von Marc Brandstetter
   

Schüsse am Erfurter Bahnhof: Zschäpe wieder im Visier der Behörden

Die heutige Verlosung der 50 Presseplätze für den NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München, der am 6. Mai beginnen soll, wird von neuen Enthüllungen über die Angeklagte Beate Zschäpe überschattet. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll die mutmaßliche Terroristin 1996 zusammen mit ihren Komplizen an einem Überfall auf zwei Punks beteiligt gewesen sein.

Lange haben sie geschwiegen. Genauer: rund 16 Jahre. Am Silvesterabend des Jahres 1996 waren zwei Hamburger Studenten auf dem Weg nach Ilmenau (Ilmkreis) zu einer Party einiger Bekannter. Auf dem Erfurter Bahnhof kam es zu einem Zwischenfall, den Dominik Reding und sein Zwillingsbruder Benjamin in Erinnerung behalten sollten. Um der Kälte zu entfliehen, setzten sich die beiden Punks und ein Mitreisender, den sie unterwegs kennengelernt hatten, in die Bahnhofsgaststätte. Dort trafen sie auf drei junge Neonazis – zwei Männer und eine Frau. Reding, der heute als Filmproduzent und Autor in Berlin arbeitet, ist sich sicher: Am Nebentisch saßen die späteren Terroristen des NSU, auf deren Konto zehn Morde sowie Bombenanschläge und Banküberfälle gehen sollen. Besonders die Frau sei ihnen aufgefallen, da sie in der Gruppe „gleichberechtigt“ gewesen wäre.  

Die Redings und ihr Begleiter wollten das Trio in Bomberjacken nicht provozieren. Irgendwann sei jedoch der Ältere zu ihnen gekommen und habe gefragt, was es mit dem „Anarchie“-Symbol auf ihrer Jacke auf sich hätte, erzählt der heute 45-Jährige dem Spiegel. Quälend lang zogen sich anschließend die Minuten bis zur Abfahrt ihres Zuges. Als sie endlich die Kneipe verließen, folgte ihnen das Trio. Einer von ihnen sei völlig hysterisch gewesen. Dann seien Schüsse gefallen, drei bis fünf Stück. Reding ist sich sicher, die Neonazis hätten nur nicht weiter auf sie geschossen, da sich im Zug auch eine Mutter mit zwei Kleinkindern befunden habe. Ein Eintrag der Bahn bestätigt dem Spiegel zufolge die Schüsse.

Auf den BKA-Fahndungsplakaten hätten sie im Herbst letzten Jahres die mutmaßlichen Mitglieder der „Zwickauer Zelle“ erkannt und sich daraufhin an die Beamten gewandt. Der Filmemacher sei sich zu „100 Prozent sicher“, es damals mit Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe zu tun gehabt zu haben. Geschossen habe vermutlich Böhnhardt. Die Angegriffen hätten „Angst um ihr Leben“ gehabt und aus Furcht vor weiteren Aktionen von Neonazis auf eine Anzeige verzichtet, schreibt die Zeit.  

Der Vorfall datiert vor dem Untertauchen der drei Jenaer Neonazis, die damals bereits u. a. durch den Bau von Bomben(-attrappen) aktenkundig geworden waren. Die Aussage der beiden Brüder könnten damit ein wichtiges Puzzleteil für die Fahnder bei der Rekonstruktion des früheren Lebens von Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe darstellen.  

Sein Anfang März ermittelte nach Informationen des MDR Thüringen die Staatsanwaltschaft Erfurt gegen die 38-jährige Zschäpe wegen des Anfangsverdachts des „versuchten mittäterschaftlichen Mordes oder Totschlags.“ Allerdings sei fraglich, ob sich nach 16 Jahren der Verdacht bestätigen lasse. Auch die neue Ermittlungsgruppe BAO ZESAR beim Thüringer Landeskriminalamt, die politische Straftaten aufklären soll, sei eingebunden. Die Bundesanwaltschaft habe die Bearbeitung des Falls an die Thüringer Kollegen abgegeben, weil Taten vor dem Untertauchen der Zelle „nicht als staatsgefährdend“ gewertet würden.

Kommentare(28)

Welche Wahrheit? Montag, 29.April 2013, 17:28 Uhr:
Na klar, nach 16 Jahren im Schneewittchensarg haben die beiden Brüder doch festgestellt, daß die Welt sich weiterdreht. Kann es sein, daß die beiden "Filmemacher" ein neues Projekt haben und Geld und Öffentlichkeit brauchen? Wer die Geschichte glaubt glaubt auch daran, daß Saddam Hussein Masssenvernichtungswaffen hatte!
 
Spötter Montag, 29.April 2013, 18:16 Uhr:
Justament nach 16 (!) Jahren kommt ihnen die Erinnerung zurück! Ein Schelm der arges dabei denkt. Noch putziger wird es hier:

"Auf den BKA-Fahndungsplakaten hätten sie im Herbst letzten Jahres die mutmaßlichen Mitglieder der „Zwickauer Zelle“ erkannt und sich daraufhin an die Beamten gewandt.

Und vor 16 Jahren hat es nicht mal für eine Täterbeschreibung und ein Phantombild gereicht? Was Punks doch für Aussetzer haben.
 
Roichi Dienstag, 30.April 2013, 09:39 Uhr:
@ spötter

Lesen hilft.
Leis nochmal den Artikel.
Dort wird die Motivation keine Anzeige zu erstatten beschrieben.
Da brauchst du also nicht spekulieren.
 
Amtsträger Dienstag, 30.April 2013, 10:40 Uhr:
Lieber Spötter,

"Und vor 16 Jahren hat es nicht mal für eine Täterbeschreibung und ein Phantombild gereicht"

Woher wissen Sie das? Oder sind Ihre Vorurteile mit Ihnen durchgegangen?
 
Bürger Dienstag, 30.April 2013, 11:27 Uhr:
@Roichi

"Dort wird die Motivation keine Anzeige zu erstatten beschrieben.
Da brauchst du also nicht spekulieren."

Zitat aus dem Artikel:

"Die Angegriffen hätten „Angst um ihr Leben“ gehabt und aus Furcht vor weiteren Aktionen von Neonazis auf eine Anzeige verzichtet, schreibt die Zeit."

Aha. Das klingt natürlich sehr plausibel und glaubhaft,wenn man bedenkt,dass sonst jeder Furz von "bösen Nazis" zur Anzeige gebracht wird. Aber bei versuchten Mord hat man plötzlich Angst vor "Racheaktionen" ;)
Ist man als Bürger nicht sogar verpflichtet Anzeige zu erstatten?
Nehmen wir mal an,an dieser "NSU-Story" ist tatsächlich etwas dran,dann hätten diese Morde verhindert werden können,wenn diese zwei Punks damals Anzeige erstattet hätten.

"Geschossen habe vermutlich Böhnhardt."

Aber sicher doch. Tote Menschen kann man natürlich alles anhängen.
 
Amtsträger Dienstag, 30.April 2013, 13:14 Uhr:
Die Vorwürfe müssen also erlogen sein, weil ein x-beliebigerer Extremist die Handlungsweise nicht nachvollziehbar findet. Und das, obwohl er weder den gesamten Sachverhalt noch die Ermittlungen kennt?

Glücklicherweise ist eben jener Extremist in keiner Verantwortung. Immerhin rafft er nicht einmal, dass noch immer eine Beschuldigte lebt, die zur Sache Stellung beziehen kann.
 
Dennis Dienstag, 30.April 2013, 13:18 Uhr:
@Bürger:
"Nehmen wir mal an,an dieser "NSU-Story" ist tatsächlich etwas dran,..."

Laaaaangweilig!!!! Fällt Ihnen nichts anderes ein, als die ewigen Behauptungen vom staatlich gelenkten NSU?
 
Roichi Dienstag, 30.April 2013, 13:26 Uhr:
@ Bürger

"Das klingt natürlich sehr plausibel und glaubhaft,"

In der Tat.
Im Umfeld des damaligen Thüringer Heimatschutzes und in Anbetracht der damaligen Situation ist eine solche Bedrohung nicht unwahrscheilich.
Inzwischen hat sich da zum Glück ein wenig Besserung eingestellt.

"Ist man als Bürger nicht sogar verpflichtet Anzeige zu erstatten? "

Nö. Ist man nicht.

"Nehmen wir mal an,an dieser "NSU-Story" ist tatsächlich etwas dran"

Noch so ein Verschwörungstheoretiker.
Na da bist du ja nicht alleine.

"dann hätten diese Morde verhindert werden können,wenn diese zwei Punks damals Anzeige erstattet hätten. "

Möglich. Aber Spekulation.
Wäre, hätte, könnte. Alles nicht konkret und nicht nachweisbar.

