von Mathias Brodkorb
   

Rechtskonservative Wochenzeitung „Junge Freiheit" rudert zurück

Nachdem die "Junge Freiheit" Mitgliedern der SPD und mehreren Journalisten Kontakte zu linksextremistischen Kreisen vorgeworfen hatte, muss sie nun offenbar zurück rudern. Nicht nur Andreas Speit konnte nach Angaben der TAZ eine Unterlassungserklärung erwirken, sondern Gleiches hat nun auch das Internetmagazin "Blick nach Rechts" für seinen Autor Gernot Modery (alias Anton Maegerle) erreicht.

Zurück gehen die Vorwürfe auf eine von der "Jungen Freiheit" veröffentlichte Studie mit dem Titel „Die offene Flanke der SPD – Der Fall Stephan Braun und die Zusammenarbeit von Sozialdemokraten mit Linksextremisten“ von Felix Krautkrämer. In dieser wollte Krautkrämer zahlreichen Autoren, mit denen bspw. der SPD-Landtagsabgeordnete Stephan Braun zusammen arbeitet, Kontakte zu linksextremistischen Kreisen nachweisen. Michael Klonovsky, Chef vom Dienst des Nachrichtenmagazins "Focus", griff diese Analysen auf und machte sie sich in der aktuellen Printausgabe des Magazins zu eigen.

Nach Angaben von "Blick nach Rechts" hat sich das rechtskonservative Wochenblatt jedoch nunmehr bereit erklären müssen, künftig nicht mehr zu behaupten, "der bnr-Autor Gernot Modery schreibe auch für linksextreme Publikationen wie „Der Rechte Rand“, „konkret“ sowie für die Zeitungen „Jungle World“ oder „Neues Deutschland“."



Keine Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen