von Robert Scholz
   

Republikaner und Pro NRW planen bundesweit „neue Formation“

Zwei Mal hatten sich Pro NRW und Republikaner in der Vergangenheit bereits getroffen, um gemeinsame Aktionen abzustimmen. Dabei habe es sich um vertrauensbildende Maßnahmen gehalten, verkünden die Republikaner nun. Ziel sei es, spätestens bis zur Europawahl 2014 „gemeinsam in neuer Formation bundesweit anzutreten“.

Diese Entscheidung verkaufen die Republikaner als „nächsten Schritt zum Ausbau ihrer politischen Kooperation“. In der gemeinsamen „Stuttgarter Erklärung“ verkündeten die Parteispitzen Rolf Schlierer (Republikaner) und Markus Beisicht (Pro NRW) im kommenden Jahr „Großveranstaltungen in Stuttgart und Köln“ durchführen und „ein Zeichen für die Eingung der demokratischen Rechten in Deutschland“ setzen zu wollen. 

Mit Hilfe der Republikaner will die Pro-Formation nun offenbar auch zur bundesweit wählbaren Organisation werden. So heißt es, dass der „gemeinsame bundesweite Wahlantritt“ spätestens zur Europawahl 2014 ins Auge gefasst sei. Zu der „Sammlungsbewegung der rechtsdemokratischen Kräfte“ seien „alle verfassungskonformen Gruppierungen“ eingeladen, heißt es in der Pressemitteilung.

Erst Ende August gaben die beiden Organisationen bekannt, künftig nicht mehr in Konkurrenz antreten zu wollen. Schon seinerzeit wurde spekuliert, ob es darüber hinaus zu einer Fusion kommen könnte. Noch im Juni hatten sowohl Schlierer als auch Beisicht von einer Vereinigung nicht sprechen wollen.

Keine Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen