das nicht mein Problem.

"Aber schön, daß Du Deinem Kollegen beispringst, der das deutsche Volk bestehend aus Kelten, Slawen und Germanen sieht."

Womit er recht hat. Das deutsche Volk entstand aus verschiedenen Volksstämmen. Unter anderem von den Kelten, Slawen und Germanen. Aber noch vielen mehr. Es wundert nicht wirklich, dass ihr kein Problem mit der Überfremdung habt, wenn ihr nichts über die Herkunft unseres Volkes wißt. In den Jahrhunderten haben sich die Volksstämme zu einem eigenständigem Volk mit eigener Sprache, eigenen Mythen und Sagen, eigener Kultur usw. entwickelt, die auf einem spezifischen Gebiet leben.

"Abgesehen davon, daß wir alle aus Afrika stammen."

Abgesehen davon, stammen wir alle von Einzellern ab. Sind wir also Einzeller? Eure Logik ist wirklich sehr interessant.

"Nur haben Friesen, Bayern und Preussen völlig verschiedene Geschichten."

Falsch. Sie gehörten alle zum heiligen römischen Reich deutscher Nationen, sprachen die gleiche Sprache, haben die gleiche Kultur und die gleiche Herkunft. Sie wurden schon damals unter dem Begriff "Deutsche" zusammengefasst.

"Und die Preußen hatten m.M.n. in ihrer Geschichte wesentlich mehr mit den Polen zu tun, als mit den Deutschen aus Bayern."

Mit dem, was heutzutage Polen ist. Richtig. Kulturell und geschichtlich ist aber alles Deutschland. Erst nach dem Krieg wurde es völerrechtswidrig besetzt und annektiert.

"Und wie unterschiedlich die Sprachen, Bräuche und Geschichten in Deutschland von den Alpen bis zum Meer sind, ist wohl auch Dir klar."

Richtig. Sie waren sich extrem ähnlich. Die gleichen Mythen, die gleiche Herkunft, die gleiche Sprache, die gleiche Geschichte. Ein Volk eben.

"Es sei denn, Du willst mit dem Deutschen Volk argumentieren. Territorium? Was denn? Das Elsaß? Südtrol? Siebenbürgen?"

Alles zusammen. Überall dort wo Deutsche jahrhundertelang leben und gelebt haben.

"Was ist mit Deutschen, die bspw. nach Brasilien auswandern und dort Kinder kriegen? Sind die Kinder dann Deutsche oder Brasilianer."

Genauso wie das Kind, das Türken in Deutschland bekommen, ein türkischer Volksangehöriger ist, genauso sind die Kinder von Deutschen, die im Ausland geboren wurden auch Deutsche. Volkszugehörigkeit richtet sich nach der Volkszugehörigkeit der Eltern, nicht nach dem Geburtsort. Ansonsten hätte ein Kind welches auf einem Schiff in internationalen Gewässern geboren wird ein Problem.

"Wie viele Generationen dauert so ein Volszugehörigkeitswechsel?."

Das kommt ganz darauf an. Wenn die Mehrzahl der Vorfahren einem bestimmten Volk angehörten, dann gehört auch das Kind diesem Volk an. Ein Kind eines Türken und einer Deutschen ist zum Beispiel Halbtürke und Halbdeutscher. Bekommt er mit einer Deutschen ein Kind, ist das Kind Deutscher, weil die Mehrzahl der Vorfahren Deutsche waren. Solche Selbstverständlichkeiten sollten sie eigentlich alleine wissen.

"Eben, und zwar alles Volk, was hier lebt."

Nö. Dann hieße es ja Bevölkerung und nicht Volk.

"Jeder, der hier lebt, darf sich hier auch einbringen."

Sicher. Aber Ausländer sollten nicht über die Geschicke unseres Volkes entscheiden können. Schließlich heißt es ja Volksherrschaft und nicht Bevölkerungsherrschaft.

"Du hast doch nur Angst, daß eine solche Partei die NPD und alle anderen rechten Parteien weit überflügelt..."

Im Gegenteil. Wenn so eine Partei erstmal 10% bekommt, dann sehen viele Menschen endlich wie weit sich das Problem schon in unserem Land verankert hat. Wie sehr die Überfremdung voranschreitet.

"...und dann auch noch ordentliche Sacharbeit liefert."

Vielleicht würden sie tatsächich Sacharbeit liefern. Nur eben nicht für das deutsche Volk.

"Weil Dir dann Deine Argumente von den integrationsunwilligigen Ausländern ausgehen."

Gehen sie einmal nach Wilhelmsburg oder Mümmelmannsberg. Da fällt ihr Argument vom angeblich integrtionsilligen Ausländer sofort in sich zusammen.

"Das sind dann aber auch die Bürger, die letztes Wochenende zu hunderten in Berlin mit Asylbewerbern solidarisch waren und gegen die NPD auf die Straße gegangen sind."

Bei einer Stadt mit 25% Migranten auch kein wirkliches Problem. Zumal wenn die Verantwortlichen in der Politik Hand in Hand mit linksextremen Gewalttätern mitmischen.

In diesem Zusammnehang ist auch interessant, dass vor kurzem 25000 Türken in Deutschland für Erdogan demonstriert haben.

"Aber da gibt es die Zivilcourage plötzlich in Deinen Augen nicht."

Gewalt ist keine Zivilcourage. wenn dieses Regime gerademal ein paar hundert Leute auf die Straße bringt, ist das schon ein gutes Zeichen. Türken bringen ohne weiteres 25000 Leute in Deutschland auf die Straße. Soviel zu den Kräfteverhältnissen. Aber ihr werdet wohl erst umdenken, wenn es zu spät ist.

@nröjB

"Achso, man kann nach ihrer Vorstellung also Deutscher Staatsbürger werden, wenn man keiner ist, indem man "deutscher Abstammung ist?"

Richtig. So wie die Russlanddeutschen. Denn auch die BRD hat teilweise noch Gesetze, die sich nach dem Abstammungsprinzip richten.

"Wer deutscher Staatsbürger ist, ist genauestens definiert."

Ja. Jeder, der ne deutsche Staatsbürgerschaft hat. Genauso wie auch in einer völkischen Demokratie. Nur, dass dann die Staatsbürgerschaft nach der Herkunft vergeben wird und nicht so willkürlich wie jetzt.

"Erläutern sie doch mal das "Wohnortprinzip". Wird sicherlich unterhaltsam."

Weil sie es wieder nicht verstehen? Das kann gut sein. Statsbürgerschaften werden in der BRD auch nach Geburtsort verteilt. Also Wohnortprinzip.

"Ach so einfach ist das!"

Ja so einfach ist das.

"Und der halbdeutsche Halbtürke zeugt wiederum dann mit einer Türkin ein Kind. Kommt dann ein Dreivierteltürke heraus?"

Nein, dann ist das Kind türkischer Volksagehöriger, weil die Mehrzahl seiner Vorfahren Türken sind.

"Kriegt der dann wieder die türkische Staatsbürgerschaft ihrer Vorstellung nach?"

Na sicher. Weil er türkischer Volksangehöriger ist. Deshalb ja auch Abstammungsprinzip.

"Dieses Konzept gabs irgendwo schonmal."

Richtig. Bis 1991 in der BRD.

"Aber mit Ewiggestrigkeit und NS-Rasseromantik haben sie ja nichts zu tun."

Die BRD ist für sie also ewiggestrig und NS-rassenromantisch?

"Das Konzept nennt sich i.ü. Rassismus"

Und der nächste Reinfall. Das Konzept nennt sich Abstammungsprinzip. Rassismus bedeutet Menschen wegen ihrer Herkunft oder Hautfarbe als minderwertig zu klassifizieren. Dass ihr Linken aber auch alle solche Probleme mit dem Begriff Rassismus habt. Naja, wer den Begriff nur als Argumentationsersatz nutzt, der kann es wohl auch nicht besser wissen.

"Die hätten sie lieber mal lesen sollen, Beleidigungen können sie sich sparen."

Im Falle von Roichi ist es keine Beleidigung, sondern eine Festellung, die auf vielen Fehlschlägen von Roichi beruhen. Die Grenze zwischen der BRD und Polen wähnte er an der Recknitz. Vorpommern ist für ihn schon Polen.

"Was meinen sie mit "Eigen"?"

Sie wollen mir sagen, sie wüßten nicht was eine Eigenart ist?

"Im Bezug auf die deutsche Sprache sieht das finster aus."

Genau. Deshalb heißt es auch deutsche Sprache, weil es gar nicht deutsch ist. Kann es sein, dass du Roichi bist? Soviel Engstirnigkeit und ideologische Verbohrtheit, gepaart mit Argumentationslosigkeit, Ignoranz und Überheblichkeit kann es doch kaum zweimal geben.

"Was Bräuche und Sagen angeht handelt es sich zu großen Teilen auch um Importware."

Na klar. Wie wäre es mit Beispielen?

"Letztendlich kommen sie einer Definition nicht nach."

Weil sie sie nicht verstehen? Ne mein lieber. Ich habe eindeutig definiert, was ein Volk ist. Es ist die wissenschaftliche Definition. Schauen sie zum Beispiel mal im Lexikon der Völkerkunde, Dietrich Reimer Verlag, Stuttgart 1999, S. 99 f. nach.

"Wer wann und wie die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen kann ist - im Gegensatz zu ihrem völkischen Geschwurbel - sehr klar definiert."

Noch klarer wäre es beim Abstammungsprinzip. Da gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder man ist deutscher Volksangehöriger oder zumindest ein Elternteil ist Deutscher. In der BRD gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Wohnortprinzip, Abstammungsprinzip, Adoption, Statusdeutsche usw..

"Das sie sich mit der Bedeutung des Begriffs "Demokratie" nicht auskennen, wissen hier ja nun alle."

Also ich kenne mich damit aus. Und daher weiß ich, dass Demokratie nicht die Herrschaft der Einwanderer bedeutet, sondern die Herrschaft des Volkes. Auch wenn euch Roichis das ankotzt.

"Ebensowenig wie "Herrschaft der Migranten" bedeutet Demokratie übrigens auch "Herrschaft faschistischer Pfeifenreiniger""

Richtig. Also solltet ihr Pfeifenreiniger lieber mal etwas über die Demokratie lernen.
 
Ein Nienhagener Mittwoch, 17.Juli 2013, 07:51 Uhr:
@Björn
"Mit dem, was heutzutage Polen ist. Richtig. Kulturell und geschichtlich ist aber alles Deutschland. "

Geschichtlich und kulturell ist also Polen = Deutschland. Interessant.

"Ansonsten hätte ein Kind welches auf einem Schiff in internationalen Gewässern geboren wird ein Problem."

Und wieder ein Beweis dafür, wie unzureichend Ihre Kenntnisse der Gesetze im Allgemeinen und des Staatsrechtes im Besonderen sind.

Aber gern helfe ich Ihnen auf die Sprünge: Das Stichwort ist Flaggenstaatsprinzip. Gern nachzulesen im Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, konkret Artikel 92.
 
JayBee Mittwoch, 17.Juli 2013, 11:51 Uhr:
@ björn

"Überall wo Deutsche seit Jahrhunderten leben. Diese sollen wieder mehr Souveränitäsrechte haben. Ähnlich wie es in Tirol praktiziert wird."

Na das wird die Menschen in diesen Ländern also freuen. Man könnte also nach Grönland auswandern, so als Deutscher und dann sagen, so Leute, das ist jetzt hier deutsch, weil ich jetzt hier leben.

"Das ist die wissenschaftliche Definition. Wenn euch das zu hoch ist, dann ist das nicht mein Problem.2

Nur daß Sie trotzdem nicht hinhaut. Aber das ist auch egal, da Du es ja eh nicht entkräftest. Das sieht man an Deinem Geeiere hier. Übrigens kann ich Dir als Geograph sagen, daß man in ganz vielen Bücher ganz viele Definition zum Begriff "STadt" nachlesen kann. Trotzdem gibt es keine eindeutige Definition. Und genauso geht es Dir auch mit dieser Thematik.

"Womit er recht hat. Das deutsche Volk entstand aus verschiedenen Volksstämmen."

Die damals alle verschiedene Sprachen und Kulturen und Herkünfte hatten. Da haben sich damals die Slawen bestimmt total drüber gefreut, mit den Kelten und Germanen in einen Topf geworfen zu werden. Dann könntest Du Dich also genauso freuen, mit den Polen in einen Topf geworfen zu werden. Oder mit den Rumänen.

" In den Jahrhunderten haben sich die Volksstämme zu einem eigenständigem Volk mit eigener Sprache, eigenen Mythen und Sagen, eigener Kultur usw. entwickelt, die auf einem spezifischen Gebiet leben."

Na siehste, dann gib doch den Türken in Deutschland auch mal ein paar hundert Jahre Zeit. Dann haben wir alle zusammen bestimmt auch eine gemeinsame Sprache, Kultur usw.

"Abgesehen davon, stammen wir alle von Einzellern ab. Sind wir also Einzeller? Eure Logik ist wirklich sehr interessant."

Deine Humorfreiheit ist echt erschreckend.

"Falsch. Sie gehörten alle zum heiligen römischen Reich deutscher Nationen, sprachen die gleiche Sprache, haben die gleiche Kultur und die gleiche Herkunft."

Falsch von Dir, björn. Google doch mal über die Herkunft der Preussen, Friesen und Bayern, dann siehste, daß Du Blödsinn erzählst.
Abgesehen davon müssten wir doch dann alle Franzosen sein, wenn ich mal an Karl den Großen zurückdenke.

"Mit dem, was heutzutage Polen ist. Richtig. Kulturell und geschichtlich ist aber alles Deutschland. Erst nach dem Krieg wurde es völerrechtswidrig besetzt und annektiert."

Ah, ganz Polen war also mal deutsch? Also björn, tststs...

"Richtig. Sie waren sich extrem ähnlich. Die gleichen Mythen, die gleiche Herkunft, die gleiche Sprache, die gleiche Geschichte. Ein Volk eben."

Deswegen versteht ein plattdeutsch sprechender Mecklenburger auch den Oberbayern so super. Nee björn, die gemeinsame Sprache kam erst mit dem Hochdeutsch. Naja, und das mit den Mythen, der Herkunft usw. kannst Du ja immer noch nicht erklären. Welche gleichen Mythen sollen das denn nun sein? Erzähl einem Bayern doch mal was von Vineta, so als Mecklenburger.

"Alles zusammen. Überall dort wo Deutsche jahrhundertelang leben und gelebt haben."

Genau. Her mit dem Elsass. Und Siebenbürgen war nie Teil Deutschlands, glaub ich.

""Wie viele Generationen dauert so ein Volszugehörigkeitswechsel?."

Das kommt ganz darauf an. Wenn die Mehrzahl der Vorfahren einem bestimmten Volk angehörten, dann gehört auch das Kind diesem Volk an. Ein Kind eines Türken und einer Deutschen ist zum Beispiel Halbtürke und Halbdeutscher. Bekommt er mit einer Deutschen ein Kind, ist das Kind Deutscher, weil die Mehrzahl der Vorfahren Deutsche waren. Solche Selbstverständlichkeiten sollten sie eigentlich alleine wissen."

Wie war jetzt Deine Antwort auf meine Frage? Wie lange oder wie viele Generationen dauert es, bis aus den Deutschen in diesem Falle Brasilianer werden?

"Im Gegenteil. Wenn so eine Partei erstmal 10% bekommt, dann sehen viele Menschen endlich wie weit sich das Problem schon in unserem Land verankert hat. Wie sehr die Überfremdung voranschreitet."

Auch das sollte man erst mal abwarten, ich denke, die wenigen Menschen, die da wirklich Ängste haben, liessen sich auch recht schnell überzeugen. Und die paar Notoriker wie Du, naja, solange sie nicht mehr als 1% darstellen, kann man damit leben. Die Demokratie definiert sich nun mal über Mehrheiten.

"Vielleicht würden sie tatsächich Sacharbeit liefern. Nur eben nicht für das deutsche Volk."

Kristallkugel? Damit sprichst Du mal wieder pauschal allen Ausländern die Integrationswilligkeit ab.

"Gehen sie einmal nach Wilhelmsburg oder Mümmelmannsberg. Da fällt ihr Argument vom angeblich integrtionsilligen Ausländer sofort in sich zusammen."

Och, als Berliner kann ich auch durch Wedding, Neukölln und Reinickendorf gehen. Und? Wo ist Deine Argumentation? Ist das so á la geh mal zu Hansa Rostock ins Stadion, dann weißt Du, daß alle Mecklenburger Nazis sind, oder wie?

"Bei einer Stadt mit 25% Migranten auch kein wirkliches Problem."

Ja, weil die Deutschen hier viel weniger Ängste haben als Du, in deinem 4%-Mecklenburg.

"In diesem Zusammnehang ist auch interessant, dass vor kurzem 25000 Türken in Deutschland für Erdogan demonstriert haben."

Und? Noch viel mehr haben gegen Erdogan demonstriert. Tausende Menschen hatten seinerzeit gegen den Vietnamkrieg demonstriert. Alle Amis oder Vietnamesen?

"Gewalt ist keine Zivilcourage. wenn dieses Regime gerademal ein paar hundert Leute auf die Straße bringt, ist das schon ein gutes Zeichen. Türken bringen ohne weiteres 25000 Leute in Deutschland auf die Straße. Soviel zu den Kräfteverhältnissen. "

Blabla....Verallgmeinerst Du mal wieder nach einem singulären Ereignis?

So björn, nun haste mal wieder viel geschrieben, aber alle zentralen Punkte offen gelassen. Super, wie Du das immer hinkriegst, aber langsam wird es trotzdem langweilig. Aber vielleicht wirste ja bald Politiker. Eine Lieblingspartei haste ja schon.
 
Roichi Mittwoch, 17.Juli 2013, 12:15 Uhr:
@ Björn

"Das ist die wissenschaftliche Definition."

Falsch.
Das ist eine Definition. Es gibt aber noch diverse andere, je nach Untersuchungszweck ist das auch nötig.
Aber du hast ja shcon oft bewiesen, dass du keine Ahnung von Wissenschaft hast.

"Es wundert nicht wirklich, dass ihr kein Problem mit der Überfremdung habt, wenn ihr nichts über die Herkunft unseres Volkes wißt."

Hahaha. Eben noch hattest du ausgeführt, dass dein deutsches Volk ein Mix unterschiedlichster Stämme ist.
Warum also sollte eine weitere Vermischung auf einmal schädlich sein?
Ab wann ziehst du die Grenze?
Fragen, die dir schon mehrfach gestellt wurden, und die du nie beantwortet hast.

"die auf einem spezifischen Gebiet leben."

Nun nenne es doch endlich mal.
Das ist jetzt mindestens das fünfte Mal, dass du dich darauf berufst, aber benennen kannst du es nicht.

"Sind wir also Einzeller? "

Kognitiv ist das bei den Kamerraden nicht so weit hergeholt.

"Sie gehörten alle zum heiligen römischen Reich deutscher Nationen, sprachen die gleiche Sprache, haben die gleiche Kultur und die gleiche Herkunft."

Es wird immer besser.
Nee Björn. Friesen und Bayern haben nicht die gleiche Sprache. Aber das wüsstest du vielleicht, wenn du dich in Geschichte auskennen würdest.
Ebenso verhält es sich mit der Kultur und der Herkunft. Zumal du dich ja eben noch auf die unterschiedlichen Stämme unterschiedlichster Volksgruppen bezogen hast.
Lies auch mal: http://de.wikipedia.org/wiki/HRR

"Sie wurden schon damals unter dem Begriff "Deutsche" zusammengefasst."

Nö.
Aber die Begriffsgeschichte ist dir wohl auch nicht geläufig.
Lies nach.
Übrigens gehörte halb Italien auch dazu, ebenso wie Teile Frankreichs und Polens.
Aber wir wissen ja, dass du von Geschichte nur aus dem Kamerradschaftsabend weißt.

