von Marc Brandstetter
   

Schweizer Zeitung „Die Weltwoche“ provoziert mit rassistischer Titelgeschichte

Die aktuelle Ausgabe der Schweizer Wochenzeitung „Die Weltwoche“ sorgt für einen Sturm der Entrüstung. Die Titelgeschichte hetzt gegen „verbrecherische Roma-Sippen“ - und sorgte damit für eine Flut von Strafanzeigen.

„Die Roma kommen“ – so der umstrittene Titel der aktuellen Ausgabe der Schweizer Zeitung „Die Weltwoche“, die letzten Donnerstag erschienen ist. Besonders das Titelbild hat einen Sturm der Entrüstung ausgelöst: Es zeigt einen kleinen, dreckigen Jungen, der mit einer Pistole auf den Betrachter zielt. Dabei ist dieses Foto gar nicht in der Alpenrepublik entstanden – sondern im Kosovo. Und das schon vor vier Jahren.

In ihrem Hauptartikel suggerieren die Autoren der Wochenzeitung, die Bevölkerungsgruppe der Sinti und Roma käme nur in ihr Land, um Straftaten zu verüben. „Sie schicken Frauen auf den Strich und Kinder zum Betteln“, heisst es darin. Passend dazu haben die Schreiber die reißerische Überschrift gewählt: „Sie kommen, klauen und gehen“. Außerdem genössen die Roma augenscheinlich einen „Minderheitenbonus“.

Das umstrittene Blatt macht „Roma-Sippen“ zu „einem großen Teil“ für „wachsenden Kriminaltourismus“ und die Zunahme von Bettelbanden und Straßenprostitution in der Schweiz verantwortlich. Konkrete Zahlen werden nicht genannt. Wie auch. Es gibt nämlich auch in der Schweiz keine Kriminalitätsstatistik, die nach Ethnien differenziert.

Nach Informationen der Welt will sich nun die Eidgenössische „Kommission gegen Rassismus“ die Berichterstattung der „Weltwoche“ genauer vorknöpfen. Außerdem hagelte es Strafanzeigen. Der Zentralrat des Sinti und Roma will den Vertrieb der Zeitung in Deutschland stoppen lassen. Der SWR zitiert den Vorsitzenden des Zentralrats, Romani Rose: „Die Schweizer Wochenzeitung stellt Sinti und Roma öffentlich unter Generalverdacht“. Es werde der Eindruck erweckt, es gebe eine „abstammungsbedingte Kriminalität“.

Vor diesem Hintergrund könnten die Strafanzeigen, die auch von einigen Privatpersonen wie dem Initiator des Berliner Bündnisses „Rechtspopulismus stoppen“ Dirk Stegemann gestellt wurden, Erfolg haben. Nach der Auffassung des Schweizer Medienexperten Peter Studer verstoße der Artikel und das Bild womöglich gegen das Schweizer Anti-Rassismusgesetz: „Es heißt Aufruf zu Hass und Diskriminierung und das geht aus dieser Kombination auf der Frontseite möglicherweise hervor“, sagte er der ARD-Sendeanstalt.

Unterdessen hat der stellvertretende Chefredakteur der Wochenzeitung, Philipp Gut, das Bild in einem Videokommentar verteidigt: „Warum haben wir das Bild ausgewählt? Es symbolisiert die stoßende Praxis dieser Romabanden, daß sie eben Kinder für ihre kriminellen Zwecke missbrauchen und einsetzen. Das Bild zeigt den gravierenden Missstand.“ Es müsse möglich sein, über „solche Probleme“ zu reden. Die Augen zu verschließen, helfe niemanden, „zuletzt diesen Kindern, die für kriminelle Zwecke missbraucht werden“, sagte er.

Beobachter halten die Schweizer Zeitung für das Sprachrohr der rechtspopulistischen Schweizerischen Volkspartei. Ihre ausländerfeindlichen Hetzparolen dienten vor allem einen Zweck: Die Auflage zu steigern und ordentlich Kasse zu machen.  

Foto: Screenshot Weltwoche.ch

Kommentare(22)

Güstrower Mittwoch, 11.April 2012, 11:17 Uhr:
Oh oh die Zeitung denkt sich das ja nicht aus.Sehr gut der Artikel
 
Stefan Mittwoch, 11.April 2012, 13:48 Uhr:
Das Problem minerjähriger Prostituierter aus Rumänien und Bulgarien, sowie von Bettlerbanden die auch Kinder einsetzen ist ja durchaus schon aufgegriffen wiorden. Wenn auch nicht so reißerisch. Einen direkten Zusammenhang zur Ethnien wurde allerdings noch nie theamatisiert. Das Gefühl, dass das alles Zigeuner sind ist aber über weite Teile der Bevölkerung verbreitet. Es wäre sicher sehr interessant das mal genauer zu untersuchen.
Noch wichtiger wäre allerdings etwas gegen den Missstand zu unternehmen. Gibt es da konkrete Ansätze???
 
WW Mittwoch, 11.April 2012, 17:01 Uhr:
"Der Stürmer" kommt jetzt aus der Schweiz...
 
Amtsträger Mittwoch, 11.April 2012, 17:29 Uhr:
"Gibt es da konkrete Ansätze???"

Die meisten Sinti und Roma, welche in Deutschland leben, kommen aus Bulgarien.

Was die Regierung dort von Sinti und Roma hält, sollte bekannt sein.
 
Kabal Mittwoch, 11.April 2012, 20:44 Uhr:
"Nach Informationen der Welt will sich nun die Eidgenössische „Kommission gegen Rassismus“ die Berichterstattung der „Weltwoche“ genauer vorknöpfen. Außerdem hagelte es Strafanzeigen. Der Zentralrat des Sinti und Roma will den Vertrieb der Zeitung in Deutschland stoppen lassen."

Das ist der eigentliche Skandal: Dass sich da irgendwelche Lobby-"Kommissionen" die Berichterstattung einer zeitung "vorknöpfen". Dass es auf einen Presseartikel Anzeigen "hagelt". (Irgendwas wird schon hängenbleiben.) Dass ein dubioser "Zentralrat" den vertrieb einer Zeitung in Deutschland "stoppen lassen" will. Stoppen lassen - ja, von wem denn? Und auf welcher Grundlage?

Europa ist mittlerweile überzogen von politischen und politisch gedeckten Meinungswächtern und ihren Institutionen. Ich kann die Schweizer nur auffordern, den Anfängen zu wehren und sich ihre angestammten Freiheiten zu bewahren. Unionseuropäische und bundesdeutsche Verhältnisse dürfen in der Schweiz gar nicht erst einreißen. Keinen Gruß den Gesslerhüten!

Ein Skandal ist es natürlich auch, dass es keine Statistiken zum Hintergrund der Täter gibt. Die müsste ja nicht einmal die Ethnie sondern lediglich die Staatsangehörigkeit erfassen. Eine demokratische Gesellschaft muss die informativen Grundlagen besitzen, um sich über politische Entscheidungen zu verständigen. Es steht der Politik nicht zu, unangenehme Fakten zu verschleiern.

Aus Berliner Erfahrung kann ich sagen: Seit Rumänen und Bulgaren innerhalb des EU-Raums Freizügigkeit genießen, kann man sich im Osten der Stadt kaum noch an einem größeren Bahnhof aufhalten, ohne von Damen aus eben diesen Ländern auf penetranteste Art und Weise angeschnorrt zu werden. Dabei wird mit beschrifteten Pappschildern ebenso herumgewedelt wie mit hilflosen Kleinkindern - die, sozusagen zum Schichtwechsel, auch an andere Frauen der gleichen Bande weitergereicht werden. Dazu kommen die aus der Presse bekannten Geschichten von Zigeunern, die linken Gutmenschen in deren "Wohnprojekten" derartig auf die Nerven gingen, dass sie kurzerhand in Kirchen ausquartiert wurden.

Da kann man jetzt sagen: Ja, alles Einzelfälle, selektive Wahrnehmung etc. Aber wenn es dazu aus politischen Gründen keine wissenschaftlichen Erhebungen gibt, muss man eben auf Alltagsempirie setzen!
 
WW Mittwoch, 11.April 2012, 21:15 Uhr:
"mutiger Aufklärungsjournalismus" (NPD)
 
Amtsträger Donnerstag, 12.April 2012, 11:37 Uhr:
Lieber Kabal,

Sie haben mein tiefstes Mitgefühl, dass Sie durch bettelnde Ausländer in Ihrem Alltag gestört werden. Und ich bin entsetzt darüber, dass Niemand eine Statistik zur Staatsbürgerschaft von in Deutschland bettelnden Menschen erhoben hat.

Bei Straftaten z.B. gibt es diese Statistiken. Sie werden in den jeweiligen Führungsstellen erhoben.

P.S.: Aktives Betteln ist übrigens in den meisten Deutschen Städten verboten und wird von der BuPol ziemlich schnell mit einem Platzverweis geahndet. Genau deswegen nutzen diese Menschen auch Pappschilder mit Aufschriften. Insofern denke ich, dass Sie Ihre Geschichte hier deutlich dramatisiert haben.
 
Roichi Donnerstag, 12.April 2012, 12:06 Uhr:
@ Güstrower

"Oh oh die Zeitung denkt sich das ja nicht aus"

Da wär ich mir nicht so sicher.
Propaganda muss nichts mit der Realität zu tun haben.
Da wird dann ein Fall zu einem nationalen Problem aufgebauscht. So funktioniert das. Die Empörung ist groß und die Interessengruppen der Zeitung freuen sich.


@ Kabal

"Dass sich da irgendwelche Lobby-"Kommissionen" die Berichterstattung einer zeitung "vorknöpfen"."

Die Zeitung arbeitet ja offensichtlich auch für eine Lobbyorganisation. Die der SVP.
Und nein, das ist keine "Lobby-Kommission", sondern eine, die sich mit diskriminierender Berichterstattung auseinandersetzt. Kann man im Artikel auch nachlesen.

"Dass es auf einen Presseartikel Anzeigen "hagelt". "

Na und? Wo ist dein Problem? Darf man jetzt nicht mehr gegen falsche und verleumderische Berichterstattung vorgehen?
Könnte ja auch irgendwer behaupten "Kabal ist ein Kinderschänder und dazu noch Sereinmörder". Dann würdest du dich auch wehren wollen.

"Stoppen lassen - ja, von wem denn? Und auf welcher Grundlage?"

Von Gerichten auf Grundlage der Gesetze.
Muss man hier immer alles für Dreijährige erklären?

"Europa ist mittlerweile überzogen von politischen und politisch gedeckten Meinungswächtern und ihren Institutionen."

Schöne Behauptung. Mehr auch nicht.
Aber irgendwas wird schon hängenbleiben, nicht wahr?

"Ein Skandal ist es natürlich auch, dass es keine Statistiken zum Hintergrund der Täter gibt."

Gibt es.
Nur wie die Kriminalistik zeigt, spielt die Herkunft keine Rolle, sondern andere Faktoren.
Ein Umstand, der gerne von Rechten ignoriert wird, damit man 1. einen Deckmantel für den eigenen Rassismus hat, und 2. sich nicht mit den wirklichen Ursachen und deren Lösung beschäftigen muss. Wäre ja auch zu kompliziert.

"Es steht der Politik nicht zu, unangenehme Fakten zu verschleiern."

Es stünde dir gut zu, dich zu informieren.

"Aus Berliner Erfahrung kann ich sagen:"

Interessant.
Ich steige jeden Tag mehrmals am Alex und am Zoo um, und die angesprochenen Bettler (immer die gleichen zwei Personen), sehe ich vielleicht einmal im Monat. Dafür gibt es dort allerdings genug andere Gestalten, die einen anschnorren und auf die nicht die Stereotype der "Zigeuner" trifft.
Diese werden von dir dann offensichtlich einfach nicht aufgeführt, weil sie nicht in das Konzept passen.
Das ist selektive Wahrnehmung aus rassistischen Motiven.
Deine Alltagsempirie ist offensichtlich untauglich.
Du kannst ja gerne mal eine wissenschaftliche Studie am Alex durchführen. Aber dann ohne Alltagsempirie.
 
Björn Donnerstag, 12.April 2012, 15:48 Uhr:
@Roichi

""Oh oh die Zeitung denkt sich das ja nicht aus"

Da wär ich mir nicht so sicher.
Propaganda muss nichts mit der Realität zu tun haben."

Na dann. Welche Information dieser Zeitung ist denn ausgedacht? Wenn du schon so etwas behauptest dann mußt du wenigstens einen Beleg oder zumindest ein Beispiel haben. Ansonsten trifft auf dich dein zweiter Satz zu. Propaganda muss nichts mit der Realität zu tun haben.

"Gibt es.
Nur wie die Kriminalistik zeigt, spielt die Herkunft keine Rolle, sondern andere Faktoren."

Na dann zeig doch mal so eine Statistik, die nach 2008 entstand.

Und selbstverständlich spielt die Herkunft eine Rolle. Sie ist Teil des sozialen Hintergrundes, welches ein Hauptgrund für die Anfälligkeit für Straftaten darstellt. Die Statistiken, die es gibt, zeigen deutlich auf, dass ausländische Tatverdächtige besonders an schweren Verbrechen in Deutschland überproportional beteiligt sind. Das Thema hatten wir schon. Ich habe dir die Quelle gezeigt. Das kann dann nur bedeuten, dass dein Gedächtnis dem Alltag nicht standhält oder aber, dass du besseren Wissens die Unwahrheit erzählst.

@Alle

Für alle die sich gerne objektiv informieren. Die Welt hat ausnahmsweise mal nicht nur über die Zeitung, sondern mit einem Vertreter der Weltwoche gesprochen.

http://www.welt.de/print/die_welt/article106174651/Der-Artikel-ist-voll-von-harten-Fakten.html
 
Kabal Donnerstag, 12.April 2012, 18:56 Uhr:
Darüber dass Roichi scheinbar einen anderen Alexanderplatz in Berlin kennt als ich, will ich gar nicht streiten, das wird albern.

Dass bundesdeutsche Kriminalitätsstatistiken zwischen deutschen und ausländischen Tatverdächtigen unterscheiden ist richtig. Nur: Der Artikel hier auf ER suggeriert ja gerade das Gegenteil, indem behauptet wird, zur Frage der Zigeuner-Kriminalität gebe es keine Zahlen.