Wolltest du noch was zum Thema beitragen?
 
spötter Dienstag, 30.April 2013, 13:42 Uhr:
@amtsträger

"Woher wissen Sie das? Oder sind Ihre Vorurteile mit Ihnen durchgegangen?"

Amtsträger, die Märchen der Gebrüder Grimm brauchen keine schlechte Fortsetzung von links und auch nicht von Ihnen. Erfurt ist ein Großstadtbahnhof mit vielen Beschäftigten, vielen Reisenden und einem Stützpunkt der (1996 noch BGS)zuständigen Bundespolizei. Was glauben Sie wohl, was für "ein großes Rad da gedreht worden wäre" wenn da Schüsse gefallen wären! Zeugen in der Bahnhofsgastwirtschaft, Zeugen auf dem Bahnsteig, Zeugen im Zug. Und bevor Sie wieder unkontrolliert blähen, ich habe vom Thema Bahn und Ärger mit Bekloppten von rechts, links und anderswo- beruflich mehr Ahnung wie Sie und z.B. in Berlin ähnliche Situationen in den 90igern erlebt.

Besonders lustig, nach 16 Jahren melden sich Ex-Punker die die demokratische Grundordnung ablehnten-
Zitat "was es mit dem „Anarchie“-Symbol auf ihrer Jacke auf sich hätte" (also Anarchisten)

und sich bewusst ausserhalb der Gesellschaft stellten und wollen auf Kosten ähnlich gelagerter (toter!)Rechter ein wenig Aufmerksamkeit erheischen. Wer es glaubt wird selig.

Eine weitere Lüge- Herr Reding war 1996 kein Student mehr sondern beendete sein Studium bereits 1995 in Stuttgart.

"Am Silvesterabend des Jahres 1996 waren zwei Hamburger Studenten auf dem Weg nach Ilmenau (Ilmkreis) zu einer Party einiger Bekannter. Auf dem Erfurter Bahnhof kam es zu einem Zwischenfall, den Dominik Reding und sein Zwillingsbruder Benjamin in Erinnerung behalten sollten."

Noch merkwürdiger wird es hier:

"Die Redings und ihr Begleiter wollten..."

Erst waren es 2 dann auf wundersame Weise 3. War das eine Art Vermehrung durch spontane Teilung? Eher doch ein Märchen.
Und Amtsträger? Schon auf der Bank gewesen und den "Zinssatz" für sichere Geldanlagen erfragt?
 
Bob der Baumeister Dienstag, 30.April 2013, 14:09 Uhr:
@ spötter:
Es ist doch immer wieder erheiternd, dass die hier schreibenden "Rechten" des Lesens einfach nicht mächtig zu sein scheinen. Und wenn doch, verstehen sie den Kontext einfach nicht. Remember Björn und die Buch-Gewinn-Geschichte???

Aber zum konkreten Fall:

Laut Wikipedia studierte Dominik Reding bis 1999 "Visuelle Kommunikation" in Hamburg. Können Sie das Gegenteil belegen? Welchen Abschluss machte er 1995 in Stuttgart?

Im ersten Abschnitt des Textes steht: "[...] setzten sich die beiden Punks und ein Mitreisender, den sie unterwegs kennengelernt hatten, in die Bahnhofsgaststätte."

Ihre "sponatne Teilung"-Ausführung hätten Sie sich sparen können. Oder auch nicht. Sie belegt vielmehr, dass ein brauner Schleier vor den Augen den Blick vernebelt. Das amüsiert die Mitlesenden. Danke hierfür.
 
Roichi Dienstag, 30.April 2013, 14:40 Uhr:
@ Spötter

Mich würde ja wundern, wenn du von irgendwas Ahnung hättest.
Denn auch hier spekulierst du einfach nur. Mehr nicht.

Könnte Zeugen geben, könnte auch nicht. Weißt du mehr über die Umstände?
Eventueller Lärm, einfahrende Züge Uhrzeit etc.?
Nein. Du spekulierst. Zumal es Silvester jetzt nicht so ungewöhnlich ist, dass es irgendwo knallt.

Und dann gibt es da noch den Satz: "Ein Eintrag der Bahn bestätigt dem Spiegel zufolge die Schüsse. "
Im Artikel.
Du brauchst also nicht groß Speklulieren.

