von Thomas Witzgall
   

„Ruhm und Ehre der deutschen Nation“ in Döbeln

Neues war nicht dabei, was die NPD-Jugend und befreundete Gruppen am Samstag in Döbeln auf die Straße trugen. Sie stören sich an einigen Paragrafen des Strafgesetzbuches, an der demokratischen Ordnung und an angeblich zu vielen Ausländern im Land. Gegen den Aufmarsch protestierten mehrere Hundert Menschen friedlich entlang der Aufzugsstrecke.

Die NPD-Jugendorganisation in Sachsen, Junge Nationaldemokraten (JN), hatte für den Samstag zu einer Demonstration nach Döbeln geladen, um die initiierte Kampagne „Sag was du denkst“ abzuschließen, unter der ein den vergangenen Wochen eine Reihe von Aktionen durchgeführt wurden. Zur Kampagne gehörte wohl auch die nachgestellte Enthauptung eines Menschen in der Leipziger Innenstadt durch als IS-Islamisten verkleidete Aktionisten.

Die Kampagne war aufwendig organisiert, mit der heute üblichen Begleitung in den sozialen Medien, Aktionstagen und mehrere Mobi-Kundgebungen wurde die Abschlussdemonstration beworben. Die letzte Kundgebung erfolgte einen Tag vor der Demo ebenfalls in Döbeln, um gegen einen linken Verein zu demonstrieren. Auch die Rückseiten alter NPD-Plakate aus dem erfolglosen Landtagswahlkampf wurden mit Parolen beschrieben und entlang der Straßen angebracht. Die massenhaft angebrachten Aufkleber waren bis zum Demotag soweit beobachtet, entfernt oder überklebt worden.

Politiker verspottet

Etwa 250 Teilnehmer folgten dem Aufruf. Sie kamen größtenteils aus Sachsen, Brandenburg, Berlin und dem Ruhrgebiet. Ebenso waren Rechtsextremisten aus Belgien und Tschechien angereist, die im Laufe der Demonstration auch zwei Redebeiträge vortrugen. Sammelpunkt am gestrigen Samstag war der Bahnhof Döbeln Zentrum, anschließend ging es über mehrere Kilometer Richtung Innenstadt und den nördlichen Stadtrand, bevor eine größere Schleife zurück Richtung Hauptbahnhof eingelegt wurde. An der Spitze des Demozuges marschierte eine Aktivistin in Merkel-Maske, die zwei Stricke mitführte, die zwei anderen Teilnehmern um den Hals gelegt wurden. Ein anderer Teilnehmer trug eine Pappmaske von Sachsen Innenminister Markus Ulbig. Auf einem mitgeführten Schild wurde Innenminister Schäubles Behinderung verhöhnt, die BRD laufe so gut wie er.

Ulbig war wohl Ziel der Demonstranten, weil er als zuständiger Behördenchef im Februar 2013 die Nationalen Sozialisten Döbeln verboten hatte. Grund war die Beteiligung an der „Unsterblichen-Bewegung“. Auch hätte die Gruppierung nationalsozialistische Begriffe und Symbole verwendet, folge nationalsozialistischen Traditionen und zeige damit eine Wesensverwandtschaft mit dem Nationalsozialismus und der NSDAP. Die Rede des lokalen Kaders Jan Häntzschel während einer Zwischenkundgebung im Norden der 20.000-Einwohner-Stadt bestätigte dies. Bei dem Gruß an „Kameraden“ wählte er für Tschechien und Österreich konsequent die unter den Nazis üblichen Bezeichnungen Böhmen und Mähren sowie Ostmark. Auch wollte er den drohenden „Volkstod“ entgegentreten und den Grundstein für „eintausend Generationen deutsche Geschichte nach uns“ legen. Mut machen sollte den Zuhörern die eigenwillige Feststellung, die „DDR-Regierung hätte es gelernt und die BRD-Regierung wird es auch noch lernen: Es gibt nicht mehr Polizisten als Deutsche in diesem Land, es gibt noch nicht mehr Ausländer als Deutsche in diesem Land und es gibt niemals, niemals im Leben, gibt es mehr Demokraten als Deutsche hier in diesem Land!“

Kameradschaftsverbote angeprangert

Um Organisationsverbote ging es auch in der Rede von Christoph Drewer, einem Jungfunktionär der Partei Die Rechte. Die Innenminister könnten zwar Organisationen verbieten oder zu kriminellen Vereinigungen erklären, sie könnten aber keine Personen verbieten, die hinter solchen Organisationen stehen. Sie könnten sich, so wusste er, einfach in neuen Parteien oder Organisationen umorganisieren. Dabei ging es um die drei in Nordrhein-Westfalen verbotenen Kameradschaften. Drewer gehört dem Bundesvorstand der Partei Die Rechte an, die den Kadern der verbotenen Gruppierungen eine neue Plattform bot.

Der Demonstrationszug wurde kurz nach der ersten Zwischenkundgebung kurz gestoppt. Grund war die Parole „Ruhm und Ehre der deutschen Nation“, die aus dem Lautsprecherfahrzeug mehrfach gerufen wurde. Sie erinnerte die Ordnungsbehörde zu stark an eine verbotene Glorifizierung der Waffen-SS, die auch durch die Auflagen verboten waren. Sie wurde danach nicht mehr gerufen, allerdings wurde den staatlichen Stellen noch folgende, wohl als Drohung zu verstehende Aussage mit auf den Weg gegeben: Das Schönste an der DDR sei ihr Ende gewesen und auch das schönste an der BRD sei das Ende und dann würden diese sehen, welche Sprechchöre dann verboten sind.

Die gemachten Auflagen erwiesen sich als eher zahnloser Tiger. Behörden dürfen in ihren Auflagen zum Schutz des Öffentlichen Friedens über das Strafrecht hinausgehen und größere Einschränkungen vornehmen. Der Veranstalter hat dagegen zu klagen oder sich daran zu halten, wenn er sie akzeptiert. Eigentlich war so die Kritik an der demokratischen Rechtsordnung verboten, ebenso wie Aufstachelung zum Hass gegen Teile der Bevölkerung oder die Glorifizierung der NS-Herrschaft.

Das hinderte die Demonstranten nicht, mit Sprechchören zum angeblich bald untergehenden „BRD-System“ und Verrat durch „die Demokraten“ sowie Forderungen nach einem nationalen Sozialismus durch die Stadt zu ziehen. Sven Skoda, angeklagt für seine Beteiligung am Aktionsbüro Mittelrhein, machte er zu Beginn seiner Rede deutlich, dass er eigentlich genau das sagen wolle, was die Auflagen und Strafgesetzparagrafen unter Strafe stellen.

Pressevertreter durchsucht

Neben den beiden ausländischen Rednern kam noch der brandenburgische JN-Vorsitzende Pierre Dornbrach zu Wort. Die Zwischenkundgebung im Döbelner Norden wurde durch eine Liedermacherin untermalt, die unter anderem das Lied „die Gedenken sind frei“ spielte. Das Stück wird gemeinhin mit der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“ in Verbindung gebracht, deren Mitglieder für ihre Kritik am NS-Regime hingerichtet wurden.

Gegen die Demonstration protestierten nach Polizeiangaben mehrere Hundert Menschen. Die Stadt hatte im Zentrum mehrere Banner gegen Rechtsextremismus angebracht und auch die Straßen mit Schildern präpariert. Die Diakonie Döbeln setzte den Neonazis das gut sichtbare Banner „Kein Mensch ist illegal – Refugees welcome“ entgegen.

Die Polizei sprach am Ende von fünf Strafanzeigen, darunter eine wegen Verdachts der Volksverhetzung. Zudem kam es vorab zu einer skurrilen Situation: Pressefotografen wurden von der Polizei durchsucht und erhielten Gefährdenansprachen, so die Leipziger Internet-Zeitung.

Kommentare(114)

Roichi Sonntag, 05.Oktober 2014, 17:24 Uhr:
"... es gibt niemals, niemals im Leben, gibt es mehr Demokraten als Deutsche hier in diesem Land!“ "

Demokraten sind also keine Deutschen und deutsche keine Demokraten.
Das umgelegt auf das "nationale deutsche Volk" der NPD und Björn, kommt Björn jetzt aber mal richtig ins schwimmen.
Wenn er doch "Deutscher" ist, kann er nicht Demokrat sein, ebenso wie seine Kamerraden.
Das gibt die Realität zwar ganz gut wider, ist aber das Gegenteil der björnschen Behauptungen.
 
Björn Sonntag, 05.Oktober 2014, 20:17 Uhr:
Roichi ist schon wieder überfordert. Warum hieß es wohl schon damals "Wir sind das Volk!"? Und trotzdem gehörten auch diese Machthaber natürlich zum deutschen Volk. Genauso wie die meisten Machthaber in der BRD, die sich dreisterweise "Demokraten" nennen. Und diese "Demokraten" sind eben deutlich weniger als das Volk.

Deutscher ist, wer deutsche Vorfahren hat. Was gibts daran nicht zu verstehen?
 
Michael Karstens Montag, 06.Oktober 2014, 08:25 Uhr:
Nö, Björn, Deutscher ist, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.
 
Dennis Montag, 06.Oktober 2014, 09:39 Uhr:
"Deutscher ist, wer deutsche Vorfahren hat. Was gibts daran nicht zu verstehen? "

So hätten es die Nazis gerne. Dass das aber nicht mehrheitsfähig ist, sieht man nach jeder Wahl, wenn sich die NPD mal wieder bis auf die Knochen blamiert hat.
 
Roichi Montag, 06.Oktober 2014, 10:09 Uhr:
@ Björn

"Deutscher ist, wer deutsche Vorfahren hat. Was gibts daran nicht zu verstehen? "

Für dich offenbar alles, da du weder definieren kannst, wer deinem "deutschen Volk" angehört, noch wie das mit den Vorfahren funktionieren soll.
Das hilft dir die Wiederholung dieser Parole nicht weiter.
http://www.endstation-rechts.de/news/artikel/deutschlandfahrt-debakel-geht-in-die-naechste-runde-gegendemonstranten-verhindern-npd-kundgeb.html
 
@ Michael Karstens Montag, 06.Oktober 2014, 10:36 Uhr:
"Nö, Björn, Deutscher ist, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. "

Und Kurde ist, wer die kurdische Staatsangehörigkeit besitzt?
 
Vertriebener Montag, 06.Oktober 2014, 10:56 Uhr:
@Karstens

"Nö, Björn, Deutscher ist, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt."

Laut Bundesvertriebenengesetz bin ich auch ohne deutsche Staansangehörigkeit Volksdeutscher.
 
Dieter Montag, 06.Oktober 2014, 10:56 Uhr:
"Nö, Björn, Deutscher ist, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. "

Entschuldigung aber das ist einfach nur Blödsinn!

Wenn jeder der die deutsche Staatsangehörigkeit hat ein Deutscher sein soll, dann wäre ja jeder Türke, jeder Farbige, jeder Asiate mit deutscher Staatsangehörigkeit ein "Deutscher".

Das das nicht so ist erkennt man einfach schon wenn man sich diese "deutschen" Staatsangehörigen nur anschaut.

Eigentlich selbtverständlich. Aber für geistige Unterbelichtete erläutere ich es gern einmal:

Ein Volk ist Zusammenschluss von Menschen, die sich durch über zahlreiche Generationen mittels gleicher Sprache, Sitten, Traditionen (und Hautfarbe!) und Kultur verbunden haben.

Und so leid es mir nicht tut, gehören somit nur Menschen mit deutschen Vorfahren zum deutschen Volk.

Was mich aber mal interessieren würde ist, warum es hier einigen Leuten so wichtig ist, dass z.B. Menschen anderer nichtweißer Hautfarbe zum deutschen Volk dazugehören sollen?!
Aus ihrer Richtung heißt es doch immer es gebe gar keine Völker und Rassen?

Warum ist es ihnen dann seltsamerweise so wichtig dass Özdemirs und Fatimas, etc. nun doch dazugehören sollen - zu etwas das es ihrer Meinung nach ja gar nicht gibt?!

Bisserl komisch ihre Sichtweise - wie sie wohl zugeben müssen.

Allen wünsche ich friedliche Herbsttage! :-)
 
münchhausen Montag, 06.Oktober 2014, 11:27 Uhr:
@björn:
"Deutscher ist, wer deutsche Vorfahren hat. Was gibts daran nicht zu verstehen?"

Dann verlagern wir die Frage halt um eine Generation: Welche Vorfahren sind Deutsche?
 
Soldat Montag, 06.Oktober 2014, 11:37 Uhr:
Na, dann wollen wir doch mal hoffen, dass keiner unserer Urdeutschen nicht irgendwo Niederländer, Belgier, Franzosen, Spanier, Portugiesen, Italiener, Österreicher, Schweizer, Polen, Russen, Ukrainer, Esten, Letten, Finnen, Dänen, Schweden, Norweger, Littauer, Ungarn, Tschechen, Slowaken, Slowenen, Rumänen, Bulgaren, Griechen uvm. im Stammbaum hat.

Friedrich der Große, der nach meinem Dafürhalten durchaus Deutscher war, war ja eher der Meinung, dass das Zugehörigkeitsgefühl zu seinem Staat und nicht die Herkunft des Menschens über seine Zugehörigkeit bestimmten. Man höre und staune, er hat sogar Moslems als Untertanen akzeptiert.
 
nur mal angemerkt Montag, 06.Oktober 2014, 11:42 Uhr:
@m.karstens
"Nö, Björn, Deutscher ist, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. "

Nö. Der ist Passdeutscher, mehr nicht. Wie viele Türken z.B. haben einen deutschen Pass und legen trotzdem großen Wert darauf, Türken zu sein?

"Die Forscher fanden heraus, dass sich viele Türkeistämmige stärker mit ihrem Herkunftsland als mit Deutschland identifizieren und dass dies auch nach der Einbürgerung so bleibt. "Gut ein Viertel (27 Prozent) ist froh, die alte Staatsbürgerschaft aufgegeben zu haben, mehr als die Hälfte stimmt dem jedoch gar nicht zu. Trotz der notwendigen Aufgabe der türkischen Staatsbürgerschaft fühlt sich die weit überwiegende Mehrheit (90 Prozent) weiterhin der Türkei sehr oder eher zugehörig und 83 Prozent würden eine Wiedereinbürgerung in die Türkei beantragen, wenn dies möglich wäre", heißt es in der Studie."
(http://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article117770515/Der-deutsche-Pass-ist-bei-Tuerken-unbeliebt.html)
 
Dennis Montag, 06.Oktober 2014, 12:06 Uhr:
@ nur mal angemerkt:

"Nö. Der ist Passdeutscher, mehr nicht."

Der Begriff Passdeutscher interessiert aber ausserhalb Ihrer Nazikreise keine Sau. Und Sie benutzen ihn auch nur, weil man damit so wunderbar andere Menschen abwerten kann.

Die Realität sieht aber wieder einmal ganz anders aus, als es uns die Nazis hier erklären wollen. Wer einen deutschen Pass hat, ist deutscher. Ende aus.

@ Dieter:

"Das das nicht so ist erkennt man einfach schon wenn man sich diese "deutschen" Staatsangehörigen nur anschaut."

Ah, jetzt ist es also von der Optik abhängig, ob man Deutscher ist oder nicht???

"Entschuldigung aber das ist einfach nur Blödsinn!"

Nö, ist es nicht. Wer einen deutschen Pass hat, ist Deutscher. Dass euch hasszerfressenen Nazis das nicht passt, ist allen anderen scheißegal.
 
Jupp Montag, 06.Oktober 2014, 12:19 Uhr:
@Dieter
"
Was mich aber mal interessieren würde ist, warum es hier einigen Leuten so wichtig ist, dass z.B. Menschen anderer nichtweißer Hautfarbe zum deutschen Volk dazugehören sollen?!
Aus ihrer Richtung heißt es doch immer es gebe gar keine Völker und Rassen?"

Siehste Dieter, das ist genau das geistige Dilemma. Es geht nämlich nicht darum, dass aus "ihrer Richtung" Völker definiert werden, zu denen jemand gehören soll. Es geht darum, dass Menschen aus Deiner Richtung versuchen, jemanden NICHT dazu gehören zu lassen. Ist ja auch kein Problem, Du kannst ja sicher sehr einfach erläutern, ab wann der zugezogene "Neger" oder Holländer oder Pole bzw. dessen Nachfahren dann verbunden genug sind, um deutsche zu sein....
 
Björn Montag, 06.Oktober 2014, 12:19 Uhr:
@Michael Karstens

Ich meine natürlich die Volkszugehörigkeit, nicht die Staatsangehörigkeit. Wie man an meinem Beitrag eigentlich auch unschwer erkennen kann.

@Roichi

Ich habe es dir schon alles erklärt. Aber wenn du noch fragen hast, dann frag einfach. Das Augenmerk auf die Staatsangehörigkeit zu legen ist nichts sagend, wie dir ja schon beim Beispiel der Kurden, der Koreaner oder auch der Menschen mit doppelter Staatsangehörigkeit klar gemacht wurde.

Münchhausen

Na die direkten Vorfahren.
 
Michael Karstens Montag, 06.Oktober 2014, 12:40 Uhr:
Aber liebe Kameraden, entscheidend ist in einem Rechtsstaat nun mal nicht das Gefühl, sondern das Gesetz. Und daß Deutscher ist, wer die Deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, steht nun mal in unserer Verfassung. Und Ihr betont doch immer wieder gern, daß Ihr zu diesem Grundgesetz steht? Und selbst wenn nicht, selbst wenn Ihr euch der Bundesrepublik Deutschland nicht zugehörig fühlt, geltet doch auch Ihr vor dem Gesetz als deutsche Staatsbürger. Ist doch nett von uns Demokraten, oder?
Übrigens, soweit ich weiß, gibt es im deutschen Recht nirgends den Begriff 'Passdeutscher'. Auch der Duden scheint diesen Begriff nicht zu kennen. Meine Autokorrektur macht aus 'Passdeutscher' einfach 'Ostdeutscher'. Aber die deutsche Sprache interessiert euch bekanntlich eh nur rudimentär.
 
Roichi Montag, 06.Oktober 2014, 12:46 Uhr:
@ @Michael

"Und Kurde ist, wer die kurdische Staatsangehörigkeit besitzt? "

Schön, dass auch du verschiedene Definitionen mit unterschiedlichen zwecken vermischen musst, um irgendwas sagen zu können.
Björn sprach nicht von ethnischen Definitionen.
Björn bezog sich ganz klar auf rechtliche und politische Definitionen.

@ Vertriebener

Das bist du aber nur im Sinne dieses Gesetzes.
Auf mehr, als dort beschrieben steht, kannst du dich damit nicht berufen.

@ Dieter

"Wenn jeder der die deutsche Staatsangehörigkeit hat ein Deutscher sein soll, dann wäre ja jeder Türke, jeder Farbige, jeder Asiate mit deutscher Staatsangehörigkeit ein "Deutscher"."

So ist das auch.
Ist im Grundgesetz so festgelegt.
Art. 116GG

"Das das nicht so ist erkennt man einfach schon wenn man sich diese "deutschen" Staatsangehörigen nur anschaut. "

Dass du rassistisch kommen musst, ändert noch nichts daran, dass diese Menschen Deutsche sind.
Genetik spielt dabei keine Rolle.

"Ein Volk ist Zusammenschluss von Menschen, die sich durch über zahlreiche Generationen mittels gleicher Sprache, Sitten, Traditionen (und Hautfarbe!) und Kultur verbunden haben. "

Womit du bei der ethnischen Definition bist, die aber rechtlich keine Relevanz hat.
Abgesehen davon, der Björn hat es zusammen mit seinen Kamerraden ja bisher nicht geschafft, kannst du dann vielleicht endlich einmal definieren, was denn nun dein rassistisches deutsches Volk ist.
Die Kriterien hast du ja schon benannt.
Jetzt gilt es für dich die Gemeinsamkeiten und die Abgrenzung zu anderen Völkern aufzuzeigen.
Ich bin gespannt, wie schnell du daran scheiterst.
Und danach kannst du dich einem wesentlichen Punkt deiner nächsten Behauptung widmen:
"Und so leid es mir nicht tut, gehören somit nur Menschen mit deutschen Vorfahren zum deutschen Volk. "
Ab wann gibt es denn das "deutsche Volk"? Denn irgendwann muss das ja entstanden sein, und erst ab dann kann man Nachkommen mit deutschen Vorfahren zeugen.
Und weiterhin stellt sich die Frage, was passiert mit dem berühmten Jungen mit türkischem Vater und deutscher Mutter. Wo gehört der hin?
Björn und alle anderen Kamerraden sind bisher ann all diesen Fragen gescheitert. Und dir wird es wohl nicht besser ergehen.
Aber versuchen kannst du es ja mal.

"Was mich aber mal interessieren würde ist, warum es hier einigen Leuten so wichtig ist, dass z.B. Menschen anderer nichtweißer Hautfarbe zum deutschen Volk dazugehören sollen?!"

Weil das nicht an der Hautfarbe hängt.
Deine Ausgrenzung ist das Problem, nicht die Einbeziehung von Menschen.

"zu etwas das es ihrer Meinung nach ja gar nicht gibt?!"

Womit wir wieder bei unterschiedlichen Definitionen und deren Anwendungsbereichen sind.
Aber kläre erstmal die obigen Fragen, bevor wir dazu kommen.

"Bisserl komisch ihre Sichtweise - wie sie wohl zugeben müssen. "

Rassistisch ist der Ausdruck für die deine.


@nur mal reingefallen

Dass dir nicht mehr, als die üblichen rassistischen Parolen einfallen ist jetzt keine Überraschung.
Da helfen dir auch keine Umfragen bezüglich Zugehörigkeitsgefühlen. Ihr Nazis fühlt euch ja auch nicht zugehörig.
Iher lehnt das Grundgesetz, die demokratische Ordnung, die Grundrechte etc. ab.
Seid ihr also keine Deutschen?
 
Nicosch Montag, 06.Oktober 2014, 12:58 Uhr:
"Deutscher ist, wer deutsche Vorfahren hat."

Diese Theorie hat diverse Schwachstellen.
Wenn jeder "echte" Deutsche deutsche Vorfahren haben muss, müssen auch die Vorfahren der Vorfahren deutsch sein. Und auch die Vorfahren, der Vorfahren, der Vorfahren. Das kann man endlos fortsetzen. Und zack, schon sind wir an einem Punkt, an dem es keine deutschen gibt. Wegen Völkerwanderung und dergleichen. Und schon gibt es eben doch mehr Demokraten als deutsche.
 
Arnonym Montag, 06.Oktober 2014, 16:07 Uhr:
Als 1/8tel bayer fühl ich mich wie ein Pass-Sachse.
 
Roichi Montag, 06.Oktober 2014, 16:18 Uhr:
@ Björn

"Ich meine natürlich die Volkszugehörigkeit, nicht die Staatsangehörigkeit. Wie man an meinem Beitrag eigentlich auch unschwer erkennen kann. "

Falsch Björn. Der Bezug war der zur Demokratie. Du hast dann daraus einen Bezug zu den "Machthabern in der BRD" hergestellt.
Mal abgesehen von den sonstigen Problemen mit "deinem Volk".
Im verlinkten Thread nachzulesen.

"Ich habe es dir schon alles erklärt."

Du hast zumindest versucht dich nicht vollends in deinen Parolen und der Ideologie zu verheddern.
Ist dir nur nicht gelungen. Daher auch der Link oben.

"Na die direkten Vorfahren. "

Das hatte ich doch im angegebenen Thread schon zerlegt.
Wäre wirklich mal sinnvoll, wenn du Kommentare auch liest, bevor du antwortest.


@ Nicosch

Das will Björn nicht kapieren und seine Kamerraden ebensowenig.
Egal, wie of man ihnen das noch erklärt.
 
Michael Karstens Montag, 06.Oktober 2014, 16:27 Uhr:
"Ein Volk ist Zusammenschluss von Menschen, die sich durch über zahlreiche Generationen mittels gleicher Sprache, Sitten, Traditionen (und Hautfarbe!) und Kultur verbunden haben. "

Das dürfte nun für das Deutsche Volk der Beweis seiner sein. Friesen, Bayern und Preussen teilen nun traditionell nicht gerade die gleiche Sprache. Auch haben sie verschiedene Sitten und Traditionen. Und Aussehen? Also ich kenne blonde, rothaarige, brünette, große, kleine, blasse und dunklere Leute, die allesamt als Deutsche angesehen werden, obwohl sie völlig unterschiedlich aussehen. Gibt es also am Ende gar kein deutsches Volk?
 
münchhausen Montag, 06.Oktober 2014, 16:30 Uhr:
@Björn:

Und was macht die direkten Vorfahren zu Deutschen?
 
Björn Montag, 06.Oktober 2014, 18:09 Uhr:
@Jupp

"Es geht darum, dass Menschen aus Deiner Richtung versuchen, jemanden NICHT dazu gehören zu lassen."

Genau das ist euer Problem. Ihr wollt krampfhaft, dass es keine Unterschiede zwischen den Menschen gibt. Egal wie weit weg das von der Realität ist. Ihr wollt, dass jeder Mensch zu jeder Zeit alles werden kann. Aber das ist nun mal nicht möglich. Ob euch das gefällt oder nicht.

Und deshalb kann beispielsweise ein türkischer Volksangehöriger niemals ein deutscher Volksangehöriger werden, weil die Volksangehörigkeit neben der kulturellen Komponente auch etwas Biologisches ist. Egal welche Staatsangehörtigkeit er besitzt.

Wovon ihr fälschlicherweise ausgeht ist, dass man als Nicht-Deutscher weniger wert wäre. Das ist aber komplett falsch. Wir sehen alle Völker als gleichwertig an. Und genauso wie die Türken in der Türkei ein Recht auf Erhalt ihrer Kultur und ihres Volkes haben, haben auch wir Deutschen dieses Recht.

@Michael Karstens

"Aber liebe Kameraden, entscheidend ist in einem Rechtsstaat nun mal nicht das Gefühl, sondern das Gesetz."

Für die Staatsangehörigkeit, richtig. Für die Volkszugehöriglkeit bedarf es keines Gesetzes. Obwohl es im Zusammenhang mit den Spätaussiedlern aus Russland auch eine gesetzliche Grundlage ist, die, welch ein Wunder, die ethnische Herkunft zum Kriterium macht. Schauen Sie mal ins Vertriebenengesetz.

Ansonsten scheinen Sie noch immer nicht verstanden zu haben, das Volkszugehörigkeit und Staatsangehörigkeit nicht dasselbe sind.
 
Björn Montag, 06.Oktober 2014, 18:22 Uhr:
@Michael Karstens

"Übrigens, soweit ich weiß, gibt es im deutschen Recht nirgends den Begriff 'Passdeutscher'. "

Es gibt im deutschen Recht auch nicht den Begriff "Nazi". Gibt es also keine Nazis?

@Roichi

"Björn sprach nicht von ethnischen Definitionen."

Na selbstverständlich. Ich sprach von deutschen Volksangehörigen, nicht von deutschen Staatsangehörigen.

"Björn bezog sich ganz klar auf rechtliche und politische Definitionen."

Dein Wahrnehmungsvermögen ist wirklich erschreckend. Lies nochmal ganz in Ruhe meine Kommentare.

"Abgesehen davon, der Björn hat es zusammen mit seinen Kamerraden ja bisher nicht geschafft, kannst du dann vielleicht endlich einmal definieren, was denn nun dein rassistisches deutsches Volk ist."

Der war wirklich gut. Jetzt ist das deutsche Volk für dich schon keine Ethnie mehr, sondern ein rassistisches Volk. Das du nicht in der Lage bist zu akzeptieren, dass Volkszugehörigkeit und Staatszugehörigkeit etwas völlig anderes sind, ist nun wirklich dein Problem.

"Ab wann gibt es denn das "deutsche Volk"?"

Ab wann gibt es denn die Menschheit für dich? Bitte das genaue Datum. Oder gibt es gar keine Menschen, weil man keinen konkreten Zeitunkt nennen kann? Bei etwas, was sich langsam entwickelte, gibt es keinen statischen Zeitpunkt. WIe bei der Volkwerdung. In der Wissenschaft spricht man allerdings von der Schlacht auf dem Lechfeld als Geburtsstunde der Deutschen. Und das ganz ohne deutsche Staatsbürgerschaft.
 
Björn Montag, 06.Oktober 2014, 19:29 Uhr:
@Roichi

"Und weiterhin stellt sich die Frage, was passiert mit dem berühmten Jungen mit türkischem Vater und deutscher Mutter. Wo gehört der hin?"

Die Frage habe ich dir schon desöfteren beantwortet. Da dessen Eltern zwei unterschiedlichen Völkern angehören, hat der Nachwuchs keine Volkszugehörigkeit. Nur eine Staatsangehörigkeit.

"Deine Ausgrenzung ist das Problem, nicht die Einbeziehung von Menschen."

Für dich gehören also nur Leute dazu, die die deutsche Staatsangehörigkeit haben? Was ist mit den Ausländern ohne deutschen Pass? Die gehören ja auch für dich nicht zum deutschen Volk. Was ja dann auch eine Ausgrenzung wäre, wenn man deine Logik weiterspinnt.

"Seid ihr also keine Deutschen? "

Eine Volkszugehörigkeit kann man weder annehmen noch ablegen. Anders als eine Staatsangehörigkeit. Deshalb bist selbst du, der die Existenz des deutschen Volkes leugnet, ein Deutscher. Und das freut mich umso mehr, weil es dich ankotzt.

@Nicosch

Alle Völker sind über Jahrhunderte langsam enstanden. Und zwar aus entsprechenden Volksstämmen heraus. Die Völker sind nicht von einem Tag auf den anderen aus dem Nichts entstanden. Und klar wird es bei Manchem so sein, dass auch mal ein slawisch-stämmiger Vorfahre in der Ahnenreihe auftaucht. Nur sind die Völker um uns herum eben aus den gleichen Volksstämmen entstanden wie wir. Nur in anderer Zusammensetzung. Unsere Vorfahren sind u.a. auch die Wenden, welche slawisch sind. Deshalb gibt es auch etliche slawische Namen unter den Deutschen
 
Michael Karstens Montag, 06.Oktober 2014, 22:21 Uhr:
Liebster Björn, auch hier ("Es gibt im deutschen Recht auch nicht den Begriff "Nazi".") unterliegen Sie einem Irrtum:
http://www.duden.de/suchen/dudenonline/nazi
Aber ich sagte ja schon, dass das Interesse der 'Kameraden' an der deutschen Sprache offensichtlich nur rudimentär vorhanden ist, was Sie hiermit bestätigt haben.

Davon abgesehen hatten Sie richtig festgestellt, dass sich die heutigen Völker durch Vermischung und Beeinflussung zu dem entwickelt haben, was Sie heute sind. 'Das' deutsche Volk ist also erst durch Mischung verschiedener Ethnien entstanden. Ist das nicht 'igitt' für Sie? Aber immerhin erkennen Sie ja offensichtlich an, daß zum 'Deutschtum' auch slawische Elemente beigetragen haben. Warum also sollte beispielsweise das Kind einer Deutschen und eines Nigerianers kein Deutscher sein? Die deutsche Abstammung wäre doch vorhanden?
 
Michael Karstens Montag, 06.Oktober 2014, 22:31 Uhr:
"Bei etwas, was sich langsam entwickelte, gibt es keinen statischen Zeitpunkt. WIe bei der Volkwerdung."

Ja, Björn, da liegen Sie ausnahmsweise mal richtig. Aber da das deutsche Volk ja noch existiert, wird es sich in seiner Zusammensetzung auch weiterhin entwickeln. Dies scheint Ihnen dann aber nicht zu passen. Aber wie heisst's so schön: "Stillstand ist der Tod".
 
Michael Karstens Montag, 06.Oktober 2014, 22:38 Uhr:
"Na selbstverständlich. Ich sprach von deutschen Volksangehörigen, nicht von deutschen Staatsangehörigen. "

Ja wie? Dann sind also die ganzen Schimanskys, Matuschzyks und Urbans keine Angehörigen des deutschen Volkes, sondern nur deutsche Staatsangehörige die aber zum polnischen Volk gehören?
 
Michael Karstens Montag, 06.Oktober 2014, 22:46 Uhr:
Ach, eins noch, lieber Kamerad Björn. Die Familie ist doch die Keimzelle des Volkes, oder? Wenn aber nun ein Ehepaar ein fremdes Kind adoptieren kann (es wird also dann trotz fehlender genetischer Abstammung Teil der Familie), warum sollte das dann im größeren Rahmen des Volkes nicht möglich sein?
 
Jupp Montag, 06.Oktober 2014, 23:00 Uhr:
@Björn
Nee, das ist genau nicht unser Problem. Es ist Dein Problem, dass Du aus irgendwelchen Gründen immer auf irgendwelchen Unterschieden rumreiten musst. Ich nenne das mal geistige Onanie, es ist nämlich für die Menschheitsentwicklung genau null zielführend, wichtig und wesentlich. Wenn ein eingewanderter Neger sein neues Vaterland mit der Waffe verteidigt, während grabschende Parteichefs auf Malle ne Kneipe aufmachen, dann ist doch die Volxdiskussion höchstens noch theoretisch. Nach wie vielen Generationen könnte dann so ein Gemischter zum Volk gehören?
 
münchhausen Montag, 06.Oktober 2014, 23:00 Uhr:
"In der Wissenschaft spricht man allerdings von der Schlacht auf dem Lechfeld als Geburtsstunde der Deutschen."

Nein, die Geschichtswissenschaft [mit Betonung auf Wissenschaft] verortet die Geburtsstunde der deutschen Nation im 17. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Wissenschaftlicher Konsens ist übrigens ebenso, dass erst zu dieser Zeit die Idee einer homogenen Volksgemeinschaft aufkam und diese Ideen der Wegbereiter für den Nationalstaat waren, nicht umgekehrt. Oder wie Hans-Ulrich Wehler -seines Zeichens immerhin einer der profiliertesten und international ausgewiesensten Historiker der Nachkriegszeit- schreibt: "Nation soll heißen: jene zuerst "gedachte Ordnung", die unter Rückgriff auf die Traditionen eines ethnischen Herrschaftsverbandes entwickelt und allmähöich durch den Nationalismus und seine Anhänger als souveräne Handlungseinheit geschaffen wird. Daher führt die Auffassung, dass die Nation den Nationalismus hervorbringe, in die Irre. Umgekehrt ist vielmehr der Nationalismus der Demiurg der neuen Wirklichkeit".
H-U Wehler: Nationalismus, München 2007, S. 13. (Im Übrigen eine großartige eine sehr fundierte Zusammenfassung und Einleitung in den Stand der Forschung. )

Wie gesagt, diese zeitliche Verortung in der Neuzeit ist bis auf die für die Fachwissenschaftlich typische Detail- und Kategorieiserungsdiskussionen Konsens, als Beleg ein wenig namedropping: H-A Winkler, Hobsbawm, Anthony Smith, Benedict Anderson, Paul Nolte, Hagen Schulze uva.
 
Bärenjude Montag, 06.Oktober 2014, 23:15 Uhr:
@Björn

[...]Und genauso wie die Türken in der Türkei ein Recht auf Erhalt ihrer Kultur und ihres Volkes haben, haben auch wir Deutschen dieses Recht. [...]

Meinst du die von Nationalsozialisten erfundene Kultur der Menschenverachtung?

Kultur ist kein Schutz. Die Nazis sind der Beweis. Du kannst Beethoven oder Mozart lieben und Goethes „Faust“ lesen und trotzdem ein Unmensch sein.

So sieht aus, Björn...
 
Michael Karstens Dienstag, 07.Oktober 2014, 00:04 Uhr:
"Volkszugehörigkeit, nicht die Staatsangehörigkeit." - nö, Björn, da unterscheide ich genauso wenig wie unsere Verfassung. Sie stehen doch auch auf dem Boden des Grundgesetzes, oder nicht?
 
kritiker Dienstag, 07.Oktober 2014, 01:21 Uhr:
@ roichi
Wenn es nach Ihrer Meinung, werter Roichi, kein "Deutsches Volk" im Sinne
einer Volkszugehörigkeit gibt, wie können sich dann der Bundespräsident, die
Bundeskanzlerin und die Bundesminister dazu erdreisten, in ihrem Amtseid
zu schwören : ... meine Kraft dem Wohle des d e u t s c h e n V o l k e s zu
widmen..." ?? Vielleicht hätten diese Politiker Roichi u.a. Genossen vorher
fragen sollen, ob sie den Eid so sprechen dürfen oder ob anstelle des
Begriffes "deutsches Volk" der Satz : ... dem Wohle der Staatsangehörigen
der BRD widmen ..." erlaubt wäre. Wenn Sie der ehrenvolle Begriff "Deutsches
Volk" so massiv stört, dann versuchen Sie doch, über eine Verfassungsklage
oder andere rechtliche Schritte solche Begriffe wie z.B. "Volkshochschule",
"Volksmusik", "Volksvertreter", "Volksbühne", "...im Namen des Volkes..."
u.v.m. verbieten zu lassen. Vielleicht ist Ihnen dann wohler.
 
systemstoerung Dienstag, 07.Oktober 2014, 03:07 Uhr:
selten so einen rotzedaemlichen schwachsinn gelesen bjoern.

niemand hier bestreitet das es biologische oder ethischen unterschiede oder unterschiede im aussehen zwischen den menschen gibt.
nur wirft keiner von uns gutmenschlichen oekoterroristen diesen menschen das vor oder dreht ihnen,aus irgend nem rassistischen rassenwahn,selbstprofilierungssucht oder aus was auch fuer immer niederen beweggruenden,nen strick draus,sowie du und dein ganzes anfang das macht.

es sind immer noch menschen aus fleisch und blut mit traeumen,wuenschen und den gleichen beduerfnissen wie du und ich.

dein ganzes sinnloses gequassel und linien geziehe um hier zu versuchen irgend ne politische 'diskussion' zu fuehren ist einfach nur laecherlich und laesst einfach mal nur auf dein durch und durch rassistisches innenleben blicken.
 
Roichi Dienstag, 07.Oktober 2014, 08:20 Uhr:
@ Björn

"Ihr wollt krampfhaft, dass es keine Unterschiede zwischen den Menschen gibt."

Das kannst du gerne immerwieder behaupten. Es wird dadurch nicht wahrer.
Der wesentliche Unterschied ist, das ihr Menschen über Gruppen definieren müsste, wie Jupp es schon beschrieb durch Ausschließen.
Wir dagegen definieren Menschen als Individuum das sich selbst Gruppen anschließen kann.
Und damit seid ihr, nicht nur historisch betrachtet, weiter von jeder Realität weg, als es je sein könnte.

"Ihr wollt, dass jeder Mensch zu jeder Zeit alles werden kann. Aber das ist nun mal nicht möglich."

Und warum soll dem so sein?
Weil der allwissende Björn es sagt, oder wie.

"weil die Volksangehörigkeit neben der kulturellen Komponente auch etwas Biologisches ist"

Das wurde dir ja im verlinkten Strang schon zerlegt.
Oder wie war das mit dem Jungen mit türkischem Vater und deutscher Mutter?
Welchem "Volk" gehört der nun an?

"Wovon ihr fälschlicherweise ausgeht ist, dass man als Nicht-Deutscher weniger wert wäre. "

Nicht wir Björn. Ihr macht das, indem ihr Menschen anderer Herkunft als eurer "Volksdeutschen" Grundrechte verweigern wollt.
Uns ist es völlig egal, woher ein Mensch kommt. Er wird als Mensch angesehen, so wie er ist. Mit allen Rechten und Pflichten.
Das wurde dir alles ja nun schon so oft erklärt, dass man nur noch Absicht hinter deiner Dummheit vermuten kann.

Ende Teil1
 
Roichi Dienstag, 07.Oktober 2014, 08:21 Uhr:
TEil 2


"Und genauso wie die Türken in der Türkei ein Recht auf Erhalt ihrer Kultur und ihres Volkes haben, haben auch wir Deutschen dieses Recht."

Wen interessiert eigentlich, was deine Phantasievölker für REchte haben sollen?
Es geht uns um Menschen, nicht um Gruppen.

"Schauen Sie mal ins Vertriebenengesetz."

Das darfst du gerne einmal tun.
Dort steht unter anderem: "Deutscher Volkszugehöriger im Sinne dieses Gesetzes ist, wer sich in seiner Heimat zum deutschen Volkstum bekannt hat, "
Also zunächst einmal eine Einschränkung der Gültigkeit und dann noch, dass ein Bekenntnis ausreicht.
Somit hast du jetzt aber ein Problem, Menschen auszuschließen, die dein Kamerrad hier so gerne als "Passdeutsche" diffamiert.
Das Gesetz hilft dir also nicht weiter. Immernoch nicht.

"Ansonsten scheinen Sie noch immer nicht verstanden zu haben, das Volkszugehörigkeit und Staatsangehörigkeit nicht dasselbe sind. "

Außer dir und deinen Kamerraden versteht das jeder.
Nur ihr wollt staatliches Handeln aus der "Volkszugehörigkeit" ableiten, die ihr nicht einmal definieren könnt.

"Jetzt ist das deutsche Volk für dich schon keine Ethnie mehr, sondern ein rassistisches Volk. "

Nicht DAS, sondern DEIN "rassistisches Volk".
Ganz bewusst so bezeichnet.

"Ab wann gibt es denn die Menschheit für dich? Bitte das genaue Datum."

Wenn du mit der Menschheit komemn willst, gibt es keine Deutschen Björn.
Dann sind wir alle "Neger".

Ende TEil 2
 
Roichi Dienstag, 07.Oktober 2014, 08:21 Uhr:
TEil 3


"In der Wissenschaft spricht man allerdings von der Schlacht auf dem Lechfeld als Geburtsstunde der Deutschen."

Kommt mir irgendwie seltsam bekannt vor.
Und schon damals hattest du Probleme, nicht nur bei der Benennung der Wissenschaftler, die das so sehen sollen.
http://www.endstation-rechts.de/news/kategorie/politik/artikel/verfassungsschutzbericht-thueringen-immer-einen-schritt-zu-spaet.html
Und wir erinnern uns alle gerne an dein deutsches Ohm:
http://www.endstation-rechts.de/news/artikel/deutschlandfahrt-debakel-geht-in-die-naechste-runde-gegendemonstranten-verhindern-npd-kundgeb.html
Auch dort hast du diese Behauptung aufgestellt.

"Die Frage habe ich dir schon desöfteren beantwortet. Da dessen Eltern zwei unterschiedlichen Völkern angehören, hat der Nachwuchs keine Volkszugehörigkeit."

Kann man so annehmen. Als Modell.
Dann scheiterst du allerdings an deiner eigenen Logik, wie ich dir das ja shconmal belegt hatte.
Ich poste den Link nochmal, weil es so schön war:
http://www.endstation-rechts.de/news/artikel/deutschlandfahrt-debakel-geht-in-die-naechste-runde-gegendemonstranten-verhindern-npd-kundgeb.html
Im Endeffekt landest du zwangsläufig bei nur noch volklosen Menschen.

"Für dich gehören also nur Leute dazu, die die deutsche Staatsangehörigkeit haben?"

Die sind Deutsche richtig.

"Was ist mit den Ausländern ohne deutschen Pass?"

Die sind Ausländer, da diese keinen deutschen Pass haben.
Ausländer mit deutschem Pass gibt es nicht.

Ende TEil 3
 
Roichi Dienstag, 07.Oktober 2014, 08:21 Uhr:
TEil 4


"Was ja dann auch eine Ausgrenzung wäre, wenn man deine Logik weiterspinnt."

Im rechtlichen Sinne ist es eine.

"Eine Volkszugehörigkeit kann man weder annehmen noch ablegen. "

Was allerdings den Aussagen deiner Kamerraden widerspricht.

"Und das freut mich umso mehr, weil es dich ankotzt."

Ich bin gerne deutscher.
Ich mag den Rechtsstaat, die FDGO und vieles, was daraus entstanden ist.
Ich kann verstehen, dass du damit ein Problem hast, weshalb du immer von Antideutschen schwadronierst.
Es ist eben nicht deine Ideologie, die ich mag.

Ende Kommentar
 
nur ml angemerkt Dienstag, 07.Oktober 2014, 08:47 Uhr:
@systemgestörter
"es sind immer noch menschen aus fleisch und blut mit traeumen,wuenschen und den gleichen beduerfnissen wie du und ich."

Gut gebrüllt. Nur vergisst Du den kleinen feinen Unterschied. Die Einen (und ihre Vorfahren) haben sich jahrzehntelang die Grundlagen für ihre Bedürfnisse und Wunscherfüllungen in ihrer Heimat hart erarbeitet. Die meisten Deiner Freunde (Kriegsflüchtlinge ausgenommen) wollen sich (mit Eurer Unterstützung) auf Kosten der Fleissigen einfach ins gemachte fremde Nest setzen, und verweigern sich diesem harten Weg.
 
JayBee Dienstag, 07.Oktober 2014, 08:47 Uhr:
@ Björn

"Es gibt im deutschen Recht auch nicht den Begriff "Nazi". Gibt es also keine Nazis?"

Hui: Nazi = Kurzform von Nationalsozialist, das kennt sowohl das Recht als auch der Duden. Aber Du machst Dich hier lieber wieder lächerlich.

"In der Wissenschaft spricht man allerdings von der Schlacht auf dem Lechfeld als Geburtsstunde der Deutschen."

Das hätte ich gern mal belegt, daß DIE Wissenschaft davon spricht. Ich zitiere mal Heiko Steuer in "Zur Geschichte der Gleichung "germanisch-deutsch"":

"Für die Mitglieder des "Patriotenbundes" [war] 1813 jedoch die Geburtsstunde des deutschen Volkes...".

Da wird es mit den "vielen Generationen" schon wieder schwierig.

Oder Lutz Hoffmann in "Das „deutsche Volk" als Integrationsideologie und seine historische Entwicklung":

"Während die heutige Vorstellung vom deutschen Volk ungeniert weit über die historische Schwelle zurückgreift, die die moderne von der vormodernen Gesellschaft trennt, sahen die Zeitgenossen dieser Epochenschwelle klarer. Sie wußten, daß es in ihrer damaligen Gegenwart kein deutsches Volk gab, auch wenn einige von ihnen es tief in den germanischen Urwäldern zu erkennen glaubten, um ihrer Idee eines zukünftigen deutschen Volkes die historische Rechtfertigung zu verschaffen.

Ende Teil 1
 
JayBee Dienstag, 07.Oktober 2014, 08:52 Uhr:
Weiter

"Noch im Jahr 1792 registriert Christoph Martin Wieland kühl: „Wer das deutsche Reich aufmerksam durchwandert, lernt zwar nach und nach Östreicher, Brandenburger, Sachsen, Pfälzer, Baiern, Hessen u.s.w. ..., aber keine Deutschen kennen." Selbst der angebliche Erfinder des völkischen Nationalismus der Deutschen, Johann Gottfried Herder, kennt den Begriff des deutschen Volkes noch nicht, sondern spricht immer nur von den „Nationen Deutschlands", von „mehreren Völkern", aus denen „von jeher Deutschland bestand". Im Jahr 1811 ist Johann Heinrich Campe zwar mittlerweile der Begriff eines deutschen Volkes bekannt, aber zugleich muß er konzedieren: „Man spricht und liset vielfach von dem britischen, französischen, schwedischen, spanischen etc. Volk. Nur an einem deutschen Volk hat es leider gefehlt, und man muß hoffen, daß eins aus den Trümmern des deutschen Reichs entstehen werde."

Und jetzt definiere doch bitte nochmal das Deutsche Volk. Kannste nicht.

"Nur sind die Völker um uns herum eben aus den gleichen Volksstämmen entstanden wie wir."

Und die Völker um die herum? Wo ziehst Du da eine geographische Grenze?

"Unsere Vorfahren sind u.a. auch die Wenden, welche slawisch sind. Deshalb gibt es auch etliche slawische Namen unter den Deutschen."

Das gilt aber auch nur in Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.
 
JayBee Dienstag, 07.Oktober 2014, 09:22 Uhr:
@ Björn

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_St%C3%A4mme

"Carl Erdmann bezeichnete 1935 die Baiern, Schwaben, Franken, Thüringer, Sachsen und Friesen als die deutschen Stämme, die zusammen das deutsche Volk bildeten."

Bist Du eigentlich Deutscher, Björn?
 
JayBee Dienstag, 07.Oktober 2014, 09:24 Uhr:
@ Kritiker

"Wenn es nach Ihrer Meinung, werter Roichi, kein "Deutsches Volk" im Sinne
einer Volkszugehörigkeit gibt, wie können sich dann der Bundespräsident, die
Bundeskanzlerin und die Bundesminister dazu erdreisten, in ihrem Amtseid
zu schwören : ... meine Kraft dem Wohle des d e u t s c h e n V o l k e s zu
widmen..." ??"

Vielleicht, weil hier das Staatsvolk gemeint ist?!?
 
@ Michael Karstens Dienstag, 07.Oktober 2014, 10:42 Uhr:
Zitat von Björn:

"Es gibt im deutschen Recht auch nicht den Begriff "Nazi". Gibt es also keine Nazis?"

Deine Antwort:

"Liebster Björn, auch hier ("Es gibt im deutschen Recht auch nicht den Begriff "Nazi".") unterliegen Sie einem Irrtum:
http://www.duden.de/suchen/dudenonline/nazi
Aber ich sagte ja schon, dass das Interesse der 'Kameraden' an der deutschen Sprache offensichtlich nur rudimentär vorhanden ist, was Sie hiermit bestätigt haben."

Der Duden ist also ein Gesetzbuch?
 
Vertriebener Dienstag, 07.Oktober 2014, 10:48 Uhr:
@ Karstens

""Volkszugehörigkeit, nicht die Staatsangehörigkeit." - nö, Björn, da unterscheide ich genauso wenig wie unsere Verfassung. Sie stehen doch auch auf dem Boden des Grundgesetzes, oder nicht?"

Verstößt das Bundesvertriebenengesetz denn gegen die Verfassung? In dem Gesetz wird nämlich zwischen Staatsangehörigkeit und Volkszugehörigkeit unterschieden.
 
Vertriebener Dienstag, 07.Oktober 2014, 10:48 Uhr:
@ Karstens

@Karstens

""Volkszugehörigkeit, nicht die Staatsangehörigkeit." - nö, Björn, da unterscheide ich genauso wenig wie unsere Verfassung. Sie stehen doch auch auf dem Boden des Grundgesetzes, oder nicht?"

Verstößt das Bundesvertriebenengesetz denn gegen die Verfassung? In dem Gesetz wird nämlich zwischen Staatsangehörigkeit und Volkszugehörigkeit unterschieden.
 