"Kulturell und geschichtlich ist aber alles Deutschland. Erst nach dem Krieg wurde es völerrechtswidrig besetzt und annektiert."

Der gute alte Geschichtsrevisionismus.
Ohne den kommt kein Nationaler aus. So lächerlich er auch ist.

"Alles zusammen. Überall dort wo Deutsche jahrhundertelang leben und gelebt haben. "

Also halb USA auch.
Du machst dich immer mehr zum Klops.

"Volkszugehörigkeit richtet sich nach der Volkszugehörigkeit der Eltern, nicht nach dem Geburtsort."

Dann mach ich nochmal die Geschichte von oben auf:
"Der Junge mit türkischem Vater und deutscher Mutter. Ist der deutscher?"
Nach deiner Auskunft bekommt er die deutsche Staatsbürgerschaft, ist aber kein Deutscher.
Irgendwann musst du dich aber mal entscheiden.

"Ansonsten hätte ein Kind welches auf einem Schiff in internationalen Gewässern geboren wird ein Problem."

Nö. Dafür gibt es Regelungen im Seerecht.
Mal wieder überspielst du deine Ahnungslosigkeit mit Parolen.

"Solche Selbstverständlichkeiten sollten sie eigentlich alleine wissen."

Großartig.
Nein Björn, das ist weder selbstverständlich, noch logisch.
Und nachvollziehbar schon gar nicht.
Immerhin willst du darauf staatliches Handeln begründen, und hier bräuchte es klare Kriterien und nicht schwammige "Selbstverständlichkeiten".
Wer sagt eigentlich, dass Pastörs ein Deutscher ist?
Oder Andrejewski?
Beide haben ausländische Namen. Wie sieht es mit deren Ahnenreihe aus? Wie weit willst du da zurückgehen?
Da sind schon die Nürnberger Gesetze dran gescheitert.
Und die beriefen sich auch darauf.

"Schließlich heißt es ja Volksherrschaft und nicht Bevölkerungsherrschaft."

Der Unterschied ist nur, dass deine Volksdefinition keine Anwendung findet, sondern die des Grundgesetzes.
Aber das mit den unterschiedlichen Definitionen hatten wir oben ja schon.

"Bei einer Stadt mit 25% Migranten auch kein wirkliches Problem. "

Blöd für dich nur, dass die dann nach deiner Tehse erstens alle deiner Meinung sein müssten, weil sie die "Überfremdung" ja selbst erleben würden und zweitens die Meisten Demonstranten keine Migranten waren.
Mal wieder die übliche Ausrede, wenn es für die Kamerraden nicht läuft, oder sich Widerstand zeigt.

"wenn dieses Regime gerademal ein paar hundert Leute auf die Straße bringt"

Und mal wieder muss das Regime herhalten, dabei war das keine offizielle Regierungsdemo. Sondern Protest gegen deine Kamerraden aus dem Volk. Aber was nicht in die Ideologie passt, wird eben geleugnet.
So kennen wir die Kamerraden.

"Nur, dass dann die Staatsbürgerschaft nach der Herkunft vergeben wird und nicht so willkürlich wie jetzt."

Jaja, die Nürnberger Gesetze grüßen.
Wie willst du dann eigentlich deine Aussage von oben begründen, dass der Junge die deutsche Staatsbürgerschaft bekommt, wo er doch nur Halbdeutscher ist?
Nach Herkunft dürfte er die ja nicht bekommen.

"Statsbürgerschaften werden in der BRD auch nach Geburtsort verteilt."

Nein.
Werden sie nicht.

"dann ist das Kind türkischer Volksagehöriger, weil die Mehrzahl seiner Vorfahren Türken sind. "

Und wenn die Mutter auf einmal keine Türkin ist. Sondern vielelicht Brasilianerin?
Jetzt wird es dann wirklich lustig.
Du scheiterst schon an einfachsten Beispielen mit deiner Definition. Dennoch willst du diese aus ideologischen Gründen unbedingt verteidigen.

"Richtig. Bis 1991 in der BRD."

Falsch. 1935 in den Nürnberger Rassegesetzen.

"Dass ihr Linken aber auch alle solche Probleme mit dem Begriff Rassismus habt."

Nur, weil du ihn bis heute nicht verstanden hast, musst du das nicht auf andere übertragen., Aber du hast ja auch kein Argument, da musst du ja ablenken.
Ich verweise nochmal auf die diversen Versuche dir das zu erklären, und dein Unvermögen das zu verstehen. Unter Anderem hier: http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=8045%3Apast%C3%B6rs-und-seine-aschermittwochsrede-verurteilung-wegen-volksverhetzung-best%C3%A4tigt&Itemid=333&limitstart=40

"Die Grenze zwischen der BRD und Polen wähnte er an der Recknitz. Vorpommern ist für ihn schon Polen. "

Falsch Björn. Du konntest nur mal wieder nicht folgen.
Aber das ist ja weder neu, noch überraschend.
Da musst du dann eben lügen, um noch irgendwas zu haben.

"Deshalb heißt es auch deutsche Sprache, weil es gar nicht deutsch ist."

Also, Was sind die Eigenarten der deutschen Sprachen, und wie sind diese entstanden?
Lenk nicht schon wieder ab. Wir wissen, dass du an der Stelle mal wieder nicht zu melden hast, deshalb fällt deine Ablenkung uach umsomehr auf.
Also zurück zur Frage von njörB: "Was meinen sie mit "Eigen"? Im Bezug auf die deutsche Sprache sieht das finster aus. Was Bräuche und Sagen angeht handelt es sich zu großen Teilen auch um Importware. Letztendlich kommen sie einer Definition nicht nach. Sie versuchen Grenzen zu ziehen, wo es keine gibt."

"Ich habe eindeutig definiert, was ein Volk ist."

Du hast aber nicht geschafft, diese Definition auf dein deutsches Volk anzuwenden. Eben, weil es die falsche Definiton für deinen Zweck ist.
Deshalb gibt es auch verschiedenste Definitionen, wie oben schon erwähnt.
Und nun nochmal, fülle die Begriffe der Definition mit Inhalt.
Die Aufforderung hatte ich oben ja schon gestellt.

"Da gibt es nur zwei Möglichkeiten. Entweder man ist deutscher Volksangehöriger oder zumindest ein Elternteil ist Deutscher."

Jetzt wird es aber mal wieder schwer mit dem Jungen von oben. Der ist doch bei dir Halbdeutscher und Halbtürke.

"Also ich kenne mich damit aus."

Nette Behauptung, nur schon längst widerlegt.

"Auch wenn euch Roichis das ankotzt."

Ich bin nur einer, aber schön, dass ich dich so auf die Palme bringen kann.


@ Nienhagener

Das ist doch alles nur Paragraphenreitere für Björn. Für den zählen doch nur sein Bauchgefühl und die Ideologie. Gesetze und Regelungen sind was für Gutmenschen. Viel zu harte Fakten.
 
Björn Donnerstag, 18.Juli 2013, 01:13 Uhr:
@Nienhäger

"
Die deutschen Großelternpaaare sind vor 70 Jahren von Deutschland nach Brasilien ausgewandert.

Der Enkel spricht kein deutsch, war noch nie hier, kann besser Samba tanzen als Schuh-Platteln und hat auch ansonsten keinerlei Bindung hinsichtlich Brauchtum, Sagen und Mythen nach Deutschland.

Ist der Deutscher, Ausländer, Inländer, Volkszugehöriger?"

Wenn seine Eltern Deutsche sind, dann ist auch das Kind ein Deutscher. Die Volkszugehörigkeit ist alleine von der Volkszugehörigkeit der Eltern abhängig. Aber wahrscheinlich wollen sie auf die Definition von "Volk" hinaus. Da sei ihnen kurz gesagt, dass dies die Definition für ein Volk ist, nicht für Volkszugehörigkeit.


"Sieht für mich nach dem Herkunftsprinzip aus.

Und für Sie?"

Stimmt. Ich meinte auch eigentlich Abstammungsprinzip.

@Roichi

"
Da schließe ich mich mal njörB an und fordere dich auf das "Wohnortprinzip" zu belegen"

Sieh meine Antwort an nröjB.

"ebenso, wie deine Vorstellungen zur Staatsbürgerschaft nach Herkunftsprinzip, wo dieses doch schon so einfach versagt, wie njörB ausführte."

Im Gegenteil. Es ist nicht so willkürlich wie das jetzige Verfahren zur Staatsbürgerschaft.

"Aber gibt es dann Völker der Halbtürken und Halbdeutschen?"

Nö. Aber sie haben alle eine Staatsbürgerschaft. Denn wie du richtig sagtest sind Staatsbürgerschaften notwendig. Nur, dass in einer völkischen Demokratie die Staastbürgerschaften eben auf dem Abstammungsprinzip basieren und nicht so willkürlich sind wie jetzt.

"Wenn es also ein Mädchen ist, das wiederum mit einem Türken ein Kind bekommt, müsste dieses Kind ja auch die Staatsbürgerschaft erhalten."

Es kommt alleine darauf an welchem Volk die Vorfahren merhheitlich angehörten. Nur weil ein Großvater mal ein die deutsche Staatsbürgerschaft besaß, heißt das dann ja nicht, dass nun alle Enkel automatisch auch deutsche Staatsbürger werden.

"Jetzt wird es aber langsam schwierig mit dem Herkunftsprinzip."

Du bist schon überfordert? Lass dir nur Zeit.

"Denn wie soll nun ein "Vierteldeutscher" in deinem Sinne "Deutscher" sein?"

Ist er ja auch nicht. Dein Denkfehler ist, dass du deutsche Volkszugehörigkeit mit deutscher Staatsbürgerschaft verwechselt. Das Kind eines Türken und einer Deutschen bekommt die deutsche Staatsbürgerschaft. Bekommt das halbdeutsche Kind, dann später ein Kind mit einem Türken, bekommt dieses den deutschen Pass nicht, weil die Vorfahren merhheitlich türkische Volksangehörige waren.

"Mit dem herkunftsprinzip scheiterst du hieran mal wieder."

Der Fehler liegt mal wieder bei dir.

"Wir wissen ja, dass du in Geschichte nur auswendig gelernt hast."

Damit ist dann offensichtlich weit mehr hängen geblieben als bei unserem Dauerstudenten.

""Nächste Frage, was ist "das deutsche Stammesgebiet"?""

Steht oben. Überall, wo Deutsche seit Jahrhunderten kulturell und historisch verwurzelt sind.

"Nö Björn. Es kamen verschiedene schwammige Begriffe und zusammengewürfelte Phrasen."

Das dir das zu komplex ist, ist nun wirklich nicht mein Problem.

"Dabei wurdest du weder konkret, noch konntest du Eigenschaften, oder eine Abgrenzung zu anderen "Völkern" vornehmen, wie auch hier wieder."

Schau dir einfach die Eigenart unserer Kultur, unserer Sprache, unserer Geschichte unserer Herkunft unserer Bräuche, Mythen und Sagen, unserer Identität usw. an. Durch ihre Eigenart grenzen wir uns von anderen Völkern ab.

"Dann benenne die Herkunft, was immer du da auch ausführen willst"

Gerne. Das ist die spezifische Abstammung von den einzelnen oben benannten Volksstämmen, in dem Maße, wie es unser Volk einzigartig macht.

"Als nächstes kommt die Geschichte, hier solltest du ebenso herausstellen, wie sich diese von anderen abgrenzt."

Dazu sei dir wieder das obige Geschichtsbuch empfohlen. Ich werde dir sicher nicht die gesamte deutsch Gesschichte nacherzählen. Es würde dir aber sicher viel bringen, wenn du dich da mal einlesen würdest.

"Ebenso die Sprache, denn da gilt es Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen herauszuarbeiten."

Ich denke selbst du wirst erkennen, dass die deutsche Sprache mit keiner anderen Sprache identisch ist. Damit hast du die Einzigartigkeit.

"Kommen wir zur Kultur, hier bräuchte es erstmal eine brauchbare Definition von Kultur, und natürlich die Abgrenzung zu anderen und das gemeinsame."

Weil du damit Schwierigkeiten hast:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kultur

Nach eingehender Lektüre dürfte dann auch dir auffallen, dass wir Deutshe eindeutig eine einzigartige Kultur haben, die mit keiner anderen identisch ist. Und wie du weißt, macht Einzigartigkeit ein Volk aus.

"Die Mythen und Sagen wurden ja schon bei njörB angesprochen. Auch hier gilt es die Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen herauszustellen."

Auch dazu gibt es interessante Bücher, die dir die Einzigartigkeit der deutsche Mythen- und Sagenwelt vor Augen führen werden:

http://www.amazon.de/Deutsche-Mythen-Legenden-Winfried-Brumma/dp/1481034847

"Kommen wir zur Identität. Auch hier fehlt eine Definiton, was das denn nun ist, und wo die Gemeinsamkeit und die Grenze zu anderen liegt."

Ich bin nicht dein Lexikon. Was Identität ist, solltest du eigentlich wissen können, oder hast du keine Identität? Und dann sollte dir auch auffalen, dass wir auch da mit keinem anderen Volk identisch sind. Diese Einzigartigkeit macht ein Volk aus.

"Nö. Dafür gibt es knallharte Regelungen, die für alle gleich gelten und einklagbar sind."

Ebenso wie bei einer völkischen Demokratie. Nur, dass es da weit weniger willkürlich zugeht. Ich habe ja letztens schon die ganzen Ausnahmen im heutigen Staatsbürgerschaftsrecht verlinkt.

"Seit wann dürfen die Wählen oder gewählt werden?"

Seitdem der jeweilige Ausländer ne deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. hast du wieder etwas verwechselt???

"
Die Bürger, die deinen Kamerraden gezeigt haben, dass sie nicht erwünscht sind, die Bürger, die deinen Kamerraden widerstand leisten, und die du immer gern als "Kriminelle" und "Grundrechtsverletzer" hinstellst."

Du meinst eine Bande von linksextremen Gewalttätern, KgRlern die mit Pissebeuteln werfen, Regimetreuen und Ausländern? Na super.

""Die Deutschen sind zum größten Teil eine Mischung daraus. "

Also nix mit getrennten Völkern und Ethnopluralismus."

Roichi. Du solltest endlich den Unterschied zwischen Volksstämmen und Völkern lernen. Und natürlich sind wir mit den anderen europäischen Völkern nahe verwandt, weil wir zum Großteil von den gleichen Volksstämmen abstammen. Aber ein Volk macht eben noch mehr aus als nur die Herkunft. Hättest du meine Definition aufmerksam gelesen, dann wüßest du das.

@Nienhäger

"Geschichtlich und kulturell ist also Polen = Deutschland. Interessant."

Nein, nur ein Teil davon. Deshalb verlinkte ich das Geschichtsbuch.

"Und wieder ein Beweis dafür, wie unzureichend Ihre Kenntnisse der Gesetze im Allgemeinen und des Staatsrechtes im Besonderen sind.

Aber gern helfe ich Ihnen auf die Sprünge: Das Stichwort ist Flaggenstaatsprinzip."

Deshalb schrieb ich auch "hätte ein Problem". Sie wiessen was das Wort "hätte" bedeutet?

@JayBee

"Man könnte also nach Grönland auswandern, so als Deutscher und dann sagen, so Leute, das ist jetzt hier deutsch, weil ich jetzt hier leben."

Sie haben schon mitbekommen, dass ich "historisch" und "kulturell" schrieb?

"Nur daß Sie trotzdem nicht hinhaut."

Also ist Wissenschaft für euch nur Murks, wenn sie nicht mit eurer Ideolige übereinstimmt?

"Übrigens kann ich Dir als Geograph sagen, daß man in ganz vielen Bücher ganz viele Definition zum Begriff "STadt" nachlesen kann. Trotzdem gibt es keine eindeutige Definition. Und genauso geht es Dir auch mit dieser Thematik."

Was ein gutes Beispiel ist. Nur weil man nicht hundertprozentig sagen kann ab wann ein Ort zu einer Stadt wird, heißt das nicht, dass es keine Städte gäbe. Das werden sie wohl auch nicht leugnen. Andersherum versucht ihr es aber, wenn es um Volkszugehörigkeiten geht. Das habe ich euch versucht mit der Entwicklung vom Affen zum Menschen zu erläutern. Da kann man auch keinen konkreten Zeitpunkt nennen, trotzdem wird niemand behaupten, dass wir immernoch alle Affen sind.

Daran sieht man aber auch, dass ihr eigentlich selbst gar nicht an eure antivölkische Ideologie glaubt. Sie macht die komplexe Welt für euch nur etwas einfacher.

"Die damals alle verschiedene Sprachen und Kulturen und Herkünfte hatten."

Und sich dann über die Jahrhudnerte zu einem Volk entwickelten, mit eigener Sprache, eigener Kultur und Herkunft. Natürlich stark geprägt von den Sprachen, Kulturen und der Herkunft der Volksstämme, aus denen unser Volk entstand.

"Da haben sich damals die Slawen bestimmt total drüber gefreut, mit den Kelten und Germanen in einen Topf geworfen zu werden. Dann könntest Du Dich also genauso freuen, mit den Polen in einen Topf geworfen zu werden."

Wir sind ja auch verwandte Völker. Trotzdem ist unsere Herkunft nicht identisch. Und natürlich macht, wie oben beschreiben, ein Volk noch mehr aus.

"Na siehste, dann gib doch den Türken in Deutschland auch mal ein paar hundert Jahre Zeit."

Dann würde sich aber ein neues Volk daraus entwickeln. Wenn man dann genug Zeit hätte. In der globalisierten Welt würde das wohl nichts werden. Im übrigen sind Türken schon ein eigenes Volk. Genauso wie Deutsche. Wieso willst du sie bei uns vermischen und damit die Eigenarten des deutschen Volkes auslöschen? Für mich hat unser Volk und unsere Kultur ein Recht auf Fortbestand. Für mich ist die Vielfalt der Völker dieser Welt etwas Gutes. Ein grauer Mischbrei aus den Völkern ist doch trostlos. Ihr wißt schon: "Bunt statt Grau!"

"Ah, ganz Polen war also mal deutsch?"

Ich kann nur immer wieder auf das Geschichtsbuch verweisen. Manch einem täte die Lektüre spürbar gut.

"Deswegen versteht ein plattdeutsch sprechender Mecklenburger auch den Oberbayern so super."

Also ich als Mecklenburger verstehe Oberbayern. Sie kennen scheinbar den Unterschied zwischen Sprache und Dialekten nicht.

"Welche gleichen Mythen sollen das denn nun sein?"

Ich habe Roichi dazu ein interessantes Buch verlinkt. Es sei auch ihnen empfohlen.

"Her mit dem Elsass. Und Siebenbürgen war nie Teil Deutschlands, glaub ich."

Lesen, lesen, lesen. Was schrieb ich? Richitg, kulturell und historisch.

"Wie war jetzt Deine Antwort auf meine Frage?"

Folgendermaßen:

Das kommt ganz darauf an. Wenn die Mehrzahl der Vorfahren einem bestimmten Volk angehörten, dann gehört auch das Kind diesem Volk an. Ein Kind eines Türken und einer Deutschen ist zum Beispiel Halbtürke und Halbdeutscher. Bekommt er mit einer Deutschen ein Kind, ist das Kind Deutscher, weil die Mehrzahl der Vorfahren Deutsche waren. Solche Selbstverständlichkeiten sollten sie eigentlich alleine wissen.

"Wie lange oder wie viele Generationen dauert es, bis aus den Deutschen in diesem Falle Brasilianer werden?"

Nur vom "da wohnen" ändert niemand seine Volkszugehörigkeit. Erst wenn ein Nachkomme überwiegend brasilianische Vorfahren hat, wird er zu einem brasilianischen Volksangehörigen. (Oder wie auch immer die Völker heißen, die da leben.)

"Und? Noch viel mehr haben gegen Erdogan demonstriert."

Es geht um die Relationen, wieviele Menschen die Türken in Deutschland auf die Straße bekommen und wie wenig dagegen die Antirechtskämpfer mit Unterstützung des Staates.

@Roichi

""Das ist die wissenschaftliche Definition."

Falsch.
Das ist eine Definition."

Na dann nenne doch mal eine andere.

"Aber du hast ja shcon oft bewiesen, dass du keine Ahnung von Wissenschaft hast."

Aha. Weil ich also eine wissenschaftliche Definition zum Thema liefere habe ich keine Ahnung von Wissenschaft. Dolles Argument. Und das vom Herrn Dauerstudenten.

"Hahaha. Eben noch hattest du ausgeführt, dass dein deutsches Volk ein Mix unterschiedlichster Stämme ist.
Warum also sollte eine weitere Vermischung auf einmal schädlich sein?"

Weil Türken kein europäischer Volksstamm sind, sondern ein eigenes Volk und es dann nicht mehr das deutsche Volk wäre, was daraus entsteht, sondern ein neues, bzw. eine Mischung aus alten. Für mich ist aber die Vielfalt der Völker dieser Welt schützenswert, weil ich nicht in eurer grauen Einheitswelt leben möchte, die ihr zum Ziel habt.

"Nun nenne es doch endlich mal."

Das sind hunderte Provinzen. Die Liste ich dir jetzt nicht auf. Daher habe ich euch das Geschichtsbuch verlinkt.

"Kognitiv ist das bei den Kamerraden nicht so weit hergeholt."

Der übliche langweilgie Beleidigungsversuch, wenn Roichi nicht mehr weiter weiß.

"Nee Björn. Friesen und Bayern haben nicht die gleiche Sprache."

Selbstverständlich. Sie sprechen deutsch. Offensichtlich kennst du nichtmal den Unterschied zwischen Sprache und Dialekt.

"Ebenso verhält es sich mit der Kultur und der Herkunft. Zumal du dich ja eben noch auf die unterschiedlichen Stämme unterschiedlichster Volksgruppen bezogen hast."

Nicht Volksgruppen, sondern Volksstämme.

""Sie wurden schon damals unter dem Begriff "Deutsche" zusammengefasst."

Nö."

Lies endlich das Buch, Sheldon. (Kleine Anspielung auf "Big Bang Theory")

"Übrigens gehörte halb Italien auch dazu, ebenso wie Teile Frankreichs und Polens."

Da leben ja auch bis heute noch Deutsche.

"Der gute alte Geschichtsrevisionismus.
Ohne den kommt kein Nationaler aus. So lächerlich er auch ist."

Dolles Gegenargument.

"Also halb USA auch."

Darum schrieb ich historisch und kulturell.

"Nach deiner Auskunft bekommt er die deutsche Staatsbürgerschaft, ist aber kein Deutscher.
Irgendwann musst du dich aber mal entscheiden."

Endlich hat er es kapiert. Inwiefern muss ich mich entscheiden? Du solltest doch endlich mal wissen, dass Volkszugehörigkeit und Staatsangehörigkeit nicht dasselbe sind.

""Ansonsten hätte ein Kind welches auf einem Schiff in internationalen Gewässern geboren wird ein Problem."

Nö. Dafür gibt es Regelungen im Seerecht."

Daher auch das Wort "hätte".

"Wer sagt eigentlich, dass Pastörs ein Deutscher ist?
Oder Andrejewski?"

Die Volkszugehörigkeit ihrer Eltern.

"Beide haben ausländische Namen."

Du hast also auch keine Ahnung von Namenskunde. Andrejewski kommt aus dem slawischen und Pastörs dürfte wohl eher vom "Pastor" kommen.

"Der Unterschied ist nur, dass deine Volksdefinition keine Anwendung findet, sondern die des Grundgesetzes."

Hehe. Im Grundgesetz steht lediglich drin, dass sie den deutschen Staatsangehörigen meinen, wenn sie vom "Deutschen" sprechen. Auf welcher Grundlage man die Staatszugehörigkeit vergibt, ist nicht im Grundgesetz festgelegt.

"Und mal wieder muss das Regime herhalten, dabei war das keine offizielle Regierungsdemo."

Deswegen haben ja auch alle möglichen Bezirksbürgermeister und andere Staatsdiener dafür mobilisiert und mitgemacht.

"Jaja, die Nürnberger Gesetze grüßen."

Lies endlich das Buch, Sheldon.

"Wie willst du dann eigentlich deine Aussage von oben begründen, dass der Junge die deutsche Staatsbürgerschaft bekommt, wo er doch nur Halbdeutscher ist?"

Du musst endlich lernen aufmerksamer zu lesen. Ich schrieb oben deutlich, dass die Staatsbürgerschaft nach dem Abstammungsprinzip vergeben werden soll. Und das besagt, dass das Kind, wenn es ein deutsches Elternteil hat, die deutsche Staatsbürgerschaft bekommen kann. Nicht, dass es dann deutscher Volksangehöriger ist.

"Und wenn die Mutter auf einmal keine Türkin ist. Sondern vielelicht Brasilianerin?"

Es kommt darauf an, welche Volksangehörigen die Vorfahren in der Mehrheit waren.

"Jetzt wird es dann wirklich lustig.
Du scheiterst schon an einfachsten Beispielen mit deiner Definition. Dennoch willst du diese aus ideologischen Gründen unbedingt verteidigen."

Vielleicht merkst du es ja nicht, aber alle deine lustigen Spielchen lassen sich ohne Probleme mit dem Abstammungsprinzip erklären. Da kannst du dir noch soviele völkerübergreifende Liebschaften ausknobeln. Mit dem Abstammungsprinzip gibt es eine logische Lösung der Staatsbürgerschaftsfrage und auch der Volkszugehörigkeitsfrage. Also wenn du willst können wir das Spiel noch weiter spielen. Du wirst aber vermutlich trotzdem nie eignestehen können, das das Abstammungsprinzip einfacher und genauer und vorallem näher an der Lebenswirklichkeit der Menschen ist, als die heutige willkürliche Vergabe.

"Falsch. 1935 in den Nürnberger Rassegesetzen."

Nö. Bis 1991. Da wurde das Staatsbürgerschaftsgesetz verändert. Teilweise ist das Abstammungsprinzip noch heute in deutschen Gesetzen aktuell. Wie bei der Regelung über die Spätaussielder.

"Ich verweise nochmal auf die diversen Versuche dir das zu erklären, und dein Unvermögen das zu verstehen. Unter Anderem hier: http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=8045%3Apast%C3%B6rs-und-seine-aschermittwochsrede-verurteilung-wegen-volksverhetzung-best%C3%A4tigt&Itemid=333&limitstart=40
"

Danke nochmal das du den Link rausgesucht hast. Da können die Mitleser nochmal nachlesen, wie du und dein Genosse John an der Definition des Begriffes Rassismus gescheitert sind. Ihr habt da bewiesen, dass für euch Rassismus nur ein Kampfbegriff ist, dessen wirklich Inhalt ihr nicht kennt. Also Danke nochmal für den Link. Muss ich nicht wieder ewig suchen.

"Also, Was sind die Eigenarten der deutschen Sprachen, und wie sind diese entstanden?"

Fang einfach andersherum an. Das geht schneller. Ist die deutsche Sprache mit irgendeiner anderen Sprache identisch? Nein? Also ist sie Einzigartig. Und Einzigartigkeit macht ein Volk aus.

"Du hast aber nicht geschafft, diese Definition auf dein deutsches Volk anzuwenden."

So viel Abstraktionsvermögen darf ich dir doch wohl zutrauen.

"Eben, weil es die falsche Definiton für deinen Zweck ist."

Ja, ja. Die wissenschaftliche Definition geht natürlich gar nicht, wenn es nicht in Roichis Weltbild passt. Die Definition passt schon sehr gut. Nur dir eben nicht.

"Deshalb gibt es auch verschiedenste Definitionen, wie oben schon erwähnt."

Dann bring doch mal eine.

"Jetzt wird es aber mal wieder schwer mit dem Jungen von oben. "

Du scheinst da echt Probleme mit zu haben.

"Ich bin nur einer, aber schön, dass ich dich so auf die Palme bringen kann."

Ignoranz gepaart mit Überheblichkeit kann schon nerven. Aber auf die Palme bringst du mich sicher nicht. Auch wenn du das gerne hättest.
 
Dennis Donnerstag, 18.Juli 2013, 10:06 Uhr:
@ Björn:
"Seitdem der jeweilige Ausländer ne deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. hast du wieder etwas verwechselt???"

Björn, das werden Sie wohl nie kapieren. Jemand, der die deutsche Staatsbürgerschaft hat, ist kein Ausländer, sondern deutscher Bürger.

Ist das denn wirklich so schwierig?
 
Ein Nienhagener Dienstag, 23.Juli 2013, 06:57 Uhr:
@Björn

"Stimmt. Ich meinte auch eigentlich Abstammungsprinzip."

Unter explizite Bezugnahme auf §§ 3 ff StAG erkennen Sie also einen Unterschied zwischen "Abstammungsprinzip" und "Herkunfstprinzip"?

Ich bin beeindruckt. Haben Sie wieder einmal nicht ins Gesetz geschaut?

"Wenn seine Eltern Deutsche sind, dann ist auch das Kind ein Deutscher."

Selbst dann, wenn es nichts mit dem "Volk Deutsche" zu tun hat und/oder zu tun haben will? Wird es quasi zwangsweise, wenn auch nicht körperlich, "Heim ins Reich" geholt? Auch ohne Sprache, Kultur, Brauchtum?
 
martin Donnerstag, 25.Juli 2013, 15:32 Uhr:
Faschismus ist keine Meinung
sondern ein Verbrechen!
Das ist sehr gut das sie im
Kindergarten nicht mehr arbeitet.
 
JayBee Freitag, 26.Juli 2013, 12:01 Uhr:
@ björn

"Sie haben schon mitbekommen, dass ich "historisch" und "kulturell" schrieb?"

Ja und? Warum ist denn bei Dir die Geschichte immer jetzt zuende? In Zukunft kann es doch eine gemeinsame Historie von Deutschen und Türken geben. slawen, Kelten und Germanen durten ja auch ein gemeinsames Volk bilden.

"Was ein gutes Beispiel ist. Nur weil man nicht hundertprozentig sagen kann ab wann ein Ort zu einer Stadt wird, heißt das nicht, dass es keine Städte gäbe. Das werden sie wohl auch nicht leugnen. Andersherum versucht ihr es aber, wenn es um Volkszugehörigkeiten geht."

Falsch björn! Du versuchst doch, den Begriff Volk ganz steig und dabei auch noch ausgrenzend zu definieren, nicht wir.

"Und sich dann über die Jahrhudnerte zu einem Volk entwickelten, mit eigener Sprache, eigener Kultur und Herkunft."

Nochmal: Und das darf in der Zukunft nicht mehr so sein? Warum bist Du so gegen bspw. türkische Einflüsse? Französische oder englische stören Dich ja auch nicht.

"Dann würde sich aber ein neues Volk daraus entwickeln. Wenn man dann genug Zeit hätte. In der globalisierten Welt würde das wohl nichts werden. Im übrigen sind Türken schon ein eigenes Volk. Genauso wie Deutsche. Wieso willst du sie bei uns vermischen und damit die Eigenarten des deutschen Volkes auslöschen?"

Und was spricht dagegen, daß sich daraus ein neues Volk entwickelt? Bei Germanen, Kelten und slawen, dich sich zum deutschen Volk entwickelt haben, hattest Du ja auch nix dagegen?
Und wenn das in der globalisierten Welt sowoeso nix werden würde, warum machst Du Dir dann solche Sorgen?

"Also ich als Mecklenburger verstehe Oberbayern. Sie kennen scheinbar den Unterschied zwischen Sprache und Dialekten nicht."

Ich finde, daß plattdeutsch mit englisch wesentlich mehr gemeinsam hat, als bspw. mit alemannisch.

"Lesen, lesen, lesen. Was schrieb ich? Richitg, kulturell und historisch."

Ach so, dann ist das Elsaß also nicht kulturell und historisch deutsch? Warum dann aber Teile Polens? Und müssten wir nicht eigentlich alle Franzosen sein, wenn man mal an Karl den Großen zurückdenkt?

"Das kommt ganz darauf an. Wenn die Mehrzahl der Vorfahren einem bestimmten Volk angehörten, dann gehört auch das Kind diesem Volk an. Ein Kind eines Türken und einer Deutschen ist zum Beispiel Halbtürke und Halbdeutscher. Bekommt er mit einer Deutschen ein Kind, ist das Kind Deutscher, weil die Mehrzahl der Vorfahren Deutsche waren."

Hm, dann gibt es also keine oder nur sehr wenige Brasilianer, Mexikaner und Kanadier? Stammen doch die meisten, der dort wohnenenden Familien aus Europa und Afrika. Und ist nun Dein Halbundhalbkind Deutscher oder Türke? Und wer soll das alles noch nach mehreren Generationen prüfen? Heißt daß, daß es in einigen Generationen keine deutschen mehr geben wird, weil man aufgrund der vielen Kevins und Chantalls denkt, die kamen alle aus England und Frankreich?

Oder folgendes Beispiel: In Südamerika leben viele deutsche Familien, z. T. schon seit mehr als 200 Jahren. Die sprechen aber schon längst kein deutsch mehr, sondern portugiesisch. Deutsche Bräuche kennen die Menschen dort nur noch als ein wenig Folklore, von der die meisten nicht mal mehr wissen, warum es diese Bräuche gibt. Sind das jetzt also alles immer noch Deutsche oder doch eher Brasilianer?

Und wenn dein halbdeutsches-halbtürkisches Kind nun ein Kind mi jemandem aus China bekommt, welchem Volk gehört dieses dann an. Und wenn dieses Kind wiederum Kinder mit jemandem aus Angola bekommt, was dann?

"Solche Selbstverständlichkeiten sollten sie eigentlich alleine wissen."

Nun, Deine rassistischen "Selbstverständlichkeiten" interessieren mich nicht. Und unseren gemeinsamen Staat zum Glück auch nicht.

"Nur vom "da wohnen" ändert niemand seine Volkszugehörigkeit."

Ah, Integration aus der Ferne oder wie. Wie soll man denn sonst seine Volkszugehörigkeit wechseln? Übrigens erwähne ich nochmal das Sorbengesetz: "Zum sorbischen Volk gehört, wer sich zu ihm bekennt. Das Bekenntnis ist frei. Es darf weder bestritten noch nachgeprüft werden. Aus diesem Bekenntnis dürfen keine Nachteile erwachsen."

"Erst wenn ein Nachkomme überwiegend brasilianische Vorfahren hat, wird er zu einem brasilianischen Volksangehörigen. (Oder wie auch immer die Völker heißen, die da leben.)"

Dann frage ich nochmal: Wie konnten sich denn die heutigen Völker in Nord- und Südamerkia entwickeln?

"Es geht um die Relationen, wieviele Menschen die Türken in Deutschland auf die Straße bekommen und wie wenig dagegen die Antirechtskämpfer mit Unterstützung des Staates."

Ah, Du vergleichst also einschneidene Ereignisse in der türkei mit dem tägliche Engagement gegen rechts hierzulande.
Ansonsten heißt das wohl einfach, daß es in Deutschland mehr politisch engagierte Türken als Linke gibt. Na immerhin: Rechte gibt es noch weniger. ;)

"Für mich ist aber die Vielfalt der Völker dieser Welt schützenswert, weil ich nicht in eurer grauen Einheitswelt leben möchte, die ihr zum Ziel habt."

Eigentlich müsstest Du einen Orden kriegen. Und einen hohen Posten bei der UNO.

""Wer sagt eigentlich, dass Pastörs ein Deutscher ist?
Oder Andrejewski?"

Die Volkszugehörigkeit ihrer Eltern."

Woher kennst Du denn die Volszugehörigkeit ihrer Eltern?

""Beide haben ausländische Namen."

Du hast also auch keine Ahnung von Namenskunde. Andrejewski kommt aus dem slawischen und Pastörs dürfte wohl eher vom "Pastor" kommen."

Interessanterweise kommen beide Namen aus dem Französischen. (Huch, vom Erbfeind, ;))

http://de.geneanet.org/familiennamen/PAST%D6RS
http://de.geneanet.org/familiennamen/ANDREJEWSKI
 
Björn Samstag, 27.Juli 2013, 10:53 Uhr:
@Dennis

"Björn, das werden Sie wohl nie kapieren. Jemand, der die deutsche Staatsbürgerschaft hat, ist kein Ausländer, sondern deutscher Bürger."

Derjenige, ist deutscher Staatsbürger. Richtig. Aber er wird dadurch nicht zum deutschen Volksangehörigen. Den Unterschied zwischen Saatsbürgerschaft und Volkszugehörigkeit werden sie wohl nie verstehen.

@Nienhäger

"Unter explizite Bezugnahme auf §§ 3 ff StAG erkennen Sie also einen Unterschied zwischen "Abstammungsprinzip" und "Herkunfstprinzip"?"

Na sicher. Das Abstammungsprinzip besagt, dass deutscher Staatsangehöriger wird, wer mindestens einen Elternteil deutscher Volkszugehörigkeit hat. In der BRD wird die Staatsbürgershaft aber auch an Angehörige anderer Völker verteilt. Siehe §3 (1) des StAG.

"Selbst dann, wenn es nichts mit dem "Volk Deutsche" zu tun hat und/oder zu tun haben will?"

Es geht hier nur um die Volkszugehörigkeit, nicht um die Staatszugehörigkeit. Deshalb auch Abstammungsprinzip.

"Wird es quasi zwangsweise, wenn auch nicht körperlich, "Heim ins Reich" geholt? Auch ohne Sprache, Kultur, Brauchtum?"

Sie verwechseln mal wieder die Definition eines Volkes mit der Definition eines Volkszugehörigen. Was ein Volk ausmacht haben wir ja schon geklärt. Und was macht nun einen Volksangehörigen aus? Richtig, die Volkszugehörigkeit seiner Eltern. Deshalb ist auch der Nachkomme deutscher Eltern, der seit 80 Jahren in Südafrika lebt immernoch ein Deutscher und kein Swasi oder Basotho.

@martin

"Faschismus ist keine Meinung
sondern ein Verbrechen!
Das ist sehr gut das sie im
Kindergarten nicht mehr arbeitet."

Sie erklären im ersten Satz, dass Faschismus keine Meinung sei um im zweiten Satz faschistoiden Einschüchterungsversuchen zu applaudieren. Wiedermal zeigt ein "Antifaschist", dass er eigentlich gar nicht Anti ist.

@JayBee

"Ja und? Warum ist denn bei Dir die Geschichte immer jetzt zuende?"

Ihr wollt doch, dass die Geschichte der Deutschen zu Ende geht, nicht ich.

"In Zukunft kann es doch eine gemeinsame Historie von Deutschen und Türken geben."

Nur gibt es dann irgendwann keine Deutschen und Türken mehr in diesem Land, sondern nur noch ein wurzelloses Mischvolk ohne Identität.

"slawen, Kelten und Germanen durten ja auch ein gemeinsames Volk bilden."

Ja, das waren ja auch verwandte Volksstämme, die zusammen ein Volk bildeteten. Genauso wie andere Volksstämme das türkische Volk bildeten. Aber ihr wollt, dass diese jahrhundertealten Völker zerstört werden.

"Du versuchst doch, den Begriff Volk ganz steig und dabei auch noch ausgrenzend zu definieren, nicht wir."

Was soll denn das für eine Definition sein? Kriterien für etwas sind immer auch "ausgrenzend", weil sie bestimmen, wer oder was zu etwas gehört und eben nicht. Wo ist da jetzt das Problem? Es gibt nunmal Dinge, die man nicht beeinflussen kann. So wie seine Volkszugehörigkeit. Aber genauso auch seine Gattung. Ob ihnen das nun passt oder nicht. Sie können nicht einfach ein Hase werden. Das liegt nicht in ihrer Macht. Denn dafür gibt es Kritierien, eine Definition. Und die grenzt sie nunmal aus.

"Nochmal: Und das darf in der Zukunft nicht mehr so sein?"

