von Oliver Cruzcampo
   

Rostock: Neonazis an Ausschreitungen bei AfD-Demo beteiligt

Die erste Demonstration der AfD Mecklenburg-Vorpommern lockte rund 1.800 Sympathisanten auf die Straße. Unter den Teilnehmern befanden sich auch etliche Dutzend Neonazis und Hooligans. Die rechtspopulistische Partei spricht von einem Missbrauch der NPD.

In anderen ostdeutschen Bundesländern hat die „Alternative für Deutschland“ bereits mehrere Demonstrationen durchgeführt, mit Spannung wurde daher der Verlauf des ersten Aufzuges in Rostock erwartet. Auch über die mögliche Zusammensetzung der Teilnehmer wurde bereits im Vorfeld gemutmaßt. Rechtsextreme Gruppen hatten teilweise mobilisiert, aber auch zur Teilnahme einer zeitgleich stattfindenden rechten Demo in Schwerin geworben.

Rund 1.000 AfD-Mitglieder und Anhänger fanden sich schließlich auf dem Bahnhofsvorplatz in Rostock ein, eine Zahl, die von der Polizei genannt und schließlich in etlichen Berichten landete. In der abschließenden Pressemitteilung ist dann jedoch die Rede von 1.800 Personen.

AfD genießt die Opferrolle

Auch über den Streckenverlauf wurde vorab heftig diskutiert. So wollte sich die rechtspopulistische Partei anfangs auf dem Neuen Markt einfinden, symbolträchtig den Rücktritt Angela Merkels direkt vor dem Rathaus fordern und eine knapp zwei Kilometer lange Route durch die Innenstadt ablaufen. Am Ende reichte es nur für eine unattraktive rund 700 Meter lange Strecke am Bahnhof. Die AfD sprach von einem „Skandal“ und „roter Gewalt“ – wohlgemerkt, die Änderung basierte auf Empfehlungen der Polizei.

Das Bündnis „Rostock nazifrei“ hatte zuvor mit der Initiative „Rostock hilft“ unter dem Motto „Solidarität für Flüchtlinge“ eine Kundgebung abgehalten, der ehemalige Ausländerbeauftragte Wolfgang Richter warnte: „Aus Brandreden werden gebastelte Brandsätze, aus gebastelten Brandsätzen werden geworfene Brandsätze, aus geworfenen Brandsätzen werden brennende Häuser und in brennenden Häusern sind Menschen, die darin ums Leben kommen können.“ In der Marienkirche fand eine Andacht statt, rund 800 Personen schlossen sich den beiden Veranstaltungen an.

Wenige Hundert Meter weiter eröffnete Holger Arppe, Mitglied für die AfD in der Rostocker Bürgerschaft, die Demonstration, „Lügenpresse“ riefen Hunderte Anhänger, als über die Medien berichtet wurde. Ordner behinderten die Arbeit einiger Pressevertreter, Reaktionen, wie sie derzeit vor allem von Neonazi-Aufmärschen bekannt sind. Kurze Zeit später setzte sich der Zug in Bewegung Richtung Goetheplatz. Dort kam es kurzzeitig zu Ausschreitungen, laut Polizei hätten Personen beider Lager Steine und Flaschen geworfen. In einem Video ist zu sehen, wie offenbar Rechtsextreme aus der AfD-Demo heraus Gegenstände werfen.

Auf dem Rückweg zum Bahnhof gelang dem NPD-Landtagsabgeordneten David Petereit ein geschickter Propaganda-Schachzug. Der Parteikader, der sich am Montag erneut vor Gericht verantworten muss, hatte sich zuvor unauffällig in den Zug eingereiht, zog sich dann aber eine Jacke mit NPD-Emblem über und setzte sich mit einem weiteren „Kameraden“ und einem „Wir sind das Volk“-Transparent an die Spitze der Demonstration. Die AfD-Funktionäre, die sich zu dem Zeitpunkt noch am anderen Ende des Zuges aufhielten, wurden von der Aktion vermutlich überrumpelt. Auf Twitter schreibt der Landesverband, dass die Demo durch die NPD „gestört und missbraucht“ worden sei. Doch auch Mitglieder der Rostocker Kameradschaftsszene konnten sich mit ihrem Banner ungestört in die Demo einreihen.

