von Robert Scholz
   

Rote Karte für Pastörs – Hansa-Rostock-Fans jagen NPD aus dem Stadion

Eine herbe Niederlage musste die NPD am Sonntag schon vor Anpfiff der Drittliga-Partie zwischen dem FC Hansa Rostock und TuS Koblenz erleiden. Bevor sich die 25-köpfige Abordnung auf der Südkurve des Ostseestadions volksnah geben konnte, drängten gut 150 Hansa Fans die Truppe um den NPD-Fraktionsvorsitzenden Udo Pastörs aus dem Stadion.

Als Tobias Jänicke in der 31. Minute das erlösende 1:0 für Hansa Rostock schoss und für grenzenlosen Jubel bei den Fans auf der Südtribüne sorgte, waren einige Stadionbesucher schon nicht mehr da. Denn ohne Frau und mit Anzug wollte sich heute eigentlich auch der Fraktionsvorsitzende der NPD im Schweriner Landtag, Udo Pastörs, die Begegnung anschauen.

Dabei hatte der rechtsextreme Politiker, der im Tross mit dem stellvertretenden NPD-Landesvorsitzenden David Petereit erschien, die Rechnung offenbar ohne den „Wirt“ gemacht. Denn die Hansa-Fans auf der neu eröffneten Hintertortribüne hatten auf diese speziellen Gäste augenscheinlich gar keine Lust, so dass sie die NPD-Reisegruppe unter "Nazis raus"-Rufen aus "ihrem" Block drängten. Einige Personen im Stadion meinten gar, die NPD sei regelrecht aus dem Stadion geprügelt worden. Gut also, dass Udo Pastörs auch seinen Personenschützer David Böttcher dabei hatte, der auch im Sommer mit Lederhandschuhen bekleidet ist.

Für Hansa Rostock interessiert man sich im Umfeld der rechtsextremen Partei schon seit längerer Zeit. Auf dem NPD-nahen Nachrichtenportal MUPINFO findet sich seit dieser Saison nach jedem Spiel, ob zuhause oder auswärts, ein kurzer Spielbericht. Und vor kurzem fragte Michael Fischer in einem Beitrag: „Hansafans auf linken Abwegen?“ Er meinte festgestellt zu haben, dass die „politische Ausrichtung vom vermeintlichen ,Nazispektrum‘ in die linke Ecke“ gedriftet sei. Dass dies nicht nur, wie vom Autor vermutet, in „gewissen Splittergruppen“ der Fall war, konnte die NPD heute am eigenen Leib erfahren. Der übliche Spielbericht auf dem Portal fiel heute übrigens aus.

Kommentare(67)

B.C. Sonntag, 08.August 2010, 17:48 Uhr:
schoenes ding. da will ich gerne applaudieren.
 
.... Sonntag, 08.August 2010, 18:41 Uhr:
klasse,
super aktion !!!!
 
Onkel Charlie Sonntag, 08.August 2010, 19:22 Uhr:
der spielbericht kam dann doch bei mupinfo
in der roten box werdet ihr nochmal "erwähnt" =)
ALERTA!
 
Jürgen Schwab Sonntag, 08.August 2010, 19:22 Uhr:
150 "Mann" gegen 25 NPD-ler - das ist doch ein Eigentor. Besser wäre gewesen, den besten Hauer der Gutmenschen gegen den im Sommer mit Handschuhen bekleideten Body Guard Pastörs vorzuschicken. Das Ergebnis hätte man auf ER veröffentlichen können. Vielleicht noch ein Video.
Dann noch 150 Mann. Wie viele waren im Stadion? Mehre Tausend wahrscheinlich, die sich nicht rührten. Da wählen nächstes Jahre sicherlich viele NPD.
 
Ole Sonntag, 08.August 2010, 19:29 Uhr:
Da ist man stolz ein Hansafan zu sein!
 
... Sonntag, 08.August 2010, 20:47 Uhr:
Egal ob links, rechts oder sonst was! Politik hat im Stadion nix verloren!

Ich war auch da, und hab mich net eingemischt.
 
B.C. Sonntag, 08.August 2010, 20:55 Uhr:
@schwabbel
wusste gar nicht, dass sie so auf gewalt stehen. aber wissens, darum ging es nicht. es ging darum, dass sich pastoers bei den fans nicht willkomen fuehlte und dass ist es, was uns freut.
 
Stefan Sonntag, 08.August 2010, 21:07 Uhr:
Klasse Aktion gegen die ollen Nazis! So solls sein!
Weiter so! Nazis aus den Stadien fegen!
 
Rene Montag, 09.August 2010, 05:58 Uhr:
Danke Hansa Fans...

ein deutliches Zeichen gegen braune Volksverdummer
 
michael griesang Montag, 09.August 2010, 08:25 Uhr:
Klasse Aktion der Hansa Fans-ich war selber vor Ort im Gästeblock-Nur so geht es-blau-schwarze grüße micha
 
ultras Montag, 09.August 2010, 09:19 Uhr:
top aktion von rostock! respekt!
 
november Montag, 09.August 2010, 09:57 Uhr:
das ich das noch erleben darf...
was heist hier politik hat im stadion nichts verloren. die NPD isses doch, die das stadion als plattform nutzen will, um ihre präsens zu demonstrieren und die fussball fans durch "volksnähe" als potentielle wähler werben will. da braucht es couragierten wiederstand von allen antifaschisten. hut ab vor den hansa fans^^
 
Evi Montag, 09.August 2010, 10:00 Uhr:
genau Sowas...

Zitat 8.10. 22:47 Uhr:
"Egal ob links, rechts oder sonst was! Politik hat im Stadion nix verloren!

Ich war auch da, und hab mich net eingemischt."

...macht mir eine scheiß Angst!

Das wär dann wenn sowas im Station nix verloren hat doch erst recht ein grund gewesen einzugreifen! Diese "Stille Akzeptanz" find ich unheimlich gefährlich!
 
Robert A. Montag, 09.August 2010, 10:57 Uhr:
respekt! weiter so
 
Jürgen Schwab Montag, 09.August 2010, 11:44 Uhr:
@Evi

Aber Politiker gibts doch jede Menge im Stadion: Christian Wulff bei der WM in Südafrika, Angela Merkel hat zwar von Fußball keine Ahnung, macht aber gerne Wahlkampf im Stadion. Da könnte man noch viele aufzählen: Steinmeier usw.
 
Roichi Montag, 09.August 2010, 12:05 Uhr:
@ Jürgen

du hast es erfasst.
Das Stadion ist mitnichten eine politikfreie Zone.

Entsprechende Äußerungen erzeugen durchaus Zweifel am Bewusstsein der Menschen ihrer Umgebung gegenüber.

Gute Aktion der Fans. Hoffentlich nicht nur einmalig.
 
Björn Montag, 09.August 2010, 12:06 Uhr:
Na nu... Ist euch grad die gutmenschliche Maske vom Gesicht gerutscht?

So wie hier Gewalt abgefeiert wird, sieht man es ja kaum bei Altermedia.

Interessant wie Hooligans auf einmal doch noch Applaus von linker Seite kriegen.
Wenigstens versteckt ihr eure Freude an der Gewalt gegen Andersdenkende nicht mehr so halbherzig wie in anderen Artikeln und Kommentaren.

Da bekommt euer Auspsruch "gegen rechte Gewalt" doch wieder Sinn. Denn gegen andere Arten von Gewalt habt ihr ja scheinbar nichts einzuwenden. Im Gegenteil...

Ich bin mal auf den nächsten empörten Artikel gespannt, wenns mal andersherum geht und Nationalisten linken Gewalttätern und Hetzern einen körperlichen Platzverweis erteilen.
Dann ist die moralische Entrüstung wieder groß.

Heuchler...
 
Rene Montag, 09.August 2010, 12:08 Uhr:
@ Jürgen Schwab

Falls Sie den Unterschied zwischen einem Udo P. und einem richtigen Politker nicht begreifen so ist das Ihr Problem.

Falls aber fäkalfarbene Volksverhetzer versuchen ihre abartige Einstellung anderen aufzuzwingen so ist das ein Problem aller klar denkenden Menschen.

Ps: Ihr Aufruf zum Kampf eins gegen eins läst tief in Ihre pazifistische Seele blicken.
 
Roichi Montag, 09.August 2010, 12:42 Uhr:
Ach Björn.

So richtig gelesen hast du aber mal wieder nicht.
Rausdrängen ist nicht gleich rausprügeln.
Nix ist mit Gewalt. Aber versuchen kann man es ja mal.

Anbiederungsversuche von solchen Typen konsequent abzublocken und zu zeigen, dass solche Leute nicht erwünscht sind ist doch eine völlig zu akzeptierende Meinungsäußerung. Und begrüßenswert zugleich.

Was Pastörs und co. betrifft, haben sie nunmal Pech gehabt. Wer sich unbeliebt macht, sollte nicht damit rechnen, freundlich empfangen zu werden.
 
Björn Montag, 09.August 2010, 13:22 Uhr:
"Nix ist mit Gewalt."

Ach richtig, Roichi, hab ich vergessen. Es gibt ja keine linke Gewalt. Nur komisch das die Hansa-Fans im Hansa-Forum was anderes schreiben.

Beispiele gefällig?
http://community.fc-hansa.de/board/viewtopic.php?t=2483&postdays=0&postorder=asc&start=308

"Daraufhin sind gut 200 Mann hingestürmt und ham die Pisser rausgeprügelt."

" Als ich wieder in die 24 wollte, kam mir son Spacken mit blutiger Augenbraue und dicker Nase entgegen gerannt und ca 15 Leute dahinter. Hab dann auch mitbekommen das es ein NPDler war.. Geile Sache, hoffentlich hat er noch 5 Dinger in die Schnauze bekommen!"

Aber für Roichi und Konsorten ist das natürlich keine Gewalt, sondern Zivilcourage.

Interessant wie Jagd auf Menschen bei euch Linken auf einmal doch ganz toll sind.

Ist euch das nicht peinlich euch immer so verbal verbiegen zu müssen um einerseits Schlägereien zwischen Rechten und Linken, die von Rechten gewonnen werden, als Pöhse Nazi-Überfälle hinzustellen und sich moralisch zu entrüsten, und andererseits wenn die Rechten verlieren die Gewalt abzufeiern?

Offizieller Applaus über Gewalt von einer SPD Seite. Ich hätte nicht gedacht, dass ihr euch wirklich mal dermaßen outet.
 
Robert Scholz Montag, 09.August 2010, 13:35 Uhr:
Wer hat denn hier applaudiert, Björn? Ich hatte die NPD ja gestern auch gesehen, dort hatte man Lederhandschuhe dabei, einige sagen es seien Quarzsandhandschuhe gewesen. Man war also augenscheinlich auf Gewalt eingestellt. Und wie bleiebt Pastörs zu sagen: "Wer Wind sät, wird Sturm ernten"
 
Warner Montag, 09.August 2010, 14:05 Uhr:
im stadion geht es nicht darum politik auszuüben ... politik und fußball sollte nich vermischt werden ... das wird aber leider immer mehr gemacht ...

bestes bsp.: st. pauli ... sie verwechseln fußball mit politik ... sehen rostock bsp.weise als "rechter verein" an, nur weil es im umfeld idioten gibt, die meinen sich hansafan zu schimpfen ...

im stadion geht es darum die mannschaft, in diesem fall den fch, zu unterstützen ...

und nun kommt der pastörs und will den fußball, den fc hansa rostock, für seine politischen machenschaften missbrauchen... sowas will man in rostock nicht sehen ... und hingegen dem sehr weitverbreiteten vorurteil, dass hansafans rechts sind, wie es ja in nahezu ganz deutschland heißt, hat man nun ein klares zeichen gesetzt:

einerseits, dass die FANSZENE HRO alles andere als rechts ist, und dass sie ihren verein vor missbrauch schützt ..

somit wurden sie wirklich rausgeprügelt... ich war selbst dabei und von den bildern überrascht ... solche eine handlungsschnelligkeit und solch einen zusammenhalt haben mich sehr beeindruckt ...

eine gelungene aktion von den wahren fans, der fanszene hro, dabei liegt die betonung auf fanszene ... denn genügend rechtsorientierte gibt es auch in diesen kriesen ... die kunst ist es aber, trotzdem zusammen den verein zu unterstützen, was in rostock sehr gut klappt... denn fußball ist nicht gleich politik !!!
 
Jürgen Schwab Montag, 09.August 2010, 14:15 Uhr:
@Rene

Ich bin weder Pazifist noch Bellizist. Politische Ziele sind möglichst mit inhaltlicher Überzeugung zu erreichen. Wenn aber Gegner der Auffassung sind, darüber zu entscheiden, ob ich morgen das Fußballstadion, das Schwimmbad, den Supermarkt, meine Stammkneipe usw. aufsuchen darf, dann müßte ich mir schon überlegen, wie ich meine Rechte durchsetzen kann. Ich mache doch auch nicht Brodkorb und Scholz Vorschriften, wo sie sich aufhalten dürfen und wo nicht.
 
B.C. Montag, 09.August 2010, 14:44 Uhr:
nun tut mal nich so, als ob das ein privatausflug von pasteuers war. ganz klar ist er mit seiner ganzen nationalen mannschaft angerueckt. die hnasa-fans haben ihm einfach mal klar gezeigt, dass er damit genauso beliebt ist, wie 25 gegnerische fans mit deren schals.
das hat ihn vielleicht ein bisschen ueberrascht, vielleicht war der lagebericht seiner untergebenen etwas ungenau, aber in zukunft wird er es wohl wissen.
und nun trollt euch jueregen schwabs und bjoernies.
 
SofiaSo Montag, 09.August 2010, 14:51 Uhr:
...tzzzz...ich glaube NPD Leute sollten langsam mal aufhören zu jammern, wenn sie von Vorurteilen und Ablehnung betroffen sind...is ja fürchterlich...

Unter ihnen befinden sich doch die ganzen Holocaustleugner, gewaltverherrlichenden Prügelknaben und Menschen die aufrufen, das Fremde sei Schuld an dem Untergang ihres ach so tollen Vaterlandes...und wenn sie dann mal zu spüren bekommen, wie es ist wenn eine große Mehrheit sie von der Bildfläche drängt, tun sie wieder so, als hätten sie die Moral schon mit der Flasche bekommen und ne leuchtend weiße Weste.
Plötzlich wird von ner armen schwangeren Frau geschrieben und die Linken sind die die heucheln und diejenigen, die "Jagd auf Menschen" betreibt....das is so dämlich und lächerlich!
Aber Aufrufe starten, Menschen in ihre Heimat abzuschieben, egal ob schwanger, krank, noch Kind, verfolgt usw. Die Wähler sind es doch die ausländische Mitmenschen verbrügeln, anpöbeln, attakieren und Nachts n Feuerchen legen.
Und nun wollen DIE nach Gerechtigkeit und faires Verhalten schreien??? (oder ligt es an der wertigkeit eines Menschen?) Die sollten mal ihre politische Einstellung überdenken...WO da die Gerechtigkeit ist...dann müsste man sie auch nicht aus Stadien vertreiben!

Die Aktion war gut! Gewalt ist sicherlich keine Lösung...aber wenn extreme Meinungen aufeinandertreffen, kann es nunmal auch zu ner blutigen Nase kommen.
Aber ich glaube zu so ner Auseinandersetzung gehören immer noch zwei Seiten...und da wird schon erstmal ein Wort das andere getroffen haben.
 
Ein anderer Robert Montag, 09.August 2010, 15:18 Uhr:
Hallo Hr. Schwab,

auf www.suptras.de finden Sie eine Stellungnahme, weswegen die NPD ausgeladen wurde.

Hat also nichts mit Hr. Brotkorb oder Hr. Scholz zu tun.
 
Andreas Montag, 09.August 2010, 18:12 Uhr:
Nun ja, man auch wenn ich kein "Fan" von Pastörs und seiner Gruppe bin, so finde ich das Verhalten der Fans recht übertrieben. Denn jeder hat das Recht zum Fussballschauen ins Stadion zu gehen, auch ein Herr Pastörs, solange er dort nicht politisiert und die Menschen wegen der Politik anredet. Wenn er dort nur als Zuschauer fungiert, soll man ihn das doch tun lassen. Das ist nämlich auch ein Zeichen von Toleranz, was wir den Rechten doch immer voraus haben. Aber mit scheint als hätten das hier einige nicht verstanden.
 
Ralph Montag, 09.August 2010, 20:16 Uhr:
Toleranz endet dort, wo es gilt, die Intoleranten zu bekämpfen. Klasse Leistung der Fans, vor denen ich meinen Hut ziehe. Nur so kann sich Hansa Rostock vor dem braunen Gesindel befreien.
 
Björn Montag, 09.August 2010, 20:30 Uhr:
@Warner
"und nun kommt der pastörs und will den fußball, den fc hansa rostock, für seine politischen machenschaften missbrauchen..."

Vielleicht klären sie uns mal auf. Was für ein politisches Statement hat Herr Pastörs denn genau abgegeben?

Es ist ja einigermaßen nachzuvollziehen, dass Politik im Stadion abgelehnt wird. Aber wenn die pure Anwesenheit von Menschen mit oppositionellen Meinungen zur Gewalt führt, dann stimmt die "Erklärung" einfach nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass auch sonst diese Gewaltexplosion nicht gerechtfertigt wäre.

Und warum ist man dann in der Südkurve nicht so konsequent und schmeißt Monschi und Konsorten raus, die immer wieder ihre Anti-Rechts-Politik verbreiten?

@B.C.
"und nun trollt euch jueregen schwabs und bjoernies."

Und du bist hier der Diktator vom Dienst, dass du entscheiden darfst wer blleibt und wer nicht?
Schon blöd wenn man keinen Widerspruch vertragen kann.

@SofiaSO
"das Fremde sei Schuld an dem Untergang ihres ach so tollen Vaterlandes..."

Na du bist wohl auch einer von der Sorte, die nicht ein bischen Ahnung vom politischen Gegner hat.
Hauptsache Vorurteile pflegen und Gewalt schön reden.

Wenn du willst geb ich dir gerne etwas Nachhilfeunterricht in Sachen Nationaler Politik.

Aber sowas willst du natürlich nicht. Wenn man mitbekommt, dass der politische Gegner auch nur ein Mensch ist kann man ja nicht mehr so hemmungslos auf ihn einschlagen.

Was soll überhaupt der Unterton von "ach so tollem Vaterland"?
Wenn du Probleme mit deinem Vaterland hast ist das deine Sache. Es zwingt dich niemand hier zu wohnen.

"Plötzlich wird von ner armen schwangeren Frau geschrieben und die Linken sind die die heucheln und diejenigen, die "Jagd auf Menschen" betreibt...."

Wenn sie sich ein bischen mehr in Nationalen Kreisen aufhalten würden, wüßten sie, dass das der Wahrheit entspricht. Linke Gewalt ist auch gerne mal Menschenjagd und das Steinewerfen und Einschlagen auf Frauen. Ganz egal ob schwanger oder nicht.
Hauptsache gegen Rechts.

"Die Wähler sind es doch die ausländische Mitmenschen verbrügeln, anpöbeln, attakieren und Nachts n Feuerchen legen."

Wie wäre es mal mit nem Beweis für deine dreisten Anschuldigungen? Du solltest mal nicht jeden Scheiß glauben, den die Medien so von sich geben.

"Die sollten mal ihre politische Einstellung überdenken..."

Ich bin gerne bereit mit dir über unsere politische Einstellung zu diskutieren. Und sie auch gegebenenfalls zu überdenken, falls du die besseren Argumente haben solltest. Aber ich glaube du traust dich nicht.
 
leipzig Dienstag, 10.August 2010, 06:31 Uhr:
@ björn ...

ach ja. mal wieder einer der geistig schwachen, die rechts gegen links aufwiegen wollen. womöglich ein treffen am runden tisch ?! nochmal ganz langsam: dieses nationalistische, rassistische und somit gleichwohl mehr als dümmliche geschwafel dem du, die deiner aussage nach, offensichtlich gehalt beimisst, besitzt diesen mitnichten. oder anders: mit jedem der andere ansichten respektiert setze ich mich politisch auseinander, alle anderen (björns) sollen sich gerne weiter wundern, wenn sie mit allen mitteln daran gehindert werden ihren klumpatsch zu verzapfen.
 
B.C. Dienstag, 10.August 2010, 06:47 Uhr:
@bjoern
"Und du bist hier der Diktator vom Dienst, dass du entscheiden darfst wer blleibt und wer nicht?
Schon blöd wenn man keinen Widerspruch vertragen kann."

ich find es immer wieder verblueffend, wie sehr ihre kommentare auf sie zurueckfallen und einen einblick in ihre gedankenwelt geben. weitere zeugnisse liefern sie hier (sie heuchler, sie):

"Wenn du Probleme mit deinem Vaterland hast ist das deine Sache. Es zwingt dich niemand hier zu wohnen."
******************************************

"Vielleicht klären sie uns mal auf. Was für ein politisches Statement hat Herr Pastörs denn genau abgegeben?"

na was fuer ein statement gibt jemand ab, der mit einer abordnung von 25 mann in einen fanblock einrueckt? sie koennten ja mal ihre nummer, den einfaeltigen zu spielen, aufgeben. amsonsten: www.suptras.de
da erfahren sie auch, dass die NPD-delegation offensichtlich ein unfriedliches vorspiel abgab.

"Und warum ist man dann in der Südkurve nicht so konsequent und schmeißt Monschi und Konsorten raus, die immer wieder ihre Anti-Rechts-Politik verbreiten?"

diese diskussion sollten sie an andere adressaten richten. bei klaerungsbedarf besuchen sie doch die leute von der suedkurve vor ort oder diskutieren sie die unangemessenheit der aktion im hansa-fanforum. offensichtlich hat die geschichte wenig mit linker gewalt zu tun - oder ist fuer sie alles jenseits der NPD links?
 
Roichi Dienstag, 10.August 2010, 07:47 Uhr:
Ach Björn.

Das hatten wir doch alles schon zur Genüge.
Und immerwieder kommst du auf die gleiche Art.
Tust so, als ob das alles gar so friedliche Mitbürger ohne politischen hintergrund wären.
Jedesmal.

Ich werf mal ein paar Stichworte in den Raum: Rostock-Lichtenhagen, Köster und Frauen, Pastörs Reden, Pölchow, Hamburg 1.Mai 2008, Zossen..........

Klar waren das alles nur so Bahnhofskins ohne politischen Hintergrund.

Übrigens wenn Pastörs kein Statement hätte abgeben wollen, hätte er sich mit seinen Begleitern auf die Familientribüne gesetzt.
In den Fanblock zu gehen ist bei einem Politiker definitiv ein Statement.
Dumm nur, dass der Fanblock keinen Bock auf Nazis hat.

Auch ich habe Probleme mit diesem Land. Noch mehr aber mit Leuten, die sich da hier geboren, oder auch nicht, als anderen Überlegen fühlen, um ihr nicht vorhandenes Selbstwertgefühl kompensieren zu wollen.
 
Björn Dienstag, 10.August 2010, 09:12 Uhr:
@Robert Scholz
Na sie sind ja auch gut. Erst fragen sie mich was und dann schalten sie meine Antwort nicht frei. Naja...

@Leipzig
Herrlich entlarvender Beitrag ihrerseits.
Ganz Argumentfrei schaffen sie es trotzdem nochmal Gewalt zu verharmlosen.
"sollen sich gerne weiter wundern, wenn sie mit allen mitteln daran gehindert..."

Wirklich mit ALLEN Mitteln???

"mit jedem der andere ansichten respektiert setze ich mich politisch auseinander"

Und wo habe ich bitte andere Meinungen nicht respektiert?

Hier in der BRD wird doch jede Meinung respektiert, außer wenn man sich für sein Volk und seine Heimat einsetzt. Dann wird man zum Freiwild, dass "mit allen Mitteln" bekämpft werden darf.

@B.C.
"da erfahren sie auch, dass die NPD-delegation offensichtlich ein unfriedliches vorspiel abgab."

Mal ganz davon abgesehen, dass die beteiligten Nationalisten bestreiten irgendeinen "Fan" verprügelt zu haben, ergibt sich aus ihrer Rechtfertigung trotzdem ein Problem für euch Linken.

Wenn sie die Gewalt gegen die Patrioten gerechtfertigt finden, weil es angeblich ein Vorspiel gab, frag ich mich warum sie dann den moralisch Entsetzten spielen, wenn Nationalisten in Pölchow 60 Linksextremisten aus dem Zug jagen, die vorher vermummt und mit Steinen bewaffnet sieben junge Rechte aus dem Zug prügelten? Wieso gilt da Herr Scholz seine Aussage "Wer Wind sät, wird Sturm ernten." Auf einmal nicht mehr?

Dieses messen mit zweierlei Maß ist es, was ich kritisiere.

"bei klaerungsbedarf besuchen sie doch die leute von der suedkurve "

Ich bin nicht eben selten auf der Südtribüne zu finden...
 
Jürgen Schwab Dienstag, 10.August 2010, 09:16 Uhr:
@Scholz

Wie schön, daß sich Biedermänner zu Lautsprechern von Holigans machen ... So hat eben jeder seine Männer fürs Grobe.

"Wer hat denn hier applaudiert, Björn? Ich hatte die NPD ja gestern auch gesehen, dort hatte man Lederhandschuhe dabei, einige sagen es seien Quarzsandhandschuhe gewesen. Man war also augenscheinlich auf Gewalt eingestellt. Und wie bleiebt Pastörs zu sagen: "Wer Wind sät, wird Sturm ernten"

........

Glauben Sie das wirklich, daß jemand, der wie Pastörs in der Politik Erfolg haben will, Leute mit Quarzhandschuhen ins Stadion schickt? Wobei man damit kaum durch die Kontrollen käme? Und glauben Sie wirklich, daß die 150 Mann nur ihre Meinung kundtaten, mit wem sie nicht gemeinsam im Stadion sein wollen?
Und dann immer die Anti-Gewalt-Schiene! Während Ihre Leute im Hansa-Stadion den "neuen Hitler" Pastörs vertreiben, töten Ihre Männer fürs Grobe in Afghanistan nicht-deutsche Menschen, weil sie nicht in Ihr Schema der Westlichen Wertegemeinschaft passen und ihre Rohstoffe nicht rausrücken wollen, über ihre Öl- und Gasleitungen selber verfügen wollen.
Erzählen Sie bitte nicht, daß Leute wie Sie gegen Gewalt seien. Da sind die Lederhandschuhe im Sommer des Pastörs-Body Guards wirklich ne kleine Nummer.
 
Arcane Dienstag, 10.August 2010, 09:29 Uhr:
Ich finde die Aktion einfach nur Sauber..
Und ob sie nun raus geprügelt wurden oder nett gebeten spielt für mich kein Rolle.
Und auch solche Kommentare wie waren nur 150 Leute und der rest sind NPD wähler sind einfach nur lächerlich. Ich war im Stadion in der Süd und haben von dem Trubel nichts mit bekommen so wie tausende sicher auch nicht.
Es ist aufjedenfall ein wichtiger Schritt gewesen.
 
Björn Dienstag, 10.August 2010, 09:32 Uhr:
@Roichi
"Tust so, als ob das alles gar so friedliche Mitbürger ohne politischen hintergrund wären."

Welcher der Anwesenden war denn bitte schön ein Gewalttäter? Köster, weil er mal ner Steinewerferin nen Arschtritt gab? Oder Petereit, weil er sich schützend mit fünf man vor 50 linke Angreifer stellte und sie so ohne Gewalt am Angriff hindern konnte?

Es geht mir nicht darum jeden "Rechten" als Pazifisten hinzustellen. Es geht mir viel mehr darum klar zu trennen zwischen prügelnden, apolitischen Bahnhofsskins und politischen Aktivisten. Ihr hingegen versucht beides immer zu vermischen um so den politischen Gegner zu diskreditieren.

"Rostock-Lichtenhagen, Köster und Frauen, Pastörs Reden, Pölchow, Hamburg 1.Mai 2008, Zossen..........""

Wollen wir die ganzen Ereignisse mal objektiv betrachten und nicht durch die Brille der BRD-Presse?

Wissen sie übehaupt was in Lichtenhagen genau passierte? Und warum? Kennen sie die Vorgeschichte zu Pölchow und zu Kösters Arschtritt? Wissen sie das in Zossen zwei Kinder die Täter waren, die keine Politische Einstellung hatten, sondern den Rechten imponieren wollten?

Waren sie in Hamburg dabei??? Ein Punk springt in die Menge der Nationalisten und wundert sich, dass er paar blaue Flecken abbekommt. Zwei ausgwiesene Antifa-Hetzer werden verscheucht, unter anderem Aden. Das war es auch schon mit der angeblichen Randale.

Alles Kinderkram wenn man dagegen den 1.Mai der Linken sieht.

"In den Fanblock zu gehen ist bei einem Politiker definitiv ein Statement."

Ich geh auch immer in den Fan-Block. Ist das dann also auch ein politisches Statement? Gut zu wissen.

Da Herr Pastörs und Co keine Flyer verteilt haben, keine Parolen gerufen hatten und noch nicht mal politisch eingefärbte Klammotten an hatten, bleibt es dabei, dass der Besuch des Fußballspiels unpolitische Freizeitbeschäftigung war.

"Auch ich habe Probleme mit diesem Land."

Mit diesem Land oder mit diesem Staat?
Wieso ziehen sie dann nicht weg aus dem pöhsen, pöhsen Deutschland?

"Noch mehr aber mit Leuten, die sich da hier geboren, oder auch nicht, als anderen Überlegen fühlen"

Ach so, wenn man für den Fortbestand seines Volkes eintritt fühlt man sich anderen Überlegen? Ist schon klar.
Wieso bemühen sie ständig ihre Vorurteile, die ihnen ihr Sozialkundelehrer in der achten Klasse beigebracht hat, und informieren sich nicht mal selber?
 
B.C. Dienstag, 10.August 2010, 09:38 Uhr:
@roichi
herr bjoern ist ja ofeensichtlich auch einer, der probleme mit seinem vaterland hat, nur leugnet er das an dieser stelle und versucht menschen, die ihr problem offen artikulieren wegzumobben.
dabei ist er es, der mit der ueberwiegenden zahl seiner mitmenschen unzufrieden ist. das, was ihm als vaterland vorschwebt, ist evtl. in einem vergangenen jahrhundert zu verorten.
ob er wirklich hofft, dass nun all diejenigen wegziehen, die seine vorstellungen von vaterland nicht teilen?
fuer ihn waere es offensichtlich die bequemste loesung. man muss wohl so wie er gestrickt sein, damit es nicht allzu wehtut, wenn weltanschauung und wirklichkeit zu sehr auseinanderdriften.

ps: schon von stephen hawking gelesen, der die zukunft der menschheit in den weiten des universums sieht? und nu kommen die nationalen...
 