Es kann sich nicht nochmal ein deutsches Volk bilden. Das was sie wollen ist die Auslöschung des deutschen Volkes. Für Deutschfeindlichkeit bin ich nunmal nicht zu haben.

"Warum bist Du so gegen bspw. türkische Einflüsse? Französische oder englische stören Dich ja auch nicht."

Es kommt wie bei allem im Leben auf die Dosis an. Gegen türkische Einflüsse habe ich nichts, wenn sie nicht so stark werden dass sie die Identität unseres Volkes und den Fortbestand unserer Kultur gefährden. Das ist in vielen deutschen Städten aber schon der Fall. Und da ich, im Gegensatz zu ihnen, für die Vielfalt bin, will ich keinen einheitsgrauen, wurzellosen Mischmasch, sondern die Vielfalt der Völker und Kulturen.

"Und was spricht dagegen, daß sich daraus ein neues Volk entwickelt?"

Weil es die Unwiederbringbare Auslöschung des deutschen Volkes bedeutet. Warum wollen sie eine Mischung aus verschiedenen Völker und verwehren unserem Volk das Recht auf Fortbestand? Warum hassen sie dass deutsche Volk so sehr?

"Bei Germanen, Kelten und slawen, dich sich zum deutschen Volk entwickelt haben, hattest Du ja auch nix dagegen?"

Das waren ja auch keine verschiedenen Völker, sondern verwandte Volksstämme, die erstmals ein Volk hervorbrachten. Sie wollen stattdessen dieses jahrhundertealte Volk auslöschen und sattdessen einen Kultur- und Völkerbrei, ohne Wurzeln und ohne Identität.

"Ich finde, daß plattdeutsch mit englisch wesentlich mehr gemeinsam hat, als bspw. mit alemannisch."

Das ist falsch. Die deustchen Dialekte haben natürlich mehr gemeinsam. Sie verhettern sich mal wieder mit den Begriffen Dialekt und Sprache.

Beide Dialekte gehören zum Dialektkontinuum der kontinental-westgermanischen Sprachen.

"Ach so, dann ist das Elsaß also nicht kulturell und historisch deutsch?"

Selbstverständlich ist es das.

"Und müssten wir nicht eigentlich alle Franzosen sein, wenn man mal an Karl den Großen zurückdenkt?"

Nochmal. Völker sind nicht über Herrscher definiert, sondern über andere Kritierien, die ich ihnen schon mehrmals aufgezeigt habe. Aber natürlich ist das deutsche Volk stark mit dem französischen Volk verwandt. Weshalb auch eine sehr schnelle Assimilation gelingt. Ganz im Gegensatz zu den arabischen Völkern.

"Hm, dann gibt es also keine oder nur sehr wenige Brasilianer, Mexikaner und Kanadier?"

Im ethnischen Sinn gibt es gar keine. Im Gegensatz zu Europa haben sich die Staaten in Amerika nicht auf grund des Verbeitungsgebietes der jeweiligen Völker entwickelt. Die dort lebenden Völker wurden ja weitgehend vernichtet oder vertrieben. Die Staaten in Amerika sind sozusagen künstlich und basieren nicht auf einem Volk.

So leben in Brasilien keine Angehörigen des brasilianischen Volkes, weil es das gar nicht gibt. Es leben dort Angehörige europäischer Völker, etliche Angehörige afrikansicher Völker und auch Asiaten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Brasilien#Bev.C3.B6lkerung

"Und ist nun Dein Halbundhalbkind Deutscher oder Türke?"

Ethnisch gehört es zu keinem Volk. Staatsbürgerschaftlich kommt es auf den Lebensmittelpunkt an.

"Und wer soll das alles noch nach mehreren Generationen prüfen?"

Wieso nach mehreren Generationen? Es muss nur fesgehalten werden welche Volksangehörigen die Eltern sind.

"Heißt daß, daß es in einigen Generationen keine deutschen mehr geben wird, weil man aufgrund der vielen Kevins und Chantalls denkt, die kamen alle aus England und Frankreich?"

Müssen wir tatsächlich wieder von vorne anfangen? Was habe ich über die Definition von Volkszugehörigkeit gesagt? Kam da irgendwo das Kriterium "Name" vor?

"In Südamerika leben viele deutsche Familien, z. T. schon seit mehr als 200 Jahren. Die sprechen aber schon längst kein deutsch mehr, sondern portugiesisch. Deutsche Bräuche kennen die Menschen dort nur noch als ein wenig Folklore, von der die meisten nicht mal mehr wissen, warum es diese Bräuche gibt. Sind das jetzt also alles immer noch Deutsche oder doch eher Brasilianer?"

Wenn ihre Vorfahren mehrheitlich Deutsche waren, sind auch sie deutsche Volksangehörige. Denn die Volkszugehörigkeit richtet sich alleine nach der Volkszugehörigkeit der Eltern. Volkszugehörigkeiten kann man nicht ablegen oder eine neue aufnehmen.

"Und wenn dein halbdeutsches-halbtürkisches Kind nun ein Kind mi jemandem aus China bekommt, welchem Volk gehört dieses dann an."

Na dem Chinesichen. Denn die Mehrheit seiner Vorfahren sind dann Chinesen.

"Und wenn dieses Kind wiederum Kinder mit jemandem aus Angola bekommt, was dann?"

Dann ist das Kind "angolansich" oder wie das entsprechende Volk eben heißt. Denn die Mehrheit der Vorfahren sind dann Angolaner.

"Nun, Deine rassistischen "Selbstverständlichkeiten" interessieren mich nicht."

Offensichtlich doch. Nur das sie nicht rassistisch, sondern ethnisch sind. Das ihr auch immer solche Probleme mit dem Beriff "Rassismus" habt. Rassismus ist nicht das Vorhandensein ethnischer Völker, sondern der Versuch Menschen auf grund ihrer Herkunft als minderwertig zu klassifizieren. Zu erklären, dass ein Kind deutscher Eltern auch deutsch ist, ist dagegen kein Rassismus. Es wäre schön, wenn ihr den bBegriff nicht als inhaltsleeren Kampfbegriff verwenden würdet, sondern nur in seinem wirklichen Sinne. Aber das schafft ihr scheinbar nicht.

"Wie soll man denn sonst seine Volkszugehörigkeit wechseln?"

Man kann seine Volkszugehörigkeit nicht wechseln. Genauswenig, wie man seine Hautfarbe wechseln kann oder seine Gattung.

"Übrigens erwähne ich nochmal das Sorbengesetz"

Dazu sollten sie vielleicht erkennen, dass das sorbische Volk von uns Deutschen schon komplett überfremdet ist und nur noch in Form von Sprache und einigen Brauchtümern existiert. Nicht aber im ethnischen Sinne. Ein Stück Vielfalt der Völker ging dadurch verloren. Etwas, was sie ja gut finden.

"Eigentlich müsstest Du einen Orden kriegen. Und einen hohen Posten bei der UNO."

Eigentlich sollte das Engagement für die Vielfalt der Völker selbstverständlich sein. Ihr dagegen wollt einen grauen Einheitsbrei, wurzellos und ohne Identität. Wie wäre es mal mit "bunt statt grau"?

"Woher kennst Du denn die Volszugehörigkeit ihrer Eltern?"

Sie haben die deutsche Staatsbürgerschaft auf Grund ihrer Abstammung erhalten. Ebenso wie Herr Pastörs und Herr Andrejewski. Also sind sie deusche Volksangehörige.

"Interessanterweise kommen beide Namen aus dem Französischen."

Das ist falsch. In ihrem Link steht dazu auch nichts drin. Dagegen kommt Andrejewski aus dem Slawischen und stammt vom Vornamen Andre ab. Und wie du weißt sind die Slawen unter anderem die Vorfahren von uns Deutschen. Pastörs kommt vom deutschen Wort Pastor.

"(Huch, vom Erbfeind,"

Ihr und eure Vorurteile. Was tätet ihr nur ohne.
 
Roichi Samstag, 27.Juli 2013, 16:15 Uhr:
@ Björn

Nur mal zu ausgewählten Dingen.

"Nur gibt es dann irgendwann keine Deutschen und Türken mehr in diesem Land, sondern nur noch ein wurzelloses Mischvolk ohne Identität."

Du nennst das Mischvolk Deutsche. Denn nichts anderes ist es. Ein Mischvolk aus verschiedenen anderen Völkern nach deiner Definition.
Die entscheidende Frage hast du aber wieder nicht beantwortet.
Warum sollte die Geschichte auf einmal zuende sein und ein beliebiger Status eingefroren werden, wenn doch vorher beständig vermischung stattfand?
Wieder so ein Knackpunkt deiner völkischen Ideologie.

"Aber ihr wollt, dass diese jahrhundertealten Völker zerstört werden."

Ach Björn. Du konntest bis heute noch nicht deine Behauptung plausibel machen. Warum sollte es also besser werden, wenn du sie wiederholst?

"Wo ist da jetzt das Problem?"

Dass deine Definition das überhaupt nicht kann, wie schon oft aufgezeigt.
Und wie schon mehrfach von dir bestätigt.
Das hält dich natürlich nicht davon ab, sie weiter zu verwenden.

"Es kann sich nicht nochmal ein deutsches Volk bilden."

Dann heißt es eben anders. Na und?
Die Kernfrage wurde dir ja schon mehrfach gestellt und immer weichst du aus: Warum sollte der jetzige Zustand bestehen bleiben?

"Warum wollen sie eine Mischung aus verschiedenen Völker und verwehren unserem Volk das Recht auf Fortbestand?"

Du stellst die falschen Fragen. Eben noch hast du dargelegt, dass das deutsche Volk aus verschiedenen Völkern entstand. Wieso sollten die kein Recht auf Fortbestand haben, aber das deutsche Volk?
Also kann das deutsche Volk auch nicht mehr Rechte beanspruchen, als die vorhergehenden. Deine Forderung ist also sinnlos.
Mit Hass hat das nichts zu tun. Du brauchst die Behauptung nur, weil du nichts hast, was du inhaltlich entgegnen kannst.

"Das waren ja auch keine verschiedenen Völker, sondern verwandte Volksstämme, die erstmals ein Volk hervorbrachten"

Das behauptest du.
Ab wann wird denn dann ein Volk ein Volk?
Irgendwann muss es ja entstehen.
Du kreis immernoch um die wesentlichen Fragen und weichst ihnen aus.
Ist ja auch ideologisch nicht vorgesehen, diese zu stellen. Das Dogma würde fallen.

"ohne Wurzeln und ohne Identität."

Das behauptest du. Deine Prophezeiungen sind ja nicht gerade berühmt für ihren Eintritt.
Und was ist eigentlich diese Identität? Der Frage bist du neulich ja shcon ausgewichen.

"Beide Dialekte gehören zum Dialektkontinuum der kontinental-westgermanischen Sprachen."

Aha. Mal wieder ein Fremdwort gefunden.
Dann würde Englisch allerdings auch dazu zählen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Englische_Sprache
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache
Und die nächsten Verwandten Sprachen des Englischen sind die friesischen und niederländischen Sprachen, wer hätte es geahnt?
Auch ein weiterer Blick lohnt sich. Dann wirst du feststellen, wie falsch du liegst.

"Ethnisch gehört es zu keinem Volk."

Dann sind wir als oalle Volklos, weil Nachfahren von Mischlingen verschiedener Völker.
Das wird deine Kamerraden sehr freuen, wenn du mit dieser These um die Ecke kommst. Denn wer kann schon behaupten, immer schon deutsche Vorfahren zu haben?
Dafür waren die Wanderungsbewegungen der Geschichte einfach zu groß und zu anhaltend.
Die Historie kümmert sich eben nicht um ein paar Nationalisten und ihre Phantasien.

"Wieso nach mehreren Generationen? Es muss nur fesgehalten werden welche Volksangehörigen die Eltern sind. "

Und deren Eltern, und deren Eltern usw. Nicht, dass sich da ein Fremder einschleicht.

"Dann ist das Kind "angolansich" oder wie das entsprechende Volk eben heißt. Denn die Mehrheit der Vorfahren sind dann Angolaner."

Deine Sprünge sind schon amüsant. Wie kann denn das passieren, wo doch eindetuig ein Elternteil nicht angolanisch ist?
Beim Jungen von oben hattest du nochgesagt, er gehöre keinem Volk an. Wenn du konsequent bleibst, müsste das Kind jetzt auch keinem angehören. Aber Konsequenz ist eh nicht dein Ding.

"Dazu sollten sie vielleicht erkennen, dass das sorbische Volk von uns Deutschen schon komplett überfremdet ist und nur noch in Form von Sprache und einigen Brauchtümern existiert."

Das waren doch deine Kriterien für ein Volk. Im ethnischen Sinne, so wie du es definiert hast.
Ich zitiere dich mal: "Ein Volk ist eine Gruppe von Menschen mit eigener Herkunft, eigener Geschichte, eigener Sprache, eigener Kultur, eigenen Bräuchen, eigenen Mythen und Sagen, eigener Identität und Verbindung zu einem spezifischen Territorium."
Aus: http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=8367%3Asieg-der-eltern-%E2__rechte%E2__-erzieherin-kehrt-nicht-an-l%C3%BCneburger-kita-zur%C3%BCck&Itemid=428&limitstart=20
Ach, das ist ja weiter oben. Na dann musst du nur hochscrollen.

Also die Sorben haben alles davon.
Aber auf einmal sind die dann doch kein Volk mehr.

"Sie haben die deutsche Staatsbürgerschaft auf Grund ihrer Abstammung erhalten."

Sagst du mal so. Der Name allerdings ist franzosischen, bzw. polnischen Ursprungs, also muss mindestens einer in der Ahnenreihe sein, der nicht deutscher war, und dessen Kinder nach dir, dann auch nicht mehr Deutsche waren.
Sie sind also keine Deutschen in deinem Sinne.

"Pastörs kommt vom deutschen Wort Pastor."

Falsch. Vom französischen Pasteur = Hirte.
Kannst ihn ja mal nach seinen Vorfahren fragen, so bis ins 15. Jahrhundert.
 
nitram Samstag, 27.Juli 2013, 19:33 Uhr:
@martin:

"Faschismus ist keine Meinung
sondern ein Verbrechen!"

Dann weißt du ja, was du bist...
 
Heinz Sonntag, 28.Juli 2013, 08:23 Uhr:
@nitram

"Dann weißt du ja, was du bist..."

Sprach (oder besser: schrieb) ein Exemplar einer immer mehr dem Untergang geweihten Minderheit, die sich selbst belügt, weil sie glaubt, sie hätte die schweigende Mehrheit hinter sich ...
 
Björn Sonntag, 28.Juli 2013, 14:29 Uhr:
@Roichi

"Du nennst das Mischvolk Deutsche. Denn nichts anderes ist es. Ein Mischvolk aus verschiedenen anderen Völkern nach deiner Definition."

Falsch. Das deutsche Volk ist laut wissenschaftlicher Definition ein eigenständiges Volk und keine Mischung aus anderen Völkern.

"Warum sollte die Geschichte auf einmal zuende sein und ein beliebiger Status eingefroren werden, wenn doch vorher beständig vermischung stattfand?"

Im Gegenteil. Ihr wollt, dass die Geschichte der Deutdchen zu Ende geht, weshalb ihr die Überfremdung bejubelt. Ich dagegn möchte, dass unser Volk auch noch in 500 Jahren existiert und die Möglichkeit hat sich souverän und aus sich selbst heraus weiterzuentwickeln. So wie es unser Volk schon seit tausend Jahre macht.

Ihr dagegen wollt keine Weiterentwicklung, sondern schlicht eine Vermsichung mit anderen Völkern und Kulturen. Dabei geht unser Volk und damit ein Stück Vielfalt verloren. Aber Völkervielfalt war ja noch nie euer Ding. Ihr wollt den grauen Einheitsmenschen ohne Wurezeln und Identität. Denn daran ist der Kommunismus ja schon einmal gescheitert.

"Dass deine Definition das überhaupt nicht kann, wie schon oft aufgezeigt."

Im Gegenteil. Die Definition ist stringent und nicht so zusammengeschustert wie der Flickenteppich, der sich heutzutage Staatsbürgerschaftsrecht nennt.

"Dann heißt es eben anders. Na und?"

Es heißt nicht nur anders, es existiert schlicht nicht mehr. Das es dir egal ist ob unser Volk existiert oder nicht, zeigt mal wieder deine deutscheindliche Ideologie auf.

"Warum sollte der jetzige Zustand bestehen bleiben?"

Soll er ja gar nicht. Ihr wollt doch, dass unser Volk hier endet. Wir wollen, dass wir Deutschen uns auch in Zukunft selbst weiterentwickeln dürfen. Eine übermäßige Vermischung mit anderen Völkern ist aber keine Weiterentwicklung, sondern die Zerstörung unseres Volkes und unserer Kultur. Du und dein Problem mit der Vielfalt.

"Eben noch hast du dargelegt, dass das deutsche Volk aus verschiedenen Völkern entstand."

Falsch. Es entstand aus verschiedenen verwandten Volksstämmen.

"Wieso sollten die kein Recht auf Fortbestand haben, aber das deutsche Volk?"

Weil es sich nicht um eigenständige Völker handelte, sondern lediglich um deutsche Volksstämme. Die sind nicht verloren gegangen, sondern bildeten ob ihrer Gemeinsamkeiten das deutsche Volk. Ihr hingegen wollt kein "neues Volk", was ja auch gar nicht geht, weil ein Volk hunderte Jahre braucht um zu entstehen, sondern die Vermischung bestehender Völker und die Vernichtung unseres Volkes.

"
"Das waren ja auch keine verschiedenen Völker, sondern verwandte Volksstämme, die erstmals ein Volk hervorbrachten"

Das behauptest du."

Das sagt uns die Wissenschaft:

http://de.wikipedia.org/wiki/Volksstamm

"Ab wann wird denn dann ein Volk ein Volk?"

Wenn es die von mir mehrfach benannte und wissenschaftlich festgestellte Definition erfüllt.

"Und was ist eigentlich diese Identität? Der Frage bist du neulich ja shcon ausgewichen."

Solche Kindergartenfragen muss ich auch nicht beantworten. Wenn du die Frage dennoch ernst meinst, bei dir weiß man ja nie, dann hilft dir Wikipedia.

"Dann würde Englisch allerdings auch dazu zählen:"

Sie stammt ja auch vom germanischen ab. Ebenso wie die deutsche Sprache. Sie hat sich aber zu einer eigenständigen Sprache entwickelt, genauso wie die Deutsche. Die deutsche Sprache ist also mit keiner anderen identisch. Sie ist Einzigartig. Und Einzigartigkeit macht ein Volk nunmal aus.

"Dann sind wir als oalle Volklos, weil Nachfahren von Mischlingen verschiedener Völker."

Wenn deine Eltern jewils einem anderen Volk angehörten ja. Da (noch) die allermeisten Vorfahren von uns deutschen Staatsbürgern auch deutsche Volksangehörige waren, ist deine Behauptung falsch. (Mal wieder)

"Denn wer kann schon behaupten, immer schon deutsche Vorfahren zu haben?"

Es reicht ja auch in der Mehrzahl deutsche Vorfahren gehabt zu haben.

"Und deren Eltern, und deren Eltern usw. Nicht, dass sich da ein Fremder einschleicht."

Und wieder hast du meine Kommentare gar nicht gelesen. Was dich nicht daran hindert deine unqualifizierten Antorten drauf zu schreiben. Es ist völlig egal ob vor zehn Generationen mal ein Nichtdeutscher bei war. Ein Mensch gehört zu einem Volk, wenn die Mehrzahl seiner Vorfahren auch diesem Volk angehörten.

"Wie kann denn das passieren, wo doch eindetuig ein Elternteil nicht angolanisch ist?"

Ich habe es dir schon mehrfach erklärt. Es kommt darauf an, welchem Volk die Mehrheit der eigenen Vorfahren angehörten. Bei eurem besipiel eines Elternteils, welches ein Mischlingskind ist und einem angolansichen Elternteil, ist die Mehrheit der Vorfahren eben angolanisch. Denn zwei Großeltern sind angolansich (oder wie das ethnsiche Volk da heißt) und nur jewils ein Großelternteil ist deutsch und eines türkisch.

Es reicht also die Volkszugehörigkeit der Eltern festzuhalten. Ist ein Elternteil völkisch gesehen ein Halbdeutscher und ein Halbtürke und das andere Elternteil ein Angolaner, dann sind die Mehrzahl der Vorfahren Angolaner. Die Volkszugehörigkeit der Eltern reicht also aus.

"Beim Jungen von oben hattest du nochgesagt, er gehöre keinem Volk an. Wenn du konsequent bleibst, müsste das Kind jetzt auch keinem angehören."

Falsch. Denn die Konsequenz liegt in dem Kriterium der Volkszugehörigkeit der Mehrheit der Vorfahren. Und die ist in obigem Fall "angolansich".

"Das waren doch deine Kriterien für ein Volk. Im ethnischen Sinne, so wie du es definiert hast."

Falsch. Die Definiton für ein Volk beinhaltet wesentlich mehr. Zum Beispiel die gleiche Herkunft und Geschichte usw..

"Also die Sorben haben alles davon."

Falsch. Sie haben nicht mehr die gleiche Herkunft, weil sie von den Deutschen überfremdet wurden. Ein so kleines Volk konnte sich nicht gegen ein so großes wie das Deutsche durchsetzen. Zumal sie kulturell und ethnisch sehr ähnlich waren. Das kleine sorbsiche Volk ging im Deutschen auf. Deshalb gibt es die Sorben als ethnisches Volk heute nicht mehr. Und das sollte uns Deutschen ein mahnendes Beispiel sein.

"Sagst du mal so. Der Name allerdings ist franzosischen, bzw. polnischen Ursprungs."

Falsch. Der Name ist deutschen Ursprungs. Die Slawen sind schließlich auch ein Teil unserer Vorfahren.

"also muss mindestens einer in der Ahnenreihe sein, der nicht deutscher war, und dessen Kinder nach dir, dann auch nicht mehr Deutsche waren."

Was natürlich Blödsinn ist. Denn es kommt nur darauf an welchem Volk die Mehrzahl der Vorfahren angehörten. Nicht ob der Urururur-Opa ein Franzose war.

"
Falsch. Vom französischen Pasteur = Hirte."

Falsch. Es kommt vom plattdeutschen Paster. Und das bedeutet Pfarrer.
 
Roichi Sonntag, 28.Juli 2013, 21:34 Uhr:
@ Björn

"Das deutsche Volk ist laut wissenschaftlicher Definition ein eigenständiges Volk und keine Mischung aus anderen Völkern. "

Ich bin ja auch von deinen Aussagen oben ausgegangen.
Kommst du jetzt mit deinen eigenen Äußerungen nicht mehr klar?
Ich zitiere dich mal: "Das deutsche Volk entstand aus verschiedenen Volksstämmen. Unter anderem von den Kelten, Slawen und Germanen. Aber noch vielen mehr."
Also ist das deutsche Volk ein Mischvolk verschidenster Völker, die du, warum auch immer "Volksstämme" nennst. Wahrscheinlich, um eine Abgrenzung zu deinem Volk zu postulieren, die aber nicht gegeben ist, da diese "Volksstämme" natürlich alle Eigenschaften deiner Volksdefinition erfüllen.
Also Björn. Ich komme mal auf JayBees Frage zurück:
"Warum ist denn bei Dir die Geschichte immer jetzt zuende? In Zukunft kann es doch eine gemeinsame Historie von Deutschen und Türken geben. slawen, Kelten und Germanen durten ja auch ein gemeinsames Volk bilden."

Um die windest du dich ja auch jetzt herum, in dem du einfach behauptest, das dürfe es nicht geben. Die Frage ist doch, warum durfte es das früher und jetzt auf einmal nicht mehr?
Dass du darauf keine Antwort geben kannst, ist nicht verwunderlich.
Dein: "Im Gegenteil. Ihr wollt, dass die Geschichte der Deutdchen zu Ende geht, weshalb ihr die Überfremdung bejubelt."
führt allenfalls zu einem Schmunzler, denn dein Wiederholen der Behauptung ist keine Antwort.
Im Übrigen wollen wir nicht, das die Geschichte der Deutschen zu ende geht. Wir fragen dich, warum denn die Geschichte hier zuende sein soll und keine weitere Entwicklung, wie auch historisch geschehen möglich sein soll.
Das ist der Knackpunkt. Und ich gehe davon aus, dass du wieder eine Antwort schuldig bleiben wirst.

"sich souverän und aus sich selbst heraus weiterzuentwickeln. So wie es unser Volk schon seit tausend Jahre macht. "

Ach, der alte Traum der Nationalisten.
Leider Björn, und jetzt setz dich besser, ist das nicht mehr, als eine Lüge.
Denn kein Volk hat sich aus sich selbst heraus entwickelt. Wie du oben schon geschrieben hast, ist dein deutsches Volk aus verschiedenen Völkern hervorgegangen, und genauso haben verschiedenste andere Völker Einfluss gehabt.
Wir hatten das zwar schon oft genug, aber gerne für dich nochmal ein paar der größeren Einflüsse der letzten tausend Jahre:
Da wäre der dreißigjährige Krieg, die Hanse, Napolen und die Franzosen im Barock, die Italiener in der Renaissance, die Briten mit der Industrialisierung, die USA im 20.Jahrhundert, und auch noch erwähnt werden sollte der Kirchenstaat, also Rom.
Nur um einige Beispiele zu nennen.
Deine Mythen bleiben solche. Historisch belegt sind sie nicht.

Du darfst also gerne weiter schimpfen und geifern, solange du keine Argumente hast, nimmt dich niemand damit ernst.

"Die Definition ist stringent und nicht so zusammengeschustert wie der Flickenteppich, der sich heutzutage Staatsbürgerschaftsrecht nennt."

Ach deswegen scheitert sie an solch einfachen Beispielen, wie dem Türkisch-Deutschen Jungen und dem Kind in Brasilien oder Angola.
Weil sie so stringet ist.
Deine Definition ist nicht in der Lage, einfachste Dinge zu erfassen. Was soll man also darauf geben?
Sie taugt nicht.

"Es heißt nicht nur anders, es existiert schlicht nicht mehr."

Falsch Björn. Das Mischvolk aus Kelten, Slawen und co. nennst du ja auch Deutsche. Also gibst du dem einfach einen Namen. Mehr nicht.
Genauso kann man doch dann auch bei der nächsten Entwicklungsstufe verfahren.
Ich weiß, du hast Probleme mit Logik und vor allem Hinterfragen deiner Aussagen.

"Soll er ja gar nicht. "

Eben noch hast du gefordet, er soll. Der jetzige Zustand eines deutschen Volkes soll für immer eingefroren sein.
Das ist deine Aussage. Jetzt widersprichst du dir selbst.

"Weil es sich nicht um eigenständige Völker handelte, sondern lediglich um deutsche Volksstämme."

Sie erfüllen aber alle deine Definition. Also sind sie eigene Völker.
Aber versuch doch mal eine Abgrenzung. Wird sicher lustig.

"weil ein Volk hunderte Jahre braucht um zu entstehen, "

Ja und?
Wer hat denn hier einen Zeitrahmen vorgegeben?
Niemand.

"Das sagt uns die Wissenschaft:"

Ich liebe es ja, wenn du damit kommst.
Ich arbeite gerade an deiner Definition, nicht an irgendwelchen anderen.
Und auch hier wäre es hilfreich gewesen, hättest du den Link gelesen.
Dann wüsstest du, dass der Stammesbegriff nicht klar vom Volk abgrenzbar ist, vielmehr teils Synonym dazu verwendet wird.#
Soviel zur Wissenschaft, die dir mal wieder widerspricht.
Aber weiter mit deiner Definition. Mir reicht es ja, genau diese zu zerlegen.

"Solche Kindergartenfragen muss ich auch nicht beantworten."

Also kannst du deine Definition gar nicht mit Inhalt füllen, es bleiben nur Parolen.
Das wird dir jetzt aber Probleme bereiten, denn eine Defnition, die nur mit leeren Begrifen hantiert ist genauso leer.

"Die deutsche Sprache ist also mit keiner anderen identisch. Sie ist Einzigartig."

Es ging doch darum, dass die Deutschen eine gemeinsame Sprache aus sich heraus entwickelt hätten.
Da kommst du jetzt aber ganz böse in Konflikt mit den südlicheren Gegenden, die können nämlich mit dem Friesischen, mit dem das Englisch zusammenhängt nicht viel anfangen. Kommen doch deren Sprachwurzeln aus dem Französischen und Keltischen.
Das Problem der gemeinsamen Sprache bleibt also.
So wie JayBee das schon ausgeführt hatte.

"Da (noch) die allermeisten Vorfahren von uns deutschen Staatsbürgern auch deutsche Volksangehörige waren, ist deine Behauptung falsch. "

Schön, dass du das behauptest.
Wenn man sich ansieht, was in den letzten tausend Jahren, deine Zeitspanne, so alles hier ein-, aus- und durchgewandert ist, kann man davon ausgehen, dass da nicht viel dran ist.
Vielmehr sind die jetzt hier lebenden Menschen eine wilde Mischung aller möglichen Völker.

"Es reicht ja auch in der Mehrzahl deutsche Vorfahren gehabt zu haben."

Nichtmal das ist nachweisbar.

"Es ist völlig egal ob vor zehn Generationen mal ein Nichtdeutscher bei war. Ein Mensch gehört zu einem Volk, wenn die Mehrzahl seiner Vorfahren auch diesem Volk angehörten."

Und hier wieder dein Logikfehler.
Ich versuche es dir mal schonend beizubringen.
Ein Deutscher, von vor tausend Jahren, und eine Französin bekommen ein Kind. Dann ist das nach deiner Definition Volkslos. Wenn es also jetzt wieder mit einem Deutschen ein Kind bekommt, dann stehen da ein Volkloses Kind und eines mit Volk. Also auch wieder nur die Hälfte Deutsch.
Und in der nächsten Generation kommt vielleicht noch ein SChwede dazu. Wieder kein deutsches Kind. Und wenn das so weiter geht, bekommt man nur ein Volk ohne Volk. Nach deiner Definition.
Dein Trick, von wegen, wir zählen mal alle Vorfahren zusammen, funktioniert nicht. Denn allein wenn man die Schritte einzeln nachvollzieht zeigt sich schon, dass das nicht funktioniert.
So wie ich es dir eben aufgezeigt habe. Und so, wie das schon beim angolanischen Kind der Fall war.
Also um mal eine Aussage zurück zu springen: Weißt du, wer alles deine Vorfahren waren, tausend Jahre zurück?
Bestimmt nicht.

"Die Definiton für ein Volk beinhaltet wesentlich mehr. Zum Beispiel die gleiche Herkunft und Geschichte usw.."

Und wieso sollten die auf einmal keine gemeinsame Geschichte und Herkunft mehr haben?
Nur, weil du das behauptest mit solchen Aussagen: "Sie haben nicht mehr die gleiche Herkunft, weil sie von den Deutschen überfremdet wurden."?
Deine Behauptung ist kein Argument.

"Der Name ist deutschen Ursprungs. Die Slawen sind schließlich auch ein Teil unserer Vorfahren."

Der Name Andrejewski ist polnischen Ursprungs. Nur, dass ein großer Teil Polens öfter mal mit Deutschland vermischt war.
Aber soviel ist wohl schon zuviel verlangt.

"Es kommt vom plattdeutschen Paster. Und das bedeutet Pfarrer."

Du weißt schon, dass der Herr Pastörs ein Westimport aus dem Saarland ist?
Und Platt wird dort ganz sicher nicht gesprochen.
Also bemühe dich doch wenigstens einmal um so etwas ähnliches, wie Nachdenken.
 
Björn Montag, 29.Juli 2013, 09:24 Uhr:
@Roichi

"Ich bin ja auch von deinen Aussagen oben ausgegangen."

Und die beziehen sich auf die wissenschaftliche Definition, die ich euch schon öfter gebracht habe.

"Also ist das deutsche Volk ein Mischvolk verschidenster Völker, die du, warum auch immer "Volksstämme" nennst."

Das "warum auch immer" hätte dich eigentlich schon stutzig machen können. Denn der Grund ist ganz einfach. Volk und Volksstamm beschreiben zwei unterschiedliche Dinge. Deshalb habe ich dir extra den Wiki-Artikel über Volksstämme verlinkt. Mal wieder nicht gelesen, was?

"da diese "Volksstämme" natürlich alle Eigenschaften deiner Volksdefinition erfüllen."

Das ist natürlich falsch. Sonst würde man in der Wissenschaft nicht zwischen Volk und Volksstamm unterscheiden. Aber mit wissenschaftlicehr Arbeitsweise hast du ja eh nichts am Hut. Im wievielten Semester warst du noch mal?

"Also Björn. Ich komme mal auf JayBees Frage zurück:"

Die umfassende Antwort daruaf kannst du oben nachlesen.

"Die Frage ist doch, warum durfte es das früher und jetzt auf einmal nicht mehr?"

Weil es eben sehr unterschiedliche Vorgänge waren. Damals haben verwandte Volksstämme den Schritt vom Volksstamm zu einem eigenständigem Volk geschafft.

Ihr wollt heute, dass zwei jahrhundertealte Völker mit ihrer Kultur, ihrer Geschichte, ihrer Ethnie, ihrer Identität und ihren Eigenarten aufhören zu existieren und sich stattdessen zu einem wurzellosen Einheitsbrei vermischen.

Vorallem habt ihr das ja schon in einigen Stadtteilen deutscher Großstädte. Und ist da ein neues Volk entstanden? Nein, es ist ein Multikulti-Mischmasch entstanden, in dem die Eigenarten der Kulturen veloren gehen und in der die Einzigartigkeit verloren geht. Ihr wollt einen grauen Einheitsbrei statt kultureller und völkischer Vielfalt.

"Im Übrigen wollen wir nicht, das die Geschichte der Deutschen zu ende geht."

Na selbstverständlich. Dein Genosse "JayBee" sagt es oben doch deutlich:

"Und was spricht dagegen, daß sich daraus ein neues Volk entwickelt?"

Ihr wollt also das Ende des deutschen Volkes. Ihr macht nur den Denkfehler, dass aus der Vermischung zweier großen Völker ein neues Volk entstünde. Nur geht das nicht. Denn die Definition für ein Volk ist eindeutig. "Eine Gruppe von Menschen mit gleicher Herkunft..."

"Denn kein Volk hat sich aus sich selbst heraus entwickelt."

Selbstverständlich. In den letzten Tausend Jahren gab es nur sporadisch Einflüsse von außen, die, und jetzt halt dich fest, in freier und souveräner Entscheidung von den Deutschen aufgenommen wurden, wenn sie dieses Kulturelement für wichtig hielten, und dann durch unser Volk unserer Kultur angepasst. Es wurde so zu einem einzigartigen Teil der Kultur, den es so nicht ein zweites Mal auf der Welt gibt. Auch nicht in der Kultur, aus der der Ursprung stammt. Und die Einzigartigkeit ist es, die ein Volk ausmacht.

Den großen Denkfehler in deiner Behauptung siehst du wiedermal nicht. Denn wenn sich alle Völker nur immer durch äußere Einflüsse weiterentwickelten, wie konnten denn neue äußere Einflüsse entstehen? Irgendein Volk muss sie aus sich selbst heraus entwickelt haben. So wie es auch beim deutschen Volk und seiner Kultur zum allergrößten Teil war.

Ihr wollt unserem Volk die Möglichkeit nehmen. Ihr wollt lieber Vermischung statt eine Weiterentwicklung. Ihr wollt also, dass die Geschichte hier endet.

"Da wäre der dreißigjährige Krieg, die Hanse, Napolen und die Franzosen im Barock, die Italiener in der Renaissance, die Briten mit der Industrialisierung, die USA im 20.Jahrhundert, und auch noch erwähnt werden sollte der Kirchenstaat, also Rom."

Und wo ist da bitte die Vermischung? Seit wann ist der dreißigjährige Krieg ein Kulturelement? Seit wann ist Napoleons Besetzung von Deutschland ein Teil unserer Kultur? Andersherum wird ein Schuh draus. Durch den Versuch Napoleons unsere Souveränität zu vernichten ist ein neuer starker Nationalismus entstanden, der die Deutschen noch stärker zusammenschweißte und unsere Identität stärkte. Viele große Dichter schrieben ihre Gedichte gegen Tyrannei, Fremdherrschaft und für ein freies deutsches Volk. Auch die Industrialisierung ist kein englisches Kulturelement, sondern ein technologischer Schritt, den wir Deutschen auf unsere ganz eigene Weise gegangen sind. Genauso wie die Konsequenzen aus den Auswüchsen der Industriialisierung. Ich errinnere an die Schaffung der Rentenversicherung durch Bismark. Genauso bei der Kirche. Die ist nicht eins zu eins übernommen, sondern der deutschen Kultur angepasst worden. Sprache, Evangelismus, Architektur usw..

"Ach deswegen scheitert sie an solch einfachen Beispielen, wie dem Türkisch-Deutschen Jungen und dem Kind in Brasilien oder Angola."

Nö. Ich habe dir ganz eindeutig gesagt, welche Staatsbürgerschaft sie bekommen. Aber du kannst nicht sagen welche Staatsbürgerschaft z.B. des Kind des Angolaners und des halbtürkisch, halbdeutschen bekommt. Weil es eben willkürlich ist.

"Weil sie so stringet ist."

Wenn dir das schon zu hoch ist, ist das wirklich nicht mein Problem. Ich habe dir zu jeder deiner fiktiven Vermischungen eine plausible und strikt nach dem Abstammungsprinzip gerichtete Volkszugehörigkeit genannt. Dich kotzt das natürlich an, weil du bis jetzt immer dachtest, dass völkische Nationalisten eh keine Ahnung haben. Deshalb geiferst du jetzt und steckst den Kopf in den Sand.

"Deine Definition ist nicht in der Lage, einfachste Dinge zu erfassen."

Im Gegenteil. Die Definition ist eindeutig. Dich ärgert das, weshalb du auf das altbekannte Mittel der Leugung zurückgreifen musst. Ich konnte dir alle deine Fragen ohne weiteres beantworten. Meinetwegen kannst du dir auch weitere völkerübergreifende Paare ausknoblen. Zu allen gibt es eine eindeutige, nach dem Abstammungsprinzip gerichtete Antwort. Und genau das kotzt dich an.

"Falsch Björn. Das Mischvolk aus Kelten, Slawen und co. nennst du ja auch Deutsche."

Es gibt kein Mischvolk aus Kelten, Slawen und co.. Es ist wissenschaftlich definiert, dass das deutsche Volk ein eigenständiges Volk ist und kein Mischvolk. Aber wissenschaftliche Erkenntnisse haben dich ja noch nie interessiert.

"Eben noch hast du gefordet, er soll. Der jetzige Zustand eines deutschen Volkes soll für immer eingefroren sein."

Nein. Ich habe gesagt, das Deutsche Volk soll sich souverän und aus sich selbst heraus weiterentwickeln. Du willst keine Weiterentwicklung, sondern schlicht eine Vermischung bestehender Völker, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Das ist keine Weiterentwicklung.

"Sie erfüllen aber alle deine Definition."

Du vergisst das wichtigste. Wie war das mit der wissenschaftlichen Definition von Volk? Richtig. Sie müssen unter anderem die gleiche Herkunft haben. Auf die verwandten Volksstämme, die das deutsche Volk bildeten, trifft das zu. Auf eine Vermsichung zwichen Deutschen und Türken nicht.

Ansonsten müsste ja dein halbdeutsches und halbtürkisches Kind einem eigenem, neuem Volk angehören. Bisher wolltest du es immer als Deutschen ansehen. Und wieder widersprichst du dir selbst.

