Rechtsextreme „Aktionswoche“

Dresden – Am 13. Februar veranstalten rechtsextreme Kreise wieder einen „Trauermarsch“ in Dresden, der einseitig an die Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg erinnert und deutsche Kriegsverbrechen vergessen machen soll.

Donnerstag, 08. Februar 2007
Redaktion

Veranstalter ist das „Aktionsbündnis gegen das Vergessen“, dem unter anderem die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland (zuvor: Junge Landsmannschaft Ostpreußen), die NPD und rechtsextreme Gruppierungen aus der Region angehören. Neben dem „Trauermarsch“ soll in diesem Jahr erstmals eine Aktionswoche rings um den 13. Februar statt. Ein Vortrag des ehemaligen Rechtsterroristen Peter Naumann und heutigen Mitarbeiters der sächsischen NPD-Landtagsfraktion eröffnet am 12. Februar die braune „Aktionswoche“. Neben dem „Trauermarsch“ ist für den 13. Febuar eine Kranzniederlegung auf dem Heidefriedhof in Dresden vorgesehen. An den beiden Folgetagen werden eine Lichterdemonstration und eine Stadtwanderung „auf den Spuren der Angriffe“ veranstaltet. Am 18. Februar referiert der Historiker und Publizist Olaf Rose, Mitarbeiter der sächsischen NPD-Landtagsfraktion, über seinen Film „Geheimakte Hess“, der der Mär der Ermordung des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß huldigt. (am)

Kategorien
Tags