Leif-Erik Holm, einer der beiden Landessprecher, richtete sich abschließend erneut an seine Anhänger. „Wir wollen unsere Identität behalten. Deutschland soll das Land der Deutschen bleiben“, so der ehemalige Radiomoderator. Sowohl Holm als auch Arppe distanzierten sich von den gewalttätigen Aktionen einiger Anhänger. Neben der Demo am 7. November in Berlin wurde bei den Anhängern auch für die nächste Demo in Mecklenburg-Vorpommern geworben, die am 21. November in der Landeshauptstadt stattfinden soll.

Durchbruchsversuche von Neonazis

Mehrere Dutzend Neonazis und Hooligans reihten sich am Sonnabend in die AfD-Demo ein; direkt nach dem Ende der Veranstaltung sammelten sich rund 50 teils sichtlich angetrunkene Personen der rechtsextremen Szene und versuchten, zu den Gegenprotesten durchzubrechen. Flaschen flogen, Reichskriegsflaggen wurden entrollt, Pressevertreter bedrängt, die Polizei musste mehrere Personen vorübergehend festnehmen.


Zuvor bei der AfD mitgelaufene Neonazis provozieren Gegenveranstaltung mit Reichskriegsflagge

Die AfD dürfte die Bilanz mit gemischten Gefühlen ziehen. 1.800 versammelte Anhänger ist für die erste Demonstration im Bundesland eine beachtliche Zahl. Der bis dato sehr zurückhaltend agierende Landesverband braucht mit Hinblick auf die anstehende Landtagswahl mehr Aufmerksamkeit in der regionalen Medienlandschaft, die Veranstaltung am Sonnabend war für die Rechtspopulisten ein wichtiger Schritt. Doch die Ausschreitungen, die auch von den eigenen Anhängern ausgingen, konnten nicht unterbunden werden. Auf kommenden Demonstrationen wird sich zeigen, wie glaubhaft sich die AfD von Teilnehmern aus dem rechtsextremen Spektrum distanziert – oder diese, wie in anderen Bundesländern, stillschweigend hingenommen werden.

Kommentare(19)

Jacke wie Hose Sonntag, 18.Oktober 2015, 14:47 Uhr:
Ich war gestern auch auf der Veranstaltung um mir das mal aus der Nähe anzusehen.

Die NPD-Jacke hatte Petereit schon von auf dem Bahnhofsplatz an. Also auch auf dem "Hinweg" der Demo. Das hat offensichtlich niemanden gestört. Er kannt auch jede Menge Personen auf der Veranstaltung, so wie ich das mitbekam hat er etliche Hände geschüttelt.

Was nicht klar ersichtlich wurde, ist ob es sich bei den Leuten um AfDler gehandelt hat oder einfach nur um andere Teilnehmer, denen die Kundgebung ein willkommener Anlaß war sich gegen das "Asylcaos" in Stellung zu bringen.
 
Martin Sonntag, 18.Oktober 2015, 16:06 Uhr:
Seit wann interessiert sich Eure Seite für offizielle Zahlen? Sonst rechnet Ihr doch immer durch 2 oder durch 3.

Was habt Ihr mit der AfD zu tun, dass Ihr so milde berichtet und die Zahlen für Eure Verhältnisse geradezu pushed?

Und hatte die AfD und die Gegendemonstration keine Auflagen, Flaschen und betrunkene Personen betreffend?

Warum hat die AfD nicht für die Durchsetzung des Alkoholverbots gesorgt und solche Demonstranten ausgeschlossen?

Und warum sollte die AfD sich von Menschen distanzieren, die Woche für Woche friedlich demonstrieren und im Kern nichts anderes fordern?

Diesen Artikel finde ich wirklich seltsam.
 
Redaktion Sonntag, 18.Oktober 2015, 16:39 Uhr:
@Martin

Nennen Sie doch mal ein Beispiele, wo wir Teilnehmerzahlen halbieren und gar auf ein Drittel reduzieren würden.

Wir haben schlicht die Zahlen aus der Pressemitteilung der Polizei übernommen. Wenn es uns möglich ist, werten wir anhand von Fotos und Videos die Teilnehmerzahlen selber aus. Wenn Sie aufmerksam mitgelesen hätten, wüssten Sie, dass wir auch häufig Zahlen von Neonazi-Demos angeben, die deutlich über den Polizeiangaben liegen.

Im Artikel steht nirgendwo, dass die AfD nicht Teilnehmer ausgeschlossen hätte. Das ist nach unserem Kenntnisstand einige Male passiert, oft hingegen auch nicht.

Ebensowenig steht im Artikel, dass sich die AfD von friedlichen Demonstranten distanzieren sollte.
 
Martin Sonntag, 18.Oktober 2015, 17:55 Uhr:
Am extremsten war die Zahlenmanipulation bei der Demo in Wismar Wendorf. Da wurde gedrittelt und gleichzeitig die Zahl der Gegendemonstranten extremst übertrieben. Und zwar so stark, dass zwischen 300 und 400 Demonstranten, die etwa 30 sichtbaren Gegendemonstranten gegenüber standen, plötzlich in der Minderheit gewesen sein sollen.

Der SVZ Konzern mit den regionalen Ablegen, den Ihr gerne zitiert, ist keine valide Quelle für solche Zahlen und nimmt auch nicht die Polizei als Grundlage.

Gewisse Ungenauigkeiten sind verständlich, da die Demos ja oft mit starker Verspätung losgegangen sind und die Zahlen als es dann endlich losging, deutlich größer waren, als die die da pünktlich rumstanden.

Ich kann durchaus verstehen, dass Ihr mit dem Zählen dann nicht so lange wartet. Trotzdem sind die Zahlen dann nicht korrekt. Bei vielen Demos schließen sich unterwegs ja auch noch viele Passanten an.

Mir ist es letztenendes egal, ob Ihr da die Manipulationen gezielt übernehmt. Ich wundere mich nur, warum Ihr plötzlich bei der AfD Wert auf die richtigen Zahlen legt. Ich hätte hier auch Presseberichte gefunden, die dort ebenfalls fast die Hälfte weglassen.

Und Personen aus dem rechten Spektrum sind nicht notwendigerweise gewaltbereit oder gar auszuschließende Gewalttäter. Die Definition von Rechtsextremer Haltung laut Verfassungsschutz hat vielmehr mit der Vorstellung von Volk und einer direkten Verantwortung der Regierung für das Volk zu tun.
 
Roichi Sonntag, 18.Oktober 2015, 19:17 Uhr:
@ Martin

Seltsam ist eher deine Parolenaffinität ohne irgendwelche inhaltlichen Bezüge zum Artikel.
Zunächst kommst du mit zwei Behauptungen. Natürlich ohne irgendeinen Beleg.
Dann noch mit einer Frage, die natürlich nichts mit dem Artikel, oder der Redaktion zu tun hat.
Als nächstes eine Frage, die du mal der AfD stellen müsstest, nicht der Redaktion. Immerhin hat die AfD die Demo angemeldet.
Und zum Schluss fehlt dir auch noch die Fähigkeit, den Artikel zu lesen. Denn die Antwort steht schon drin. Es ging nicht um friedliche Menschen, sondern randalierende Nazis. Und anderen Nazis, von denen sich die AfD doch offiziell immer abgrenzen will, die sie aber mal eben am Frontbanner mitlaufen lässt.
 
Redaktion Sonntag, 18.Oktober 2015, 19:43 Uhr:
@Martin Wie gesagt, wenn möglich, nehmen wir unsere eigenen Zahlen. Wenn nicht, dann die der Polizei. Dass du von falschen Zahlen und Manipulationen sprichst, kannst du gerne machen. Dann musst du aber schon Belege für deine These bringen.

Dass sich die Zahlen durch später dazukommende Passanten signifikant erhöhen, kann getrost in der Rubrik Märchenstunde abgelegt werden. Das trifft schlicht nicht zu, außer "viele Passanten" sind für dich unter fünf Personen. Und wir waren sicherlich auf mehr Demos dabei und können das besser einschätzen als du.

Beantworte bitte noch meine Frage aus dem ersten Kommentar.
 
Roichi Sonntag, 18.Oktober 2015, 21:04 Uhr:
@ Martin

Auch im zweiten Versuch kommst du über Behauptungen nicht hinaus.

"Ich wundere mich nur, warum Ihr plötzlich bei der AfD Wert auf die richtigen Zahlen legt."

Du meinst, warum dir genehme Zahlen genommen werden.
Tja, die Wahrheit tut eben manchmal weh. Besonders dir und den Kamerraden.

"Die Definition von Rechtsextremer Haltung laut Verfassungsschutz hat vielmehr mit der Vorstellung von Volk und einer direkten Verantwortung der Regierung für das Volk zu tun. "

Nein.
Aber du darfst deine steile These gerne belegen, wie die anderen auch.
Wir warten mal, ob du das kannst, oder es bei den Behauptungen bleibt.
 
Erik Sonntag, 18.Oktober 2015, 23:07 Uhr:
@ Roichi

"Es ging nicht um friedliche Menschen, sondern randalierende Nazis. Und anderen Nazis, von denen sich die AfD doch offiziell immer abgrenzen will, die sie aber mal eben am Frontbanner mitlaufen lässt."

Wieviele bekennende Nationalsozialisten haben denn dort randaliert oder sind dort mitgelaufen? Wer von denen hat sich zum Nationalsozialismus bekannt?
 
Martin Sonntag, 18.Oktober 2015, 23:13 Uhr:
Wie gesagt: Wismar Wendorf 300-400 Mann - die größte Demo in Wismar diese Saison und Ihr hattet 120 Leute und 150 Gegendemonstranten gemeldet und sonst manipuliert Ihr ja auch, nur nicht ganz so extrem.

Das ist ja Eure Sache und schadet Euch selbst, denn wer einmal auf einer Demo war oder vom Fenster zugeschaut hat und das sieht, wird Euch kein Wort mehr glauben, egal ob Ihr mal Richtiges schreibt.

Aber ich wollte nur wissen, warum Ihr das bei der AfD nicht macht.

"Dass sich die Zahlen durch später dazukommende Passanten signifikant erhöhen, kann getrost in der Rubrik Märchenstunde abgelegt werden."

Bei der AfD habt Ihr übrigens 80% Zuwachs nach Beginn der Demo im obigen Artikel von 1000 auf 1800 festgestellt. Schau mal in den Text. Dumm gelaufen :-)

Es unterstreicht aber meinen rein subjektiven Eindruck, als wenn Ihr die Aufgabe habt, die AfD positiver und erfolgreicher darzustellen und hier andere Maßstäbe anlegt.

Macht was Ihr wollt.

Wenn es die Schlägereien und die Gewaltszenen bei den Demonstrationen der AfD gibt, weil die ja so erfolgreich und als so viele dargestellt werden, ist mir das im Endeffekt auch ganz recht.
 
Nina Meister Montag, 19.Oktober 2015, 00:07 Uhr:
@Martin Extrem, extremer, am extremsten.Deutsche Sprache, schwere Sprache! :-)
 
Roichi Montag, 19.Oktober 2015, 16:06 Uhr:
@ Erik

Mal wieder in Details verloren?
Wäre dir die Bezeichnung Rassisten lieber? Oder Rechtsextreme?
Nazis passt schon.


@ Martin

Du willst also nur deine Behauptungen von oben wiederholen. Und du erwartest ernsthaft, dass man dich dann noch ernst nimmt?
Obwohl, gelegentlich streust du noch neue Behauptungen ein.
Und ganz den Vogel abgeschossen hast du dann im letzten Absatz.
Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass man nach Menge an Leuten Gewalt ausüben sollte. Auch, wenn dir das recht ist.

Also, willst du deine Behauptungen noch irgendwann belegen?
Und schaffst du mal einen Kommentar, ohne dich selbst zum Horst zu machen?
 
Erik Montag, 19.Oktober 2015, 17:35 Uhr:
"Mal wieder in Details verloren?
Wäre dir die Bezeichnung Rassisten lieber? Oder Rechtsextreme?
Nazis passt schon."

Ja, und wieviele von den "Nazis", Rassisten oder "Rechtsextreme" waren da anwesend?
 
Roichi Montag, 19.Oktober 2015, 23:35 Uhr:
@ Erik

"Ja, und wieviele von den "Nazis", Rassisten oder "Rechtsextreme" waren da anwesend? "

Offensichtlich genug. Und die vermeintliche Abgrenzung fand und findet nicht statt.
Oder wolltest du davon ablenken?
 