"Ich arbeite gerade an deiner Definition, nicht an irgendwelchen anderen."

Meine Definition ist aus der Wissenschaft. Ich habe dir die Quelle schon mehrmals gezeigt.

"Es ging doch darum, dass die Deutschen eine gemeinsame Sprache aus sich heraus entwickelt hätten."

Haben sie doch. Die deutsche Sprache ist mit keiner anderen identisch. Also haben wir Deutsche sie einzigartig gemacht.

"Da kommst du jetzt aber ganz böse in Konflikt mit den südlicheren Gegenden, die können nämlich mit dem Friesischen, mit dem das Englisch zusammenhängt nicht viel anfangen."

Falsch. Das Friesische ist keine Sprache, sondern ein Dialekt. Du kennst also nichtmal die grundlegendsten Begriffe aber willst eine Meinung dazu haben.

"Wenn man sich ansieht, was in den letzten tausend Jahren, deine Zeitspanne, so alles hier ein-, aus- und durchgewandert ist, kann man davon ausgehen, dass da nicht viel dran ist."

Im Gegenteil. Eine solch enorme Einwanderung wie heute, gab es nie. Es wanderten allerhöchstens mal ein paar sehr nah verwandte Volksangehörige ein. Und das auch nur in einem sehr kleinen Rahmen.

"Vielmehr sind die jetzt hier lebenden Menschen eine wilde Mischung aller möglichen Völker."

Und mal wieder widerspricht dir da die Wissenschaft. Das deutsche Volk wird in der Wissenschaft selbstverständlich als eigenständiges Volk angesehen und nicht als "Mischvolk". Ist es dir nicht peinlich, dass deine Ansichten so gar nicht mit der Wissenschaft konform gehen? Kein Wunder, dass du immernoch studierst.

"
"Es reicht ja auch in der Mehrzahl deutsche Vorfahren gehabt zu haben."

Nichtmal das ist nachweisbar."

Selbstverständlich. Es müsste nämlich eines seiner Elternteile Nichtdeutscher sein. Solbald auch nur ein Elternteil wenigstens Halbdeutscher ist und das andere Deutscher, sind die Mehrzahl der Vorfahren Deutsche und der Nachkomme damit auch.

Du hast damit echte Schwierigkeiten, was?

"Ein Deutscher, von vor tausend Jahren, und eine Französin bekommen ein Kind. Dann ist das nach deiner Definition Volkslos."

Richtig. Obwohl natürlich die Völker sehr nah verwandt sind.

"Wenn es also jetzt wieder mit einem Deutschen ein Kind bekommt, dann stehen da ein Volkloses Kind und eines mit Volk."

Und da ist dein Denkfehler. Da das Kind dann drei deutsche Großeltern hat, sind die Mehrzahl der Vorfahren Deutsche und das Kind somit auch.

"Und in der nächsten Generation kommt vielleicht noch ein SChwede dazu. Wieder kein deutsches Kind."

Richtig. Sondern ein Schwede, weil die Mehrzahl der Vorfahren Schweden sind.

"Und wenn das so weiter geht, bekommt man nur ein Volk ohne Volk."

Falsch. Denn wenn als nächstes der Nachkomme ein Kind mit einer Deutschen bekommt, ist das Kind wieder deutsch, weil die Mehrzahl der Vorfahren dann wieder Deutsche sind. Nämlich zwei Großeltern und der deustche Teil der Vorfahren des Schweden.

"Dein Trick, von wegen, wir zählen mal alle Vorfahren zusammen, funktioniert nicht. Denn allein wenn man die Schritte einzeln nachvollzieht zeigt sich schon, dass das nicht funktioniert."

Selbstverständlich. Wo liegt da dein Problem?

"Also um mal eine Aussage zurück zu springen: Weißt du, wer alles deine Vorfahren waren, tausend Jahre zurück?"

Es reicht ja auch die Volkszugehörigkeit meiner Eltern zu kennen. Da beide Deutsche sind, bin ich auch Deutscher. (Oder verwechselst du wieder Volkszugehörigkeit mit Staatszugehörigkeit?)

"Und wieso sollten die auf einmal keine gemeinsame Geschichte und Herkunft mehr haben?"

Weil die türkische Herkunft mit der deutschen nicht identisch ist. Genauso ist die türkische Geschichte eine andere als die Deutsche. In Geschichte wieder nicht aufgepasst, was.

"Der Name Andrejewski ist polnischen Ursprungs."

Falsch. Den Namen gibt es schon bedeutend länger als es Polen gibt. Der Name ist also slawischen Ursprungs. Und die Slawen sind unsere Vorfahren.

"Nur, dass ein großer Teil Polens öfter mal mit Deutschland vermischt war."

Wie können denn Nationen "vermsicht" sein?

"Du weißt schon, dass der Herr Pastörs ein Westimport aus dem Saarland ist?"

Na und? Weißt du wann die Nachnamen entstanden? Oder ist es für dich unmöglich, dass die Vorfahren von Herrn Pastörs in den letzten hunderten Jahren von Norddeustchland nach Westdeutschland gezogen sind?

"Und Platt wird dort ganz sicher nicht gesprochen."

Und wie kommst du auf die seltendämliche Idee, dass die Pastörs schon seit vielen Jahrhunderten im Saarland leben müssen?
 
JayBee Montag, 29.Juli 2013, 19:10 Uhr:
@ björn

"Ihr wollt doch, dass die Geschichte der Deutschen zu Ende geht, nicht ich."

Hm, das war keine Antwort auf meine Frage, warum eine weitere kulturelle Entwicklung nicht möglich sein soll.

"Nur gibt es dann irgendwann keine Deutschen und Türken mehr in diesem Land, sondern nur noch ein wurzelloses Mischvolk ohne Identität."

Aber Dich stört es doch auch nicht, daß es keine Germanen, Kelten und Slawen gibt. Da heutige deutsche Volk ist doch auch nur ein Mischvolk aus diesen. Das eine findest Du klasse, das andere willst Du verhindern? Hat das rassistische Gründe?

"Ja, das waren ja auch verwandte Volksstämme, die zusammen ein Volk bildeteten. Genauso wie andere Volksstämme das türkische Volk bildeten."

Und wieso sind diese Völker verwandt, während die Türken nicht damit verwandt sein sollen?

"Es kann sich nicht nochmal ein deutsches Volk bilden. Das was sie wollen ist die Auslöschung des deutschen Volkes. Für Deutschfeindlichkeit bin ich nunmal nicht zu haben."

EDas deutsche Volk kann sich aber verändern, hat es ja auch schon immer, nur willst Du das nicht wahrhaben. Außerdem kannst Du doch gar nicht wissen, ob das deutsche Volk durch diese Entwicklung ausgelöscht wird. Du hast da lediglich eine diffuse Angst. Dadurch wird sich die Entwicklung und Veränderung der Welt aber nicht beeinflussen lassen.

"Es kommt wie bei allem im Leben auf die Dosis an. Gegen türkische Einflüsse habe ich nichts, wenn sie nicht so stark werden dass sie die Identität unseres Volkes und den Fortbestand unserer Kultur gefährden."

Nur daß Du die Dosis nicht benennen kannst. Niemand könnte sie benennen. Deshalb wäre Dir wahrscheinlich eine klare Ausgrenzung auch lieber. Wäre nämlich einfacher.

"Weil es die Unwiederbringbare Auslöschung des deutschen Volkes bedeutet. Warum wollen sie eine Mischung aus verschiedenen Völker und verwehren unserem Volk das Recht auf Fortbestand? Warum hassen sie dass deutsche Volk so sehr?"

Wieso soll deas deutsche Volk noch gleich ausgelöscht werden? Du bringst doch hier lediglich Parolen, ohne Substanz. Unser Volk wird schon weiterbestehen, mach Dir mal keine Sorgen. Ich verwehre auch nemanden irgendein Recht. Da Du mit Deiner Meinung sowieso eine Minderheit darstellst, wird sich auch nichts ändern. Du kannst also ganz in Ruge beobachten, wie Deine Prognosen nicht eintreffen, von mir aus bis zu Deinem Tode weiter Deine Ängste haben, nur wirst Du so nie glücklich werden. Also geh mal raus und auf die Dir fremden Menschen zu. Das sind meist ganz normale Leute.

"Das waren ja auch keine verschiedenen Völker, sondern verwandte Volksstämme, die erstmals ein Volk hervorbrachten. Sie wollen stattdessen dieses jahrhundertealte Volk auslöschen und sattdessen einen Kultur- und Völkerbrei, ohne Wurzeln und ohne Identität."

Kannst Du diese Verwandtheit mal näher erläutern. Wäre es also aus Deiner Sicht unproblematisch, wenn in 500 Jahren aus Deutschen, Dänen, Schweden, Norwegern, Franzosen, Engländern usw. ein neues Volk entstünde, da die ja alle miteinander verwandt sind? Ab wann istv denn ein Volk mit einem anderen nicht mehr verwandt? Oder willst wieder nur die Türken ausgrenzen?

"So leben in Brasilien keine Angehörigen des brasilianischen Volkes, weil es das gar nicht gibt. Es leben dort Angehörige europäischer Völker, etliche Angehörige afrikansicher Völker und auch Asiaten."

und

"Wenn ihre Vorfahren mehrheitlich Deutsche waren, sind auch sie deutsche Volksangehörige. Denn die Volkszugehörigkeit richtet sich alleine nach der Volkszugehörigkeit der Eltern."

Also leben in den amerikanischen Ländern ja Millionen Deutsche. Die dürften ja dann alee herkommen, egal welchen sozialen Status sie haben. Und stell Dir mal vor, diese ganzen deutschen Brasilianer bilden dann hier eine portugiesischsprachige Community. Hättest Du da keine Angst, daß man irgendwann nicht mehr deutsch spricht?

"Na dem Chinesichen. Denn die Mehrheit seiner Vorfahren sind dann Chinesen. "

Hm, und wenn der Chinese auch schon nur ein Halbchinese wäre, also Großeltern aus 4 verschiedenen Nationen?

"Dazu sollten sie vielleicht erkennen, dass das sorbische Volk von uns Deutschen schon komplett überfremdet ist und nur noch in Form von Sprache und einigen Brauchtümern existiert. Nicht aber im ethnischen Sinne. Ein Stück Vielfalt der Völker ging dadurch verloren. Etwas, was sie ja gut finden."


Und jetzt denk doch bitte noch mal an die Brasilianer...
Außerden: Wie soll das sorbische Volk von den deutschen überfremdet sein? Ich denke, es ist essentieller Bestandteil der Entstehung des deutschen Volkes. Und: Wieso verteidigst Du diese Überfremdung dann so sehr, während Du vor einer anderen Überfremdung warnst?

"Dagegen kommt Andrejewski aus dem Slawischen und stammt vom Vornamen Andre ab."

Und wieso leben dann so wenige Andrejewskis in Osteuropa. Viel weniger als in Frankreich?

"Pastörs kommt vom deutschen Wort Pastor."

Vom franzisischen Pasteurs fände ich wesentlich wahrscheinlicher.

""(Huch, vom Erbfeind,"

Ihr und eure Vorurteile. Was tätet ihr nur ohne."

Schön, wie Du immer darauf anspringst und Dich völlig Ironie befreit zeigst.
 
JayBee Montag, 29.Juli 2013, 19:43 Uhr:
@ björn

"Ihr wollt heute, dass zwei jahrhundertealte Völker mit ihrer Kultur, ihrer Geschichte, ihrer Ethnie, ihrer Identität und ihren Eigenarten aufhören zu existieren und sich stattdessen zu einem wurzellosen Einheitsbrei vermischen."

Allein daß zeigt doch schon Deine Engstirnigkeit. Wieso sollte die Kultur, Geschichte etc. aufhören, so auf einen Schlag? Sie existieren doch, also blieben sie auch wichtig. Und vorhanden. Sie würden lediglich einer Entwicklung unterliegen, die sich von niemanden aufhalten lässt. Ähnlich wie die Evolution.

"Selbstverständlich. In den letzten Tausend Jahren gab es nur sporadisch Einflüsse von außen, die, und jetzt halt dich fest, in freier und souveräner Entscheidung von den Deutschen aufgenommen wurden, wenn sie dieses Kulturelement für wichtig hielten, und dann durch unser Volk unserer Kultur angepasst."

Also das ist einer der lächerlichsten Sätze, die ich je gelesen habe. Jeder Geschichtslehrer würde mit dem Kopf schütteln...Wnn ich nur an die Einführung der Kartoffel denke.

"Haben sie doch. Die deutsche Sprache ist mit keiner anderen identisch. Also haben wir Deutsche sie einzigartig gemacht."

Ich denke, Sprache ist ein Kriterium, daß uns als Volk einzigartig macht? Jetzt hat Was war denn nun zuerst da? Das Volk oder die Sprache?

"Und mal wieder widerspricht dir da die Wissenschaft. Das deutsche Volk wird in der Wissenschaft selbstverständlich als eigenständiges Volk angesehen und nicht als "Mischvolk". Ist es dir nicht peinlich, dass deine Ansichten so gar nicht mit der Wissenschaft konform gehen? Kein Wunder, dass du immernoch studierst."

Nur daß die Wissenschaft mit Deiner ethnischen Vorstellung nicht mitgeht. Da reicht es ja, die Sprache, Kultur etc. anzunehmen.

"Selbstverständlich. Es müsste nämlich eines seiner Elternteile Nichtdeutscher sein. Solbald auch nur ein Elternteil wenigstens Halbdeutscher ist und das andere Deutscher, sind die Mehrzahl der Vorfahren Deutsche und der Nachkomme damit auch."

Und woher willst Du wissen, ob in Deiner Familie nicht die Mehrzahl mal zu einem anderen Volk gehörte? Also ist es nicht möglich, nur eine Generation zurückzuschauen.

"Richtig. Obwohl natürlich die Völker sehr nah verwandt sind."

Ah, erste Anzeichen von zurückrudern. Sag mal, in Gallien lebten doch auch Kelten und Germanen. Wieso sind denn die jetzt trotz gleicher Herkunft Franzosen und keine Deutschen?

"Genauso ist die türkische Geschichte eine andere als die Deutsche."

Und? Die preussiche Geschichte ist eine andere als die bayerische? Also auch zwei Völker?

" Und die Slawen sind unsere Vorfahren."

Ich dachte, die Germanen sind unsere Vorfahren? Und die Kelten? Ich als Germane möchte mich ja gerne von den keltischen Entwicklungseinflüssen distanzieren....

"Oder ist es für dich unmöglich, dass die Vorfahren von Herrn Pastörs in den letzten hunderten Jahren von Norddeustchland nach Westdeutschland gezogen sind?"

Nun, andersrum scheint es für Dich ja unmöglich zu sein. Die Verteilung des Namen in der Welt spricht jedenfalls gegen Deine Theorie.
 
Björn Dienstag, 30.Juli 2013, 12:47 Uhr:
@JayBee

"Hm, das war keine Antwort auf meine Frage, warum eine weitere kulturelle Entwicklung nicht möglich sein soll."

Soll sie doch. Eine Entwicklung ist aber etwas anderes als ein stumpfes Vermischen. Wir wollen, dass unser Volk unsere Kultur aus sich selbst heraus, frei und souverän weiterentwickeln kann. Ihr wollt uns aber die türkische Kultur aufzwingen. Da gibt es keine freie Entscheidung, weil die türkischen Einwanderer meist ihre Kultur mitten unter uns weiterleben. Das hat eine Beeinflussung unserer Kultur zur Folge, die weder frei noch selbstbestimmt ist. Das wird besonders in den Ausländervierteln deutlich, wo die letzten deutschen Jugendlichen aus Anpassungsdruck schon den Türkenslang sprechen und sich als Ausländer ausgeben, nur um nicht von euren Freunden "bereichert" zu werden.

Ihr wollt Zwang und Vermischung, wir wollen eine freie und souveräne Weiterentwicklung.

"Aber Dich stört es doch auch nicht, daß es keine Germanen, Kelten und Slawen gibt."

Das waren ja auch keine Völker aus komplett unterschiedlichen Kulturkreisen, sondern nah verwandte deutsche Volksstämme. Durch ihre Gemeinsamkeiten wurde unser Volk geschaffen. Was ihr wollt ist eine Vermischung bestehender jahrhundertealter und komplett unterschiedlicher Völker. Und das hat die Vernichtung unseres Volkes zur Folge. Warum ist ihnen unser Volk so egal?

"Da heutige deutsche Volk ist doch auch nur ein Mischvolk aus diesen."

Falsch. Das deutsche Volk ist ein komplett eigenständiges Volk. Erzählen sie mal nem Wissenschaftler, dass die Deutschen lediglich ein Mischvolk seien. Der wird sie auslachen. Sie sollten sich mal die Defintion für "Volk" anschauen. Dann wird ihnen klar, warum die Deutschen ein eigenständiges Volk sind aber eine Mischung aus Deutschen und Türken kein eigenes Volk ist.

"Das eine findest Du klasse, das andere willst Du verhindern?"

Eine Msichung aus Deutschen und Türken ist nunmal kein Volk. Warum wollen sie das es ein Volk weniger auf der Welt gibt? Hat das antideutsche Gründe?

"Und wieso sind diese Völker verwandt, während die Türken nicht damit verwandt sein sollen?"

Na weil die deutschen Volksstämme sowohl ethnisch, kulturell als auch regional sehr nah verwandt und beheimatet waren. Weshalb sie auch ein Volk bilden konnten. Die Volksstämme, die das türkische Volk bildeteten genauso. Nur sind die türkischen Volksstämme und die deutschen Volksstämme nicht im Geringsten verwandt gewesen. Daher könnt eine Vermischung beider Völker nicht zu einem neuen Volk führen, weil die Kriterien dafür nicht zutreffen. Es gäbe keine gemeinsame Herkunft, keine gemeinsame Geschichte, keine geimeinsame Kultur usw..

"Das deutsche Volk kann sich aber verändern, hat es ja auch schon immer, nur willst Du das nicht wahrhaben."

Ja. Es hat sich aus sich selbst heraus weiterentwickelt. Ihr wollt aber keine Weiterentwicklung, sondern bloß eine Vermischung bestehender Völker. Und damit würde das deutsche Volk aussterben. Warum ist ihnen ein fiktives Mischvolk wichtiger, als ein bestehendes, jahrhundertealtes Volk? Kann das etwas mit ihrer Abneigung gegen unser Volk zu tun haben?

"Außerdem kannst Du doch gar nicht wissen, ob das deutsche Volk durch diese Entwicklung ausgelöscht wird."

Na selbstverständlich. Die Kritierien für ein Volk wären nicht mehr erfüllt, wenn wir alle nur noch Halbtürken und Halbdeutsche sind. Dann hört unser Volk auf zu existieren, während kein Neues entstanden ist. Ein Stück Vielfalt dieser Welt ginge verloren. Und genau dafür setzt ihr euch ein. Nur bin ich dafür nicht zu haben. Ich finde unser Volk hat ein Recht auf Fortbestand. So wie alle adneren Völker auch.

"Nur daß Du die Dosis nicht benennen kannst."

Habe ich doch gerade. Die Einflüsse dürfen unsere Identität und die freie Entwicklung unserer Kultur nicht gefährden. Doch genau das geschieht in vielen deutschen Stadtvierteln.

"Deshalb wäre Dir wahrscheinlich eine klare Ausgrenzung auch lieber. Wäre nämlich einfacher."

Nur weil ihr eure Welt schwarz-weiß braucht, müsst ihr das nicht auch auf andere projiezieren.

"Wieso soll deas deutsche Volk noch gleich ausgelöscht werden?"

Das frage ich sie, warum sie das wollen.

"Du bringst doch hier lediglich Parolen, ohne Substanz. Unser Volk wird schon weiterbestehen, mach Dir mal keine Sorgen."

Komisch, eben meinten sie noch es entstünde ein "neues Volk". Jetzt auf einmal doch nicht mehr?

