von Redaktion
   

Rzehaczek neuer Vorsitzender der JN in Sachsen

Am vergangenen Samstag wurde auf dem Landeskongress der Jungen Nationaldemokraten (JN) Sachsen Paul Rzehaczek zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Die Wahl zum Stellvertreter gewann Jens Gatter.

Laut einer Facebookmeldung der sächsischen JN hätte der ehemalige Landesvorsitzende Tommy Naumann auf dem Kongress verkündet, dass er nicht erneut für sein Amt kandidieren wolle. Überraschend kam diese Nachricht keinesfalls, denn der bisherige JN-Spitzenkader hatte sich unlängst mit seinem bisherigen Arbeitgeber, der sächsischen NPD-Fraktion überworfen. 

In seiner Abschiedsrede habe er aber betont, dass die JN weiterhin den „revolutionären Weg“ beschreiten und ihn in die NPD tragen solle. Diesen Kurs wolle auch der neue Vorsitzende Paul Rzehaczek folgen, seine Schlagworte für die Zukunft seien „Bildung – Aktivismus – Gemeinschaft“.

Rzehaczek stammt aus dem sächsischen Eilenburg und sei bei dem Internetportal „Freies Netz“ sowie dem „Aktionsbüro Nordsachsen“ aktiv, so berichtet der Blog Gamma. Außerdem arbeite er bei dem Versandhandel „Nordsachsen Versand“, dessen Betreiber sein Vater Kai Rzehaczek ist.

Im Sommer des vergangenen Jahres sei bei Rzehaczek eine Hausdurchsuchung durchgeführt worden. Grund dafür sei eine Demonstration von Rechtsextremen in Berlin-Kreuzberg im Mai 2011 gewesen, bei der Migranten bedroht und Gegendemonstranten verprügelt worden seien.

Zum stellvertretenden Landesvorsitzenden wurde der Oschatzer Jens Gatter gewählt, welcher die NPD im Gemeinderat von Liebschützberg (nahe Oschatz) vertritt. Außerdem ist er Mitarbeiter bei der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag und Mitglied des Kreistages Nordsachsen.

Kommentare(7)

Gorm der Alte Dienstag, 09.Oktober 2012, 15:24 Uhr:
nehmen die jetzt wirklich jeden? Oder wird seid Apfels radikaler Seriösität -?- ach ne andersrum...serikaler Radiösität -?- oder wie, ach is ja auch egal.... der Ariernachweis nicht mehr so eng gesehen. Eine Aussprachhilfe in Lautschrift wäre in diesem Fall doch hilfreich.
 
L.B. Mittwoch, 10.Oktober 2012, 11:26 Uhr:
Meine Güte: Polen in der NPD. Nach Babic, dem Moppel und selbstverklärtem Befreiungsnationalisten vom Balkan, nun das. Mir grauts bei so viel slawischen Umtrieben im arierfixierten Männersekte der Natiönalen.

@ Gorm der Alte:

Für das polnische "Rz" gibt es keinen entsprechenden deutschen Klanglaut. Aber das englische "j", z.B. bei juice, kommt dem recht nah. Also Jehatschek.
 
Roichi Mittwoch, 10.Oktober 2012, 14:42 Uhr:
@ L.B.

Schlimmer noch Poleninvasion in der Partei.
Nachher wird die NPD noch "Überfremdet".
Wo sollen sich denn dann unsere aufrechten Nationalisten hinwenden?
Die rennen doch dann völlig planlos durch die Gegend und wissen gar nicht mehr, wen sie verhauen sollen.
 
Björn Mittwoch, 10.Oktober 2012, 16:19 Uhr:
Schön, wie ihr wieder deutlich macht, dass euer Bild der NPD nur von Vorurteilen und Klischees bestimmt wird. Natürlich dürfen sich auch Ausländer in der NPD engagieren. Aber vorallem sagt ein Name wenig über die Volkszugehörigkeit aus. Darüber hatten wir uns eigentlich schon oft unterhalten. Aber wenn es euch nützt dann ignoriert ihr alles. Also nochmal extra für euch. Weil jemand vor hundert Jahren mal einen polnischen Vorfahren gehabt hat, kann er durchaus mittlerweile deutscher Volksangehöriger sein. Aber das ist euch scheinbar zu kompliziert. Ihr macht wieder deutlich, dass ihr klare Leitlinien braucht. Zu differenziertem Denken seid ihr nicht fähig. Schön, dass Herr Rzehaczek alleine durch seine gewonnene Wahl eure Argumentationsunfähigkeit und Differenzierungsunfähigkeit aufzeigen konnte. Aber lasst euch nicht unterkriegen. Einfach alles ignorieren, was ihr heute gehört habt und Völker ganz simpel nach einem Stück Papier mit Namen Pass fest machen. Ersparrt mühsames Denken.
 
Roichi Mittwoch, 10.Oktober 2012, 18:17 Uhr:
@ Björn

"und Völker ganz simpel nach einem Stück Papier mit Namen Pass fest machen. Ersparrt mühsames Denken."

Du machst diese doch daran fest. Wir können zwischen Ethnien und Nationen trennen.

Aber noch etwas Anderes: Was wäre denn mit einem Herrn Özgür, oder Owomoyela.
Diese sind ja bei dir nicht deutsch, und können es nie werden.
Aber wenn es sich um Kamerraden handelt, dann ist die Herkunft ja egal. Nur bei allen Anderen ist diese Wichtig.
Und wer die falsche Herkunft hat, wird nie zum Kamerraden.
 
L.B. Mittwoch, 10.Oktober 2012, 19:12 Uhr:
@ Heuchler Björn:

"Natürlich dürfen sich auch Ausländer in der NPD engagieren." - Genau! Und als Beweis für die "Richtigkeit" dieser These diffarmiert dein menschenfeindlicher und ekelerregender Anhang Mesut Özil und Samy Khedira ja auch als "Plastedeutsche", während Patrick Owomoyela aufgrund seiner Hautfarbe - für die er nichts kann und trotz seiner DEUTSCHEN Mutter - gleich das Recht abgesprochen wird, für Deutschland spielen zu dürfen!

"Weil jemand vor hundert Jahren mal einen polnischen Vorfahren gehabt hat, kann er durchaus mittlerweile deutscher Volksangehöriger sein. " - Ich frage mich, ob du dich von diesem asozialen und rassistischen Vokabular jemals lösen wirst. Ich bezweifele es. Dass auch diese These für deinen menschenfeindlichen und ekelerregenden Anhang nicht stimmt, kann man anhand von Online-Kommentaren, upppsss, Weltnetz-Entblödelungen deiner Konsorten in Richtung Menschen wie Aiman Mazyek sehen, die ihr trotz eines deutschen Elternteils nicht als Deutsche akzeptiert.

Also, Björn, du Heuchler, lüg dir keine Welt zusammen, die es im rassistischen Paralleluniversum deiner Brüder im Ungeiste nicht gibt.

Und Vorsicht Björn, für Heuchler gibt es in der Hölle auch einen speziellen Platz, nämlich den sechsten Höllengraben. Aber wo ich das nun wieder habe, verrate ich dir nicht.
 
WW Mittwoch, 10.Oktober 2012, 20:15 Uhr:
Björn...

"Schön, wie ihr wieder deutlich macht, dass euer Bild der NPD nur von Vorurteilen und Klischees bestimmt wird."

Extra für Dich, damit Du Dich amüsieren kannst :-)
 

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