Zwei Schuhe, lieber Roichi, die ich mir aber nicht anziehe(n lasse):
"Muss man hier immer alles für Dreijährige erklären?"
Ich denke nicht, dass ich hier für das teils unterirdische Niveau verantwortlich bin. Außerdem sind Sie es, der mich permanent duzt als gingen wir in den gleichen Kindergarten.
Und: "Das ist selektive Wahrnehmung aus rassistischen Motiven." Über meine Motive schweigen Sie bitte bis zu dem Tag, an dem ich Sie Ihnen verrate oder Sie das Gedankenlesen erlernen.

Zum Punkt des Lobbyismus: Die "Weltwoche" ist eine frei verkäufliche Zeitung, die vielleicht ein ähnliches politisches Spektrum bedient wie die SVP. Sie finanziert sich durch Verkäufe und Werbung. Die diversen "Kommissionen", die Europa überziehen, sind in aller Regel direkt oder indirekt staatlich alimentiert und stellen damit eine softe Beeinflussung der freien Meinungsbildung aus Mitteln dar, die eigentlich dem Gemeinwohl und nicht irgendwelchen Sonderinteressen dienen sollten. Oder können Sie mir sagen, wie sich solche Betroffenheitsvereine am Markt finanzieren sollten? Welchen Mehrwert die erzeugen, welches Gut sie anbieten, für das irgendwer freiwillig zahlen würde?

Bei der Klagewelle geht es natürlich nicht darum, dass jemand sich individuell angegriffen fühlt und sich sein Recht verschaffen will. Es geht darum, durch eine Flut von (stets kostspieligen Prozessen) eine Drohkulisse zu erzeugen. Das ist ein Missbrauch des Rechtsstaats.

Und bitte: Kann mir jetzt irgendwer einmal erklären, was an der Geschichte der "Weltwoche" genau rassistisch ist? (Bitte ohne Leerformeln wie "Diskriminierung".) Darüber wird im Artikel hier nämlich nur geraunt. Zuletzt: Wie hätte denn ein nicht-rassistischer Beitrag über den grundsätzlichen Sachverhalt ausgesehen?
 
Germanophob und stolz drauf Samstag, 14.April 2012, 17:30 Uhr:
P. S.: Interessanterweise hat die "Weltwoche" zur Illustration ihres rassistischen Schunds das Bild eines Roma-Kindes aus Kosovo-Metohija gewählt, mithin einem Territorium, in dem die Roma (und die anderen nicht-albanischen Bevölkerungen) "dank" "Friedenskanzler" Schröder als vogelfrei gelten. Für dieses tatsächliche Apartheid-Regime made by Germany interessiert sich ein Friedensfreund wie der "Israel-Kritiker" Gabriel selbstverständlich nicht.
 
WW Samstag, 14.April 2012, 17:31 Uhr:
Germanophob...

"während die SZ [...] natürlich ein Flaggschiff des deutschen Antifaschismus darstellt."

Korrekt. Und die taz. Und Die Zeit. Das ist hauptsächlich mein persönliches Pressespektrum.

"bereitet dem doitschen WW einen inneren Reichsparteitag."

Ich würde weder diese Formulierung wählen, noch Genugtuung darüber äußern. Aber mancher muss anderen stets absurde Aussagen nahelegen, um sich ein Pozenzial für künstliche Empörung zu schaffen. Und ein Grund für Kommentare zu finden.
Das ist das Björn-Prinzip.
 
Amtsträger Samstag, 14.April 2012, 17:51 Uhr:
Lieber Germanophob,

der Papst war in der HJ. Vielleicht wollen sie darauf auch noch ein wenig rumreiten.
 
Brechreiz Samstag, 14.April 2012, 18:34 Uhr:
@Kabal,
Sie sollten einfach mal in eine Berliner S-Bahn einsteigen. Dort werden Sie Bettler erleben (mit oder ohne Verkauf von "Straßenfeger", "MOTZ" etc.), die nichts mit den Roma zu tun haben.
Oder einfach mal die Gegend rund um S-Bahnhof Warschauer Straße oder Frankfurter Allee aufsuchen. (Berlin :-))
Oder schon mal in Paris, London, Rom, Wien ... gewesen?
 
Roichi Samstag, 14.April 2012, 23:25 Uhr:
@ Björn

"Wenn du schon so etwas behauptest dann mußt du wenigstens einen Beleg oder zumindest ein Beispiel haben. Ansonsten trifft auf dich dein zweiter Satz zu."

Ich sagte ganz eindeutig, dass ich mir nicht so sicher wäre, dass das nicht ausgedacht ist.
Genau wie du Statistiken politisch motiviert verfälscht wird das dort auch betrieben.
Die Ergebnisse stehen also von vornherein fest. Sie sind auch nicht durch Zahlen gedeckt, denn die behaupteten Zahlen existieren gar nicht.
Was ist das Anderes, als etwas zu erfinden?