"Besonders lustig, nach 16 Jahren melden sich Ex-Punker die die demokratische Grundordnung ablehnten"

Uhhh. Was ein Nichtargument.
Willst du noch irgendwas aus der Haarfarbe orakeln?

"und wollen auf Kosten ähnlich gelagerter (toter!)Rechter ein wenig Aufmerksamkeit erheischen."

Die Sache mit den Grundrechten und den Rechten. Eine never ending story des Unverständnisses.
 
UweUwesen Dienstag, 30.April 2013, 15:23 Uhr:
Sehr interessantes Interview auf youtube zum gesamten Thema NSU.

http://www.youtube.com/watch?v=Zbeq06cSGi4
 
Bürger Dienstag, 30.April 2013, 15:38 Uhr:
@ Amtsträger

"Die Vorwürfe müssen also erlogen sein, weil ein x-beliebigerer Extremist die Handlungsweise nicht nachvollziehbar findet. Und das, obwohl er weder den gesamten Sachverhalt noch die Ermittlungen kennt?"

Wo habe ich behauptet,dass diese Vorwürfe erlogen sein müssen? Ich habe hier nur meine persönliche Meinung zu dieser Geschichte kund getan. Und meiner Meinung nach klingt diese Geschichte sehr unglaubwürdig.
Kennen Sie denn den gesamten Sachverhalt,oder glauben Sie immer alles was igendein Linker nach 16 Jahren so einfach ohne Belege behauptet?
Und weshalb bin ich denn auf einmal ein Extremist? Nur weil ich einige Sachen kritisch hinterfrage?
Sie sollten nicht zu sehr mit der Extremismuskeule zuschlagen,ohne einen Beleg für meine angeblich extremistische Einstellung zu haben.

"Immerhin rafft er nicht einmal, dass noch immer eine Beschuldigte lebt, die zur Sache Stellung beziehen kann."

Ab wievielen Jahren ist eine Straftat verjährt? Sie als angeblicher Amtsträger müssten es doch wissen.
Frau Zschäpe kann wegen dem angeblichen Angriff in Erfurt garnicht zur Verantwortung gezogen werden.
Deshalb können Herr Redings Vorwürfe auch nie bewiesen werden. Und solange es keine Beweise gibt,werde ich es mir auch nicht nehmen lassen,diesen angeblichen Überfall kritisch zu sehen. Oder muss ich etwa alles glauben,was ein Anarchist so alles erzählt?
Wenn es Ihnen nicht passt,dass hier Kommentatoren schreiben,die eine andere Meinung haben als Sie und die nicht gleich alles Blind glauben,was hier auf dieser Seite und anderswo veröffentlicht wird,dann weinen Sie sich doch bei den Verantwortlichen dieser Seite aus.

@ Roichi

"In der Tat.
Im Umfeld des damaligen Thüringer Heimatschutzes und in Anbetracht der damaligen Situation ist eine solche Bedrohung nicht unwahrscheilich."

Na das belegen Sie doch mal bitte. Oder war das wieder eine typische Roichibehauptung?
Und selbst wenn es zu einer Bedrohung gekommen wäre,auch 1996 gab es schon Maßnahmen,die die Zeugen vor möglichen Racheaktionen geschützt hätten.

"Möglich. Aber Spekulation."

Die ganze Geschichte,ist meiner Meinung nach eine Spekulation,oder gar eine Lüge.
Es klingt für mich wie ein schlechter Actionfilm,made in Hollywood.
Selbst wenn es zu Sylvester gewesen sein soll,ist es eher unglaubwürdig,dass jemand einfach so andere Menschen mit einer echten Pistole angreift und das noch in aller Öffentlichkeit,auf einem ziemlich großen Bahnhof,ohne Zeugen oder sonstige Beweise.
Sie können ja glauben was Sie wollen,aber um mich zu überzeugen brauch es schon mehr Beweise.
 
Spötter Dienstag, 30.April 2013, 16:31 Uhr:
@bob die Abrissbirne
"Laut Wikipedia studierte Dominik Reding bis 1999 "Visuelle Kommunikation" in Hamburg. Können Sie das Gegenteil belegen? Welchen Abschluss machte er 1995 in Stuttgart?"

Muss ich nicht, denn was ist mit seinem Bruder Benjamin? War Dominik dann 2 Studenten? Gut bei gespaltenen Persönlichkeiten möglich.
Oh, oh, "Es ist doch immer wieder erheiternd, dass die hier schreibenden "Gutmenschen" des Lesens einfach nicht mächtig zu sein scheinen.

