Rechtsrock in weihnachtlicher Aufmachung
Erfurt – Am zweiten Samstag im Dezember soll in „Mitteldeutschland“ ein „White Christmas“-Konzert stattfinden.
Mit der Ankündigung eines „White Christmas“-Konzertes ist in der rechten Szene natürlich keine weihnachtliche Sentimentalität gemeint, sondern einfach nur angepasst an das Kalendarium die rassistische Botschaft der Überlegenheit und Reinheit der weißen Rasse. Solch ein Konzert wird in „Mitteldeutschland“ für den 12. Dezember von den Aktivisten beworben, die vor wenigen Wochen noch mit dem Gedenkkonzert an das 1994 verstorbene IS-amerikanische Hammerskin-Idol Joe Rowan beschäftigt waren. (bnr.de berichtete)
Für den 12. Dezember werden die Bands „Tätervolk“ aus Berlin, „Codex frei“ aus dem Oberallgäu, „Kommando 192“ aus dem baden-württembergischen Enzkreis, „Carpe Diem“ aus dem Raum Stuttgart sowie „Barbarossa“ gelistet. Letztere setzt sich zusammen aus Mitgliedern der Musikprojekte „Propaganda“ (Horb) und „Devil‘s Project“ (Stuttgart). (hf)