Redaktion Dienstag, 20.Oktober 2015, 13:26 Uhr:
@ Martin Um das von dir aufgemachte Kapitel Wismar Wendorf endgültig zu beenden. Wir haben die Zahl 200 verwendet, wir waren vor Ort. Was sind deine Belege für 300-400 Teilnehmer? Wir dürften wohl kaum an Glaubwürdigkeit einbüßen, wenn du als Einzelperson die Meinung vertrittst, dass auf einer rechten Demo (von Dutzenden Demoberichten) mehr Teilnehmer dabei waren als unsere genannte Zahl.

Wenn du schon so aufmerksam mitliest, wie erklärst du dir dann den Umstand, dass wir auf etlichen Demos andere - und teils höhere - Teilnehmerzahlen aus dem rechten Spektrum nennen als die der Polizei?

Bezüglich der AfD-Demo haben wir keine 80% Zuwachs festgestellt, sondern schlicht die Zahlen der Polizei wiedergegeben. Dort wurden anfangs 1000 TN genannt, die Zahl wurde dann auf 1.800 erhöht. Aber diese 800 Personen haben sich nicht im Verlauf der Strecke angeschlossen.
 
B aus MV Mittwoch, 21.Oktober 2015, 16:07 Uhr:
@Redaktion
"Was sind deine Belege für 300-400 Teilnehmer? "
Na, die Antwort hat der Martin aber schon mal gegeben.
O-Ton:
"Ich finde auch nicht, dass es schlimm ist, wenn bei ca. 400 Teilnehmern in einem sozialen Brennpunkt bei beginnendem Vollmond und Freitag Nachmittag einpaar Leute ein Bier genossen haben."
Die saufen sich die Zahlen schön. ;o)
 
JayBee Donnerstag, 22.Oktober 2015, 08:42 Uhr:
"Ich kann durchaus verstehen, dass Ihr mit dem Zählen dann nicht so lange wartet. Trotzdem sind die Zahlen dann nicht korrekt. Bei vielen Demos schließen sich unterwegs ja auch noch viele Passanten an. "

Erinnert mit irgendwie an Björn. Der hat ja auch immer alle zufällig anwesenden Passanten als Teilnehmer gewertet. Allerdings nur, wenn es ihm genehm war.
 
Erik Donnerstag, 22.Oktober 2015, 14:11 Uhr:
@ Roichi

"Offensichtlich genug. Und die vermeintliche Abgrenzung fand und findet nicht statt."

Die Veranstalter sollen sich von Leuten abgrenzen, nur weil dir diese Leute nicht gefallen? Hast du sonst noch einen Wunsch? Ist ja bald wieder Weihnachten.
 
Erik Donnerstag, 22.Oktober 2015, 14:25 Uhr:
@ Dennis

"Ausserdem ist der ganze Laden komplett von Nazis unterwandert, genauso wie die AfD."

Ach echt? Dafür hast du doch sicher Belege, oder?

"Und das er die Verletzung eines Anhängers mit dem Mordversuch an Henriette Reker gleichsetzt, zeigt wieder einmal, wessen Geistes Kind er ist. "

Warum sollte er das nicht tun? Gewalt ist doch immer schlimm, oder nicht?

"So einer gehört in den Knast!"

Ja, du aber auch! :D

"Niemand braucht Gestalten von Pegida oder AfD."

Weil du es sagst, oder wie?
Dich gibt es doch auch, obwohl dich niemand braucht.

"Was solche braunen Spinner anrichten, haben wir schonmal vor siebzig Jahren gesehen."

Vor 70 Jahren gab es keine Pegida und keine AfD. Das waren eher solche Gestalten wie du, die bestimmen wollten, welche Organisationen von Teilen der Bevölkerung gebraucht werden und welche nicht.

"Die Idioten, die einem Rattenfänger wie Bachmann oder Frauke Petry hinterherrennen, haben offenbar ihr Gehirn ausgeschaltet oder besitzen gar keins. Anders kann ich mir so etwas nicht erklären."

Und ich kann mir nicht vorstellen, daß Menschen mit eingeschaltetem Gehirn solche Kommentare schreiben, wie du es hier tust.
 
JayBee Samstag, 24.Oktober 2015, 07:58 Uhr:
Oh, Erik kann nur noch ad hominem. Naja, hat er sich halt selbst rausgekegelt...
 

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