"Du kannst also ganz in Ruge beobachten, wie Deine Prognosen nicht eintreffen..."

Leider ist es schon heute Realität. in vielen deutschen Großstädten ist die Überfremdung in vollem Gange. Es haben sich Enklaven fremder Völker gebildet, die die Restdeutschen ihrer freien kulturellen Entfaltung berauben, weil sie tagtäglich kulturell auf sie einwirken.

"...nur wirst Du so nie glücklich werden."

Oh, ich bin schon längst glücklich. Aber nur weil ich in meinem Leben glücklich bin, heißt das ja nicht, dass mir die Probleme meiner Landsleute egal sind.

"Also geh mal raus und auf die Dir fremden Menschen zu. Das sind meist ganz normale Leute."

Wow. Was für eine Feststellung. Ich habe genug mit Ausländern zu tun gehabt. Sie können nur nicht von ihrem Vorurteil loskommen, dass wir nicht gegen die Überfremdung sind, weil wir Ausländer hassen würden. Wir sind gegen die Überfremdung, weil wir den Fortbestand unseres Volkes wollen. Und das geht auch mit Ausländern. Nur auf die Dosis kommt es an.

"Kannst Du diese Verwandtheit mal näher erläutern."

Die Verwandtschaft lässt sich an der kulturellen, ethnischen und regionalen Herkunft festmachen.

"Wäre es also aus Deiner Sicht unproblematisch, wenn in 500 Jahren aus Deutschen, Dänen, Schweden, Norwegern, Franzosen, Engländern usw. ein neues Volk entstünde, da die ja alle miteinander verwandt sind?"

Es sind ja schon Völker. Trotz ihrer Verwandschaft haben sie sich ja ihre Eigenarten über die Jahrhunderte entwickelt. Ansonsten wäre ja schon in den letzetn 500 Jahren ein einziges Volk aus ihnen entstanden. Ist es aber nicht.

"Ab wann istv denn ein Volk mit einem anderen nicht mehr verwandt?"

Theoretisch sind alle irgendwo entfernt verwandt, weil wir von den gleichen Vorfahren abstammen. Aber es gibt eben näher verwandte, wie zum Beispiel Deutsche und Engländer und es gibt Völker, die kaum etwas gemeinsam haben. So wie Deutsche und Chinesen etwa.

"Also leben in den amerikanischen Ländern ja Millionen Deutsche."

Richtig. Es gibt noch ganze Gemeinden und kleine Städte in denen sie ihre Kultur und ihre Sprache leben. Viele sind aber in der Zwischenzeit mit vielen anderen Völkern verschmolzen, so dass man nicht mehr sagen kann ob und welchem Volk sie angehören.

"Die dürften ja dann alee herkommen, egal welchen sozialen Status sie haben."

Selbstverständlich. Daher heißt es auch Abstammungsprinzip.

"Und stell Dir mal vor, diese ganzen deutschen Brasilianer bilden dann hier eine portugiesischsprachige Community."

Können sie doch. Das machen ja die deutschen Spätaussielder aus Russland auch. Über kurz oder lang werden sie dann wieder die deutsche Sprache annhemen. Wenn sie es nicht schon von Anfang an tun.

"Hättest Du da keine Angst, daß man irgendwann nicht mehr deutsch spricht?"

Wieso? Sprechen wir alle nur noch russisch, weil wir die deutschen Spätaussiedler nach Deutschland gelassen haben?

Ich würde mich freuen wenn mehr deutsche Aussiedler und ihre Nachkommen zurück nach Deutschland kämen.

"Hm, und wenn der Chinese auch schon nur ein Halbchinese wäre, also Großeltern aus 4 verschiedenen Nationen?"

Dann wäre das der gleiche Fall, wie beim Halbdeutschen und Halbtürken.

"Wie soll das sorbische Volk von den deutschen überfremdet sein?"

Na durch die von ihnen gefeierte Vermischung und die kulturelle Übermacht.

"Ich denke, es ist essentieller Bestandteil der Entstehung des deutschen Volkes."

Die Sorben? Ne, die Sorben sind sehr nah verwandt mit uns, weil sie teilweise die gleichen Vorfahren haben wie wir. Nämlich die Slawen. Daher macht eine Vermischung auch recht wenig aus, weil wir eh sehr nah verwandt sind. Sowohl ethnisch als auch kulturell. Aber die Eigenständigkeit ist mittlerweile verschwunden. Übrig sind nur noch ein paar, die die alte Sprache sprechen und ein paar Bräuche. Ich möchte nicht, dass unserem Volk soetwas auch passiert.

"Und: Wieso verteidigst Du diese Überfremdung dann so sehr, während Du vor einer anderen Überfremdung warnst?"

Ich verteidige sie überhaupt nicht. Ich finde es ja gerade ein mahnendes Beispiel, dass das unserem Volk eben nicht passieren darf. Ich fände es gut, wenn es das sorbische Volk noch als ethnisches Volk gäbe.

"Und wieso leben dann so wenige Andrejewskis in Osteuropa. Viel weniger als in Frankreich?"

Wie kommen sie darauf? Der Name kommt aus dem slawischen, was man schon an der Endung "-ski" erkennen kann.

"Vom franzisischen Pasteurs fände ich wesentlich wahrscheinlicher."

Ich finde es wahrschinlicher, das das Wort aus dem Deutschem kommt. Besser gesagt aus dem Plattdeutschem.

"Schön, wie Du immer darauf anspringst und Dich völlig Ironie befreit zeigst."

Da ihre "Ironie" lediglich auf Vorurteilen aufbaut, dürfen sie sich nicht beschweren. Vielelicht versuchen sie es das nächste mal mit differenzierter Betrachtung. Wenn sie dazu fähig sind.

"Wieso sollte die Kultur, Geschichte etc. aufhören, so auf einen Schlag?"

Die deutsche kultur und die Geschichte der Deutschen würde dann aufhören zu existieren. Nicht Kultur und Geschichte an sich. Ich finde aber, dass unser Volk Teil der Vielfalt dieser Welt bleiben sollte.

"Sie würden lediglich einer Entwicklung unterliegen, die sich von niemanden aufhalten lässt."

Falsch. Eine Vermischung ist keine Entwicklung. Eine Entwicklung ist, wenn das Vorhandene weiterentwickelt wird, nicht wenn das Vorhandene mit etwas anderem vermsicht wird. Das ist lediglich eine Verwässerung oder eben eine Vermischung. Warum wollen sie unserem Volk nicht zugestehen, dass es sich frei und aus sich selbst heraus weiterentwickelt?

"Also das ist einer der lächerlichsten Sätze, die ich je gelesen habe. Jeder Geschichtslehrer würde mit dem Kopf schütteln...Wnn ich nur an die Einführung der Kartoffel denke."

Genau das macht es doch deutlich. Die Kuturpflanze Kartoffel wurde uns nicht durch Einwanderer aufgezwungen, sondern von unserem Volk in freier Entscheidung angenommen. Deshalb werden viele Kartoffelgerichte heute auch als etwas "typisch deutsches" angesehen. Das ist also ein gutes Beispiel, wie unser Volk frei und selbstbestimmt etwas von außen ohne Zwang aufgenommen hat und dann zu einem Teil unserer Einzigartigen Kultur machte. Heute will man eine aufgezwungene Vermischung.

Jeder Geschichtslehrer wird den Kopf schütteln, wenn sie ihm sagen, dass die Deutschen nie etwas eigenes geschaffen haben, sondern immer nur alles von außen kam. Andersherum entspricht es der Realität. Die äußeren Einflüsse waren marginal und vorallem konnte unser Volk frei entscheiden ob und welches Kulturelement es übernimmt um es dann unserer Kultur anzupassen und zu einem Teil der Kultur zu machen.

"Ich denke, Sprache ist ein Kriterium, daß uns als Volk einzigartig macht?"

Richtig. Da unsere Sprache nicht mit einer anderen identisch ist, ist sie Einzigartig. Und Einzigartigkeit macht eine Kultur aus.

"Was war denn nun zuerst da? Das Volk oder die Sprache?"

Die Entwicklung der Sprache und der Kultur fand gleichzeitig mit der Entwicklung unseres Volkes statt. Deshalb kann ein neues Volk eben nicht so einfach entstehen. Es dauert viele Jahrhunderte.

"Nur daß die Wissenschaft mit Deiner ethnischen Vorstellung nicht mitgeht. Da reicht es ja, die Sprache, Kultur etc. anzunehmen."

Im Gegenteil. Die Herkunft ist dort genauso ein Kriterium.

"Und woher willst Du wissen, ob in Deiner Familie nicht die Mehrzahl mal zu einem anderen Volk gehörte?"

Weil meine Eltern und auch meine Großeltern deutsche Volksangehörige sind und waren. Damit sind die Mehrzahl meiner Vorfahren Deutsche und somit auch ich.

"Also ist es nicht möglich, nur eine Generation zurückzuschauen."

Selbstverständlich. Es reicht zu wissen ob die Eltern deutsche Volksangehörige waren.

"Sag mal, in Gallien lebten doch auch Kelten und Germanen. Wieso sind denn die jetzt trotz gleicher Herkunft Franzosen und keine Deutschen?"

Weil wir auch noch andere Vorfahren haben, wie z.B. die Slawen und Wenden. Außerdem haben wir eine eigene Kultur, Sprache und Geschichte usw.. Damit sind wir laut wissenchaftlicher Definition ein Volk.

Finden sie es nicht irgendwie peinlich krampfhaft das Vorhandensein des deutschen Volkes leugenen zu wollen?

"Und? Die preussiche Geschichte ist eine andere als die bayerische? Also auch zwei Völker?"

Nö. Denn unter anderem die bairische und die preussische Geschichte zusammen bilden die deutsche Geschichte. Nur weil auch jede Region eine eigene Geschichte hat, heißt das ja nicht, dass diese widerum nicht zur Geschichte eines Volkes gehört. Sie persönlich haben auch eine Geschichte. Genauso wie ich. Trotzdem sind wir ja keine zwei Völker.

"Ich dachte, die Germanen sind unsere Vorfahren? Und die Kelten? Ich als Germane möchte mich ja gerne von den keltischen Entwicklungseinflüssen distanzieren...."

Sie können sich ihre Herkunft leider nicht aussuchen. Sie sind weder Germane noch Kelte, sondern Deutscher. (Nehme ich zumindest mal an) Und genauso wie die Kelten und Germanen gehörten auch die Slawen und Wenden zu unseren Vorfahren.

"Die Verteilung des Namen in der Welt spricht jedenfalls gegen Deine Theorie."

Na dann zeigen sie doch mal die Verteilung auf.
 
Roichi Dienstag, 30.Juli 2013, 16:04 Uhr:
@ Björn

"Ihr wollt uns aber die türkische Kultur aufzwingen."

Falsch Björn.
Du wirst keine entsprechende Äußerung hier finden.
Du darfst gerne weiter deine Ängste und Phantasien haben, aber dann bitte auch als solche ausgeben und nicht anderen Leuten unterjubeln.

"Das hat eine Beeinflussung unserer Kultur zur Folge, die weder frei noch selbstbestimmt ist."

Und es ist völlig irrelevant, ob du das so siehst.
Die Frage war eine völlig andere, nicht deine Angst vor irgendwelchen Türken.
Es geht immernoch darum, dass du nicht beantworten kannst, warum eine kulturelle Vermischung früher gut war und jetzt nicht mehr.
Das kannst du gerne noch so sehr in deinen Parolen suchen und kramen. Die Frage wirst du schon noch beantworten müssen.

"Das waren ja auch keine Völker aus komplett unterschiedlichen Kulturkreisen, sondern nah verwandte deutsche Volksstämme. "

Die Slawen und die Kelten. Schon klar.
Dabei haten die völlig verschiedene Sagen, Mythen Herkünfte und auch Bräuche.
Wohl doch nicht so eng verwandt. Mal abgesehen von der Konsequenz, die oben schon aufgezeigt dann ein Europäisches Volk hervorbringen müsste.
Der eigentlichen Frage weichst du dann auch hier wieder aus.

"Das deutsche Volk ist ein komplett eigenständiges Volk. Erzählen sie mal nem Wissenschaftler, dass die Deutschen lediglich ein Mischvolk seien."

Hm. Dabei hast du doch genau dieses Mischvolk gebildet, aus Kelten, Germanen und Slawen.
Jaybee nimmt dich also beim Wort.
Nur, dass dir das jetzt nicht mehr gefällt, wo es denn mal konkret wird.

"Na weil die deutschen Volksstämme sowohl ethnisch, kulturell als auch regional sehr nah verwandt und beheimatet waren. "

Nah ist relativ.
Und die Slawen und Kelten hatten nicht viel miteinander zu tun.
Haben sie heute noch nicht. Mal von einem dickeren Schauspieler abgesehen.
Aber dem geht es ja auch ums Geld, nicht um das Volk.

"Es gäbe keine gemeinsame Herkunft, keine gemeinsame Geschichte, keine geimeinsame Kultur usw.."

Wie schon mehrfach geschrieben gab es diese bei deinen Beispielen auch nicht. Zumal sie ja sonst schon ein Volk gewesen wären und nicht unterschiedliche Völker.

"Warum ist ihnen ein fiktives Mischvolk wichtiger, als ein bestehendes, jahrhundertealtes Volk?"

Es geht nicht um wichtig, oder nicht. Es geht um deine Ausführungen zur Entstehung des detuschen Volkes, die weitergeführt mit deinen Forderungen nach Bestand eben diesen Volkes in Konflikt stehen.
Deshalb windest du dich ja auch beständig um die Kernfrage herum.

"Na selbstverständlich. Die Kritierien für ein Volk wären nicht mehr erfüllt, "

Wieso sollten sie das?
Immerhin ist ja auch aus verschiedenen Völkern ein deutsches Volk entstanden. Da müssen also vorher auch unterschiede gewesen sein. Und diese waren ja nun nicht gerade klein.
Dennoch störst du dich nicht daran, dass daraus dein deutsches Volk entstand und die anderen "untergingen".

"Ich finde unser Volk hat ein Recht auf Fortbestand. So wie alle adneren Völker auch."

Nur die Germanen und Slawen und Kelten nicht. Die hatten dieses "Recht" nicht.

"Habe ich doch gerade. Die Einflüsse dürfen unsere Identität und die freie Entwicklung unserer Kultur nicht gefährden."

Nein, du hast keine Dosis genannt, sondern nur unkonkret orakelt, dass es eine gebe.

"Komisch, eben meinten sie noch es entstünde ein "neues Volk". Jetzt auf einmal doch nicht mehr?"

Tja Björn, mal wieder kommst du nicht mit.
Die obige Diskussion basiert auf deinem Modell des Volkes und dessen Entstehung. In den Fall aber geht JayBee davon weg und widmet sich deinen Ängsten.

"Leider ist es schon heute Realität. in vielen deutschen Großstädten ist die Überfremdung in vollem Gange."

Nur, dass du nicht mehr als diese Parole vorbringen kannst.
John hatte dir das ja ausführlichst zerpflückt.
Aber das soll hier gar nicht Thema sein. Wir sind ja immernoch bei deinem Modell der Volkentstehung.

"Nur auf die Dosis kommt es an."

Na dann nenne sie doch mal. Irgendwo musst du ja die Grenze ziehen.
Und komm jetzt nicht wieder mit irgendeiner merkwürdigen Kommission und Umfragen etc.
Werd doch wenigstens einmal konkret in deinen Forderungen.

"Die Verwandtschaft lässt sich an der kulturellen, ethnischen und regionalen Herkunft festmachen."

Also wirst du auch hier nicht konkret.
Du hast doch oben deine Kriterien ausgeführt. DAnn werde konkret und arbeite genau an diesen Kriterien die Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus.
Aber offenbar ist dir das wieder zu konkret und du bleibst lieber schwammig, damit du auch ja nicht von Parolen wegkommen musst.

"Ansonsten wäre ja schon in den letzetn 500 Jahren ein einziges Volk aus ihnen entstanden. Ist es aber nicht. "

Was nicht ist, kann ja noch werden.
Wer bestimmt denn, dass die Entwicklung hier zuende sein soll?
Du hättest das ja gerne. Aber begründen kannst du es nicht.

"so dass man nicht mehr sagen kann ob und welchem Volk sie angehören."

Man könnte fast meinen, sie hätte neine neues Volk gebildet.

"Selbstverständlich. Daher heißt es auch Abstammungsprinzip."

Uhh. Da bin ich aber gespannt auf die "Asylschmarotzer" und "Sozialeinwanderer", wenn die Arbeitslosen von dort hierher kommen.
Da werden sich die Kamerraden aber bei dir bedanken.

"Wieso? Sprechen wir alle nur noch russisch, weil wir die deutschen Spätaussiedler nach Deutschland gelassen haben?"

Wir sprechen auch nicht alle türkisch.
Was also soll der Unterschied sein, die Türken lernen genauso deutsch zu sprechen?
Aber kommen wir mal wieder zurück zu deinem Modell, das das ja auch abbilden muss.

"Die Sorben? Ne, die Sorben sind sehr nah verwandt mit uns, weil sie teilweise die gleichen Vorfahren haben wie wir. Nämlich die Slawen."

Ja wie jetzt? Auf einmal gehören die Slawn wohl doch nicht mehr dazu. Zumal die Sorben sowohl Geschichte, Herkunft, als auch Bräuche und Mythen etc. mit den Slawen und natürlich auch mit den Deutschen teilen.
Die lebten ja nicht irgendwo auf dem Mond und sind dann hier eingewandert.
Die waren schon lange hier. Dürften also Mitgründer deines deutschen Volkes sein.
Jetzt widersprich dir nicht schon wieder selbst.

"Wie kommen sie darauf?"

Auch zum Beispiel Pastörs weiter unten hatte JayBee ja schonmal eine tolle Seite verlinkt.
http://de.geneanet.org/familiennamen/PAST%D6RS
http://de.geneanet.org/familiennamen/ANDREJEWSKI
Du hattest sogar drauf geantwortet.
Also bitte nicht künstliche Gedächtnisschwäche anführen.

"Ich finde es wahrschinlicher, das das Wort aus dem Deutschem kommt. Besser gesagt aus dem Plattdeutschem."

Was anhand von Pastörs Herkunft nun wirklich nicht wahrscheinlich ist, aber gut in deine Ideologie passt.

"Die deutsche kultur und die Geschichte der Deutschen würde dann aufhören zu existieren."

Ja schön, das behauptest du permanent. Mehr aber auch nicht.
Vor allem kannst du es nicht begründen, da die germanische und keltische Kultur und Geschichte ja immernoch da ist.
Sie hat sich nur zugunsten einer neuen Kultur, die du deutsch nennst, weiterentwickelt.
Womit wir aber wieder bei der Kernfrage wären.

"Eine Vermischung ist keine Entwicklung. Eine Entwicklung ist, wenn das Vorhandene weiterentwickelt wird, nicht wenn das Vorhandene mit etwas anderem vermsicht wird. "

Dann kannst du aber deine Entwicklung des deutschen Volkes aus den Kelten, Germanen und Slawen nicht erklären.
Du wirst also mal wieder nicht um die Kernproblematik des Widerspruchs deines Entwicklungsmodells des deutschen Volkes und der Forderung nach Einfrieren des Istzustandes, herumkommen.

Übrigens zu deiner ständigen Parole: "Warum wollen sie unserem Volk nicht zugestehen, dass es sich frei und aus sich selbst heraus weiterentwickelt?"
Es geht nicht darum, was du meinst, was andere wollen. Sondern einzig um deine Aussagen, deine Forderungen und dein Modell der Entwicklung.
Was wer anders vermeintlich will, oder nicht ist hier nicht Thema. Es geht nur um deine Aussagen.

"Die Kuturpflanze Kartoffel wurde uns nicht durch Einwanderer aufgezwungen, sondern von unserem Volk in freier Entscheidung angenommen. "

Ach deswegen musste der olle Fritz Zwang anwenden und die Bauern verpflichten das anzubauen?
Mal wieder in Geschichte nicht aufgepasst.