@roichi
"Die Sache mit den Grundrechten und den Rechten. Eine never ending story des Unverständnisses."

Die Sache mit dem Verständnis, den Fakten, der Realität, der Lernunfähigkeit und dem Unwissen. Eine nicht endende Roichistory.
Übrigens Punk übersetzt: armselig, schäbig. Aber da fühlst Du Dich ja wohl.
 
nur mal angemerkt Dienstag, 30.April 2013, 16:42 Uhr:
@amtsträger
"Die Vorwürfe müssen also wahr sein, weil ein kleiner x-beliebigerer Strafzettelschreiber die Handlungsweise nachvollziehbar findet und ER in jeden rechten Knochen beißt, den sie findet. Und das, obwohl er weder den gesamten Sachverhalt noch die Ermittlungen kennt?

"Immerhin rafft er nicht einmal, dass noch immer eine Beschuldigte lebt, die zur Sache Stellung beziehen kann."

Na da träume er mal weiter. Das Urteil ist sowieso gefällt, egal was die Frau sagen würde.
 
Roichine Mittwoch, 01.Mai 2013, 06:42 Uhr:
Wer hat eigentlich in der linken Hosentasche die Gebrüder Grimm durch den
Erfurter Bahnhof getragen 1996 ?
Wann wurde ein 1000 DM Schein seit 1996
eingewechselt ?
Sind im Zuge der Ermittlungen auch die
Bahnhofskatzen befragt worden.
Können noch weitere Vorkommnisse benannt
werden,die dann in den Medien ausgewertet
werden ?
 
Amtsträger Mittwoch, 01.Mai 2013, 09:06 Uhr:
Lieber Bürger,

1. "Aha. Das klingt natürlich sehr plausibel und glaubhaft"
Nicht glaubhaft heißt, er lügt.

2. Ob ich einer Aussage glaube, oder nicht, ist nicht von Belang. Das ist Aufgabe eines Richters. Sie hingegen haben sich, ohne fundierte Kenntnisse, schon ein Urteil erlaubt. Wie dies ausfällt ist keine Überraschung. Etwas kritisch hinterfragen geht anders.

3. Mord verjährt nie (§78 II StGB). Gleiches gilt für den Versuch, die Mittäterschaft, die Anstiftung und Beihilfe. Die Beschuldigte kann sehr wohl noch zur Verantwortung gezogen werden.

4. Ob es Zeugen, sonstige Beweise und ein Ermittlungsverfahren gab wissen Sie doch überhaupt nicht...

5. Philosophieren Sie doch einmal über Wahrscheinlichkeit und dem Eintritt eines Ereignisses mit einem Lottogewinner...

6. Lernen Sie mit der Kritik an Ihren Kommentaren umzugehen. Das Recht, seine Meinung frei zu äußern, schützt noch lange nicht vor der Kritik Anderer!

Lieber nur mal angemerkt,

Ihre Parolen von einer voreingenommenen Justiz können Sie Ihren ungebildeten Kameraden erzählen. Hier ernten Sie dafür ein müdes Augenrollen...

Wenn Sie in meinem Kommentaren die Stelle finden, in der ich die Angaben als vorbehaltlos wahr bewerte, zitieren Sie diese. Bis dahin versuchen Sie doch erst einmal, sich nicht von Ihren massiven Vorurteilen leiten zu lassen...
 
nur mal angemerkt Mittwoch, 01.Mai 2013, 14:12 Uhr:
@amtsträge
"Wenn Sie in meinem Kommentaren die Stelle finden, in der ich die Angaben als vorbehaltlos wahr bewerte, zitieren Sie diese."

Na dann lesen Sie Ihren ersten Kommentar einfach noch mal. Ihre versteckten Beleidigungen im letzten Absatz inklusive. Vielleicht werden Sie dann begreifen
 
Roichi Mittwoch, 01.Mai 2013, 14:21 Uhr:
@ Bürger

"Wo habe ich behauptet,dass diese Vorwürfe erlogen sein müssen? "

Dennis hatte es ja schon zitiert aber gern nochmal:
"Nehmen wir mal an,an dieser "NSU-Story" ist tatsächlich etwas dran,..."
Für dich eben nur eine "Story" und keine Realität.

"Und weshalb bin ich denn auf einmal ein Extremist?"

Wieso auf einmal?

"Ab wievielen Jahren ist eine Straftat verjährt?"

Mord verjährt nicht.
Der Versuch auch nicht.

"Frau Zschäpe kann wegen dem angeblichen Angriff in Erfurt garnicht zur Verantwortung gezogen werden."

Öhö. Wie kommst du denn darauf?
Persönliche Meinung?

"Oder muss ich etwa alles glauben,was ein Anarchist so alles erzählt?"

Du glaubst ja auch alles, was Nationalisten so von sich geben. Da wäre das nur konsequent.

"Na das belegen Sie doch mal bitte."

Die Situation in Thüringen in den Neunzigern ist ja nun nicht wirklich unbekannt. Thüringer Heimatschutz ist da ein Stichwort, die Bombenanschläge auf Imbisse in Thüringen sind auch bekannt, ebenso wie die sonstigen Aktivitäten der Szene.
Findet man auch in einschlägiger Literatur und bei Wikipedia.

"Und selbst wenn es zu einer Bedrohung gekommen wäre,auch 1996 gab es schon Maßnahmen,die die Zeugen vor möglichen Racheaktionen geschützt hätten."

Hätte, wenn und könnte.
Werd mal konkret.

"Die ganze Geschichte,ist meiner Meinung nach eine Spekulation,oder gar eine Lüge."

Stimmt. Du glaubst ja nur Nationalisten. Egal, was die so sagen.
Ich vergaß.


@ Spötter

"War Dominik dann 2 Studenten?"

Das Lesen ist bei dir echt eine Problemzone.
Im Artikel steht immernoch:
"Um der Kälte zu entfliehen, setzten sich die beiden Punks und ein Mitreisender, den sie unterwegs kennengelernt hatten, in die Bahnhofsgaststätte."
Also wieviele Leute setzten sich in die Bahnhofsgaststätte?
Das ist ja Textaufgabe Mathetest Grundschule.

Erheiternd ist ja dann noch, dass du gerade anderen Leuten vorwirfst, nicht lesen zu können.

"Übrigens Punk übersetzt: armselig, schäbig."

Uhhh. Mal wieder wild am Parolen dreschen.
Und mal wieder keine Ahnung.
Wundert nicht wirklich bei dir.


@ nur mal angemerkt

Immernoch nichts beizutragen?
Wie wäre es denn mal dich weiterzubilden?
Vielleicht kannst du dich ja mit dem Spötter zusammentun. Der arbeitet noch an Grundschulmathematik.


@ Roichine

Immernoch langweilig der Namensklau.
Dein Kommentar nicht weniger.
 
Spötter Donnerstag, 02.Mai 2013, 17:49 Uhr:
@roichi

"Das Lesen ist bei dir echt eine Problemzone.
Im Artikel steht immernoch:
"Um der Kälte zu entfliehen, setzten sich die beiden Punks und ein Mitreisender, den sie unterwegs kennengelernt hatten, in die Bahnhofsgaststätte."
Also wieviele Leute setzten sich in die Bahnhofsgaststätte?
Das ist ja Textaufgabe Mathetest Grundschule."

So Du Pappnase:
"Erheiternd ist ja dann noch, dass du gerade anderen Leuten vorwirfst, nicht lesen zu können."

Und genau das werde ich Dir jetzt belegen.
Absatz 2 aus Artikel-

"Am Silvesterabend des Jahres 1996 waren zwei Hamburger Studenten auf dem Weg nach Ilmenau (Ilmkreis) zu einer Party einiger Bekannter. Auf dem Erfurter Bahnhof kam es zu einem Zwischenfall, den Dominik Reding und sein Zwillingsbruder Benjamin in Erinnerung behalten sollten."

Die Rede ist von 2 Hamburger Studenten. Davon war einer, wie hier belegt wurde schon lange kein Student mehr. Nämlich Benjamin. (also Lüge)

"Um der Kälte zu entfliehen, setzten sich die beiden Punks und ein Mitreisender, den sie unterwegs kennengelernt hatten, in die Bahnhofsgaststätte."

Über den "Mitreisenden" werden keinerlei Aussagen getätigt, weder wer, was, warum noch sonstiges. Es könnte auch der heilige Geist gewesen sein. Von Student ist nirgendwo die Rede.

"und habe gefragt, was es mit dem „Anarchie“-Symbol auf ihrer Jacke auf sich hätte, erzählt der heute 45-Jährige dem Spiegel."