Michael Karstens Dienstag, 07.Oktober 2014, 11:29 Uhr:
Lieber "Vertriebener", nein, das Bundesvertriebenengesetz verstößt nicht gegen die Verfassung. Verkürzt läßt sich hierzu sagen, daß jemand zwar "dem" deutschen Volk zugehörig ist, jedoch (noch) nicht die deutsche Staatsangehörigkeit hat. Daraus läßt sich aber eben nicht der Umkehrschluß ableiten, daß jemand die deutsche Staatsangehörigkeit haben kann, ohne dem Volk zugehörig zu sein. Hat jemand die deutsche Staatsangehörigkeit, gehört er eben zum deutschen Volk! Kapiert?
 
Roichi Dienstag, 07.Oktober 2014, 11:37 Uhr:
@ @ Michael

Lies dazu auch JayBees Kommentar.
Und natürlich im Duden.


@ Vertriebener

"Verstößt das Bundesvertriebenengesetz denn gegen die Verfassung? In dem Gesetz wird nämlich zwischen Staatsangehörigkeit und Volkszugehörigkeit unterschieden. "

Auch dir sei nahegelegt dieses Gesetz einmal zu lesen.
Besonders auch die Anwendbarkeit der dort vorgenommenen Definition.
Das Gesetz mag zwar den Begriff beinhalten, taugt aber nicht für völkische "Argumentationen".
 
zitiert Dienstag, 07.Oktober 2014, 13:36 Uhr:
@roichi
"Dort steht unter anderem: "Deutscher Volkszugehöriger im Sinne dieses Gesetzes ist, wer sich in seiner Heimat zum deutschen Volkstum bekannt hat, "
Also zunächst einmal eine Einschränkung der Gültigkeit und dann noch, dass ein Bekenntnis ausreicht.
Somit hast du jetzt aber ein Problem, Menschen auszuschließen, die dein Kamerrad hier so gerne als "Passdeutsche" diffamiert."

Herrlich wie Du dich selbst widerlegst! Welcher Türke, Kurde, Libanese, Zigane hat sich in seiner Heimat zum deutschen Volkstum bekannt? Beispiele bitte! Also sind sie, wenn sie denn Lust haben, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, Passdeutsche- sonst nichts!
 
systemstoerung Dienstag, 07.Oktober 2014, 13:38 Uhr:
@nur mal

ah der mythos vom hart arbeitenden deutschen,welcher nur durch blut schweiss und traenen,sich ganz ohne hilfe von kolonialisierung,ressourcenkriegen,wirtschaftlicher ausbeutung von schwaecheren laendern ,seinen wohlstand erarbeitet hat.
das reicht natuerlich auch noch bis in die heutige zeit.

man man man
 
Michael Karstens Dienstag, 07.Oktober 2014, 14:36 Uhr:
Lieber "@Michael Karstens", Verzeihung, daß ich Ihren Einwand übersehen habe. Sie haben natürlich insofern recht, als ich das Zitat, auf das ich Bezug nahm, nur verkürzt wiedergegeben habe. Es fehlte die Frage des "Kameraden" Björn, ob denn das Wort "Nazi" nicht existent sei, da es (so) ja in keinem Gesetzbuch erwähnt sei. Nun soll es aber relativ viele Wörter geben, die zwar in keinem Gesetzbuch, dafür aber im Duden erwähnt werden (wie eben auch der Ausdruck "Nazi"). Für den erfundenen Begriff "Passdeutscher" gilt aber nun weder das eine, noch das andere. Hier handelt es sich einfach um einen erfundenen Ausdruck, um - wie es in "Kameradenkreisen" ja üblich ist - bestimmte Gruppen unseres Volkes herabzusetzen und auszugrenzen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen Ihre existenzielle Frage damit ausreichend erläutern.
 
nur mal angemerkt Dienstag, 07.Oktober 2014, 15:59 Uhr:
@systemgestörter

Sind wir wieder auf dem gern von GUtmensch bemühten Trip der Kollektivschuld? Ich darf Deinen Erguss noch mal zitieren:

"ah der mythos vom hart arbeitenden deutschen,welcher nur durch blut schweiss und traenen,sich ganz ohne hilfe von kolonialisierung,ressourcenkriegen,wirtschaftlicher ausbeutung von schwaecheren laendern ,seinen wohlstand erarbeitet hat."

Der hart arbeitende Deutsche mag für Dich ganz persönlich ein Mythos sein (da bin ich mir bei Dir sehr sicher). Die übergroße Mehrheit der Deutschen und ihrer Vorfahren gehört allerdings dazu. Und was Deine hinkenden Argumente anbetrifft. Da sind genau diese Deutschen der falsche Ansprechpartner. Erzähl das den Führern Deiner heissgeliebten "demokratischen Parteien". Die haben diese Mängel zu verantworten und niemand anders! Aber das wirst Du nie begreifen.
 
Roichi Dienstag, 07.Oktober 2014, 16:18 Uhr:
@ zitiert

"Also sind sie, wenn sie denn Lust haben, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, Passdeutsche- sonst nichts! "

Nö Schnuffel.
Nach dem Gesetzestext in der Auslegung deiner Kamerraden, dass dieser universelle Gültigkeit hätte, reicht das Bekenntnis aus, um Deutscher zu werden.
Nicht, dass alle Menschen jetzt dieses Bekenntnis ablegen müssten. Das steht da ja auch nicht drin.
Lern lesen, das hilft dir auch kurze Sätze zu verstehen.

Ich habe also nur die "Logik" deiner Kamerraden aufgegriffen und diese auf das immerwieder von deinen Kamerraden zitierte Gesetz angewandt.
Dass das Blödsinn ist, liegt an der "Logik" deiner Kamerraden, nicht an der Anwendung.
Entsprechendes gilt auch für deine Parole der "Passdeutschen", die nicht existieren.
 
Soldat Dienstag, 07.Oktober 2014, 16:53 Uhr:
@ zitiert

"Welcher Türke, Kurde, Libanese, Zigane hat sich in seiner Heimat zum deutschen Volkstum bekannt?"

Vielleicht ist meine Kenntnis der deutschen Geschichte ja doch schlechter als ich dachte. Mir war gar nicht bewußt, dass es schon vor der Mitte des 20. Jahrhunderts nennenswerte Gruppen eben jener Minderheiten in Deutschland gab. Wie diese also Vertriebene im Sinne des Gesetzes sein sollen, ist mir schleierhaft.
 
Michael Karstens Dienstag, 07.Oktober 2014, 17:03 Uhr:
"Herrlich wie Du dich selbst widerlegst! Welcher Türke, Kurde, Libanese, Zigane hat sich in seiner Heimat zum deutschen Volkstum bekannt? Beispiele bitte! Also sind sie, wenn sie denn Lust haben, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, Passdeutsche- sonst nichts!"

Äh... an Ihrer Logik sollten Sie nochmal arbeiten, "zitiert"? Welcher Türke, Kurde, Libanese, etc. erhält bitte die deutsche Staatsbürgerschaft nach den Regelungen des Bundesvertriebenengesetzes? Die von Ihnen genannten Personenkreise werden schlicht durch die Regelungen des Staatsangehörigkeitsgesetzes zu Deutschen.
 
Björn Dienstag, 07.Oktober 2014, 18:45 Uhr:
@Michael Karstens

"Liebster Björn, auch hier ("Es gibt im deutschen Recht auch nicht den Begriff "Nazi".") unterliegen Sie einem Irrtum:
http://www.duden.de/suchen/dudenonline/nazi"

Was hat der Duden mit deutschem Recht zu tun?

"Aber ich sagte ja schon, dass das Interesse der 'Kameraden' an der deutschen Sprache offensichtlich nur rudimentär vorhanden ist, was Sie hiermit bestätigt haben."

Und dann noch so ein Eigentor hinterher. Herrlich.

"Davon abgesehen hatten Sie richtig festgestellt, dass sich die heutigen Völker durch Vermischung und Beeinflussung zu dem entwickelt haben, was Sie heute sind"

Das haben sie falsch herausgelesen. Die Völker haben sich aus den Volksstämmen entwickelt. Nicht aus anderen Völkern.

"'Das' deutsche Volk ist also erst durch Mischung verschiedener Ethnien entstanden."

Falsch. Das deutsche Volk hat sich aus den europäischen Urstämmen entwickelt. Es wurde dann zu einem Volk. Und das blieb es bis heute. Jetzt haben wir aber eine nie dagewesene Masseneinwanderung kultur- und raumfremder Migranten, die im Zusammenhang mit der demografischen Katastrophe ein Aussterben des deutschen Volkes zur Folge haben kann.

"Aber immerhin erkennen Sie ja offensichtlich an, daß zum 'Deutschtum' auch slawische Elemente beigetragen haben. Warum also sollte beispielsweise das Kind einer Deutschen und eines Nigerianers kein Deutscher sein?"

Weil Deutsche und Nigerianer nicht von denselben Volksstämmen abstammen. Im Gegensatz zu Deutschen und Dänen z.B..
 
Björn Dienstag, 07.Oktober 2014, 19:01 Uhr:
@Michael Karstens

"Aber da das deutsche Volk ja noch existiert, wird es sich in seiner Zusammensetzung auch weiterhin entwickeln."

Nur wäre es dann nicht mehr das deutsche Volk. Das deutsche Volk hat sich aus verschiedenen Volksstämmen entwickelt. Und zwar in einer ganz bestimmten Zusammensetzung. Die machte uns einzigartig. Die macht jedes Volk einzigartig.

Wenn man allerdings ein Volk mit einem anderen mischt, dann erhält man kein neues Volk, sondern einen Völkerbrei aus eben diesen zweien Völkern.

Völker können sich nur aus den entsprechenden Volksstämmen entwickeln, nicht aus aus der Vermischung "fertiger" Völker.

"Dann sind also die ganzen Schimanskys, Matuschzyks und Urbans keine Angehörigen des deutschen Volkes, sondern nur deutsche Staatsangehörige die aber zum polnischen Volk gehören? "

Nö. Schließlich ist auch z.B. der Stamm der Wenden ein Teil unserer Herkunft, aus dem heraus unser Volk entstand. Deshalb gibt es eben auch Deutsche mit Namen slawischer Herkunft.

"Wenn aber nun ein Ehepaar ein fremdes Kind adoptieren kann (es wird also dann trotz fehlender genetischer Abstammung Teil der Familie), warum sollte das dann im größeren Rahmen des Volkes nicht möglich sein? "

Das Kind ist nur nicht das leibliche Kind der Adoptiveltern. Es hat nichts von deren genetischen Erbe. Und dementsprechend sind im größerem Rahmen des Volkes gesehen Nicht-Deutsche mit BRD-Pass auch keine deutschen Volksangehörigen.
 
Björn Dienstag, 07.Oktober 2014, 19:14 Uhr:
@Jupp

"Wenn ein eingewanderter Neger sein neues Vaterland mit der Waffe verteidigt, während grabschende Parteichefs auf Malle ne Kneipe aufmachen, dann ist doch die Volxdiskussion höchstens noch theoretisch."

Da haben wir mal wieder ein Prachtbeispiel linker Argumentation. Weil Apfel auf Malle ist und irgendein Neger bei der Bundeswehr, sollen gewachsene Völker irrelevant sein? Wo ist da die Logik versteckt.

Natürlich muss sich jeder selbst fragen ob es ihm wichtig ist, dass die kulturelle und ethnische Vielfalt auf der Welt bestehen bleibt oder ob er den grauen, wurzellosen Einheitsmenschen will. Wem die bunte Vielfalt der Welt ein Graus ist, der hat natürlich kein Problem mit der Überfremdung.

Wer aber die Vielfalt der Völker erhalten möchte, die Vielfalt ihrer Kulturen, Geschichte, Sprachen und Eigenarten, der stellt sich zwangsläufig gegen die Masseneinwanderung.

"Nach wie vielen Generationen könnte dann so ein Gemischter zum Volk gehören? "

Das kommt ganz darauf an, ob derjenige einem uns nah verwandtem Volk angehört oder nicht.

@Münchhausen

"Nein, die Geschichtswissenschaft [mit Betonung auf Wissenschaft] verortet die Geburtsstunde der deutschen Nation im 17. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. "

Es geht immernoch ums deutsche Volk. Nicht um die Nation. Das manchen Leuten das Lesen dermaßen schwer fällt.

In der Wissenschaft wird die Schlacht auf dem Lechfeld als Geburtsstunde des deutschen Volkes angesehen.
 
Björn Dienstag, 07.Oktober 2014, 19:30 Uhr:
@Münchhausen

"Wissenschaftlicher Konsens ist übrigens ebenso, dass erst zu dieser Zeit die Idee einer homogenen Volksgemeinschaft aufkam und diese Ideen der Wegbereiter für den Nationalstaat waren, nicht umgekehrt."

Sie wissen schon, dass die Volksgemeinschaft eine Gesellschaftsform ist? Es gab natürlich zuerst das deutsche Volk und dann die deutsche Nationen. Und erst dann kam die Idee der Volksgemeinschaft auf. Wie es Wehler ja auch schreibt.

Wissenschaftlicher Konsens ist, dass die Geburtsstunde der Deutschen die Schlacht auf dem Lechfeld ist. Das war im Jahre 955.

@Michael Karstens

""Volkszugehörigkeit, nicht die Staatsangehörigkeit." - nö, Björn, da unterscheide ich genauso wenig wie unsere Verfassung."

Na dann zeigen sie mir mal die Stelle, wo in unserem Grundgesetz steht, dass Volkszugehörigkeit und Staatszugehörigkeit dasselbe wären. Im übrigen unterstellen sie gerade allen Ethnologen, dass sie nicht auf dem Boden der Verfassung ständen. Denn kein Wissenschaftler käme auf die Idee das Vorhandensein von Völkern abseits von Staatsangehörigkeiten zu leugnen. Dann gäbe es auch keine Kurden. Schließlich gibt es keine kurdische Staatsangehörigkeit.

Staatsangehörigkeit und Volkszugehörigkeit sind nicht dasselbe. Das wird ihnen jeder Ethnologe bestätigen. Nur ihr Linken könnt das nicht ertragen und leugnet daher das Vorhandensein von Völkern abseits des Staatsvolkes.
 
Björn Dienstag, 07.Oktober 2014, 19:39 Uhr:
@Systemstörung

"niemand hier bestreitet das es biologische oder ethischen unterschiede oder unterschiede im aussehen zwischen den menschen gibt."

Dann hast du die Beiträge der Genossen wohl nicht gelesen. Sowohl "Roichi" als auch "Michael Karstens" leugnen fleißig das Vorhandensein von Völkern abseits der Staatszugehörigkeiten.

"nur wirft keiner von uns gutmenschlichen oekoterroristen diesen menschen das vor oder dreht ihnen,aus irgend nem rassistischen rassenwahn,selbstprofilierungssucht oder aus was auch fuer immer niederen beweggruenden,nen strick draus,sowie du und dein ganzes anfang das macht."

Offenbar haben sie meine Beiträge nicht gelesen. Ich finde die Vielfalt der Völker gut und erhaltenswert. Gerade deshalb bin ich ja gegen die Masseneinwanderung. Niemand braucht einen grauen Einheitsbrei, wenn man auch die kulturelle und völkische Vielfalt in der Welt haben kann. Globalisierung und die damit verbundene Überfremdung und Entwurzelung von Menschen, sorgen allerdings dafür, dass immer mehr Völker einfach verschwinden. Zuerst sind es die kleinen Dialekte, die regionalen Eigenarten. Und am Ende ganze Völker.

"es sind immer noch menschen aus fleisch und blut mit traeumen,wuenschen und den gleichen beduerfnissen wie du und ich."

Genau. Deshalb sind für mich ja auch alle Völker gleichermaßen erhaltenswert.

@Roichi

"Der wesentliche Unterschied ist, das ihr Menschen über Gruppen definieren müsste"

Wie war das noch? "Die Nazis", "die Rassisten", "die Rechtsextremen"
 
Björn Dienstag, 07.Oktober 2014, 19:56 Uhr:
@Roichi

"Wir dagegen definieren Menschen als Individuum das sich selbst Gruppen anschließen kann."

Genau wie wir. Nur gibt es eben Dinge, die man nicht ändern kann. So wie die Hautfarbe, deine Eltern, oder der Fakt, dass du ein Mensch bist. Genausowenig kannst du deine Volkszugehörigkeit ändern. Du wirst schließlich nicht zum Kurden, nur weil du es dir fest wünscht. Selbst wenn du perfekt kurdisch sprichst und ihre Kultur lebst, bleibst du deutscher Volksangehöriger.

Und weißt du was? Das ist auch gut so. Denn ein Volk soll auch eine Schicksalsgemeinschaft sein und nicht nur eine zufällige Ansammlung von Menschen. Wenn jeder seine Volkszugehörigkeit wechseln könnte, wie seine Unterwäsche, dann hätten wir keine Völker mehr und die Welt wäre weit weniger bunt.

""Wovon ihr fälschlicherweise ausgeht ist, dass man als Nicht-Deutscher weniger wert wäre. "

Nicht wir Björn. Ihr macht das, indem ihr Menschen anderer Herkunft als eurer "Volksdeutschen" Grundrechte verweigern wollt."

Roichi und Grundrechte. Das musste ja schief gehen. Ein Türke in Deutschland ist für mich ebenso gleichwertig, wie ein Deutscher in der Türkei. Niemand ist weniger wert, nur weil er kein Deutscher ist. Trotzdem ändert das ja nichts an dessen Volkszugehörigkeit.

