„Schüsse auf Neger und Rassenschänder“

Olfen – „Solidarische Grüße“ richten Neonazis aus dem südlichen Münsterland an den Heckenschützen von Malmö.

Dienstag, 26. Oktober 2010
Redaktion

Seit etwas mehr als einem Jahr macht der bisher unbekannte Täter in der südschwedischen Stadt „Jagd“ auf Migranten. Rund ein Dutzend Mal schoss er hinterrücks auf dunkelhäutige Menschen. Eine Frau wurde dabei getötet, mehrere Menschen wurden schwer verletzt.

Der Schütze teile „seine Ablehnung gegenüber Überfremdung und Rassenschande auf eine ganz besondere Art und Weise mit“, meinen nun die „Nationalen Sozialisten Olfen“. Es gebe einen Punkt im Leben, an dem ein Mensch nicht mehr stillschweigend etwas hinnehmen könne. Anscheinend sei dieser Punkt bei dem Mann, der auf „Neger und Rassenschänder“ schieße, schon längst erreicht. „Der Überfremdung entgegentreten sollte auch in Deutschland für jedermann zur Pflicht werden“, schreiben die Neonazis aus dem 12.000-Einwohner-Städtchen Olfen heute auf ihrer Internetseite. „Ob auch bald hier Schüsse fallen bleibt offen.“ (ts)

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