Sparta Dienstag, 10.August 2010, 09:47 Uhr:
Naziideologie, also Rassismus, Antisemitismus, etc. sollte man nicht mit Politik verwechseln.
Ich halte es für gefährlich in diesem Kontext rechte mit linken zu vergleichen. Denn linke Politik hat keine Menschenverachtenden Inhalte.
 
Robert Dienstag, 10.August 2010, 10:59 Uhr:
@ Schwab

Die Verbindung von Fußball und Afghanistan ist wirklich einleuchtend, Herr Schwab.

Wenn ich mich zum Lautsprecher gemacht habe, gilt dann das Gleiche für Pastörs? Der sagte in seiner mittlerweile berühmten Rede in Saarbrücken: "Wer Selbstrespekt entwickelt hat durch das, was er ist, und was er durch die Ahnenkette geworden ist, der wird sich wehrhaft dieser muselmanischen Bedrohung entgegenstellen – mit Herz, mit Verstand und wenn nötig auch mit Hand, meine Damen und Herren.”

Und das kann ja auch Björn mal erklären, warum Pastörs zu einem Fußballspiel mit fast dem gesamten NPD-Landesvorstand erscheint und sich von seinem Leibwächter begleiten lässt, der offenbar auf Gewalt vorbereitet war.

Wie groß das Interesse Pastörs´ am Stadionbesuch war, lässt sich ja an seiner Reaktion auf das Angebot von einem anderen Bereich des Stadions aus, das Spiel zu verfolgen, ablesen. Dies lehnte er ab.
 
Alf Dienstag, 10.August 2010, 11:45 Uhr:
@Sparta
>Ich halte es für gefährlich in diesem
Kontext rechte mit linken zu vergleichen. >Denn linke Politik hat keine Menschenverachtenden Inhalte.

Genau, deswegen ist es im Gulag auch irgendwie schöner als im KZ...
 
Roichi Dienstag, 10.August 2010, 12:30 Uhr:
@ Alf

Und was hat das jetzt mit linker Politik zu tun?
Über Stalin kannst du dich gerne mit Björn unterhalten. Der hat das auch noch nicht so ganz verstanden.

@ Björn

Es ist doch immerwieder erstaunlich, wie wenig du dich außerhalb der Szene informierst. Oder uns es zumindest Glauben machen willst.

Und wenn du ganz ehrlich bist, weisst du auch, dass nationalistische Ziele nur mit Gewalt durchsetzbar sind, daher alle Bestrebungen dieser selbsternannten Volksretter im Endeffekt auf Gewalt hinauslaufen.
Aber darf man ja nicht so sagen.
 
B.C. Dienstag, 10.August 2010, 12:58 Uhr:
zum bjoern:
"Köster, weil er mal ner Steinewerferin nen Arschtritt gab?"
diesen sachverhalt variieren sie aber auch nach belieben. immerhin klingt das jetzt langsam schon etwas gewalttaetiger, als sie bisher einzuraeumen beliebten. dass die frau steine geschmissen hat, koennen sie jetzt aber nicht belegen. (wiso informieren sie sich ausschliesslich bei ihren nationalen kameraden? sozialkundelehrer sind ihnen wohl etwas zu kompliziert, nich wahr?)

"Ich geh auch immer in den Fan-Block. Ist das dann also auch ein politisches Statement?"
ist es - zumindest machen sie es gerade hier zu einem.

"Wieso ziehen sie dann nicht weg aus dem pöhsen, pöhsen Deutschland?"
ihre unbequemen loesungsansaetze bieten sie immer aber nur den anderen an, gelle?

@alf
"Genau, deswegen ist es im Gulag auch irgendwie schöner als im KZ..."
ihre antwort ist knackig. respekt.
nur was hat das mit heute zu tun? verteidigt irgendjemand aus dem hiesigen linken spektrum Gulags?
apropos KZ - ist es zufall, dass die Nationalen auf der anti-caffier-poster-aktion dessen angebliche juedische abstammumng gegen diesen thematisieren? wohin fuehrt es, wenn mitmenschen aufgrund ihrer juedischen abstammung verteufelt werden?
 
Thomas Dienstag, 10.August 2010, 13:57 Uhr:
Ich bin kein Freund der NPD, weil ich den Sozialismus Scheisse finde unabhängig davon, ob der international oder national ausgerichtet ist.

Wer jedoch auf das Recht des Stärkeren beharrt, wenn er, oder vermeintlich gleichlaufende, stärker ist, muß sich diesem Recht auch beugen, wenn er schwächer ist. Die Asymmetrie der angelegten Maßstäbe der Befürworter politischer Gewalt gegen VERMEINTLICH Rechte bei der Bewertung national-linker und nichtnational-linker Gewalt sticht schon sehr ins Auge.

Aber Leute wie Ihr spucken auch auf das Grundgesetz, wenn sich der Zausel Thierse im Schutz der politischen Immunität an einer RECHTSWIDRIGEN Blockade beteiligt und Ihr applaudiert. Ihr seid die wahren Totengräber der Demokratie und der Freiheit. Ich hoffe nur für Euch, dass Ihr später Stalin seid und nicht Trotzki.
 
Columbin Dienstag, 10.August 2010, 13:58 Uhr:
"Und das kann ja auch Björn mal erklären, warum Pastörs zu einem Fußballspiel mit fast dem gesamten NPD-Landesvorstand erscheint (...)"

Gegenfrage: Wieso sollte Pastörs nicht mit dem "dem gesamten NPD-Landesvorstand" erscheinen dürfen?

"(...) und sich von seinem Leibwächter begleiten lässt, der offenbar auf Gewalt vorbereitet war."

Das könnte möglicherweise mit seinem Beruf zusammenhängen. Ist aber nur so ein Verdacht.
 
L.B. Dienstag, 10.August 2010, 14:08 Uhr:
Wie sehr die NPD am Fußball interessiert ist, haben ja gewisse "WM- und EM-Flyer" deutlich gemacht, mit denen die NPD den Fußball als Bühne für ihre völkische Propaganda nutzen wollte - ohne Erfolg natürlich. Die Hansa-Anhänger haben intuitiv völlig richtig erkannt, da die Anwesenheit der NPD-Delegation dem Verein einen imensen Imageschaden gebracht hätte, und so musste man entsprechend reagieren.

Dumm nur für Pastörs und Co., die sich das alles vermutlich anders vorgestellt hatten :-) und jetzt keinen Propaganda-Artikel auf der Weltnetzseite der NPD-Meck.-Pom. veröffentlichen können. Stattdessen herrscht betretenes Schweigen zu dem peinlichen Vorfall.

@ J. Schwab:
Ihre Vorstellung, dass die restlichen Anwesenden im Stadion in den nächsten Jahren die NPD wählen werden, nur weil sie sich nicht der Aktion in der Südkurve angeschlossen haben, zeigt

1. dass Sie keine Ahnung von der Sicherheit in einem Fußballstadion haben: vermutlich hätten Ihrer Meinung nach die Gäste in den anderen Blocks und auf den gegenüberliegenden Stadiontribünen über den Platz zur Südkurve rennen sollen, um der NPD deutlich zu machen, dass sie nicht wilkommen ist
2. dass Sie ein Anhänger der Wahnidee sind, die NPD spreche für die "schweigende Mehrheit" in Deutschland.
Tja, Pech gehabt :-)
 
Björn Dienstag, 10.August 2010, 15:03 Uhr:
@Freunde des einfach gestrickten Weltbildes

Z.B B.C.
"herr bjoern ist ja ofeensichtlich auch einer, der probleme mit seinem vaterland hat..."
Vielleicht sollten sie sich mal als Gedankenleser am nächsten Jahrmarkt beteiligen.

Einer der wenigen auf dieser Internetseite, der keine Komplexe mit seinem Heimatland hat, bin wohl eher ich.
Ich hab lediglich ein Problem mit diesem Regime.
Aber Herrscher kommen und gehen, die Heimat bleibt.

"...die ihr problem offen artikulieren wegzumobben."

Oh, ja. Ich als quasi Einzelkämpfer auf ER kann natürlich alle Leute, die mir nicht passen "wegmobben".

Das ganze passiert doch eher andersherum.
Errinnert sei an das Nicht-NPD-Mitglied Battke aus Laucha, der, ohne sich etwas zu schulden kommen zu lassen, aus seinem Verein rausgemobbt wurde.

Die Einzigen die Andersdenkende ausgrenzen sind die Herrschaftsklasse und ihr zivilgesellschaftlicher Anhang.

Ich errinnere mal an den Radikalenerlass. An die Aufrufe zu Gesetzesbrüchen bei Demos von Oppositionellen, an die vor Hass triefenden Appelle von Caffier und Co. gegen das Engagement von Andersdenkenden in Feuerwehr, THW und sonstigen Einrichtungen. Lieber lässt man die Feuerwehren unterbesetzt.

Also verdehen sie hier nicht die Täter und Opferrolle.

@Herr Scholz
"warum Pastörs zu einem Fußballspiel mit fast dem gesamten NPD-Landesvorstand erscheint"

Wahrscheinlich, weil in der NPD Parteifreunde auch oftmals persönliche Freunde sind. Scheinbar ganz im Gegensatz zur SPD.

"...sich von seinem Leibwächter begleiten lässt, der offenbar auf Gewalt vorbereitet war."

Gibt es einen einzigen Leibwächter, der nicht auf Angriffe auf seine Schutzperson vorbereitet ist? Zumal in einem Stadion mit 13000 Menschen?
Dann wäre er aber ein schlechter Leibwächter.

Im übrigen... Hätten sie noch Lust ein Fußballspiel anzuschauen, wenn grad ihre Freunde verprügelt wurden?
 
Björn Dienstag, 10.August 2010, 15:31 Uhr:
@Roichi
"Und wenn du ganz ehrlich bist, weisst du auch, dass nationalistische Ziele nur mit Gewalt durchsetzbar sind"

Is klar... Deswegen wird auch mit aller Macht der parlamentarische Arm der nationalen Bewegung bekämpft, weil man ja NICHT glaubt, dass die NPD sich politisch durchsetzen könnte. Wieso verschwendet ihr dann eure Kraft gegen angeblich aussichtslose Parteien, wenn doch nationale Ziele nur mit Gewalt herbeizuführen sind?

Im übrigen zeigen uns fast alle Länder um uns herum, dass Nationale Politik einen sehr großen Teil der Bevölkerung hinter sich weiß? Z.B. In Holland, Ungarn, Österreich usw. Das sind alles Parteien, die unter Deutschlands Linken als "extrem rechts" gelten.

Und auch Umfragen zur Masseneinwanderung und EU-Diktatur zeigen deutlich, das ein Großteil der Bevölkerung hinter den Nationalisten steht. Auch fast jedes politische Gespräch mit dem "Normal-"bürger macht das deutlich.

Die bescheidenen Wahlergebnisse für "rechte" Parteien sind doch eher Ergebnis von andauernder Presse- und Politikerhetze und natürlich, von der Uneinigkeit im "rechten" Lager.

@B.C.
"immerhin klingt das jetzt langsam schon etwas gewalttaetiger, als sie bisher einzuraeumen beliebten"

Den Arschtritt hab ich auch vorher eingeräumt. Ansonsten suchen sie sich bei Youtube das Video raus. Da sehen sie dann was ich meine.

"sozialkundelehrer sind ihnen wohl etwas zu kompliziert, nich wahr?"

Oh ich kann ihnen Geschichten über meinen Sozialkundelehrer erzählen. Der tapfere antifaschistische Kämpfer hat uns fast wöchentlich mit Anti-Rechts-Hetz-Broscchüren beehrt, die er selbst scheinbar nie gelesen hat.
Denn er meinte doch allen Ernstes, dass die "Rechten" damals nach Dänemark gefahren sind um "Ausländer raus" zu brüllen.
Damit wollte er uns dann zeigen wie "doof" die Rechten doch sind.

Das es um den unter Parlamentärsflagge fliegenden und trotzdem eingekerkerten Rudolf Hess ging war ihm scheinabr nicht bewußt.

So einem Sozialkundelehrer konnte man damals natürlich leicht Paroli bieten.
Wenn er auch ob meiner Argumente damals oft überfordert war, hat er wenigstens nicht den Diktator gespielt und mich rausgeschmissen.

Ich bin sicher andere Linke wären deutlich repressiver mit Anderdenkenden umgegangen.

"nur was hat das mit heute zu tun? verteidigt irgendjemand aus dem hiesigen linken spektrum Gulags?"

Aha... Wenn man "gegen Rechts" ist, ist es vollkommen legitim mit KZ´s zu argumentieren. Obwohl nicht ein politischer Rechter KZ´s verteidigt. Aber wenn man euch damit kommt, dann wird auf einaml gefragt was es mit heute zu tun hat.

Auch KZ´s haben nichts mit heute zu tun.
Sie wollen nur nicht begreifen das wir einen modernen völkischen Sozialismus verfolgen, der eben nichts mit KZ und Judenverfolgung zu tun hat.

Aber da das euer einziges Argument ist könnt ihr halt nicht davon lassen.

Solange ihr also mit KZ´s gegen "Rechts" argumentiert können wir auch mit Gulags gegen euch argumentieren. Denn wir haben auch nicht mehr damit zu tun als ihr.

Lebt mal endlich im hier und jetzt...
 
Robert Dienstag, 10.August 2010, 18:44 Uhr:
"weil in der NPD Parteifreunde auch oftmals persönliche Freunde sind"

Das klang hier aber ganz anders: http://endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=4036:ritter-gegen-primitivling?-past%C3%B6rs-npd-watscht-m%C3%BCller-npd-ab&Itemid=358

Ich denke in der persönlichen Erklärung wird sehr deutlich, dass Pastörs sich sehr elitär gibt und mit einem Proll-Sport wie Fußball vermutlich sehr wenig anfangen kann. Einzeln habe ich im Stadion weder Petereit, noch Köster, noch Theißen, noch Pastörs gesehen und plötzlich tauchen alle zusammen als Gruppe auf, das ist zumindest ungewöhnlich.

Mindestens ebenso ungewöhnlich wie ein Leibwächter in der Fankurve. Wäre es nicht Aufgabe eines Personenschützers, potentielle Gefahren zu minimieren? Wäre es dann nicht ratsamer gewesen, sich auf die Tribüne zu setzen, wenn man wirklich Interesse an dem Spiel hat? Als Fraktionsvorsitzender mit geschätzten 10.000 Euro pro Monat hätte Pastörs bei einem Kartenpreis von 20 Euro auf der Nordkurve auch die gesamte Entourage einladen können, hätte er sich die Kosten mit Köster geteilt, wären das für jeden 250 Euro gewesen – billiger ist kein Kindergeburtstag bei McDonalds. Da hätte man mit Sicherheit seine Ruhe gehabt und es wäre Ihnen abgenommen worden, dass sie wegen des Spieles im Stadion waren. Aber die Fankurve ist nun mal die Fankurve. In die Herbertstraße dürfen auch keine Frauen.
 
Roichi Dienstag, 10.August 2010, 19:10 Uhr:
Ach Björn

auch wenn ich gestehen muss, dass dein Beitrag etwas amüsantes hat, so muss ich doch konstatieren, dass du besser auf deinen Sozialkundelehrer gehört hättest.

Worauf zielt denn nationalistische Politik ab?
Das kannst du doch bestimmt beantworten.
Und dann verrate mir mal, wie das ohne Gewalt erreichbar sein soll. Wobei es egal ist, ob die Gewalt von der Straße kommt, oder von einem nationalistischen Staat.

So kann man Wahlergebnisse auch interpretieren. "Ihr seid Schuld, dass wir nicht gewonnen haben." Ja, das sind wir. Und das auch gerne.
Wenn der "Normal"-Bürger aich denn diesen nationalistischen Parteien zugehörig fühlt, warum wählt er diese dann nicht. Wohl doch nicht so überzeugend die Argumente.
Vielleicht solltest du auch mal die Szene verlassen und mit dem Normalbürger sprechen, nicht nur mit Gleichgesinnten. Dann ergibt sich ein wesentlich anderes Bild.

Auf die restliche NPD-Propaganda gehe ich jetzt mal nicht ein.
Auch ich habe besseres zu tun, als schon oft genug widerlegte Behauptungen nochmal zu widerlegen.
 
B.C. Mittwoch, 11.August 2010, 05:33 Uhr:
@bjoern
"Auch KZ´s haben nichts mit heute zu tun.
Sie wollen nur nicht begreifen das wir einen modernen völkischen Sozialismus verfolgen, der eben nichts mit KZ und Judenverfolgung zu tun hat."
Klar, deshalb ist es im falle caffier auch so wichtig ihn mit judenfeindlicher propaganda zu bekaempfen.

"Lebt mal endlich im hier und jetzt..."
das thema kz und gulag hab ich nicht gebracht. ansonsten hat diese aufforderung aus deinem munde schon was tragikkomisches.

"Einer der wenigen auf dieser Internetseite, der keine Komplexe mit seinem Heimatland hat, bin wohl eher ich.
Ich hab lediglich ein Problem mit diesem Regime."
ach ja, bjoern liebt die heimat. nur nicht seine mitmenschen. so einfach kittet sich bjoern seine heimatliebe zurecht.
das regime ist uebrigens ebenso wie in holland von seinen einwohnern gewaehlt worden. von daher werden sie doch sehr wahrscheinlich mit der mehrzahl der deutschen auf kriegsfuss stehen. ach, sie sind alle auf die systempresse hereingefallen? spricht jetzt aber auch nicht fuer die landsleute aus ihrer sicht.
 
Prof.Erhard Mittwoch, 11.August 2010, 08:48 Uhr:
Die verfassungsfeindlichen Neo-Nazis waren also gewaltfrei. Die in weiten Teilen ebenfalls verfassungsfeindlichen "Linken" waren dagegen gewalttätig und kriminell. Das wäre natürlich ein Eigentor für den demokratischen Staat, wenn diese gewalttätigen "Linken" denn Demokraten wären. Nachdem sie das aber offensichtlich nicht sind, sondern den demokratischen Rechtstaat ablehnen, ist freilich eher die positive Berichterstattung über diese Gewalttäter ein Eigentor.

Allerdings ist es erfreulich, daß die Neo-Nazi-Gruppe sich nicht billig profilieren konnte.
 
Stalin & Co. dürfen nicht mittels Verweis auf Nazis saniert werden Mittwoch, 11.August 2010, 09:03 Uhr:
@Roichi

Das greift zu kurz. Wenn deine Argumentation - bzw. die deines Sozialkundelehrers - denn wirklich greifen würde, dann wäre es gerade die geschichtlich nachweisbare linke Politik der "Utopie der Säuberung" durch Morde, die auch du hier verteidigen müßtest. Das fängt nicht erst bei Ebert und Noske an, sondern ist als Problem viel älter - beispielsweise als Karl Marx den "jüdischen Nigger Lasalle" (Orginalaussage von Karl Marx) loswerden wollte - und es hört bei den stalinistischen und maoistischen Verbrechen noch lange nicht auf.

Interessant ist auch, daß Mitglieder der "Rot-Grünen" Regierungsmanschaft von 1998 früher Geldspenden an den roten Massenmörder Pol Pot geleistet haben.

Man sieht einmal mehr, daß sich rote und braune Sozialisten in ihrer Menschenverachtung nicht viel zu schenkn scheinen - lediglich in den perversesten Ausprägungen des Rassimus haben die braunen Sozialisten die Nase vorne. Im "Total Score/ Body Count" (das nennt sich das zynische Bewertungskonzept von Henry Kissinger für Opferzählungen) hingegen haben die roten Sozialisten und ihre scheindemokratischen Handlanger den Punktesieg im organisierten Morden.

Ein sehr guter Grund, alle Formen totalitärer Geisteskrankheit abzulehnen - nicht wahr?
 
Jürgen Schwab Mittwoch, 11.August 2010, 09:24 Uhr:
@Scholz

"Die Verbindung von Fußball und Afghanistan ist wirklich einleuchtend, Herr Schwab."