"Uns ist es völlig egal, woher ein Mensch kommt. Er wird als Mensch angesehen, so wie er ist."

Und wie kommst du darauf, dass das bei uns anders wäre? Volkszugehörigkeit und Mensch-Sein widersprechen sich nicht.
 
Björn Dienstag, 07.Oktober 2014, 20:11 Uhr:
@Roichi

"Also zunächst einmal eine Einschränkung der Gültigkeit und dann noch, dass ein Bekenntnis ausreicht."

Du hast es also nicht gelesen. Die deutsche Herkunft ist zwingende Pflicht. Dazu muss man sich zusätzlich bekennen. Steht alles so im Vertriebenengesetz.

Im übrigen sieht man dort, dass selbst der Staat BRD den Unterschied zwischen Volkszugehörigkeit und Staatszugehörigkeit kennt:

"Vertriebener ist, wer als deutscher Staatsangehöriger oder deutscher Volkszugehöriger..."

http://www.gesetze-im-internet.de/bvfg/BJNR002010953.html#BJNR002010953BJNG000103310

Im übrigen steht auch im GG: "Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung..."

Auch dort gibt es also eine Einschränkung der Gültigkeit.

"Nur ihr wollt staatliches Handeln aus der "Volkszugehörigkeit" ableiten..."

Was für ein Blödsinn. Gesetze sollen genauso für Deutsche wie für Nicht-Deutsche gelten. Wäre ja auch noch schöner.

""Was ist mit den Ausländern ohne deutschen Pass?"

Die sind Ausländer, da diese keinen deutschen Pass haben."

Du ziehst also Grenzen. Wo besteht dann der Unterschied, ob man die Grenzen nach der Volkszugehörigkeit zieht oder nach der Staatszugehörigkeit?

@Jupp

"Hui: Nazi = Kurzform von Nationalsozialist, das kennt sowohl das Recht als auch der Duden."

Und Passdeutscher ist die Umschreibung für Angehörige anderer Völker, die den deutschen Pass besitzen. Wo ist also euer Problem?
 
Björn Dienstag, 07.Oktober 2014, 20:41 Uhr:
@JayBee

""In der Wissenschaft spricht man allerdings von der Schlacht auf dem Lechfeld als Geburtsstunde der Deutschen."

Das hätte ich gern mal belegt, daß DIE Wissenschaft davon spricht."

Zumindest sagt uns das die bundesdeutsche Medienwelt:

"Die Schlacht auf dem Lechfeld gilt als die Geburtsstunde der Deutschen."

http://www.augsburger-allgemeine.de/community/profile/j_rgen_marks/Die-neue-Schlacht-ums-Lechfeld-id26749821.html

"Lechfeld - Geburt der deutschen Nation"

http://www.welt.de/kultur/history/article948139/Lechfeld-Geburt-der-deutschen-Nation.html

"Otto und das Reich
Die Geburtsstunde der Deutschen"

http://www.zdf.de/die-deutschen/otto-und-das-reich-5234440.html

"Die „Schlacht auf dem Lechfeld“ gilt unter Historikern als eines der bedeutendsten Ereignisse in der deutschen Geschichte.
Man spricht sogar von der „Geburtsstunde der deutschen Nation“."

http://hartbrunner.de/fakten/d_fakten.php?id=6293

"Die Schlacht auf dem Lechfeld gilt als Meilenstein der deutschen Geschichte, als Geburtsstunde Deutschlands gar."

http://www.focus.de/wissen/mensch/archaeologie/spektakulaerer-archaeologischer-fund-erster-beweis-der-schlacht-auf-dem-lechfeld_id_3454492.html

"Wo ziehst Du da eine geographische Grenze?"

Die entspricht der kulturellen Grenze. Also Europa.

"Das gilt aber auch nur in Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern."

Das gilt für ganz Deutschland. Schließlich ziehen die Deutschen schon seit Jahrhunderten durchs Land.
 
Björn Dienstag, 07.Oktober 2014, 21:04 Uhr:
@JayBee

"Carl Erdmann bezeichnete 1935 die Baiern, Schwaben, Franken, Thüringer, Sachsen und Friesen als die deutschen Stämme, die zusammen das deutsche Volk bildeten."

Das waren die sogenannten Altstämme zu denen noch die sogenannten Neustämme kommen: Märker, Lausitzer, Mecklenburger, Obersachsen, Pommern, Schlesier und Ostpreußen.

"Bist Du eigentlich Deutscher, Björn? "

Ja klar. Und du?

@Michael Karstens

" Verkürzt läßt sich hierzu sagen, daß jemand zwar "dem" deutschen Volk zugehörig ist, jedoch (noch) nicht die deutsche Staatsangehörigkeit hat."

Sehen Sie. Es gibt also einen Unterschied zwischen Volkszugehörigkeit und Staatsangehörigkeit.

"Daraus läßt sich aber eben nicht der Umkehrschluß ableiten, daß jemand die deutsche Staatsangehörigkeit haben kann, ohne dem Volk zugehörig zu sein."

Selbstverständlich. Oder denken sie jemand wechselt von einem Tag auf den anderen seine Volkszugehörigkeit? Wenn man deutscher Volkszugehöriger sein kann und beispielsweise eine russische Staatsbürgerschaft hat, dann kann man auch türkischer Volkszugehöriger mit deutschen Pass sein.

"Hat jemand die deutsche Staatsangehörigkeit, gehört er eben zum deutschen Volk! Kapiert? "

Ja, eben nicht. Schließlich kann man auch die russische Staatsangehörigkeit haben und deutscher Volksangehöriger sein.

@Roichi

"Das Gesetz mag zwar den Begriff beinhalten, taugt aber nicht für völkische "Argumentationen". "

Und warum nicht?
 
Hans Mittwoch, 08.Oktober 2014, 09:39 Uhr:
Mensch Björn. Da hast du dir so viel Mühe gegeben mit deinen ganzen (wenn auch konfusen) Erklärungen. Nur, wer nimmt das für voll? Ein deutsches Volk nach deiner Phantasie und die der NPDingens will wer haben? Die überwältigende Mehrheit der Deutschen offensichtlich nicht. Aber das wirst du wohl nie verstehen.
Also, wieder mal alles für die Katz. Gab es wenigstens eine Aufwandsentschädigung von Pastörs?
 
Michael Karstens Mittwoch, 08.Oktober 2014, 09:58 Uhr:
Lieber Björn, nun wird mir Ihr Kindergarten doch langsam zu blöd. Ich darf Sie daran erinnern, daß der Ausgangspunkt die Frage war: "Wer ist Deutscher". Sie erinnern sich? Von Ihnen stammte dieses Zitat: "Deutscher ist, wer deutsche Vorfahren hat. Was gibts daran nicht zu verstehen?"

Und das ist nun mal falsch. Hierzu lesen Sie bitte Art. 116 des Grundgesetzes sowie § 1 des StAG. Dann werden Sie feststellen, daß dort eben steht "DEUTSCHER ist,..... wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt". NEIN, da steht nicht: "Deutscher Staatsbürger ist, wer....". Wenn also jeder deutsche Staatsbürger Deutscher ist, gehört eben auch jeder deutsche Staatsbürger zum deutschen Volk. Mir ist zwar klar, daß Sie als "Kamerad" sich nicht um die deutsche Gesetzgebung scheren, das ändert aber nichts an den Tatsachen. Und übrigens, die Möglichkeit der Einbürgerung gibt es nicht erst seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland. Daß u. A. deshalb ihre ethnische Definition "der" Deutschen nicht trägt, wurde Ihnen mehrfach dargelegt. Die (kurze) Zeit, in der Teile des Volkes "entdeutscht" wurden, gehört also genau so der Vergangenheit an, wie Sie und Ihre "Weltanschauung".
 
Michael Karstens Mittwoch, 08.Oktober 2014, 10:00 Uhr:
Im übrigen, Björn, darf ich Sie daran erinnern, daß Sie ja ohnehin nur Personal einer Firma sind. Also Vorsicht, nicht daß man Ihnen noch kündigt!
 
Vertriebener Mittwoch, 08.Oktober 2014, 10:43 Uhr:
@Roichi, Karstens und Björn.

Ich habe die russische Staatsangehörigkeit, bin aber laut Vertriebenengesetz Volksdeutscher. Ihr seht also das es da Unterschiede gibt.
 
Jupp Mittwoch, 08.Oktober 2014, 10:53 Uhr:
@Björn
"@Jupp

"Hui: Nazi = Kurzform von Nationalsozialist, das kennt sowohl das Recht als auch der Duden."

Und Passdeutscher ist die Umschreibung für Angehörige anderer Völker, die den deutschen Pass besitzen. Wo ist also euer Problem? "

Das war ja wohl nicht ich....

"Da haben wir mal wieder ein Prachtbeispiel linker Argumentation. Weil Apfel auf Malle ist und irgendein Neger bei der Bundeswehr, sollen gewachsene Völker irrelevant sein? Wo ist da die Logik versteckt."

Das ist keine "linke Argumentation" und keine explizite Erklärung zur Irrelevanz der Völker. Man könnte daraus vielleicht eher ableiten, dass für die Leistung eines einzelnen für eine Gemeinschaft der Pass ebenso unwichtig ist wie die Abstammung.

""Nach wie vielen Generationen könnte dann so ein Gemischter zum Volk gehören? "
Das kommt ganz darauf an, ob derjenige einem uns nah verwandtem Volk angehört oder nicht."

Also ein Pole zB in der 2 Generation Mischehe, ein Spanier in der 3. und ein Kongolese in der 4.? Oder wie darf man sich das vorstellen? Und wer legts fest?

P. s.: Die meisten "-skis" im Ruhrgebiet sind übrigens aus Polen eingewandert und nicht aus irgendeinem deutschen Alt-/ oder Neustamm erwachsen. Da hätten wir dortens also schon mal ein neues Volk (Mischbrei aus 2 gewachsenen Völkern).
 
JayBee Mittwoch, 08.Oktober 2014, 11:00 Uhr:
@ Björn

Erdmann spricht aber nicht von Altstämmen und Neustämmen. Abgesehen davon ist selbst diese Einteilung unter Wissenschaftlern umstritten. Wenn die das schon nicht ordentlich einteilen können, was befähigt dann Dich dazu?

Schön übrigens, daß Du hier verschiedene Beispiele für das Lechfeld anbringst, die sich nebenbei gesagt auch nicht einig zeigen. Da ist von den Deutschen die Rede, dem deutschen Volk, aber sogar schon von der Deutschen Nation. Was ja Deiner Meinung nach nicht geht,. da das LEchfeld die Geburt des Volkes sein soll und die Nation erst später entstehen konnte. Behauptest Du jedenfalls da oben irgendwo.
Egal, was sich hier nämlich zeigt, ist - entgegen Deiner Formulierung - daß nicht DIE Wissenschaft dieser Meinung ist. Mehr hatte ich nicht gesagt.

"Das gilt für ganz Deutschland. Schließlich ziehen die Deutschen schon seit Jahrhunderten durchs Land. "

Nein, denn die meisten slawischen Namen in anderen Gegenden Deutschlands stammen von aus später Eingewanderten. Ich zitiere mal aus Wikipedia:

Ende1
 
JayBee Mittwoch, 08.Oktober 2014, 11:07 Uhr:
"Als Folge der Zuwanderung von mehreren 100.000 Personen (auch etwa 130.000 „Ruhrpolen“) aus dem polnischen Sprachgebiet ins alt-deutsche Sprachgebiet von Mitte des 19. Jahrhunderts bis Anfang des 20. Jahrhunderts tragen insbesondere in Nordrhein-Westfalen mit Schwerpunkt im Ruhrgebiet und im Bereich von Berlin viele Einwohner polnische Namen, die von der Schreibweise aber zumeist „eingedeutscht” sind (Beispiele: Orlowski, Schimanski, Rudzinski, Kowalski, Schymanietz, Matuzek zu Matussek oder Mattner, Koslowski usw.). Etwa 13 % der Bevölkerung tragen heute Namen slawischer Herkunft."

Das heißt also ganz viele dieser Menschen wären nach Deiner Definition keine Deutschen. Was wieder mal daran liegt, daß man das nicht genau definieren kann. Das kann die Historiker-Community nicht. Deshalb kannst Du das auch nicht.

Wir können das aber mal verkürzen:
Welchen Zustand des Deutschen Volkes hättest Du denn gern erhalten. Den heutigen? Den vor 50 Jahren? 100 Jahre? 500 Jahre? Den aus der Zeit der Schlacht auf de Lechfeld?

Hach, und den find ich auch super:

Ich: Das hätte ich gern mal belegt, daß DIE Wissenschaft davon spricht.
Du: Zumindest sagt uns das die bundesdeutsche Medienwelt.
 
JayBee Mittwoch, 08.Oktober 2014, 11:16 Uhr:
Weiter
"Denn ein Volk soll auch eine Schicksalsgemeinschaft sein und nicht nur eine zufällige Ansammlung von Menschen. Wenn jeder seine Volkszugehörigkeit wechseln könnte, wie seine Unterwäsche, dann hätten wir keine Völker mehr und die Welt wäre weit weniger bunt."

Wer sagt denn, daß das so wäre? Du behauptest das immer nur. Wenn es so wäre, wieso fühlen sich dann die "Ruhrpolen" wie Deutsche? Wieso sind Menschen mit französischen Namen in den letzten Kriegen für Deutschland angetreten? Warum fühlen sich Amerikaner in den USA wie Amerikaner in den USA und sind stolz auf ihre Nation? Und zwar in großer Mehrheit, egal welcher Herkunft? Belege Deine Behauptungen doch mal.

"Globalisierung und die damit verbundene Überfremdung und Entwurzelung von Menschen, sorgen allerdings dafür, dass immer mehr Völker einfach verschwinden. Zuerst sind es die kleinen Dialekte, die regionalen Eigenarten. Und am Ende ganze Völker."

Belege das doch bitte mal anhand wissenschaftlicher Texte, daß daran Überfremdung und Entwurzelung schuld sein sollen. Wenn man das übrigens konsequent zu Ende denkt, dann müsstest Du für die Abschaffung Deutschlands sein, da die Gefahr des Verschwindens des bairischen, sächsischen oder friesischen Dialekts besteht. Also wieder die Frage: Warum willst Du genau den Zustand des von Dir irgendwie erklärten Deutschen Volkes in den von Dir erklärten Grenzen erhalten. Wo ziehst Du da logische Definitionsgrenzen?
 
Roichi Mittwoch, 08.Oktober 2014, 11:17 Uhr:
@ Björn

"Was hat der Duden mit deutschem Recht zu tun? "

Er löst das Rätsel um die Abkürzung Nazi. Denn die ausgeschriebene Form findet sich im Gesetz.

"Das haben sie falsch herausgelesen. Die Völker haben sich aus den Volksstämmen entwickelt. Nicht aus anderen Völkern. "

Und was sollen diese Volksstämme gewesen sein?
Nicht, dass wir das nicht schon hatten und dir ausführlich zerlegt haben.
Der Einfachheit halber verweise ich mal darauf:
http://www.endstation-rechts.de/news/kategorie/politik/artikel/verfassungsschutzbericht-thueringen-immer-einen-schritt-zu-spaet.html
http://www.endstation-rechts.de/news/artikel/sieg-der-eltern-rechte-erzieherin-kehrt-nicht-an-lueneburger-kita-zurueck.html
http://www.endstation-rechts.de/news/artikel/hinter-antifaschistischem-schutzwall-eingemauert-satire-partei-die-partei-nimmt-npd-auf.html
http://www.endstation-rechts.de/news/artikel/judenrepublik-und-samenkanonen-verurteilung-von-npd-vize-pastoers-wegen-volksverhetzun.html
http://www.endstation-rechts.de/news/kategorie/dieter-stein-und-die-junge-freiheit-jf-1/artikel/nach-offenem-brief-der-jungen-freiheit-aussteiger-andreas-molau-und-stefan-rochow-nehmen-fehdehands.html
Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.

"Es wurde dann zu einem Volk. Und das blieb es bis heute. Jetzt haben wir aber eine nie dagewesene Masseneinwanderung kultur- und raumfremder Migranten, die im Zusammenhang mit der demografischen Katastrophe ein Aussterben des deutschen Volkes zur Folge haben kann."

Siehe eben angeführte Links, in denen du das auch schon behauptet hast, es aber nie belegen konntest.
Abgesehen davon, dass es dir jedesmal zerlegt wurde.
Eine Wiederholung deiner Behauptungen lässt sie nicht zu Fakten werden.

"Weil Deutsche und Nigerianer nicht von denselben Volksstämmen abstammen. Im Gegensatz zu Deutschen und Dänen z.B.. "

Du weißt schon, dass wir alle aus Afrika stammen?
Ansonsten siehe die eben gegebenen Links, in denen dir auch das zerlegt wurde.

"Die machte uns einzigartig. Die macht jedes Volk einzigartig."

Etwas, dass du zwar mehrfach aufgefordert wurdest zu belegen, es aber nie konntest.
Siehe auch die Links.