Nun, was er denn geantwortet hat, lässt Herr Reding vorsichtshalber bewusst offen. Da hat er (merkwürdig) absolut gar keine Erinnerung.

"Einer von ihnen sei völlig hysterisch gewesen."

Ohne Grund wird niemand hysterisch (von einigen Gutmenschen mal angesehen) 16 Jahre nichts und niemanden erkannt. Aber sehr genau weiß er noch heute, dass es 3-5 Schüsse waren. "Dann seien Schüsse gefallen, drei bis fünf Stück."

Also Roichi-

"Das ist ja Textaufgabe Mathetest Grundschule."

Wie viele Studenten waren bei dem angeblichen Vorfall zugegen? Du hast den Test nicht bestanden. Aber Lügenmärchen gestützt.
 
Amtsträger Donnerstag, 02.Mai 2013, 22:28 Uhr:
Lieber nur mal angemerkt,

Sie können also das entsprechende Zitat nicht erbringen. Natürlich müssen Sie trotzdem einen Gegenkommentar verfassen, der deshalb im Kindergartenniveau daherkommt.

Noch einmal für Sie: Zitieren Sie den Teil meines Kommentars, in dem ich die Angaben des Zeugen vorbehaltlos als wahr bewerten. Versuchen Sie sich bitte nicht wieder mit irgend einem Affentanz heraus zu winden...

Ich finde es erschreckend, wie oft Sie anderen Menschen eine Meinung unterstellen, die diese nie geäußert haben. Da liegt bei Ihnen offensichtlich der Hund begraben.
 
Roichi Freitag, 03.Mai 2013, 09:31 Uhr:
@ Spötter

Du bist mir schon ein Komiker.

Zuerst stellst du die Motivation infrage, erst jetzt eine Anzeige zu stellen.
Nach dem Hinweis, dass diese im Artikel steht und dass deine Spekulation keinen Halt hat, kommst du mit deinen persönlichen Erlebnissen, die mit dem Ereignis nichts zu tun haben.
Daraufhin versuchst du gleich noch aus dem Punk sein und dem Anarchiezeichen zu konstruieren, dass sie ja irgendwie kein Recht hätten Anzeige zu stellen.
Und du verbeißt dich im Studentenstatus des Herrn Benjamin Reding, ohne auch nur einen Beleg anführen zu können. Wiki reicht dafür übrigens nicht aus. Denn er kann genausogut in Hamburg oder woanders weiterstudiert haben und hat das dann abgebrochen. Es ist schlicht nichts dazu vermerkt. Du spekulierst also. Abgesehen davon, dass es keine Relevanz hat.
Weiterhin, und jetzt kommen wir zum Knackpunkt, behauptest du eine "wundersame Vermehrung" der Beteiligten. Den Hinweis von Bob, auf den Artikel in dem das erklärt wird, ignorierst du einfach.
Und da komm ich dann ins Spiel und weise dich nochmal auf den gleichen Fehler hin, worauf du dich jetzt mal wieder am Studentenstatus festbeißt und den eigentlichen Punkt, die Anzahl der Beteiligten ignorierst. Da hast du eh nichts mehr zu gewinnen. Also suchst du dir eine Möglichkeit zur Ablenkung, die du mit dem nun wirklich unwichtigsten Detail meinst gefunden zu haben. Als weitere Ablenkung greifst du noch darauf zurück, dass die ja eh Punks waren und somit nicht Wert irgendwas zu tun.
Du hast kein Argument mehr, also wirst du persönlich.

Du darfst dich also weiter am Studentenstatus aufziehen oder am Äußeren der Leute. Argumentativ hast du damit nichts in der Hand.

Übrigens zur Antwort des Herrn Reding steht einfach nichts im Artikel. Ob er sich dazu geäußert hat, weißt du nicht. Aus den Umständen des nicht provozieren wollens und den anschließenden quälenden Minuten ist aber zu schließen, dass er nicht auf Konfrontation ging.
Und auch der Spiegel Artikel gibt etwas dazu her. Aber den hast du ja nicht gelesen.
Zitat: ""Ich dachte, der will eine Schlägerei. Ich versuchte, die Stimmung abzukühlen, redete von unpolitischen Bands, von denen ich hoffte, er würde sie vielleicht kennen. Tat er aber nicht." Dann ging der Mann zurück an seinen Tisch."