"Na dann zeig doch mal so eine Statistik, die nach 2008 entstand."

Was hat das jetzt mit meiner Aussage zu tun?
Ich sprach von der Wissenschaft der Kriminalistik.
Nicht von Kriminalstatistik.

"Das kann dann nur bedeuten, dass dein Gedächtnis dem Alltag nicht standhält oder aber, dass du besseren Wissens die Unwahrheit erzählst."

Oder, dass deine Interpretation Blödsinn ist, was ich dir damals schon gezeigt habe.
Aber das wäre ja nicht zulässig, denn Björn weiß es einfach.

"Die Welt hat ausnahmsweise mal nicht nur über die Zeitung, sondern mit einem Vertreter der Weltwoche gesprochen."

Ja, interessantes Interview, nur ist auch dort zu sehen, dass außer den üblichen Rechten Phrasen von der Wahrheit, die mal gesagt werden musste, und den harten Fakten, die es eigentlich nicht gibt, keine Antworten kommen.
Das dürfte dir jetzt nicht wirklich weiterhelfen.


@ Kabal

"Darüber dass Roichi scheinbar einen anderen Alexanderplatz in Berlin kennt als ich, will ich gar nicht streiten, das wird albern."

Das nennt man selektive Wahrnehmung.
Das hier näher auszuführen ist dann aber doch etwas zu weit.

"Der Artikel hier auf ER suggeriert ja gerade das Gegenteil, indem behauptet wird, zur Frage der Zigeuner-Kriminalität gebe es keine Zahlen."

Nein. Er suggeriert nicht, das machst du. Denn deine Behauptung funktioniert nur unter einer Bedingung: Ausländer = Zigeuner.
Und diese Verknüpfung solte selbst dir zu blöd sein.

"Ich denke nicht, dass ich hier für das teils unterirdische Niveau verantwortlich bin."

Da hast du Recht. Deine Frage bewegte sich allerdings auf diesem Niveau.

"Außerdem sind Sie es, der mich permanent duzt als gingen wir in den gleichen Kindergarten."

Ich gehe nicht mehr in den Kindergarten, das ist schon lange vorbei. Wie das bei dir ist, weiß ich nicht.
Ich duze hier jeden, wie das in der Netzgemeinde so üblich ist. Einige haben das schon als Vorwand genutzt, einer Diskussion auszuweichen, die Meisten handhaben es aber ähnlich wie ich.

"Zum Punkt des Lobbyismus: Die "Weltwoche" ist eine frei verkäufliche Zeitung, die vielleicht ein ähnliches politisches Spektrum bedient wie die SVP. Sie finanziert sich durch Verkäufe und Werbung."

Und inwieweit macht sie das jetzt nicht zu einem Instrument des Lobbyismus?
Es ist kein Argument in deiner Aussage vorhanden.

"Die diversen "Kommissionen", die Europa überziehen, sind in aller Regel direkt oder indirekt staatlich alimentiert und stellen damit eine softe Beeinflussung der freien Meinungsbildung aus Mitteln dar, die eigentlich dem Gemeinwohl und nicht irgendwelchen Sonderinteressen dienen sollten."

Wieso ist das eine Beeinflussung der freien Meinung?
Diese kann man sich doch trotzdem bilden. Indem man die Kommissionen ignoriert, oder sich mit ihnen auseinandersetzt.
Auch hier ist kein Argument zu finden.

"Oder können Sie mir sagen, wie sich solche Betroffenheitsvereine am Markt finanzieren sollten? "

Welcher Markt denn? Und wieso muss alles am Markt bestehen? Wie sollte sich denn die Polizei am Markt finanzieren? Wie die Schulen?
Deine Frage geht ins Leere, da es immer Bereiche gibt, die staatlich, also für das Gemeinwohl zuständig sind und nichts mit dem Markt zu tun haben. Das ist auch aus gutem Grund so, denn sonst hätten wir Anarchie.
Zum Thema Gemeinwohl, so ist der Frieden innerhalb der Gemeinschaft, ein solches. Wenn einzelne versuchen die Gesellschaft zu spalten, indem Gruppen dieser gegeneinander aufgehetzt werden, so dient das nicht dem Gemeinwohl. Vielmehr muss die Gemeinschaft solches verhindern. Dies wird auch mit entsprechenden Kommissionen getan.

"Bei der Klagewelle geht es natürlich nicht darum, dass jemand sich individuell angegriffen fühlt und sich sein Recht verschaffen will."

Es fühlen sich offenbar viele Menschen angegriffen. Deine Spekulation über die Motivation ist ideologisch motiviert und daher haltlos, unterstellst du doch einen Angriff auf die Meinungsfreiheit, den es nicht gibt. Die Meinung kann geäußert werden und wurde es auch. Die Gegenmeinung, auch juristisch vertreten, darf es auch. Damit muss man nunmal leben.

"Das ist ein Missbrauch des Rechtsstaats."

Wo ist es das?

"Kann mir jetzt irgendwer einmal erklären, was an der Geschichte der "Weltwoche" genau rassistisch ist?"

Dass aufgrund nicht vorhandener Zahlen und eigener Ideologie eine Volksgruppe als besonders Kriminell hingestellt wird.

"Wie hätte denn ein nicht-rassistischer Beitrag über den grundsätzlichen Sachverhalt ausgesehen?"

Welchen Sachverhalt?
Den, dass Kriminelle Kinder missbrauchen?
Oder den, dass Kriminalitätsstatistiken nicht nach Volksgruppen unterscheiden?
Was ist dein grundsätzlicher Sachverhalt?


@ stolz drauf

Mal wieder nichts gesagt.
 
Amtsträger Sonntag, 15.April 2012, 08:24 Uhr:
"Darüber dass Roichi scheinbar einen anderen Alexanderplatz in Berlin kennt als ich, will ich gar nicht streiten, das wird albern."

Vorweg: Ich bin bereits mehrfach in Zivil eingesetzt worden um in den Innenstädten umherstreifende Diebesbanden von u.a. Roma und Sinti zu jagen.

Eins steht mittlerweile fest: Niemand von den Anwesenden würde die betreffenden Personen als entweder Zigeuner oder als Kriminelle erkennen.

Die betreffenden Personen sind gepflegt und tragen teure westeuropäische populäre Kleidung. Da sie an den Umkleidekabinen der zumeist teureren Geschäfte zuschlagen, dort wo die Damen eben unaufmerksam und mit sich selbst beschäftigt sind, dürfen sie nicht auffallen. Weder den Kunden noch den Verkäufern.

Insofern trifft das mit der selektiven Wahrnehmung zu. Die Zigeuner, die als solche erkannt werden, sind i.d.R. nicht kriminell. ;)

P.S.: Einige der gefassten Diebinen täuschen anschließend eine Ohnmacht bzw. Kreislaufprobleme vor um durch den Rettungswagen der Strafverfolgung zu entgehen. Dagegen hilf ein leckeres Frikadellenbrötchen und angedrohte Mund-zu-Mund-Beatmung :D (Kleiner Spaß am Rande)
 
Kabal Sonntag, 15.April 2012, 08:44 Uhr:
Lieber "Brechreiz",

"Sie sollten einfach mal in eine Berliner S-Bahn einsteigen. Dort werden Sie Bettler erleben (mit oder ohne Verkauf von "Straßenfeger", "MOTZ" etc.), die nichts mit den Roma zu tun haben."
Das ist kein gültiges Argument, denn ich habe nicht behauptet, dass der Großteil der Bettler in Berlin Roma seien. Ihre Aussage folgt dem Muster: "Weshalb regt ihr euch über die NSU auf? Die meisten Morde der letzten Jahrzehnte wurden doch von ganz anderen Leuten verübt!"


Werter Roichi,

"Denn deine Behauptung funktioniert nur unter einer Bedingung: Ausländer = Zigeuner."

Das stimmt so nicht. Denn die Statistiken unterscheiden auch nach genauer Staatsangehörigkeit der Tatverdächtigen. Damit wäre freilich immer noch die Gleichsetzung Bulgare/ Rumäne=Zigeuner notwendig. Was in meinen Augen zeigt, dass hier eben doch eine Aufschlüsselung nach Volksgruppen geboten wäre.

Denn: Die ethnische Gruppenzugehörigkeit macht einen entscheidenden Teil des sozialen und kulturellen Hintergrunds aus. Für die Öffentlichkeit ist es zudem interessant, ob die Gesetzesverstöße von Zigeunern oder von Deutschen oder Schweizern begangen werden, weil beides ganz andere politische Implikationen hat. Bei einer steigenden Zahl solcher Taten durch Einheimische müssen wir uns fragen, was hier intern schiefgelaufen ist, wirtschaftlich, sozial. Bei touristischer Kriminalität müssen wir uns fragen, warum wir (hier: die Schweizer) diese Leute beliebig ins Land lassen.

In einem Pressebericht einfach nur von "Kriminellen" zu reden, wenn das Phänomen klar auf eine Volksgruppe eingrenzbar ist, ist in meinen Augen Realitätsverweigerung.

"Deine Frage geht ins Leere, da es immer Bereiche gibt, die staatlich, also für das Gemeinwohl zuständig sind und nichts mit dem Markt zu tun haben."

Der Staat ist ein Sicherheitslieferant, er kann, je nach politischer Positionsierung, auch für grundlegende Bildung, Gesundheit, etc. verantwortlich sein. Aber wir brauchen keinen Staat, der Meinungen produziert, das kann die viel gepriesene "Zivilgesellschaft" selbst regeln. Wir haben in Deutschland einen Zeitungsmarkt, der so weit diversifiziert ist, wie in kaum einem anderen Land. Da brauche ich keine "richtige" Meinung von oben. Insbesondere möchte ich nicht, dass diese "richtige" Meinung aus meinen Steuergeldern finanziert wird.

Und ich vermute stark, dass die vorhandenen Ethno-Lobbys die Spaltung der Gesellschaft eher verstärken, weil es ihr täglich Brot ist, vermeintlich "unterdrückte" Minderheiten gegen die böse Mehrheit auszuspielen.

Die "Weltwoche" wird gedruckt, weil sie sich verkauft, weil Leute das lesen wollen. Ethno-Lobbys dürfen immer ihren Senf abgeben, auch wenn es schon keiner mehr hören kann, weil selbst deren Gegner per Staatsgewalt gezwungen werden, deren Quark zu finanzieren.

Gleiches gilt natürlich auch für den Staatsfunk von ARD und ZDF.
 
WW Sonntag, 15.April 2012, 09:21 Uhr:
Kabal...

"Denn die Statistiken unterscheiden auch nach genauer Staatsangehörigkeit der Tatverdächtigen."

Was tun Sie bloß bei deutschen Zigeunern?

"Was in meinen Augen zeigt, dass hier eben doch eine Aufschlüsselung nach Volksgruppen geboten wäre."

Schön, wollen Sie in Deutschland auch zukünftig unterscheiden zwischen Schwaben, Polen, Sorben, Friesen...
Und möglichst auch Juden?

"Die ethnische Gruppenzugehörigkeit macht einen entscheidenden Teil des sozialen und kulturellen Hintergrunds aus."

Verstehe. Da ist er wieder, der reiche "Geldjude". Und der arme, diebische Zigeuner. Und der faule Kanacke. Und der Zigaretten schmuggelnde Fidschi.
Da müsste wohl einer wie der Adolf mal wieder aufräumen in Deutschland, was?


"Bei touristischer Kriminalität müssen wir uns fragen, warum wir (hier: die Schweizer) diese Leute beliebig ins Land lassen."

Tja, ein großer Teil gehört zur EU und genießt damit Freizügigkeit. Das ist nicht schwer zu verstehen.

"Aber wir brauchen keinen Staat, der Meinungen produziert, das kann die viel gepriesene "Zivilgesellschaft" selbst regeln."

Die viel gepriesene Zivilgesellschaft würde auch Lynchmorde in Emden begehen.


"Und ich vermute stark, dass die vorhandenen Ethno-Lobbys die Spaltung der Gesellschaft eher verstärken, weil es ihr täglich Brot ist, vermeintlich "unterdrückte" Minderheiten gegen die böse Mehrheit auszuspielen."

Dann hätten wir ja gut und böse geklärt. Da müsste wohl einer wie der Adolf mal wieder aufräumen in Deutschland, was?

"Ethno-Lobbys dürfen immer ihren Senf abgeben, auch wenn es schon keiner mehr hören kann"

Haben Sie eine Umfrage gemacht, oder sind Sie Träger des gesunden Volksempfindens?

"weil selbst deren Gegner per Staatsgewalt gezwungen werden, deren Quark zu finanzieren."

Minderheitenschutz ist eine Grundlage des Rechtsstaates. Und darum ist klar, dass er Ihnen nicht passt.
 
Roichi Sonntag, 15.April 2012, 15:09 Uhr:
@ Kabal

"Das ist kein gültiges Argument, denn ich habe nicht behauptet, dass der Großteil der Bettler in Berlin Roma seien."

Nein, das dirket nicht, nur hast du alle anderen Gruppen ausgeblendet um deiner Meinung von der "Plage" zu unterstützen. Die Realität gibt das allerdings nicht her. Hier nochmal deine Aussage von oben:
"Seit Rumänen und Bulgaren innerhalb des EU-Raums Freizügigkeit genießen, kann man sich im Osten der Stadt kaum noch an einem größeren Bahnhof aufhalten, ohne von Damen aus eben diesen Ländern auf penetranteste Art und Weise angeschnorrt zu werden. "
Und natürlich die nachfolgende Feststellung: "Aber wenn es dazu aus politischen Gründen keine wissenschaftlichen Erhebungen gibt, muss man eben auf Alltagsempirie setzen!"

Der Argumentation, dass deine Alltagsempirie nichts taugt, versuchst du auszuweichen.

"Das stimmt so nicht. Denn die Statistiken unterscheiden auch nach genauer Staatsangehörigkeit der Tatverdächtigen."

Und dann kommen Björns Kamerraden und erzählen was von "Passdeutschen".
Schon ist deine Aussage wieder nicht erfasst.

"Was in meinen Augen zeigt, dass hier eben doch eine Aufschlüsselung nach Volksgruppen geboten wäre."

Das ist aus naheliegenden Gründen faktisch nicht möglich. Erstens ist diese Zugehörigkeit nirgens erfasst, zweitens nicht nachvollziehbar, man denke nur an den Jungen mit türkischer Mutter und deutschem Vater, und drittens kriminalistisch völlig irrelevant.

"Für die Öffentlichkeit ist es zudem interessant, ob die Gesetzesverstöße von Zigeunern oder von Deutschen oder Schweizern begangen werden, weil beides ganz andere politische Implikationen hat."

Da hätte dann die BLÖD wieder eine tolle SChlagzeile und Björns Kamerraden können sich einen von der Palme wedeln.
Ist es dir das wert?
Mehr Effekt hätte das nicht.

"Bei einer steigenden Zahl solcher Taten durch Einheimische müssen wir uns fragen, was hier intern schiefgelaufen ist, wirtschaftlich, sozial. Bei touristischer Kriminalität müssen wir uns fragen, warum wir (hier: die Schweizer) diese Leute beliebig ins Land lassen."

Diese Unterscheidung ist bereits jetzt möglich, da nach Ausländern und Deutschen unterschieden wird.

"In einem Pressebericht einfach nur von "Kriminellen" zu reden, wenn das Phänomen klar auf eine Volksgruppe eingrenzbar ist, ist in meinen Augen Realitätsverweigerung."

Nein, es schützt die Angehörigen der Volksgruppe vor Lynchjustiz. DEr REchtsstaat kennt die Sippenhaft nicht, das gestörte Volksempfinden schon. Und Björns Kamerraden heizen das nur zu gerne an. Beispiele dafür gibt es ja genug.
Willst du ein zweites Lichtenhagen?

"Aber wir brauchen keinen Staat, der Meinungen produziert, das kann die viel gepriesene "Zivilgesellschaft" selbst regeln."

Der Staat muss versuchen den gesellschaftlichen Frieden zu bewahren.
Das kann er mit Repression, aber auch mit Prävention.
Dazu gehört auch, Minderheiten zu schützen.
Wenn du das als Meinung siehst, ist das die deine.

"Und ich vermute stark, dass die vorhandenen Ethno-Lobbys die Spaltung der Gesellschaft eher verstärken, weil es ihr täglich Brot ist, vermeintlich "unterdrückte" Minderheiten gegen die böse Mehrheit auszuspielen."

Was du so vermutest.
Das entspringt wohl eher deiner Ideologie.

"Ethno-Lobbys dürfen immer ihren Senf abgeben, auch wenn es schon keiner mehr hören kann, weil selbst deren Gegner per Staatsgewalt gezwungen werden, deren Quark zu finanzieren."

Es zwingt dich Niemand zuzuhören.
 
Germanophob und stolz drauf Montag, 16.April 2012, 12:13 Uhr:
@Amtsträger

Klar, dass Sie die Mitgliedschaft in einer Organisation, die im Ergebnis der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse gerichtsnotorisch als verbrecherische qualifiziert wurde, für ein Kavaliersdelikt halten. Im Ernst: Haben Sie nicht neulich noch zum Besten gegeben, sich stets "prinzipiell" zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekannt zu haben? Ich fand das sehr eindrucksvoll und bin daher etwas enttäuscht, dass Sie sich (wie manch anderer) in Ihrer Begeisterung für Grass und sein "Gedicht" in Sachen Nazitum sozusagen "verplappert" haben. :-)
 
Amtsträger Montag, 16.April 2012, 14:25 Uhr:
Lieber Germanophob,

"dass Sie sich (wie manch anderer) in Ihrer Begeisterung für Grass und sein "Gedicht" in Sachen Nazitum sozusagen "verplappert" haben."

Wer Geisterjäger ist muss eben auch überall Geister finden...

In keinster weise habe ich mich zu dem Gedicht und dem Palaver darum geäußert. Das entspringt lediglich Ihrer vorstellung.

Ebenso habe ich mich nicht zur SS als solche geäußert. Auch das entspringt nur Ihrer Vorstellung.

Versuchen Sie sich doch demnächst nur auf die Dinge zu beziehen, die andere Personen auch gesagt haben und nicht auf das was Sie selbst dazudichten. Das wäre ein guter Anfang!

Übrigens: Heinz Erhardt war in der Wehrmacht und hat am Russlandfeldzug teilgenommen. Was möchten Sie ihm vorwerfen?
 
WW Dienstag, 17.April 2012, 18:04 Uhr:
Germanophob...

"...dass Sie die Mitgliedschaft in einer Organisation, die als verbrecherische qualifiziert wurde, für ein Kavaliersdelikt halten."

Sicher spielt es für Sie keine Rolle, ob er Grass aus Überzeugung oder Zwang Mitglied war, denn dann wäre Ihr Feindbild hinfällig. Und Feindbilder suchen Sie ja wie Motten das Licht.
 

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