"Wenn man allerdings ein Volk mit einem anderen mischt, dann erhält man kein neues Volk, sondern einen Völkerbrei aus eben diesen zweien Völkern. "

Dazu führe ich gerne nochmal den Link von oben an, in dem ich dir das auseinandergenommen hatte.
http://www.endstation-rechts.de/news/artikel/deutschlandfahrt-debakel-geht-in-die-naechste-runde-gegendemonstranten-verhindern-npd-kundgeb.html

"Völker können sich nur aus den entsprechenden Volksstämmen entwickeln, nicht aus aus der Vermischung "fertiger" Völker. "

Und wann soll ein "Volk" "fertig" sein?
Die Frage kam ja auch schon oft genug, warum nach all der historischen Entwicklung irgendein beliebiger Moment eingeforren werden soll?
Auch das in den genannten Links zu finden. Eine Antwort kam nie.

"Und dementsprechend sind im größerem Rahmen des Volkes gesehen Nicht-Deutsche mit BRD-Pass auch keine deutschen Volksangehörigen. "

Was auch immer dein "größerer Rahmen" sein soll.
Dass deine Volksdefinition gescheitert ist, beweisen nicht zuletzt deine Ausführungen in den eben und oben verlinkten Kommentarspalten.

"Wo ist da die Logik versteckt."

Geh mal suchen.
Es geht um deine absurde Logik, die eben nicht funktioniert.

"Natürlich muss sich jeder selbst fragen ob es ihm wichtig ist, dass die kulturelle und ethnische Vielfalt auf der Welt bestehen bleibt oder ob er den grauen, wurzellosen Einheitsmenschen will."

Da sich niemand für die behauptete Vielfalt völkischer Phantasiekonstrukte interessiert, hat diese auch keine Relevanz außerhalb eben dieser Kreise.
Weiterhin interessiert dich ja nicht die Vielfalt, da du diese ja durch eine "Volksgemeinschaft" ersetzen willst, in der sich Menschen dem "gestörten Volksempfinden" unterzuordnen haben, das du mit deinen Kamerraden vorgeben willst.
Du willst also einfach nur anderen Menschen deine Ansichten aufzwingen. Das führt dann naürlich zur Abschaffung jeglicher Vielfalt.
Das haben schon deine historischen Vorfahren versucht und sind gescheitert.

"Es geht immernoch ums deutsche Volk. Nicht um die Nation. Das manchen Leuten das Lesen dermaßen schwer fällt. "

Nun, das fällt es dir offensichtlich.
So schwer sind die Zitate ja nicht zu verstehen.

"In der Wissenschaft wird die Schlacht auf dem Lechfeld als Geburtsstunde des deutschen Volkes angesehen. "

Die Behauptung wird nicht besser durch Wiederholung.
Erst recht nicht nach der Widerlegung.

"Wie es Wehler ja auch schreibt. "

Lesen fällt dir wirklich schwer.

"Na dann zeigen sie mir mal die Stelle, wo in unserem Grundgesetz steht, dass Volkszugehörigkeit und Staatszugehörigkeit dasselbe wären."

Wie wäre es denn mal damit, dieses zu lesen.
Angefangen bei der Präambel, über Art.1, Art.3, Art.8, Art.16, Art.33 und nicht zuletzt Art. 116
Siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Volk#Der_politische_Begriff_in_Deutschland
Dort wird auch deine Lechfeldphantasie mit aufgegriffen.

"Im übrigen unterstellen sie gerade allen Ethnologen, dass sie nicht auf dem Boden der Verfassung ständen. Denn kein Wissenschaftler käme auf die Idee das Vorhandensein von Völkern abseits von Staatsangehörigkeiten zu leugnen"

Die verwenden allerdings weder deine kruden Volksdefinitionen, noch wollen sie damit staatliches Handeln ableiten.
Du weißt ja, Definitionen haben einen Zweck und Grenzen. Obwohl, das hast du ja noch nie verstanden.

"Sowohl "Roichi" als auch "Michael Karstens" leugnen fleißig das Vorhandensein von Völkern abseits der Staatszugehörigkeiten."

Nö Björn. Wir arbeiten damit nur nicht außerhalb des Rahmens der Definitionen.
Du allerdings versuchst immerwieder genau das. Zusätzlich zu irgendwelchen kruden Definitionen, die du dir ausdenkst, die allerdings bei ersten Nachfragen zerbröseln.

"Gerade deshalb bin ich ja gegen die Masseneinwanderung."

Du darfst gerne gegen deine Phantasien sein.
Nur halte doch die anderen Menschen da raus.

"Genau. Deshalb sind für mich ja auch alle Völker gleichermaßen erhaltenswert."

Es ging um Menschen, nicht um deine "Völker".
Der wesentliche Unterschied.

"Wie war das noch? "Die Nazis", "die Rassisten", "die Rechtsextremen" "

Du hast Probleme damit, wenn man euch aufgrund eurer gewählten Gruppen auch so bezeichnet?

"Nur gibt es eben Dinge, die man nicht ändern kann. So wie die Hautfarbe, deine Eltern, oder der Fakt, dass du ein Mensch bist"

Was euch nicht davon abhält genau deswegen Menschen Rechte vorzuenthalten.
Das ist Rassismus.

"Genausowenig kannst du deine Volkszugehörigkeit ändern. "

Nur in deiner kruden Ideologie.

"Denn ein Volk soll auch eine Schicksalsgemeinschaft sein "

Ganz wie bei Adi damals.
Hat nur nicht so richtig funktioniert, weshalb ihr immer über das Schicksal lamentieren müsst.
Nein Björn, dein "Volk" ist nur ein Phantasieprodukt, wie es damals schon bei Adi der Fall war.

"Niemand ist weniger wert, nur weil er kein Deutscher ist"

Warum willst du ihm dann die Grundrechte verweigern?
Religionsfreiheit, Asylrecht, Meinungsäußerung etc.
Offensichtlich sind diese Menschen für dich nicht wert Grundrechte zu haben.
Genauso wie Andersdenkende, die gegen euch demonstrieren.

"Und wie kommst du darauf, dass das bei uns anders wäre? "

Siehe eben.
Und nicht zuletzt definierst du Menschen über willkürliche Gruppen, in die derjenige hineingeboren wird.
Der Mensch als Individuum kommt nicht vor. Immer nur die Gruppe.

"Du hast es also nicht gelesen. Die deutsche Herkunft ist zwingende Pflicht."

Nein Björn.
§6 BVFG. Lern lesen.

"Auch dort gibt es also eine Einschränkung der Gültigkeit. "

Eher eine Möglichkeit der Erweiterung, wie sie mit dem BVFG vorgenommen wurde.

"Gesetze sollen genauso für Deutsche wie für Nicht-Deutsche gelten. Wäre ja auch noch schöner."

Nicht bei Euch.
Man erinnere sich an Verbot von Moscheen, Abschaffung des Asylrechts.
Beides Forderungen von euch und nur einige Beispiele.

"Wo besteht dann der Unterschied, ob man die Grenzen nach der Volkszugehörigkeit zieht oder nach der Staatszugehörigkeit?"

In der Willkür deiner "Volkszugehörigkeit". Den nweder konntest du schlüssig aufzeigen, wer nun dazugehören soll, noch wie das geprüft werden kann.
Auch deine historischen Vorfahren hatten das schon versucht und sind mit ihrer Rassenkunde und den darauf basierenden Gesetzen gescheitert.
Dort willst du wieder hin.

"Und Passdeutscher ist die Umschreibung für Angehörige anderer Völker, die den deutschen Pass besitzen. Wo ist also euer Problem?"

Es ist eine Lüge, eine Beleidigung und es ist der Versuch diesen Menschen ihre Grundrechte zu nehmen.
Damit sollte man ein Problem haben, wenn man die FDGO schützen möchte.

"Zumindest sagt uns das die bundesdeutsche Medienwelt: "

Wissenschaft Björn, nicht Medienwelt.
Du hast behauptet, DIE Wissenschaft würde das so sehen, dann belege es auch entsprechend.
Mit irgendwelchen Zeitungsartikeln wird dir das nicht gelingen.
Und Münchhausen hatte es dir ja schon mit wissenschaftlichen Quellen widerlegt.
Mal wieder scheiterst du an deinen eigenen Behauptungen und Ansprüchen.

"Die entspricht der kulturellen Grenze. Also Europa"

Und das willst du bestimmt auch noch irgendwie begründen.
Vergiss aber nicht die Türken, die Mauren, die Slawen etc. alle für Jahrhunderte in Europa unterwegs.

"Es gibt also einen Unterschied zwischen Volkszugehörigkeit und Staatsangehörigkeit. "

Warum also vermischst du dann immer deine kruden "Volksdefinitionen" mit der Staatsangehörigkeit, die ja das Staatsvolk definiert?

"Und warum nicht? "

Das hatte ich oben schon erklärt.
 
Soldat Mittwoch, 08.Oktober 2014, 11:40 Uhr:
Ich hab da ja schon noch eine Frage zum "deutschen Volk". Da für die NPD und ihre Anhänger dieses deutsche Volk mit der deutschen Leitkultur verbunden ist, stellt sich mir die Frage, welches der verschiedenen Völker und wessen Leitkultur?

Sind die Bayern die wahren Deutschen, die Friesen oder die Brandenburger? Ich bezweifle ja nicht mal die Existenz eines deutschen Volkes, sehe aber gleichzeitig, dass man eher von deutschen Völkern sprechen sollte. Und genau das ist der Grund, wieso Deutschland auch durchaus mit Migration klar kommen wird. Wir Deutschen sind per se multikulti.
 
JayBee Mittwoch, 08.Oktober 2014, 12:34 Uhr:
@ Björn

""Nach wie vielen Generationen könnte dann so ein Gemischter zum Volk gehören? "
Das kommt ganz darauf an, ob derjenige einem uns nah verwandtem Volk angehört oder nicht."

Na los Björn, nicht so schwammig, gib uns doch mal ein paar Beispiele, gern für verschieden nah verwandte Völker.

"Die entspricht der kulturellen Grenze. Also Europa."

Also auch die hier: "Zwischen 42 und 53 Millionen, also 6 - 8 % sind Muslime, wobei die meisten Muslime in den europäischen Teilen Russlands (13-20 Millionen) leben. Ca. 16 Millionen sind muslimische Einwanderer und deren Nachkommen in der Europäischen Union. 9,5 Millionen leben im europäischen Gebiet der Türkei, 2,2 Millionen in Bosnien und Herzegowina und 1,4–2,5 Millionen in Albanien.

http://de.wikipedia.org/wiki/Europa#Religionen

"Die entspricht der kulturellen Grenze. Also Europa."

Schon wieder sowas Schwammiges: "Obwohl es keine allgemein anerkannte Definition des Begriffes Europäischer Kulturraum gibt, kommt er in der öffentlichen Diskussion vielfach vor."
 
JayBee Mittwoch, 08.Oktober 2014, 12:35 Uhr:
Weiter

Und schon gar nicht so wie Du es denkst, denn:

"In der europäischen Kulturgeschichte wird der Begriff des Kulturraumes für kulturell verbundene Gebiete unabhängig von ihrer politischen Zugehörigkeit verwendet. Beispiele für derartige europäische Kulturräume sind große geographische Einheiten wie der Balkan ebenso wie geographisch schwerer abgrenzbare Gebiete, beispielsweise das Rheinland oder historisch gewachsene Gebiete, zum Beispiel Limburg (historisches Territorium im Heiligen Römischen Reich, heute zu den Niederlanden Limburg (Niederlande) und Belgien Limburg (Belgien) gehörend).
Als weitere europäische Kulturräume gelten der bayerisch-österreichische Kulturraum und der mitteleuropäische Kulturraum."

Also wieder eine Definition von Dir, die nicht hinhaut.
 
Michael Karstens Mittwoch, 08.Oktober 2014, 14:28 Uhr:
Lieber Björn, ein Sache würde ich da gerne noch klären:
Weiter oben schrieben Sie auf mein Argument, das deutsche Volk hätte sich durch Vermischung verschiedener Völker heraus gebildet:
"Das haben sie falsch herausgelesen. Die Völker haben sich aus den Volksstämmen entwickelt. Nicht aus anderen Völkern."
In Bayern sieht man das offensichtlich anders, lautet es doch in der Präambel zur bayerischen Verfassung von 1946: "Angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des Zweiten Weltkrieges geführt hat, in dem festen Entschlusse, den kommenden deutschen Geschlechtern die Segnungen des Friedens, der Menschlichkeit und des Rechts dauernd zu sichern, gibt sich das bayerische VOLK, eingedenk seiner mehr als tausendjährigen Geschichte, nachstehende demokratische Verfassung.“

Bei Wikipedia liest man: "Bajuwaren (auch Baiuwaren) ist die ursprüngliche Namensform der Baiern, eines gegen Ende der Völkerwanderung entstandenen VOLKES..."

Die Süddeutsche schreibt: "Bis heute gelten die Bayern als eigenwillige Sonderlinge. Doch wo kommt dieses VOLK eigentlich her?"

Irgendwie scheint sich das mit Ihrer Erklärung (s. o.) zu beißen?
 
münchhausen Donnerstag, 09.Oktober 2014, 00:22 Uhr:
1/2

@Björn:

"Sie wissen schon, dass die Volksgemeinschaft eine Gesellschaftsform ist? Es gab natürlich zuerst das deutsche Volk und dann die deutsche Nationen. Und erst dann kam die Idee der Volksgemeinschaft auf. Wie es Wehler ja auch schreibt. "

Das ist doch hanebüchen, was Sie behaupten. Wehler schreibt NICHT, dass es zuerst das deutsche Volk gab, sondern er schreibt explizit, dass das "Volk" eine Konstruktion, eine vorgestellte Ordnung -von mir aus ganz unwissenschaftlich: ein Fantasiegebilde- ist, das erst im 19. Jhr erfunden wurde. Nochmal Wehler:

"[Die neuere Nationalismusforschung] löst den Anspruch des Nationalismus auf die ewige Dauer der Nation [Volksvorstellung] effektiv auf und betont dagegen den Konstruktcharakter, damit auch die verblüffende Flexibilität, die innere Vielfalt des Nationalismus, der immer wieder neu definiert und mit neuen Inhalt aufgeladen werden kann."

Warum glauben Sie wohl, schreibt Wehler "Volk" immer in Anführungszeichen? Wenn Sie behaupten, Wehler und andere von mir zitierten Historiker, würden von der historischen Realität eines Volkes ausgehen, dann haben Sie grundsätzlich die Argumente und die Positionen nicht verstanden. Da können Sie noch so oft behaupten, Sie würden nur die Wissenschaft zitieren.
 
münchhausen Donnerstag, 09.Oktober 2014, 00:42 Uhr:
2/2

Im übrigen: Medienberichterstattung ist keine wissenschaftliche Literatur. Nicht ansatzweise - egal, wie viele Historiker da zu Wort kommen. Entscheidend sind die Begriffsdefinitionen und Theoriebildungen, die in der wissenschaftlichen [!] Literatur ausgearbeitet werden. Und da werden Sie auch bei den zitierten Historikern Positionen lesen, die Ihnen nicht so gefallen werden. Und wenn Sie mal einen Historiker wie Ernst Nolte oder Olaf Rose finden, der Ihre Meinung wirklich stützt - dann ist es wie bei der Klimawandelleugnung: 1% gegen 99%.

Genau die gleiche Diskussion hatten wir übrigens schonmal über Philomena Essed an anderer Stelle:

http://www.endstation-rechts.de/news/kategorie/sonstiges/artikel/nrw-innenminister-jaeger-rechtsextremisten-haben-strategisches-interesse-an-burschenschaften.html

Da haben Sie ebenso versucht, der Soziologin Ihre persönliche Wertung unterzuschieben, obwohl Essed genau das Gegenteil von dem vertritt, was Sie -Björn- hier von sich geben. Selbst nachdem ich ein Zitat gebracht habe, das eindeutig Ihre -Björns- Position widerlegt, waren Sie immer noch der gegenteiligen Meinung, dass Ihnen Essed Recht gibt.

Wenn es bei der Diskussion mit Ihnen bereits am Faktischen scheitert, nämlich daran, dass Sie in einem wissenschaftlichen Text das Gegenteil davon lesen, was eigentlich drin steht - dann hat es überhaupt keine Zweck noch darüber zu reden, ob denn Wehler oder Essed überhaupt recht haben.


PS
Sagt Ihnen der Dunning-Kruger-Effekt etwas?
 
systemstoerung Donnerstag, 09.Oktober 2014, 07:33 Uhr:
@nur mal

immer wieder erstaunlich wie gut du ueber jedermans privatleben bescheid weisst hier.
oder alles nur zusammen gespinnte phantasien in deinem kleinen hirn,um sich selber ggb anderen zu erhoehen und sich ueberlegen vorzukommen und um die ideologie aufrecht zuerhalten?
aber an groessenwahn und selbstueberschaetzung sind ja zum glueck deine geistigen vorfahren schon gescheitert :)

desweiteren arbeitet der deutsche nich mehr und nich weniger wie der grieche,spanier,franzose ,tuerke,russe oder sonst wer in europa.


auch hatte ich dir schon im anderen thread versucht begreiflich zumachen das ich das derzeitige politische 'spitzen'personal fuer genauso unfaehig,ignorant und ideologisch verbohrt halte,wie dich.
aber muss man halt so bringen wa das man ueberhaupt noch was sagen kann.
 