So, jetzt darfst du gerne wild weiter spekulieren und dich der Lächerlichkeit preisgeben.
 
Andrea R. Freitag, 03.Mai 2013, 10:10 Uhr:
@Amtsträger
Wo liegt eigentlich bei Ihnen der Hund
begraben.Oder ist es bei Ihnen vielleicht
eher eine Katze,die Sie immer wieder aus-
buddeln,in der Annahme das sie doch sieben
Leben hat ?
Auf Ihren Feixtanz incl.boshafter Belehrungen sollten Sie zukünftig besser
verzichten.Versuchen Sie mal argumente und
Tatsachen zu akzeptieren.
 
nur mal angemerkt Freitag, 03.Mai 2013, 18:32 Uhr:
@amtsträge

"Die Vorwürfe müssen also erlogen sein, weil ein x-beliebigerer Extremist die Handlungsweise nicht nachvollziehbar findet. Und das, obwohl er weder den gesamten Sachverhalt noch die Ermittlungen kennt?
Glücklicherweise ist eben jener Extremist in keiner Verantwortung. Immerhin rafft er nicht einmal, dass noch immer eine Beschuldigte lebt, die zur Sache Stellung beziehen kann."

Sie erkennen Ihr Geschreibsel? Und sondern dann das ab?

"Natürlich müssen Sie trotzdem einen Gegenkommentar verfassen, der deshalb im Kindergartenniveau daherkommt."

"Ich finde es erschreckend, wie oft Sie anderen Menschen eine Meinung unterstellen, die diese nie geäußert haben. Da liegt bei Ihnen offensichtlich der Hund begraben.

Fällt Ihnen nicht auf, dass SIE das hier immer tun? Aber erschrecken Sie sich ruhig- Ihr Leben verkürzt sich dadurch- meins nicht! Im übrigen begrabe ich keine Hunde sondern ärgere gerne Amtsträger. Und? Schon Zinsen auf der Sparkasse erfragt? EZB hat gerade wieder gesenkt- Was glauben Sie, was mit Ihrer Altersvorsorge jetzt passiert? Gewinnt sie an Wert?
 
Roichi Samstag, 04.Mai 2013, 10:27 Uhr:
Sind grad Los Wochos auf der Trollfarm?
Kommentare ohne Bzug und Inhalt, dafür mit reichlich Beleidigungen haben offenbar grad Konjunktur.
Allerdings hat das ja auch seine Vorteile. Dann müssen nur mal angemerkt, Spötter und co. nicht allein die Fahne der Sinnlosen Kommentare hochhalten. Und es wird noch mehr deutlich, wie wenig Argumente auf rechter Seite exitieren.
 
Amtsträger Sonntag, 05.Mai 2013, 21:14 Uhr:
Lieber nur mal angemerkt,

"Fällt Ihnen nicht auf, dass SIE das hier immer tun?"

Sie sehen, schon wieder Kindergartenniveau. Ein kurzes "selber!!!" hätte auch gereicht. ;)

Wollten Sie nicht den Teil meines Kommentars finden, in welchem ich Stellung zum Wahrheitsgehalt der Aussage beziehe?

Die von Ihnen zitierte Stelle beinhaltet so eine Äußerung nicht. Da haben Ihre Vorurteile wohl wieder zugeschlagen...
 
jkinc Montag, 06.Mai 2013, 17:57 Uhr:
"Wer die Geschichte glaubt glaubt auch daran, daß Saddam Hussein Masssenvernichtungswaffen hatte!"

Äh, nicht glauben, sondern wissen: Sicher hatte der Irak Massenvernichtungswaffen. Genauer: Giftgas. Er hat sie auch eingesetzt (http://de.wikipedia.org/wiki/Giftgasangriff_auf_Halabdscha).

Vor dem Irakkrieg wurden die WMDs vermutlich an Syrien verkauft.
 
ER-Redaktion Dienstag, 07.Mai 2013, 06:15 Uhr:
Liebe Nutzer des ER-Forums,

viele eingereichte Diskussionsbeiträge zu diesem Thema hatten entweder keinen Bezug mehr zum Thema, waren strafrechtlich relevant, beleidigend gegen andere Forumsteilnehmer oder alles auf einmal. Daher schalten wir diese Beiträge nicht frei. Auch zukünftig werden wir so verfahren.

Freundliche Grüße vom ER-Team
 

Die Diskussion wurde geschlossen