Da stimmen wir wenigstens in diesem Punkt überein. Der Bürgerkrieg im Fußballstadion steht sehr wohl mit dem Werte-Krieg auf internationaler Ebene in Zusammenhang. Es geht hier wie dort um vom Imperialismus Befreite Zonen.
 
Björn Mittwoch, 11.August 2010, 10:58 Uhr:
@Roichi
"Worauf zielt denn nationalistische Politik ab?"

Auf den Erhalt aller Völker und Kulturen der Erde. Eben auch der Deutschen.
Bei Stadtteilen mit 99% Ausländern und deutlich mehr Nachwuchs bei Migrannten als bei Einheimischen kann sich jeder, der in Mathe keine 5 hatte, selbst ausrechnen, dass eben das Volk der Deutschen, wenn es so weiter geht, uutergeht.

Und das ganze ist leider keine "Panikmache" wie es von eurer Seite immer verharmlosend heißt, sondern bittere Realität.

Ich weiß euch ist die Zukunft des Volkes egal. Aber dann hört auf euch als Freunde der Völkerverständigung hinzustellen, wenn ihr einfach nichts macht gegen den Zerfall von Völlkern und Kulturen. Besonders im europäischem Raum.

"Und dann verrate mir mal, wie das ohne Gewalt erreichbar sein soll."

Z.B. mit einer rigoroseren Einwanderungspolitik, die nur noch wirklich verfolgte Menschen aufnimmt. Und ihnen dann, wenn es in ihrer Heimat wieder sicher ist eine Zukunft in ihrer Heimat ermöglicht.
Und auch das Ausweisen von brutalen Kriminellen Gästen muss eine Option sein. Aber in der BRD geht ja leider oft Täterschutz vor Opferschutz.

"Wenn der "Normal"-Bürger aich denn diesen nationalistischen Parteien zugehörig fühlt, warum wählt er diese dann nicht. "

Weil sich ein Großteil der Bürger zwar mit den Inhalten identifiziert aber Angst vor dem Etikett "rechts" hat.

Und dieses Vorurteil gegen die "Verpackung" und nicht gegen den Inhalt kommt durch Funk und Fernsehen. Denn der normal-Bürger kommt in seinem privat-Leben so gut wie nie mit der NPD in Berührung. Alles was er über sie weiß sind eingefärbte Berichte aus den hiesigen Presse- und Fernsehanstalten. Das die allesamt auf einer Anti-Rechts-Schiene fahren wollen sie doch nicht wirklich bestreiten?

@B.C.
"deshalb ist es im falle caffier auch so wichtig ihn mit judenfeindlicher propaganda zu bekaempfen. "

Seit wann ist die pure, unbewertete Feststellung von familiärer Herkunft "judenfeindliche Propaganda"?

Das das der Wahrheit entspricht kann man auf Wikipedia nachlesen.

Unter den stichwortartig in der Mitte aufgezählten Kritikpunkten an caffier steht selbstredend nichts davon.

"...ansonsten hat diese aufforderung aus deinem munde schon was tragikkomisches."

Na dann. Halten wir uns ab jetzt beide daran im hier und jetzt zu leben.
Dann kommen sie mir auch nicht mit Hitler und KZ´s und historischem NS wenn sie wiedermal gegen rechts "argumentieren". Dann bin ich auch bereit Gulags, Säuberungen und Massenmorde in meiner Argumentation wegzulassen.

"ach ja, bjoern liebt die heimat. nur nicht seine mitmenschen."

Werden sie schon wieder zum Gedankenleser?

Ich setze mich zuallererst für meine Familie ein, dann für unser Volk und dann für die Heimat. Sie sehen also die Menschen sind mir das wichtigste. Und natürlich haben für mich auch Ausländer universelle Menschenrechte.
Es gibt allerdings kein Menschenrecht auf Überfremdung.

"das regime ist uebrigens ebenso wie in holland von seinen einwohnern gewaehlt worden."

Ebenso wie die Mehrzahl der Deutschen damals in der DDR die Blockparteien gewählt haben. Denn trotz zeitweiligem Wahlbetrugs haben trotzdem die meisten das Regime gewählt. Denn durch die einheitliche Presse und den politischen Druck gaben viele Leute nach und wählten SED.

Heute wird der politische Druck, alles außer Rechts zu wählen, wieder durch die einheitliche Presse, und dubiose zivilesellschaftliche Vereine ausgeübt. Wo darf sich die NPD z.b. mal bei einer politischen Runde im Fernsehen vorstellen? Wo gibt es objektive Berichte über "Rechts". Errinnert sei auch an die gesellschaftliche Ausgrenzung Oppositioneller. An die Förderung extrem linker Anti-Rechts -Vereinigungen. An die Indoktrination von Schülern und Kindergarten Kindern. An die Aufrufe vor Wahlen bloß icht rechts zu wählen. Das alles ist politischer Druck. Ebenso wie damals in der DDR. Nur etwas subtiler.

Und jetzt wo die NPD doch langsam erste parlamentarische Erfolge erzielt werden nur noch Verbote, Radikalenerlasse, Gesetzesbrüche bei Demos, Beschneidung des passiven Wahlrechts und Ausgrenzung von Fußballtrainern und Kindergärtnerinnen gefordert.

Wie demokratisch...
 
FuManCHu Mittwoch, 11.August 2010, 14:32 Uhr:
Nochmal für diejenigen, die hier verbreiten Herr P. und seine Nazibande wollten nur dem Spiel beiwohnen.

Wer versucht ein Banner mit der Aufschrift"Nationale Sozialisten Rostock" im Stadion zu entrollen, handelt definitiv nicht unpolitisch.
 
B.C. Mittwoch, 11.August 2010, 14:35 Uhr:
@einzelkaempfer bjoern:
"Seit wann ist die pure, unbewertete Feststellung von familiärer Herkunft "judenfeindliche Propaganda"?"

dieses sich doofstellen steht auf einer stufe mit der aussage der NPD zu diesem thema -> "wir kennen keine nationalen sozialisten MV". fulminante voellig undurchsichtige strategie. ist die konsequente fortfuehrung a la pastoers hatte doch nur einen unpolitischen privatausflug gemacht.

und wo wir grad beim thema sind: wenn sie schon ab und zu im suedblock sind, dann klaeren sie ihre probleme mit dem auftritt doch mal dort. oder verstehen sie sich dort wie hier als einzelkaempfer im feindlichen lager?
wenn sie sich regelmaessig im fanblock aufhalten, dann solten sie doch ziemlich genau wissen, wie die uhr dort tickt. vor diesem hintergrund besitzen sie offenbar noch weniger gespuer fuer die stimmungslage ihrer umgebung, als ihr verachteter sozialkundelehrer.
so, und nun ueberlegen sie noch mal, wie es wirkt, wenn ne geschlossene truppe von 25 mann einer partei egal welcher coleuer im fanblock einrueckt.
natuerlich koennen sie weiter am recht auf privatausflug festhalten. nur dann frag ich mich, warum sie nicht die eier haben, das thema mit den richtigen leuten zu klaeren, sondern hier den basisdemokraten markieren.
vielleicht daemmert es ihnen langsam, dass es ne frage der klugheit ist, was man wann wo macht - trotz grundrecht auf freier meinungsaeusserung. vielleicht daemmert es ihnen nun auch, dass die ganze aktion kein ruhmesblatt war und nun kommt ihnen vielleicht auch in den sinn, warum sich pastoers oder die NPD selbst noch nicht zur sache geaeussert haben.
 
B.C. Mittwoch, 11.August 2010, 15:02 Uhr:
@juergen schwab
"Der Bürgerkrieg im Fußballstadion steht sehr wohl mit dem Werte-Krieg auf internationaler Ebene in Zusammenhang. Es geht hier wie dort um vom Imperialismus Befreite Zonen."

klingt ziemlich schwulstig und ist nicht so recht einzusehen, ist gewalt im stadion ein universell auftretendes phaenomen. es gab sie in der DDR wie in der BRD. es gibt sie in russland oder in anderen laendern bei geringem imperialismusverdacht (z.b. suedamerika).

dass es in afghanistan um eine imperialismus befreite zone geht, kann man der einfachheit halber so sehen. wenn sie es den frauen vor ort dort so runterbrechen, koennte es schon etwas komplizierter werden. aber in dieser zwangslage stecken sie ja nicht.
 
Roichi Mittwoch, 11.August 2010, 20:47 Uhr:
@ Stalin & Co.

Da ich keinen Sozialkundeunterricht hatte, hatte ich auch keinen entprechenden Lehrer.

Woher nehmen eigentlich so viele Leute die Ansicht, dass ich Sozialist sei?

Abgesehen davon würde ich weder das was sich bisher als Staat sozialistisch nannte, noch die damit verbundenen

Machthaben Sozialisten bzw. sozialistisch nennen.
Da wurde nur ein Label auf eine Diktatur geklebt. Mehr auch nicht.

Von daher kann ich deinem Schlußsatz nur zustimmen.

Die Frage, die sich mir bei deinem Beitrag stellt, ist die, was das mit der hiesigen Diskussion zu tun hat?

Nicht dass Björn nicht bei jeder Gelegenheit irgendwie auf Stalin zu sprechen käme, muss wohl ein Fan von ihm sein.


@ Björn

"Auf den Erhalt aller Völker und Kulturen der Erde. Eben auch der Deutschen.
Bei Stadtteilen mit 99% Ausländern und deutlich mehr Nachwuchs bei Migrannten als bei Einheimischen kann sich jeder,

der in Mathe keine 5 hatte, selbst ausrechnen, dass eben das Volk der Deutschen, wenn es so weiter geht, uutergeht."

Die Völker und Kulturen der Erde sind nationalisten doch mal vollkommen egal. Es geht doch im Prinzip darum nur die

eigene Gruppe um sich haben zu wollen. Oder nicht? Oder interessiert es irgendeinen nationalisten hier, was zum

Beispiel mit dem Volk der Uiguren in China passiert?

Ich frage mich immernoch, was denn dieses Volk der deutschen sein soll? Das Staatsvolk, wie es im Grundgesetz steht

ist es ja offensichtlich nicht.

Abgesehen davon, warst du überhaupt schon mal in einem Stadtteil, mit hoher Migrantenquote?
Durchlaufen zählt nicht.

"Z.B. mit einer rigoroseren Einwanderungspolitik, die nur noch wirklich verfolgte Menschen aufnimmt. Und ihnen dann,

wenn es in ihrer Heimat wieder sicher ist eine Zukunft in ihrer Heimat ermöglicht.
Und auch das Ausweisen von brutalen Kriminellen Gästen muss eine Option sein. Aber in der BRD geht ja leider oft

Täterschutz vor Opferschutz."

Und was daran ist jetzt keine Gewalt?
Was sind wirklich verfolgte Menschen?
Was ist, wenn diese Menschen sich hier einleben und hier bleiben wollen?
Haben diese Menschen kein Recht auf Freizügigkeit?

Was passiert eigentlich mit brutalen kriminellen Einheimischen?
Haben Täter keine Menschenrechte?

"Weil sich ein Großteil der Bürger zwar mit den Inhalten identifiziert aber Angst vor dem Etikett "rechts" hat.

Und dieses Vorurteil gegen die "Verpackung" und nicht gegen den Inhalt kommt durch Funk und Fernsehen. Denn der

normal-Bürger kommt in seinem privat-Leben so gut wie nie mit der NPD in Berührung. Alles was er über sie weiß sind

eingefärbte Berichte aus den hiesigen Presse- und Fernsehanstalten. Das die allesamt auf einer Anti-Rechts-Schiene

fahren wollen sie doch nicht wirklich bestreiten?"

Der Großteil der Bürger, hör sich das mal einer an.
Etwas mehr Realitätssinn bitte.
Das mag in Grevesmühlen vielleicht sogar zutreffen, auch wenn ich irgendwie bezweifel, dass die NPD dort nicht

präsent ist, aber außerhalb der "national befreiten Zonen" eher ein Gerücht.
Natürlich ist es einfach sich als Märtyrer zu stilisieren, spart Arbeit. Man muss dann nicht mit Argumenten

überzeugen ,sondern kann alles auf Systempresse und Unterdrückung schieben, obwohl doch die schweigende Mehrheit

hinter einem steht.
Dafür gibt es übrigens professionelle Hilfe.

"Seit wann ist die pure, unbewertete Feststellung von familiärer Herkunft "judenfeindliche Propaganda"?"

Ganz einfach: seit die Herkunft thematisiert wird und nicht die Ansichten, Argumente und Taten desjenigen.
Sonst bräuchte man die Herkunft ja nicht erwähnen.

"Ich setze mich zuallererst für meine Familie ein, dann für unser Volk und dann für die Heimat. Sie sehen also die

Menschen sind mir das wichtigste. Und natürlich haben für mich auch Ausländer universelle Menschenrechte.
Es gibt allerdings kein Menschenrecht auf Überfremdung."

Schon wieder dieses "Volk". Was ist denn "unser Volk"?
Das hatten wir doch schonmal, nicht?
Auch damals bist du mir eine Antwort schuldig geblieben.
Also, die nächste Chance.

"Überfremdung" ist doch ein schönes Wort. Es sagt so viel aus. "Über" soll wohl heißen, über eine Grenze, mehr als

gewünscht, mehr als gewollt. "fremdung" bezieht sich auf das Fremde, das Unbekannte.
Also die Angst vor zuviel Fremdem im eigenen Leben.
Es gibt einen Fachbegriff dafür: Xenophobie. Diese ist wie auch andere Ängste heilbar.
Insofern sagt das Wort "Überfremdung" mehr über den Träger aus als dieser sich vielleicht vorstellt.

"Und jetzt wo die NPD doch langsam erste parlamentarische Erfolge erzielt werden nur noch Verbote, Radikalenerlasse,

Gesetzesbrüche bei Demos, Beschneidung des passiven Wahlrechts und Ausgrenzung von Fußballtrainern und

Kindergärtnerinnen gefordert."

Welche Erfolge denn?
Außer Pöbeleien und gelegentlichen stümperhaften Alibianträgen kam da bisher nichts.

Ich wär doch mal gespannt, wer alles in einem Fußballclub nach Björns Vorbild Trainer sein dürfte.

Diese Leute sollten auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, schließlich sind sie mit für die Gesellschaft

verantwortlich.
Und nebenbei: Das hat übrigens auch etwas damit zu tun, extremistische Strömungen in der Gesellschaft zu bekämpfen.

Wie auch ständig von nationalistischer Seite gefordert, nur mit anderen Vorzeichen.

"Wie demokratisch..."

Ja ist es, auch wenn das nicht für jeden sofort ersichtlich ist.
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Was hat das jetzt eigentlich mit Fußball zu tun, und wieso hab ich das Gefühl eines Deja Vus?
 
Hansafan gegen rechte Verbohrtheit Donnerstag, 12.August 2010, 01:40 Uhr:
@ Björn "Einer der wenigen auf dieser Internetseite, der keine Komplexe mit seinem Heimatland hat, bin wohl eher ich." So wie ich die Artikel hier lese hat niemand ein Problem mit seiner Heimat. Eher mit Leuten wie Ihnen, die pseudoargumentativ versuchen zu diskutieren. Es ist schon auffällig, dass sich Personen aus Ihrem politischen Spektrum immer wieder als vom "Regime" verfolgt darstellen. Auch die Phrasen Ihrer Diskussionsbeiträge sind sehr austauschbar!

"Bei Stadtteilen mit 99% Ausländern und deutlich mehr Nachwuchs bei Migrannten als bei Einheimischen kann sich jeder, der in Mathe keine 5 hatte, selbst ausrechnen, dass eben das Volk der Deutschen, wenn es so weiter geht, uutergeht."
Nennen Sie mir einen!Selbst Berlin Wedding hat nicht mehr als 32%.

"...dass eben das Volk der Deutschen, wenn es so weiter geht,uutergeht."

Definieren Sie bitte das Volk der Deutschen. Bis in welche Generation muß man Ihrer Ansicht nach die Abstammung nachweisen um als deutsch zu gelten? Die deutsche Nation ist in den Jahrhunderten aus verschiedensten Stämmen und Völkern entstanden! Meine in Ghana geborene und mit 1 Jahr nach Deutschland gekommene Nachbarin bezeichnet sich übrigens als Deutsche-lügt sie etwa? Björn, erhellen Sie meinen Geist!!!

"Weil sich ein Großteil der Bürger zwar mit den Inhalten identifiziert aber Angst vor dem Etikett "rechts" hat."

Da muß sich "der Großteil der Bürger" doch gar nicht fürchten. Es gibt in unserem Land geheime Wahlen. Mit derartigen Plattitüden versuchen Sie zu argumentieren? Das kann keiner ernst nehmen! Sie versuchen ständig, sich als Verfolgte darzustellen, die völlig zu Unrecht diskriminiert werden. In Ihren Ausführungen ist die ideologische Verblendung gut zu erkennen. Vielleicht wachen Sie eines Tages auf! Und wenn nicht dann können Sie ja immer noch in ein Land auswandern "mit einer rigoroseren Einwanderungspolitik, die nur noch wirklich verfolgte Menschen aufnimmt. Und ihnen dann, wenn es in ihrer Heimat wieder sicher ist eine Zukunft in ihrer Heimat ermöglicht."
 
Jürgen Schwab Donnerstag, 12.August 2010, 11:03 Uhr:
@ B.C.

Mit dem Kampf im Fußballstadion war der in Rostock gemeint, wo man Nationalisten am Zugang hindert. Unpolitische Gewalt ist was anderes. Die kann auch soziale Ursachen haben.
Beim Werte-Krieg in Afghanistan geht es mehr um den Mehrwert als um humane Werte (Frauenrechte usw.). Da hatte sich doch auch Horst Köhler klar ausgedrückt.
Der Zusammenhang zwischen Hansa-Stadion in Rostock und Bundeswehreinsatz in Kundus besteht darin, daß SPD-Gutmenschen gefahrlos Zivilcourage gegen die "neuen Hitlers" zeigen, angeblich gegen Gewalt seien, in Kundus aber ist man für imperialistisch motivierten Totschlag mitverantwortlich. Deshalb ist der moralische Anspruch mehr als fragwürdig.
 
Roichi Donnerstag, 12.August 2010, 12:02 Uhr:
@Jürgen

Du hast offensichtlich ein Problem mit der SPD auf Bundesebene.

Was das jetzt mit Hansa Rostock zu tun hat, erschließt sich mir immernoch nicht.
Du kannst immerhin nicht ernsthat unterstellen, dass alle Im Fanblock SPD-Mitglieder sind.
 
B.C. Donnerstag, 12.August 2010, 12:03 Uhr:
@juergen schwab
ihre kritik gegenueber gewalt kann ich verstehen. ich verstehe auch, dass sie den beifall insbesondere aus linker ecke kritisieren. das betrifft auch mich.

wenn ich mir jedoch alternativ vorstelle, dass die unuebersehbare praesenz der NPD durch die hansa-fans geduldet worden waere, dann ist mir offen gestanden die reale reaktion lieber, als die alternative fiktion.

makellos waere es sicher, wenn es dabei nicht die geringsten anzeichen von gewalt gegeben haette, ala gandhi. aber soviel realitaetssinn habe ich schon noch, dass ich nicht erwarten kann, dass ein fanblock der SUPTRAS aus 200 gandhis besteht.

was afghanistan angeht - ueber die motivation politisch verantwortlicher bzgl. des einsatzes der bundeswehr liesse sich sicher trefflich streiten. jedem hier eine imperialistische grundmotivation zu unterstellen ist aber mit sicherheit zu einfach.

dies mal beiseite gestellt, muss man sich jedoch auch fragen, was denn nun das beste fuer die vorhandene situation waer. sie duerfen sich gluecklich schaetzen, wenn sie auch hier eine unverrueckbare einheitliche meinung besitzen. ich meinerseits sehe aber auch, dass von seiten der taliban 10mal mehr zivile opfer zu verantworten sind (im letzten jahr etwa ueber 3000), als von den NATO-truppen (im letzten jahr etwa ueber 300).
darueberhinaus hebe ich auch die buecher von Khalid Abdalla gelesen. wie erginge es den afghanen, wenn man das land einfach wieder den taliban ueberlassen wuerde?
all das zusammen betrachtet, habe ich leider keine schnelle antwort zum afghanistaneinsatz.
 
Jürgen Schwab Donnerstag, 12.August 2010, 17:30 Uhr:
@Roichi

Ne, aber daß @Scholz als Lautsprecher der Rostocker Ultras fungiert. Und das auf einer SPD-nahen Seite.

@B. C.

Mir ging es bei dem Afghanistan-Vergleich darum, zu zeigen, daß Politiker immer (!) den Einsatz von Gewalt mitdenken, gegebenenfalls auch Gewalt anwenden, ob revolutionäre Gewalt, Staatsgewalt, physische Gewalt, strukturelle Gewalt, usw.
Und selbstverständlich sind die heutigen Imperialisten zunächst einmal ganz gewöhnliche Räuber, die anderen Rohstoffquellen usw. wegnehmen wollen. Das wird dann mit sonstigen humanen Werten begründet. Goebbels meinte im Berliner Sportpalast die gesdamt zivilisierte Menschheit vor dem Bolschewismus beschützen zu müssen. In Wirklichkeit ging es um neues Siedlungsland, Rohstoffe, Märkte usw. So ist es heute auch. Die deutschen Imperialisten müssen sich nun aber bei ihren Raubzügen anderen Räubern unterordnen.
 
Christian Donnerstag, 12.August 2010, 17:59 Uhr:
Endlich mal ein gute Zeichen von den Fans, insbesondere den Suptras, hoffentlich hören die jetzt auch noch mit den rauchbomben und Bengalos auf. Dann ist alles super.
 
Björn Donnerstag, 12.August 2010, 23:07 Uhr:
@Roichi
"Nicht dass Björn nicht bei jeder Gelegenheit irgendwie auf Stalin zu sprechen käme, muss wohl ein Fan von ihm sein."

Das hab ich von euch Musterdemokraten. Nur das ihr ständig Hitler bemüht.

"Es geht doch im Prinzip darum nur die
eigene Gruppe um sich haben zu wollen. Oder nicht?"

Es geht eben nicht darum nur Deutsche um sich herum zu haben. Denn gegen ausländische Urlauber und Studenten usw. hab ich ja selbstverständlich nichts. Auch ein geringer Prozentsatz an integrationswilligen Migranten ist vertretbar. Deren Zahl muss aber so gering sein, dass sich das deutsche Volk aus sich heraus weeiterentwickeln kann und nicht ob der puren Übermacht an Ausländern zu einem Völkerbrei mutiert. Gleiches gilt für unsere Kultur.

Diese entwickelt sich natürlich weiter. Sollte sich aber vorrallem aus sich heraus weiterentwickeln und nicht zu einer billigen Mischung aus American Way of Live, Döner und Ramadanwochen mutieren.

"Oder interessiert es irgendeinen nationalisten hier, was zum
Beispiel mit dem Volk der Uiguren in China passiert?""

Selbstverständlich. Alle Völker der Erde sollten ein Recht auf Selbstbestimmung und auf eine freie Zukunft haben. Egal ob weiß oder nicht.

"Ich frage mich immernoch, was denn dieses Volk der deutschen sein soll?"

Ein Volk ist für mich eine Gemeinschaft von Menschen mit gleicher Sprache, Kultur und ethnischer Verwandtschaft.

"Abgesehen davon, warst du überhaupt schon mal in einem Stadtteil, mit hoher Migrantenquote?"

Ja, ich habe ein paar Jahre in Hamburg gewohnt. Steilshoop kann man ruhigen Gewissens als "Ausländerstadtteil" bezeichnen.
Bin vom Dorf dort hin gezogen. Dann merkt man schnell was der Unterschied zwischen einer Gemeinschaft und einer multikulturellen Gesellsschaft ist.

"Und was daran ist jetzt keine Gewalt?"

Was soll daran Gewalt sein, wirklich kriminellen Ausländern das Aufenthaltsrecht zu entziehen?

"Was sind wirklich verfolgte Menschen?"

Das sind Menschen, die in ihrer Heimat Angst um ihr Leben und ihre Unversehrtheit haben müssen.

Das diese dann in das nächstsichere Land fliehen ist verständlich. Weniger verständlich ist es wenn diese Leute dann z.b. durch dutzende sichere afrikanische und europäische Länder reisen um nach Deutschland zu kommen. Dann ist ersichtlich, dass es nicht mehr um die Sicherheit geht, sondern die lange Reise nur wegen der Hoffnung auf materielle Verbesserung antreten.
Warum sollte Deutschland dann solche Glücksritter aufnehmen. Ist ja nicht so als wenn wir selbst keine Armen hätten.

"Haben diese Menschen kein Recht auf Freizügigkeit?"

Sie sind also für totale Freizügigkeit? Egal welche Nachteile anderen daraus entstehen? Dann haben sie sicher auch nichts dagegen diese Ausländer in ihrem Haus wohnenzulassen, oder? Oder sind sie so egoistisch und sagen "Alles Meins"?

"Was passiert eigentlich mit brutalen kriminellen Einheimischen?
Haben Täter keine Menschenrechte?"

Die müssen wir leider in unseren Gefängnissen unterbringen. Welches Land würde auch schon freiwillig Kriminelle aus anderen Ländern aufnehmen? Außer die BRD vielleicht.

Natürlich haben Täter auch Rechte. Aber nicht die gleichen wie ihre Opfer. Diese haben sie mit ihren Taten verwirkt.
Das heißt nicht das sie ihre vollen Rechte nach verbüßter Strafe nicht wiedererlangen können.

"Der Großteil der Bürger, hör sich das mal einer an.
Etwas mehr Realitätssinn bitte."

Oh das ist sehr real. Fragen sie doch mal die Leute in der Innenstadt ob sie für weiteren kaum begrenzten Zuzug von Ausländern sind. Beispielsweise. Ein Großteil wird ihnen schon ne passende Antwort geben.

"Natürlich ist es einfach sich als Märtyrer zu stilisieren"

Ich spiel nicht den Märtyrer. Ich weise lediglich auf Ungerechtigkeiten und Heuchelei hin. Für mich ist es nunmal ungerecht Menschen mit anderer Meinung, die nichts verbrochen haben, auszugrenzen. Sie aus ihren Jobs (Schornsteinfeger, Erzieherin usw.) zu verjagen. Ihnen das passive Wahlrecht zu rauben. Ihnen ihr Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu beschneiden. Und sie aus der Gesellschaft zu verbannen (Feuerwehr, THW, Elternbeirat usw.).

Ich glaub ihnen sogar, dass das für sie gerecht ist. Aber dann stellen sie sich nicht als den großen, toleranten Demokraten hin.

""fremdung" bezieht sich auf das Fremde, das Unbekannte.
Also die Angst vor zuviel Fremdem im eigenen Leben."

Und wieder die alten Vorurteile.
Ich habe keine Berührungsängste mit fremden. Bin ab und zu mal im Ausland und verstecke mich dort natürlich auch nicht vor den Einheimischen und auch bei meiner letzten Arbeitsstelle in Hamburg hatte ich ausländische Kollegen mit denen ich mich selbstverständlich auch ganz normal unterhalten habe.

Es geht schließlich nicht darum alle Ausländer zu verjagen, sondern darum nur so viele Ausländer ins Land zu lassen wie unser Volk und unsere Kultur aushalten können ohne unterzugehn.

"Ich wär doch mal gespannt, wer alles in einem Fußballclub nach Björns Vorbild Trainer sein dürfte."

Jeder der einwandfrei seinen Pflichten nachkommt. Egal ob links oder rechts.

"Diese Leute sollten auf dem Boden des Grundgesetzes stehen,"

Mal ne Frage. Dürfte dann ihrer Meinung nach ein Linker, der Anderdenkenden nicht die vollen Grundrechte zuerkennt, Fußballtrainer sein?
Sie wissen doch noch. "Niemand darf wegen... seiner politischen Überzeugung... benachteiligt oder bevorzugt werden.
 
Björn Donnerstag, 12.August 2010, 23:46 Uhr:
@Hansafan
"So wie ich die Artikel hier lese hat niemand ein Problem mit seiner Heimat."

Es ging z.b. um "Roichi".
Zitat:"Auch ich habe Probleme mit diesem Land."

"dass sich Personen aus Ihrem politischen Spektrum immer wieder als vom "Regime" verfolgt darstellen."

Was soll man machen? Uns wäre es auch lieber nicht verfolgt zu werden. Aber Radikalenerlass, Beschneidung des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit, Hetztjagd auf oppositionelle Schornsteinfeger und Erzieherinnen, Ausgrenzung z.b. FFW, THW, Elternbeirat usw. usf., Beschneidung des passiven Wahlrechts und großangelegte Verleumdungskampagnen sprechen eine deutliche Sprache.

"Nennen Sie mir einen!Selbst Berlin Wedding hat nicht mehr als 32%."

Schauen sie sich mal rund um die Keupstraße in Köln um.

Hamburg ist auch nicht übel.
"http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1595077/Der-Auslaenderanteil-liegt-in-den-Stadtteilen-bei-bis-zu-70-Prozent.html"

"Definieren Sie bitte das Volk der Deutschen."

Gucken sie mal bei meiner Antwort an Roichi nach.

"...Nachbarin bezeichnet sich übrigens als Deutsche"

Ich kenne deine Nahbarin nicht. Aber der Geburtsort ist für die Volksangehörigkeit nicht wichtig. Ein Italiener, der in China geboren wird, ist ja auch nicht automatisch ein Chinese.

"Es gibt in unserem Land geheime Wahlen."

Ich erklär nicht alles doppelt. Den politischen Druck, die Indoktrination und die Verleumdung, die diese Regierung gegen Andersdenkende und Wähler ausübt hab ich oben bei meiner Antwort auf Roichi schon beschrieben.

"Vielleicht wachen Sie eines Tages auf"

Gleichfalls. Bin hellwach...

"Und wenn nicht dann können Sie ja immer noch in ein Land auswandern"

Ich bin nicht derjenige, der mit diesem Land Probleme hat. Nur mit diesem Regime.
Außerdem, wenn ich nur noch Ausländer um mich herum haben will, muss ich nicht ins Ausland.
 
ingo Sonntag, 15.August 2010, 08:30 Uhr:
Zitat:"in die linke Ecke“ gedriftet sei. Dass dies nicht nur, wie vom Autor vermutet, in „gewissen Splittergruppen“ der Fall war, konnte die NPD heute am eigenen Leib erfahren."

Linke Politik hat beim Fussball genauso wenig zu suchen wie rechte Politik. Aber gute Aktion der Hansafans.
 

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