Soldat Donnerstag, 09.Oktober 2014, 09:29 Uhr:
Mir kam im Laufe des Tages noch ein weiterer Gedanke zu der These, dass sich aus den Volksstämmen eines Tages ein "fertiges" Volk bildete: Wenn dieses Volk so "fertig" ist, wieso passiert es dann, dass ich mich, je nachdem wie weit ich in der Geschichte zurückgehe, entweder als Niedersachse oder als Preuße oder als Hannoveraner oder als Braunschweiger oder als Sachse bezeichnen kann?

Wobei ich sagen muss, dass sich mir bei dem Gedanken eines "fertigen" Volkes eh die Fußnägel hochklappen. Geschichte und Kultur sind schließlich nicht auf einen Punkt hin ausgerichtet, sondern ein Proßess des stetigen Wandels. Die Einzigen, die anderes behaupten sind im Regelfall Extremisten, wie z.B. die Nationalsozialisten oder Kommunisten. Wohin also schon eine solche Geschichtsansicht führen kann, sollte bekannt sein.
 
Jupp Donnerstag, 09.Oktober 2014, 10:50 Uhr:
@system
Doch doch, der Deutsche arbeitet schon mehr als wie die Franzosen. Guckste:
http://www.welt.de/wirtschaft/article4224039/So-viele-Stunden-arbeiten-die-Europaeer-pro-Woche.html

Nur u. a. das arbeitsscheue Gesindel aus Rumänien zB, die verdammten Eselskarrenlenker, die arbeiten noch mehr. Ups...
 
nur mal angemerkt Donnerstag, 09.Oktober 2014, 12:13 Uhr:
@systemgestörter
"immer wieder erstaunlich wie gut du ueber jedermans privatleben bescheid weisst hier."

Ich hab so meine Quellen...grins

"desweiteren arbeitet der deutsche nich mehr und nich weniger wie der grieche,spanier,franzose ,tuerke,russe oder sonst wer in europa."

Oh, und wieder zugegeben, dass Du null Ahnung hast? Dann schau Dir mal an, wie hoch die Wochenarbeitszeiten in den einzelnen Länder so sind. Und vergiss nicht die Produktivität! Griechenland ist dabei das übelste Beispiel.

"das ich das derzeitige politische 'spitzen'personal fuer genauso unfaehig,ignorant und ideologisch verbohrt halte,wie dich."

Tja, dann bist Du bei den Linksgrünen aber völlig verkehrt. Angepackt haben die noch nie was. Gehen aber wie eine HUre mit jedem mit- Hauptsache regieren!
 
Roichi Donnerstag, 09.Oktober 2014, 13:52 Uhr:
@ nur mal reingefallen

"Ich hab so meine Quellen...grins "

Prost.

"Dann schau Dir mal an, wie hoch die Wochenarbeitszeiten in den einzelnen Länder so sind. Und vergiss nicht die Produktivität! Griechenland ist dabei das übelste Beispiel."

Für dich bestimmt.
Immerhin widerspricht selbst das deinen Phantasien.
 
Roichi Donnerstag, 09.Oktober 2014, 13:54 Uhr:
@ nur mal reingelabert

"Du bestätigst nur Björns Aussage von der islamischen Kolonie und hast Deinen Buddy Jaybee erst recht reingeritten. "

Lesen ist für dich aber auch echt ein nicht zu bewältigendes Problem.
So langsam wird das klinisch.
 
JayBee Donnerstag, 09.Oktober 2014, 14:37 Uhr:
@ nur mal angemerkt

"Oh, und wieder zugegeben, dass Du null Ahnung hast? Dann schau Dir mal an, wie hoch die Wochenarbeitszeiten in den einzelnen Länder so sind. Und vergiss nicht die Produktivität! Griechenland ist dabei das übelste Beispiel."

Was hat denn jetzt die Produktivität damit zu tun, ob jemand hart arbeitet oder nicht?
 
Hans Donnerstag, 09.Oktober 2014, 16:06 Uhr:
@ nur mal so

"Ich hab so meine Quellen...grins"

Gelernt ist gelernt, stimmt's?
 
systemstoerung Donnerstag, 09.Oktober 2014, 18:22 Uhr:
http://www.bavc.de/bavc/web/web.nsf/id/li_ib_122012_st2.html

und wiederlegt!
bei der jahresarbeitszeit rutscht der 'fleissige deutsche' dann gleich mal an die dritt letzte stelle.
desweiteren spielen da noch klimatische unterschiede ne rolle(oder schonmal bei 38c ++ aufm bau gestanden ?),kulturelle unterschiede(auf die bjoern ja so sehr besteht) und des weiteren bin auch ich der meinung das produktivitaet ein ganz weitfdefinierbarer begreiflich ist,schon allein aus humanen gruenden.

du fuehrst den eh nur an um dich mal wieder ueber andere menschen zu stellenund deinem rassismus ferien laufen zulassen.

glueckwunsch dazu
 
münchhausen Freitag, 10.Oktober 2014, 00:44 Uhr:
@Björn:

Heute bin ich in einem anderem Zusammenhang über folgendes Zitat gestolpert, an dem ich Sie aber gerne noch teilhaben lassen möchte. Eventuell war Ihnen Hans-Ulrich Wehler etwas unverständlich, sodass Sie seine Aussagen zur Konstruktion von "Volk" eventuell überlesen haben. Vielleicht erscheint Ihnen der Text vom Freiburger Historiker Ernst Schulin etwas eingängiger und deutlicher:

"Nicht nur wurde der Nationsbegriff [Ende des 18. Jahrhunderts] aufgewertet (er vereinigte die alte >deutsche Nation< aus dem Reichsbegriff mit der neuen französischen politischen [der Revolutionszeit]), sondern das deutsche Volk wurde "erfunden". Als ein sich selbst so benennendes Handlungssubjekt entstand es jetzt erst und projezierte sich als solches in die Vergangenheit zurück. Voraussetzung war, dass [Johann Gottfried] Herder einen Bedeutungswandel des Volksbegriffs initiiert hatte; dieser bezog sich nicht mehr auf die obere oder untere Gruppe im Staat oder Gesellschaft, sondern meinte eine "kollektive, mit Sprache, Seele und Charakter begabte Individualität". Ebenso war nun die gesamte Nation gemeint. Volk und Nation wurden im 19. Jahrhundert zunehmend synonym verwendet und erhielten die oberste Position in der Hierarchie der politisch-moralischen Werte."

Ernst Schulin: Doppel-Nationalität?, in: Die Konstruktion der Nation gegen die Juden, hg. v. Peter Alter u.a., München 1992, S. 246.
 
nur mal angemerkt Freitag, 10.Oktober 2014, 09:17 Uhr:
@systemgestörter

Leider hast Du absolut nichts widerlegt. Denn Du hast die Produktivität vergessen und bewiesen das Du keinerlei Peilung hast!

"desweiteren spielen da noch klimatische unterschiede ne rolle(oder schonmal bei 38c ++ aufm bau gestanden "

Du sicher nicht, die Bauarbeiter in diesem Land jeden Sommer. Techniker im Maschinenbau/Wartung täglich! Und da sind 38 Grad noch ein relativ kühler Wert.
 
zitiert Freitag, 10.Oktober 2014, 12:08 Uhr:
@systemstörung
"und wiederlegt!"

Sie wissen schon, dass Statistiken nicht viel wert sind?
Schönstes Beispiel der TEURO der angeblich keiner ist. Jede ordentliche Hausfrau die Kassenzettel sammelt, zerlegt die Statistiken zum TEURO innerhalb von 2 Minuten!
 
Jupp Freitag, 10.Oktober 2014, 12:19 Uhr:
@nur mal
Da gibts sicher viele unterschiedliche Statistiken. Aber Du hattest ja zuerst behauptet, überall woanders würde weniger gearbeitet, oder? Und das steht wo?
Hier nicht:
http://www.welt.de/wirtschaft/article4224039/So-viele-Stunden-arbeiten-die-Europaeer-pro-Woche.html
 
Michael Karstens Freitag, 10.Oktober 2014, 12:41 Uhr:
"Du sicher nicht, die Bauarbeiter in diesem Land jeden Sommer."

Wann und wo denn diesen Sommer?
 
JayBee Freitag, 10.Oktober 2014, 13:19 Uhr:
@ nur mal angemerkt

"Leider hast Du absolut nichts widerlegt. Denn Du hast die Produktivität vergessen und bewiesen das Du keinerlei Peilung hast!"

Nochmals: Was hat denn die Produktivität damit zu tun, ob jemand hart arbeitet oder nicht? Wenn ich im Bagger sitze und einen Joystick benutze, um eine Grube auszuheben, ein anderer das aber mit einem Spaten macht, wer arbeitet dann produktiver und wer härter?
 
münchhausen Freitag, 10.Oktober 2014, 14:44 Uhr:
"Leider hast Du absolut nichts widerlegt. Denn Du hast die Produktivität vergessen und bewiesen das Du keinerlei Peilung hast!"

Die Arbeitsproduktivität des BIP je Erwerbstätigen in Kaufkraftstandard lag 2012 für D mit einem Koeffizienten von 107,1 noch unterhalb der Eurozone (EU18) sowie EU15 und etwas oberhalb des europäischen Durschnitts (N: EU28=100) . Deutschland war unproduktiver als Luxemburg (162!), Irland (141), Belgien, Frankreich, Österreich, Schweden, Spanien, Italien, Dänemark, Finnland und den Niederlanden. Die Produktivität Griechenlands in BIP/Erwerbst. liegt tatsächlich mit 15,3 Punkten (91,8) unter der Produktivität Deutschlands, angesichts der Tatsache, dass aber D unter dem Schnitt der EU18 liegt und D von den Spitzenreitern Luxemburg 53 Punkte und Irland 43 Punkte trennt, würde ich jetzt eher nicht als Hinweis für die produktive Spitzenleistung Deutschlands werten. Im übrigen ist Griechenland im Vergleich mittleren Drittel der Produktionsleistungsrangliste zu finden und nicht "das übelste Beispiel". "Übler" sind Slowakei, Slowanien, Kroatien, Portugal, Litauen, Tschechien, Polen, Ungarn, Estland, Lettland, Rumänien und Bulgarien (44,5). Nicht, dass ich persönlich mein Weltbild auf Produktivität und Unproduktivität von Volkswirtschaften aufbaue - wenn Sie aber Ihre nationale Selbstüberhöhung daran festmachen, dann will ich Ihnen wenigstens aufzeigen, dass Ihr Eigenlob eher auf Wunschfantasie als auf Fakten basiert.
Quelle: http://epp.eurostat.ec.europa.eu
 
münchhausen Freitag, 10.Oktober 2014, 15:18 Uhr:
Ich verbessere mich: Die Arbeitsproduktivität des BIP je Erwerbstätigen in Kaufkraftstandard von Irland liegt mit 141 genau 34 Punkte über D - da hatte ich einen Zahlendreher drin. Das ist aber dennoch immer noch ein größerer Abstand der deutschen Produktionsleistung zum "zweitproduktivsten" (wenn man denn in diesen Kategorien denken will) Land der EU als von Deutschland zu Griechenland.

Fazit: Weder bei der Arbeitszeit noch bei der Produktivität ist Deutschland Spitzenreiter im europäischen Vergleich. Behaupte ich damit, "der Deutsche" (tm) sei faul? Nein - nur hab ich auch niemals die These aufgestellt, dass sich "hart arbeiten" an Arbeitszeit und Produktivität messen lässt. Noch dass "hart arbeiten" in einer Grundrechtsdebatte überhaupt irgendeinen argumentativen Gehalt besitzt.
 
Roichi Freitag, 10.Oktober 2014, 15:18 Uhr:
@ nur mal reingefallen

"Leider hast Du absolut nichts widerlegt."

Wolltest du nicht erstmal etwas belegen?
Wäre mal Zeit, das zu tun.


@ zitiert

"Sie wissen schon, dass Statistiken nicht viel wert sind? "

Schon klar, deswegen werden die auch überall verwendet.
Nur, weil du etwas nicht verstehst oder verstehen willst, hat es trotzdem einen Wert.
Nur keinen Ideologischen.

"Jede ordentliche Hausfrau die Kassenzettel sammelt, zerlegt die Statistiken zum TEURO innerhalb von 2 Minuten! "

Und jedes Milchmädchen weiß, dass der Franken teurer ist als die Mark. Oder so.
 
nur mal angemerkt Freitag, 10.Oktober 2014, 15:19 Uhr:
@lügenbaron & co

Du kannst aufzeichnen was Du willst. Rumänien und Co. sind keine Exportweltmeister. Deutschland schon.

"Wann und wo denn diesen Sommer? "

In Teilen Dunkeldeutschlands sicher nicht! Googel Dir die Wetterdaten der einzelnen Regionen, oder kannste das auch nicht?

"Hier nicht:"

Na dann werd ich mal für Dich zitieren:

"Die tatsächliche Jahresarbeitszeit in Deutschland liegt aber höher, weil die Beschäftigten ohne Tarifvertrag im Allgemeinen länger arbeiten als ihre Kollegen in Betrieben mit Tarifbindung."

Bekommt man als Gutmensch natürlich nicht mit, was so um einen herum passiert- aber das ist nichts Neues.
 
münchhausen Freitag, 10.Oktober 2014, 20:41 Uhr:
1/2 "Du kannst aufzeichnen was Du willst. Rumänien und Co. sind keine Exportweltmeister. Deutschland schon."

Naja, zuerst wollten Sie die harte Arbeit der Deutschen mit den wöchentlichen Arbeitszeiten belegen:

angemerkt: "Dann schau Dir mal an, wie hoch die Wochenarbeitszeiten in den einzelnen Länder so sind."

Darauf haben wir nachgewiesen, dass die Nettoarbeitszeit der Deutschen unterdurchschnittlich ist. Dann war halt die Produktivität für Sie ein Beweis für die harte Arbeit der Deutschen:

angemerkt: "Leider hast Du absolut nichts widerlegt. Denn Du hast die Produktivität vergessen und bewiesen das Du keinerlei Peilung hast!"

Darauf habe ich nachgewiesen, dass die Arbeitsproduktivität der deutschen Erwerbstätigen nur durchschnittlich ist. Worauf Sie dann auf einmal ihre eigenen Kategorien wieder vwerfen und sich einen neuen Indikator suchen für die "harte Arbeit" der Deutschen: Exportweltmeister! Von mir aus. Nur dass eben 73,5% der erwerbstätigen Deutschen im tertiären Sektor arbeiten und damit genau null Anteil am zum exportierenden Exportüberschuss beitragen. Sie versuchen jetzt also über die Leistung von 26,6% der Erwerbstätigen ihre grundsätzliche Aussage der "hart arbeitenden Deutschen" zu belegen - wenn Sie meinen... Nur dass das Exportwertvolumen überhaupt nichts damit zu tun hat, wie hart und fleißig Krankenpfleger, Handwerker oder Bauarbeiter arbeiten, weil diese nichts produzieren.
 
münchhausen Freitag, 10.Oktober 2014, 21:00 Uhr:
2/2

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Der Dienstleistungs- und Lohnarbeitsbereich ist in Deutschland wahrlich kein Zuckerschlecken, viele Menschen werden ausgebeutet, Menschen schuften sich an den Rand der Erschöpfung und leben trotzdem prekär. Nur: Schuld daran sind eben nicht andere Staaten oder Einwanderer, die "uns" das Geld wegnehmen und faul rumliegen. Existierenden Probleme führen Sie auf falsche Gründe zurück und werfen mit Schlagworten um sich ohne irgendein einzigen Fakt anzuführen. Mit dem Vergleich von Arbeitszeit und Arbeitsproduktivität wurde nachgewiesen, dass Menschen in anderen Staaten mindestens ebenso hart arbeiten wie hier. Das Exportvolumen sagt, wie oben gezeigt, nichts über Arbeitsbedingungen, Arbeitszeiten oder Arbeitsproduktivität einer Dienstleistungsgesellschaft aus.

Ich bin schon gespannt, welchen Begriff Sie als nächstes wahllos aus Gablers Wirtschaftslexikon rauspicken: BIP? Handelsbilanzdefizit? Nettoempfänger?
 
Michael Karstens Freitag, 10.Oktober 2014, 22:17 Uhr:
Lieber nur mal daher gelabert, Google ist mir durchaus ein Begriff. Nur können Sie Ihre Behauptung offensichtlich auch diesmal nicht belegen. Naja, wie üblich halt. In Bayern haben wir diesen Sommer jedenfalls nicht sehr unter Hitze gelitten. Wobei ich nicht weiß, ob Bayern zu 'Dunkeldeutschland' zählt?!

Lieber "zitiert", dafür, daß Statistiken nicht viel Wert sind, wurden sie von Kommentatoren auf 'Der Stürmer - Aktuell' aber von den Kameraden recht gerne heran zitiert. Das Problem war nur, daß die Kameraden die Aussagen der jeweiligen Statistiken nie richtig wiedergeben konnten. (Was ist eigentlich aus dem Portal geworden? Seit Wochen heißt es nur, sie wären 'in Kürze' wieder da?)
 
Dennis Samstag, 11.Oktober 2014, 08:41 Uhr:
Liebe Leute, warum diskutiert ihr überhaupt noch mit "nur mal angemerkt"?

Es dürfte mittlerweile jedem klar sein, dass der Mensch in keinster Weise an irgendeiner sachlichen Diskussion interessiert ist, sondern nur seine auswendig gelernten Parolen und seinen Hass auf andersdenkende an den Mann oder die Frau bringen will.
Dass er absolut nichts zu bieten hat, weiss er wohl selber, aber er ist so in seiner Ideologie und seinem Hass gefangen, dass er einfach nicht anders kann.

Am Besten wäre es wohl, wenn man so einen nichtssagenden Menschen einfach ignoriert. Er steht mit seinem Menschenbild eh am Rand der Gesellschaft, von daher dürfte ihm Ablehnung nicht neu sein.
 
Björn Samstag, 11.Oktober 2014, 12:04 Uhr:
@Michael Karstens

"Und das ist nun mal falsch. Hierzu lesen Sie bitte Art. 116 des Grundgesetzes sowie § 1 des StAG. Dann werden Sie feststellen, daß dort eben steht "DEUTSCHER ist,..... wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt"."

Den entscheidenden Halbsatz haben sie dabei allerdings weggfelassen. "Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung...."

Es geht also alleine um die verwaltungstechnische Definition. Darüberhinaus gibt es allerdings eben noch Völker und Volkszugehörigkeiten. Und deshalb ist es richtig, wenn man sagt: Deutscher ist, wer deutsche Vorfahren hat.

Schließlich gab es Deutsche auch schon vor dem Grundgesetz.

@JayBee

"Man könnte daraus vielleicht eher ableiten, dass für die Leistung eines einzelnen für eine Gemeinschaft der Pass ebenso unwichtig ist wie die Abstammung."

Das bestreitet ja auch keiner. Es ist niemand automatisch ein guter Mensch, nur weil er Deutscher ist. Im übrigen ist er auch nicht automatisch ein schlechter Mensch. Nur ändert es nichts an seiner Volkszugehörigkeit.

"Also ein Pole zB in der 2 Generation Mischehe, ein Spanier in der 3. und ein Kongolese in der 4.? Oder wie darf man sich das vorstellen? Und wer legts fest?"

Das kommt ganz darauf an, welche Volkszugehörigkeit dann der andere Elternteil hat. Für mich wäre es so, wenn jemand in der Mehrheit deutsche Vorfahren hat. Dazu reicht es die Volkszugehörigkeiten der Eltern zu kennen.
 
Björn Samstag, 11.Oktober 2014, 12:39 Uhr:
@JayBee

"Das heißt also ganz viele dieser Menschen wären nach Deiner Definition keine Deutschen."

Das ist falsch. Denn erstens sind Polen und Deutsche verwandte Völker, die teilweise aus den gleichen Stämmen entstanden. Und zweitens sagt ein slawischer Nachnahme alleine nichts über die Volkszugehörigkeit aus.

"Welchen Zustand des Deutschen Volkes hättest Du denn gern erhalten. Den heutigen? Den vor 50 Jahren? 100 Jahre? 500 Jahre?"

Da gibt es keinen Unterschied. Die deutschen Volksangehörigen von heute sind völkisch gesehen genauso wie die Deutschen vor 500 Jahren. Schließlich stammen wir noch immer von den gleichen Volksstämmen ab, wie unsere damaligen Vorfahren.

Nur heute haben wir eine Masseneinwanderung von kultur- und raumfremden Völkern, die ein Ausmaß annimmt, welches im Zusammenhang mit der demografischen Katastrophe zum Verschwinden des deutschen Volkes führen kann. Und damit meine ich nicht das Staatsvolk.

@Roichi

"Und was sollen diese Volksstämme gewesen sein?"

Na z.B. die besagten Wenden, die Germanen, die Sachsen, die Friesen, die Sueben, die Chatten, die Vandalen oder die Goten. Um nur einige wenige zu nennen.

"Du weißt schon, dass wir alle aus Afrika stammen?"

Wir stammen sogar alle vom Affen ab.

"Und wann soll ein "Volk" "fertig" sein?"

Na wenn mehrere Volksstämme zu einem Volk werden. Also wenn sie eine Gemeinschaft mit gleicher Herkunft, Sprache, Geschichte, Kultur usw. werden.

P.S.: Wie kommst du über die 1500 Zeichen-Sperre in den Kommentaren?
 
Morcant Samstag, 11.Oktober 2014, 12:42 Uhr:
ich möchte hier nochmal an Björn anknüpfen.....
"Deutsch ist wer deutsche Vorfahren hat.... "
Dieser Rechtsspruch, wie schon vorab disskutiert, stammt aus dem dritten Reich.
Wobei auch hier die Grenzen kurz gesteckt waren. Wobei der "kleine" Ariernachweis nur 3 Generationen aufwieß musste man im "großen" Ariernachweis bis zu 5 Generationen nachweisen.
Wenn wir dies auf die heute Zeit übertragen würden, kämen wir zu einer nicht
geringen Zahl an Mitbürgern die laut dieser Ausage "Deutsch" sind.
In der erweiterten Ausgabe träfe dies natürlich "noch" nicht zu aber in der Zukunft. Der Vielvölkerstaat wie er in den 1950ern entstandt haben wir dem wirtschaftlichem Aufschwung und der fehlenden Manneskraft durch den 2. Weltkrieg zu verdanken. Kulturelle Ansprüche von Einwanderen gab es damals natürlich nicht, denn es war eine andere Zeit. Die Lehren aus der Zeit des Regimes war und ist noch immer in den Köpfen vieler "Deutscher".
Dadurch entstand die Subkultur der Einwanderer die sich bis heute fortführt.
Die Politik wurde nach dem Krieg deutlich durch die Besatzungsmächte beeinflusst, dazu gehörte auch die Einwanderungspolitik.
Trotz all dieser Schwierigkeiten entstand eine Mischgesellschaft die sich bis heute fortsetzt. Kriege in denen Besatzerkinder die Erbfolge störten gab es schon immer. Somit kann keiner behaupten er sei Deutscher nur weil sein Opa besoffen vom Wachturm gefallen ist.... :D
Das traurige an der Sache ist das wir deutsche keinen Nationalstolz haben!
 
Roichi Samstag, 11.Oktober 2014, 15:54 Uhr:
@ nur mal reingefallen

"Du kannst aufzeichnen was Du willst. Rumänien und Co. sind keine Exportweltmeister. Deutschland schon."

Und das hat genau was mit deinen obigen Behauptungen zu tun?
Nichts Schnuffel.
Das ist nur eine weitere Ablenkung, weil du mal wieder mit deiner Parole reingefallen bist.

"Googel Dir die Wetterdaten der einzelnen Regionen, oder kannste das auch nicht?"

Du darfst deine Behauptungen gern selbst belegen.
Nicht andere sind dazu verpflichtet.
 
Roichi Samstag, 11.Oktober 2014, 15:54 Uhr:
@ Dennis

Einfach weil man den Blödsinn icht so stehen lassen kann und es immerwieder schön ist, wie sich unser Troll selbst zerlegt.
 
Roichi Samstag, 11.Oktober 2014, 15:54 Uhr:
@ Björn

"Es geht also alleine um die verwaltungstechnische Definition. "

Nö Björn, um eine rechtliche.

"Darüberhinaus gibt es allerdings eben noch Völker und Volkszugehörigkeiten. Und deshalb ist es richtig, wenn man sagt: Deutscher ist, wer deutsche Vorfahren hat"

Immernoch nicht Björn.
Denn du kannst immernoch nicht definieren wer das nun sein soll.
Mal von deinem Problem mit den Vorfahren abgesehen, das dir auch um die Ohren geflogen ist.

"Schließlich gab es Deutsche auch schon vor dem Grundgesetz."

Dazu hatten dir münchhausen und JayBee ja schon einiges geschrieben.
Auch wenn du das weder verstehen willst, noch akzeptieren kannst.
Die Wissenschaft ist dir da mal wieder in den Rücken gefallen mit deinen Parolen.

"Das kommt ganz darauf an, welche Volkszugehörigkeit dann der andere Elternteil hat. Für mich wäre es so, wenn jemand in der Mehrheit deutsche Vorfahren hat. Dazu reicht es die Volkszugehörigkeiten der Eltern zu kennen. "

Du willst das also festlegen, ganz willkürlich.
Und dass das mit den Eltern nicht funktioniert hatte ich die ja schon nachgewiesen.
Du erinnerst dich: http://www.endstation-rechts.de/news/artikel/deutschlandfahrt-debakel-geht-in-die-naechste-runde-gegendemonstranten-verhindern-npd-kundgeb.html
Hatten wir oben ja schon mehrfach.

Ende Teil 1
 
Roichi Samstag, 11.Oktober 2014, 15:55 Uhr:
Teil 2

"Denn erstens sind Polen und Deutsche verwandte Völker, die teilweise aus den gleichen Stämmen entstanden. Und zweitens sagt ein slawischer Nachnahme alleine nichts über die Volkszugehörigkeit aus."

Du kannst also immernoch keine Abgrenzung zu anderen "Völkern" vornehmen.
Entsprechend deiner Unfähigkeit dein "deutsches Volk" zu definieren.
Wen wundert's?
Es bleibt also bei der reinen Willkür des Björn, wer nun dazugehört.

"Da gibt es keinen Unterschied. Die deutschen Volksangehörigen von heute sind völkisch gesehen genauso wie die Deutschen vor 500 Jahren."

Muahaha.
Dir sind daoffensichtlich etlich Jahrhunderte Entwicklung entgangen. Weil es die Ideologie vorgibt.
Aber reise doch mal 500 Jahre zurück und frage wen, ob er Deutscher ist. Der kennt den Begriff noch gar nicht.
Ebenso wie du mal eben sämtliche Entwicklung seitdem ignorierst.

"Schließlich stammen wir noch immer von den gleichen Volksstämmen ab, wie unsere damaligen Vorfahren."

Da wäre ich mir an deiner Stelle mal nicht so sicher.
Die Wanderungen und Kriege dazwischen haben für einige Vermischung gesorgt.
Kann also gut sein, dass du kein "Deutscher" bist, nach deiner eigenen Ideologie.
Du weißt es nur nicht.

Ende teil 2
 
Roichi Samstag, 11.Oktober 2014, 15:55 Uhr:
Teil 3


"Nur heute haben wir eine Masseneinwanderung von kultur- und raumfremden Völkern, die ein Ausmaß annimmt, welches im Zusammenhang mit der demografischen Katastrophe zum Verschwinden des deutschen Volkes führen kann. Und damit meine ich nicht das Staatsvolk."

Immernoch nicht Björn.
Das hatte John dir ja schon mehrfach ausführlich und wissenschaftlich begründet widerlegt.
Nicht, dass du es jemals verstanden hättest.
Auch daran erinnerst du dich bestimmt noch:
http://www.endstation-rechts.de/news/kategorie/udo-pastoers-npd-1/artikel/judenrepublik-und-samenkanonen-verurteilung-von-npd-vize-pastoers-wegen-volksverhetzun.html

"Na z.B. die besagten Wenden, die Germanen, die Sachsen, die Friesen, die Sueben, die Chatten, die Vandalen oder die Goten. Um nur einige wenige zu nennen."

Da hast du jetzt aber ein Problem mit dem, was münchhausen dir um die Ohren gehauen hat. Und natürlich mit dem was John dir damals belegte.
Es bleibt bei deiner Behauptung.

"Wir stammen sogar alle vom Affen ab."

Soll ich das jetzt als Anfang zur Einsicht werten?`
Vermutlich nicht, sonst hättest du dir die Wiederholung deiner nächsten Behauptung gespart.

Ende Teil 3
 
Roichi Samstag, 11.Oktober 2014, 15:55 Uhr:
Teil 4


"Na wenn mehrere Volksstämme zu einem Volk werden. Also wenn sie eine Gemeinschaft mit gleicher Herkunft, Sprache, Geschichte, Kultur usw. werden."

Und wann ist das so?
Irgendwer muss ja dann mal den Stempel "Fertiges Volk" draufkleben.
Sonst entwickelt sich das womöglich noch weiter und tut sich mit anderen "Völkern" zusammen, so wie es vorher die kleineren "Völker", von dir Volksstäme genannt, taten.
Übrigens wurde dir auch shcon belegt, dass deine Entsprechenden Begrife nichts taugen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Volksstamm

"P.S.: Wie kommst du über die 1500 Zeichen-Sperre in den Kommentaren? "

Nicht immer.


@ Mocant

"Das traurige an der Sache ist das wir deutsche keinen Nationalstolz haben! "

Da verwechselst du Nationalismus mit Stolz auf das Erreichte.

Ende Kommentar
 
Soldat Samstag, 11.Oktober 2014, 17:03 Uhr:
@ Björn
""Und wann soll ein "Volk" "fertig" sein?"

Na wenn mehrere Volksstämme zu einem Volk werden. Also wenn sie eine Gemeinschaft mit gleicher Herkunft, Sprache, Geschichte, Kultur usw. werden."

Dann sag ich einfach mal salopp, dass wir uns derzeit in einer Phase der Vermischung der Völker befinden, an deren Ende neue Völker entstehen. Welche sich wieder vermischen und damit wieder neue Völker hervorbringen werden. Und die dann auch wieder. Ich denke, mein Punkt ist klar geworden.

Björn, ihr Problem ist einfach eines: Sie erkennen nicht, dass wir eine Momentaufnahme der Geschichte betrachten und das morgen nicht vorhersehen können. Für Sie ist der Wandel bedrohlich und heißt Volkstod, für den Rest der Welt heißt er Fortschritt und Veränderung. Den Erhalt eines "reinen" deutschen Volkes zu propagieren bedeutet schlichtweg Abkapselung und Rückschritt zu wollen. Also mal wieder das, was die NPD so vortrefflich fordern kann.
 
JayBee Samstag, 11.Oktober 2014, 22:25 Uhr:
@ Björn

"Das ist falsch. Denn erstens sind Polen und Deutsche verwandte Völker, die teilweise aus den gleichen Stämmen entstanden."
und
"Nur heute haben wir eine Masseneinwanderung von kultur- und raumfremden Völkern, die ein Ausmaß annimmt, welches im Zusammenhang mit der demografischen Katastrophe zum Verschwinden des deutschen Volkes führen kann."

Dann nehme ich mal die Übersicht aus dem Nachbarthread.

Zuwanderer nach Deutschland 2013:
Polen 197 009
Rumänien 135 416
Italien 60 651
Bulgarien 59 323
Ungarn 58993
Spanien 44 119
Griechenland: 34 728
Russland: 33 233
USA: 31 418
Serbien: 28093

Dagegen die Herkunftsländer der Asylbewerber 2014 (bisher):
Syrien: 19089
Serbien: 9634
Eritrea: 7898
Afghanistan: 5676
Albanien: 5151
Somalia: 3780
Bosnien und Herzegowina: 3586
Mazedonien: 3563
Russland: 3047
Irak: 2863

Also, die Polen scheinen Dich ja plötzlich nicht mehr zu stören, die sind ja mit uns verwandt uns haben über slawische Stämme den gleichen Ursprung wie die Deutschen. Für welche weiteren Länder gilt das noch? Und wie passen die entsprechenden Zahlen dazu? Können die zugewanderten Polen die Deutschen dann überfremden?

Ach ja, und welche "demographische Katastrophe meinst Du? Obwohl, schreib nix. das kann man alles in den entsprechenden Threads nachlesen.
 
JayBee Samstag, 11.Oktober 2014, 22:38 Uhr:
weiter

"Und zweitens sagt ein slawischer Nachnahme alleine nichts über die Volkszugehörigkeit aus."

Ok, sind denn die ins Ruhrgebiet eingewanderten Polen noch Polen oder schon Deutsche? Woran machst Du das fest, wenn nicht bspw. an Namen. Ich zietiere mal aus Wikipedia:

"1871 lebten im Ruhrgebiet 536.000 Menschen, 1910 waren es bereits drei Millionen. Eine halbe Million war polnischer, oberschlesischer oder masurischer Herkunft." - http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhrpolen

Wenn so viele Polen im Ruhrgebiet in so kurzer Zeit assimiliert wurden, wieso geht das dann heute in anderen Gebieten mit anderen Menschen nicht?

Zur Generationenfrage:
""Nach wie vielen Generationen könnte dann so ein Gemischter zum Volk gehören? "

Das kommt ganz darauf an, ob derjenige einem uns nah verwandtem Volk angehört oder nicht."

und

"Das kommt ganz darauf an, welche Volkszugehörigkeit dann der andere Elternteil hat. Für mich wäre es so, wenn jemand in der Mehrheit deutsche Vorfahren hat. Dazu reicht es die Volkszugehörigkeiten der Eltern zu kennen."

Ja, was denn nun? Bring doch einfach mal ein paar Beispiele? Wie viele Generationen brauchst Du denn nun? Und hat jemad mit Eltern verschiednener Nationalität nicht ungefähr 50 % Vorfahren jeder der beiden Nationalitäten über viele Generationen?
 

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