"Deshalb kann ein neues Volk eben nicht so einfach entstehen. Es dauert viele Jahrhunderte. "

Womit wir wieder bei der Eingangsfrage wären, warum das auf einmal nicht mehr möglich sein soll.
Immerhin könnte man ja in einigen Hundert Jahren ein neus Volk haben, aus Deutschen, Türken etc.
Die Zeit kann also kein Ausschlusskriterium sein.
Es geht ja oben auch nicht um Zeit, sondern um das Prinzip.

"Weil meine Eltern und auch meine Großeltern deutsche Volksangehörige sind und waren."

Also jetzt wieder zwei Generationen.
Oben war es noch eine oder drei.
Nun werd doch mal konkret und nenne die Grenze.

"Selbstverständlich. Es reicht zu wissen ob die Eltern deutsche Volksangehörige waren."

Jetzt wieder eine Generation.
Irgendwie wäre es wirklich mal gut, du würdest nicht ständig rumeiern, und dich auf etwas einigen.

"Finden sie es nicht irgendwie peinlich krampfhaft das Vorhandensein des deutschen Volkes leugenen zu wollen?"

Es geht immernoch um deine Aussagen dazu. Und die werden eben nunmal konsequent angewandt. Dass dabei Ergebnisse rauskommen, die dir nicht gefallen, sollte dir zu denken geben.
Und immernoch geht es nicht um das Wollen anderer, sondern um deine Aussagen.

"Denn unter anderem die bairische und die preussische Geschichte zusammen bilden die deutsche Geschichte. Nur weil auch jede Region eine eigene Geschichte hat, heißt das ja nicht, dass diese widerum nicht zur Geschichte eines Volkes gehört."

Hm. Dann müssten aber auch die Briten, Franzosen etc. dazugehören.
Immerhin haben die mir Preußen und Bayern eine sehr lange gemeinsame Geschichte. Und genauso eine unterschiedliche wie Preußen und Bayern.
Mal wieder kommst du nicht konkret sondern schwammig um die Ecke.
Also warum soll denn nun die eine Geschichtskonstellation für ein Volk sorgen und die andere nicht?
 
JayBee Dienstag, 30.Juli 2013, 17:20 Uhr:
@ björn

"Die Verwandtschaft lässt sich an der kulturellen, ethnischen und regionalen Herkunft festmachen."

Lass Dir soch nicht alles aus der Nase ziehen. Das war noch keine Antwort. Welche kulturellen, ethnischen und regionlen Dinge denn?

"Viele sind aber in der Zwischenzeit mit vielen anderen Völkern verschmolzen, so dass man nicht mehr sagen kann ob und welchem Volk sie angehören."

Oh, Du erklärst doch hier die ganze Zeit, daß eine Generation reicht, um festzulegen, zu welchem Volk jemand gehört...

"Können sie doch. Das machen ja die deutschen Spätaussielder aus Russland auch. Über kurz oder lang werden sie dann wieder die deutsche Sprache annhemen. Wenn sie es nicht schon von Anfang an tun."

Ach, aber Türken könnten das nicht. Nee, is schon klar.

"Wieso? Sprechen wir alle nur noch russisch, weil wir die deutschen Spätaussiedler nach Deutschland gelassen haben?"

Und? Sprechen wir alle schon türkisch? Dabei sind das doch viel mehr.

"Na durch die von ihnen gefeierte Vermischung und die kulturelle Übermacht."

Aber sie haben doch noch alles, was ein Volk ausmacht. Du kannst also mal wieder nicht erklären, was die Überfremdung sein soll.

"Genau das macht es doch deutlich. Die Kuturpflanze Kartoffel wurde uns nicht durch Einwanderer aufgezwungen, sondern von unserem Volk in freier Entscheidung angenommen."

Nee, das Volk musste sogar gezwungen werden, die Kartoffel anzunehmen.

"Die äußeren Einflüsse waren marginal und vorallem konnte unser Volk frei entscheiden ob und welches Kulturelement es übernimmt um es dann unserer Kultur anzupassen und zu einem Teil der Kultur zu machen."

Aber Du und die paar anderen Hanseln, Ihr seid nun mal nicht DAS deutsche Volk. Ihr habt halt einfach Pech gehabt, wenn es eine internationale Entwicklung in unserem Land wollt. Warum wollt Ihr Minderheit einem ganzen Volk aufzwingen, nicht anders zu werden?

"Weil meine Eltern und auch meine Großeltern deutsche Volksangehörige sind und waren. Damit sind die Mehrzahl meiner Vorfahren Deutsche und somit auch ich."

Ach, Deine Großeltern und Eltern sind also die MEhrheit Deiner Vorfahren? Das ist ja mal ne junge Familie...

"Selbstverständlich. Es reicht zu wissen ob die Eltern deutsche Volksangehörige waren."

Aber Du hattest doch grade festgestellt, daß im Ausland noch ganz viele Deutsche leben, schon seit Generationen. Die haben sich also nie vermischt? Haben die sich etwa nicht integriert in den Ländern? Tja, was bei den Deutschen nicht nötig zu sein scheint, darfst Du dann aber auch nicht von anderern verlangen.

"Damit sind wir laut wissenchaftlicher Definition ein Volk."

Und warum könnte sich bei Deutschen und türken jetzt gleich nochmal nicht auch eine gemeinsame Sprache und Kultur bilden?

"Nö. Denn unter anderem die bairische und die preussische Geschichte zusammen bilden die deutsche Geschichte. Nur weil auch jede Region eine eigene Geschichte hat, heißt das ja nicht, dass diese widerum nicht zur Geschichte eines Volkes gehört. Sie persönlich haben auch eine Geschichte. Genauso wie ich. Trotzdem sind wir ja keine zwei Völker."

Ach, jetzt willst Du das fanze also mit der individuellen Geschichte vergleichen. Und warum können Deutsche und hier lebende Türken in, sagen wir, 300 Jahren nun keine gemeinsame Kultur und Sprache und Geschichte haben?

"Na dann zeigen sie doch mal die Verteilung auf."

Hatte ich doch schon. Klick doch mal auf Europa.
http://de.geneanet.org/familiennamen/ANDREJEWSKI
 
MrAspie Sonntag, 25.August 2013, 12:45 Uhr:
Hallo zusammen!

Nachdem ich jetzt einige Zeit hier mitgelesen habe möchte ich mich doch auch mal aktiv einbringen.


Zunächst würde ich gern etwas zu dem ursprüngliche Thema (die Erzieherin) einbringen:

Auf der einen Seite begrüße ich persönlich das letztendliche Ergebniss. Wenn ich Kinder hätte wäre mir auch sehr unwohl bei der Vorstellung eine Person mit solcher Weltanschauung nähme erzieherisch Einfluss auf diese. Andererseits sehe ich durchaus eine gewisse Problematik solange (zumindest habe ich den Artikel so verstanden) es lediglich um die Parteizugehörigkeit eines Familienmitgtliedes geht, bzw konkrete Handlungsweisen im privaten Umfeld jedoch nicht im beruflichen stattfinden. Gleichzeitig ist es aber auch recht lebensfremd eine solche 100prozentige Trennung in einem solchen Kontext für möglich zu halten. Solange die NPD nicht verboten ist (und ich bin aus diversen Gründen gegen ein solches Verbot) kann selbst eine eignen Parteizugehörigkeit kein Kündigungsgrund oder ähnliches sein, oder aber auch eine Zugehörigkeit zu CDU/SPD/FDP/Grüne/... (sorry, falls ich wen vergessen habe) bzw Engagement in einer Glaubensgeneinschaft etc dürfte auch nicht sein. Weder praktikabel, noch Sinn der Sache. Ich gebe zu, eine recht diffiziele Problematik, die aber denke ich systemimmanent für freie/freiheitliche, demokratische Gesellschaften ist und mit denen diese leben und umgehen muss.


OK, nun zum aufgekommenen Thema "Volk", @björn:

"Ein Volk ist eine Gruppe von Menschen mit eigener Herkunft, eigener Geschichte, eigener Sprache, eigener Kultur, eigenen Bräuchen, eigenen Mythen und Sagen, eigener Identität und Verbindung zu einem spezifischen Territorium."

So weit, so gut, das ist die (oder eine) allgemeinen Definition des Begriffes. Ich hätte da noch ein paar Fragen zu, bzgl des "deutschen Volkes", die mich doch sehr interessieren. Kann sein das Du Dich dazu bereits geäußert hast, möglicherweise liegt es dran das ich erst nachträglich eingestiegen bin, das ich das nicht rauslesen konnte. Also:

1. Wie sieht das spezifische Territorium aus, wo liegen die Grenzen?
2. Was sind Merkmale "deutscher" Kultur, die sie gegen welche andere abgrenzt?
3. Welche eigenen Bräuche sind charakteristisch und grenzen gegenüber wem ab?
4. Welches ist die eigene Herkunft?

An einer anderen Stelle habe ich leider einen Knoten ins Hirn bekommen, evtl kannst Du ja helfen ihn aufzulösen:
Wenn ich Dich richtig verstanden habe (ja in Detailfragen bin ich hystorisch nicht sonderlich bewandert) "entstand das deutsche Volk aus verschiedenen Volksstämmen. Unter anderem von den Kelten, Slawen und Germanen. Aber noch vielen mehr." Für mein Verständnis ist ein Volks-stamm eine Untergruppe eines Volkes, dementsprechend stellst Du selber fest, das es sich bei diesen "nicht um eigenständige Völker handelte, sondern lediglich um deutsche Volksstämme". Dafür hätte es das "deutsche Volk" zu diesem Zeitpunkt aber bereits geben müssen!? An anderer Stelle stellst Du fest, das "Das deutsche Volk laut wissenschaftlicher Definition ein eigenständiges Volk und keine Mischung aus anderen Völkern" ist. Also wenn ein Volksstamm eine Untergruppe eines Volkes ist, zu welchem Volk/welchen Völkern gehörten dann Kelten, Slawen, Germanen,...? Oder aber "Volk" und "Volksstamm" sind Synonyme. Dann ist die Feststellung, das Germanen etc "keine eigenständigen Völker, sondern lediglich (deutsche) Volksstämme" seien in sich unlogisch. In beiden Fällen bekoome ich das aber beim besten Willen nicht in Einklang damit, das "Das deutsche Volk laut wissenschaftlicher Definition ein eigenständiges Volk und keine Mischung aus anderen Völkern" ist.

Du siehst, ich drehe mich im Kreis. Bitte hilf mir das raus zu kommen.
 
MrAspie Montag, 26.August 2013, 11:36 Uhr:
nochmal @björn:

Jetzt mal unabhängig von der Abgrenzbarkeit des "deutschen Volkes", hypothetisch dahingestellt diese gelingt: Welche praktische Bedeutung/Relevanz sollte diese dann Deiner Meinung nach haben, welche rechtlichen Konsequenzen sollten sich aus einer Zugehörigkeit bzw Nichtzugehörigkeit zum "deutschen Volk" ergeben? Was genau schwebt Dir da vor?
 
Björn Montag, 26.August 2013, 19:46 Uhr:
@MrAspie

Schön, dass sie sich an der Diskussion beteiligen wollen.

"1. Wie sieht das spezifische Territorium aus, wo liegen die Grenzen?"

Das spezifische Territorium des deutschen Volkes ist überall dort, wo Angehörige unseres Volkes ihre historischen und kulturellen Wurzeln haben. Das ist also die heutige BRD aber auch Landstriche, die heute außerhalb der Staatsgrenzen der BRD liegen, die aber schon seit Jahrunderten von Deutschen bewohnt sind und waren. So gibt es immernoch deutsche Volksanehörige im heutigen Polen oder in der Tschechei. Die Deutschen mit polnischem Pass dürfen sogar erstmals den deutschen Bundestag mitwählen. Was ich ausdrücklich begrüße.

"2. Was sind Merkmale "deutscher" Kultur, die sie gegen welche andere abgrenzt?"

Gehen sie doch einfach andersherum an die Frage ran. Ist die deutsche Kultur mit irgendeiner anderen Kultur identisch? Oder ist sie einzigartig? Die Einzigartigkeit grenzt sie von anderen Kulturen ab. Genauso, wie z.B. auch die türkische Kultur einzigartig ist.

"3. Welche eigenen Bräuche sind charakteristisch und grenzen gegenüber wem ab?"

Auch hier ist es einfacher andersherum an die Frage heranzugehen. Sind die Bräuche der Deutschen identisch mit denen anderer Völker? Oder sind sie einzigartig?

"4. Welches ist die eigene Herkunft?"

Meinen sie meine eigene oder die des deutschen Volkes? Die Herkunft unseres Volkes besteht in dessen Abstammung von den verschiedenen Volksstämmen und deren Gewichtung innerhalb unseres Volkes. Das macht uns Einzigartig, weil es kein anders Volk gibt, welches eine identische Herkunft hat.

"Dafür hätte es das "deutsche Volk" zu diesem Zeitpunkt aber bereits geben müssen!?"

Nein, die werden heute als deutsche Volksstämme bezeichnet, weil aus ihnen das deutsche Volk hervorging. Bevor es das deutsche Volk gab, wurden sie natürlich nicht "deutsche Volksstämme" genannt.

"Also wenn ein Volksstamm eine Untergruppe eines Volkes ist, zu welchem Volk/welchen Völkern gehörten dann Kelten, Slawen, Germanen,...?"

Es gab nicht schon immer Völker. Die entwickleten sich erst mit den Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden. Früher gab es Stämme. So zum Beispiel die Germanen und Slawen usw..

"In beiden Fällen bekoome ich das aber beim besten Willen nicht in Einklang damit, das "Das deutsche Volk laut wissenschaftlicher Definition ein eigenständiges Volk und keine Mischung aus anderen Völkern" ist."

Ich hoffe ich konnte ihnen damit weiterhelfen.

"Welche praktische Bedeutung/Relevanz sollte diese dann Deiner Meinung nach haben, welche rechtlichen Konsequenzen sollten sich aus einer Zugehörigkeit bzw Nichtzugehörigkeit zum "deutschen Volk" ergeben? Was genau schwebt Dir da vor?"

Es geht um die Vergabe der deutschen Staatsbürgerschaft. Die sollte meiner Meinung nach nicht nach Geburtsort oder Wohnort verteilt werden, sondern nach der Volkszugehörigkeit.
 
JayBee Dienstag, 27.August 2013, 09:22 Uhr:
@ björn

""2. Was sind Merkmale "deutscher" Kultur, die sie gegen welche andere abgrenzt?"

Gehen sie doch einfach andersherum an die Frage ran. Ist die deutsche Kultur mit irgendeiner anderen Kultur identisch? Oder ist sie einzigartig? Die Einzigartigkeit grenzt sie von anderen Kulturen ab. Genauso, wie z.B. auch die türkische Kultur einzigartig ist."

Nee, nee, beantworte diese Frage doch ruhig mal...
Wenn die deutsche Kultur nicht mit anderen identisch ist, muss sie sich ja irgendwie abgrenzen.

"3. Welche eigenen Bräuche sind charakteristisch und grenzen gegenüber wem ab?"

Auch hier ist es einfacher andersherum an die Frage heranzugehen. Sind die Bräuche der Deutschen identisch mit denen anderer Völker? Oder sind sie einzigartig?"

Beantwortest Du alle Fragen mit Gegenfragen? Hier hat nun ein interessierter Leser mal nachgefragt. ANtworte ihm doch mal, wenn Du Dich schon freust, daß er an der Diskussion teilnimmt.

"Die Herkunft unseres Volkes besteht in dessen Abstammung von den verschiedenen Volksstämmen und deren Gewichtung innerhalb unseres Volkes. Das macht uns Einzigartig, weil es kein anders Volk gibt, welches eine identische Herkunft hat."

Was ist eigentlich mit unseren Nachbarvölkern? Woher stammen eigentlich Franzosen, Niederländer oder Dänen?
 
Roichi Dienstag, 27.August 2013, 11:59 Uhr:
@ Björn

Bist du mal wieder dabei konkreten Fragen auszuweichen?
Mehr bringst du selbst bei deinem selbstgewählten Kernthema nicht zustande.
Also, gibt ma lkonkrete Antworten. Irgendwie musst du ja dein Volk auch mal benennen können, und nicht immer nur, was es nicht ist.

Die Kernfragen von oben sind übrigens auch noch offen, da hilft es nicht, wenn du dortige Behauptungen jetzt wiederholst.
Das gilt auch für andere Kommentarstränge:
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=8440%3A%E2__deutschlandfahrt%E2__-debakel-geht-in-die-n%C3%A4chste-runde-gegendemonstranten-verhindern-npd-kundgebung-in-hamburg&Itemid=384&limitstart=20

"Die sollte meiner Meinung nach nicht nach Geburtsort oder Wohnort verteilt werden, sondern nach der Volkszugehörigkeit."

Tja. Damit bist du zum Glück aber sehr allein.
 
MrAspie Dienstag, 27.August 2013, 15:52 Uhr:
@Björn:

Erstmal Danke das Du versuchst auf meine Fragen einzugehen.

Bzgl der Antworten zu Punkt 2 und 3 haben JayBee und Roichi ja schon was gesagt.
Genau darum ging es mir: Ein paar konkrete Beispiele für diese Einzigartigkeit. Evtl kannst Du die ja noch nachlegen. Sorry, falls meine Frage irgendwie nicht eindeutig war.

Abgesehen davon das Deine Antwort zu Frage 1 eine deutliche Henne-Ei-Problematik aufweist:
"...überall dort, wo Angehörige unseres Volkes ihre historischen und kulturellen Wurzeln haben."
Ein paar Dinge die mir zu den kulturellen Wurzeln einfallen: Also soweit ich weiß ist die Sache mit der Demokratie von den Griechen, unsere Zahlen haben wir von Arabern (Nordafrika), die Schriftzeichen von den Römern und die Ursprünge des Christentums sind denke ich in dem Gebiet zu verorten wo sich heute zB Israel befindet. Also erfüllen dort lebende / von dort stammende Menschen hinsichtlich der Zugehörigkeit zum deutschen Volk zumindest schonmal das Kriterium des Territoriums, oder?

Zu Frage 4 / "Volk-Volsstamm-Stamm-Durcheinander":
Leider konntest Du da nicht weiterhelfen. Parallel habe ich mich aber auch (primär wegen Begrifflichkeitsklärung) mit einer Historikerin dazu unterhalten. Zunächst ist festzustellen das der begriff "Volk" (was auch aus dem entsprechenden wiki-Artikel hervorgeht) extrem schwammig ist (woher hast Du eigentlich Deine Definition?) und von Historikern als unbrauchbar angesehen und nicht benutzt wird. Wenn von Stämmen gesprochen wird, dann zB von Germanen-Stämmen als Teilgruppen die zusammen die Germanen bilden, wobei aber auch schon "die Germanen" schwer eindeutig abgrenzbar sind. Deine Aussage "Früher gab es Stämme. So zum Beispiel die Germanen und Slawen usw.." ist somit falsch. Besonders interessant fand ich den Grund für die unbrauchbarkeit des Begriffes bzw auch die Problematik bei Abgrenzungen: Die schon immer und durchgängig, mal mehr mal weniger, oder auch immer mal wieder in Schüben stattfindenden Migrationen, bei denen es natürlich zu Durschmischungen der einzelnen Gruppen und Kulturaustausch kam. Würde sagen insgesamt steht die Sache mit dem Herkunfts-kriterium auf reichlich wackeligen Beinen.


OK, also von der (mal dahingestellten) "Volkszugehörigkeit" soll die Staatsangehörigkeit abhängen. Nehmen wir einmal an Herr Mustermann ist gegenwärtig deutscher Staatsbürger. Nun wird die Rechtslage bzgl Staatsbürgerschaft entsprechend Deinen Vorstellungen geändert und es zeigt sich das er die erforderlichen Kriterien nicht mehr erfüllt. Wird ihm dann die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen?
 

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