Regine-Hildebrandt-Preis 2007: Entscheidung gefallen

Berlin - Die Jury für den "Regine-Hildebrandt-Preis" hat beschlossen, die Auszeichnung auf drei erfolgreiche Projekte aufzuteilen.

Mittwoch, 19. September 2007
Nadja Müntsch

Über eine Ehrung mit der renommierten Auszeichnung (insgesamt mit 20 000 Euro dotiert) dürfen sich in diesem Jahr gleich drei Vereine freuen. Dabei handelt es sich um „BürgerCourage e.V.“ aus Sachsen, „OWEN e.V. – Mobile Akademie für Geschlechterdemokratie und Friedensförderung“ aus Berlin und den internationalen Jugendverein „Jugend für Dora e.V.“ aus Thüringen.
Der Dresdner Verein BürgerCourage organisiert Ausstellungen und Kulturveranstaltungen gegen Rechtsextremismus. Er möchte die Menschen in Dresdner Wohnvierteln und Schulen animieren, Flagge gegen Rechts zu zeigen.

Der in Berlin ansässige Verein OWEN e.V. ist aus der DDR-Bürgerbewegung hervorgegangen. Er leistet Förderungs- und Beratungsarbeit für Frauen in sozialen und regionalen Konflikten, besonders in Mittel- und Osteuropa.

Jugend für Dora e.V. ist im Umfeld der Thüringer Gedenkstätte Mittelbau Dora aktiv. Mit internationalen Sommercamps bringt er Jugendlichen die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers näher und wirbt damit für Toleranz und Völkerfreundschaft.

Just diese Arbeit möchte die Jury mit dem Regine-Hildebrandt-Preis fördern. Initiativen, die sich im Sinne Regine Hildebrandts im Osten Deutschlands für Frieden, Gerechtigkeit und gegen Rechtsextremismus stark machen, waren in diesem Jahr zum sechsten Mal aufgefordert, sich zu bewerben.

Ausgelobt wird der Preis vom SPD-Parteivorstand. Der Jury gehören an: Dr. Christine Bergmann, SPD-Generalsekretär Hubertus Heil, Petra Heß, Frauke Hildebrandt, Marion Hildebrand, Sigrid Keler, Carla Kniestedt, Dr. Gerlinde Kuppe, Ingrid Stolpe und Simone Violka.

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