von Redaktion
   

Ratzeburg: Randale von Neonazis

In der Silvesternacht feiern die Bürger von Ratzeburg normalerweise friedlich in der Stadtmitte der schleswig-holsteinischen Stadt ins neue Jahr. Dieses Mal störte jedoch eine Gruppe von 10 bis 15 Personen, der der rechtsextremistischen Szene zugeordnet werden konnten und die teilweise bereits polizeilich bekannt waren, das friedliche Zusammensein mit lauten „Sieg Heil“-Rufen.

Einige der feiernden Ratzeburger stellten sich daraufhin den pöbelnden Neonazis entgegen und alarmierten die Polizei. Die herbeigerufenen Beamten einer Polizeistreife wurde von der Gruppe angegriffen, wobei einer von ihnen von seinen Kollegen getrennt wurde. Nur das beherzte Eingreifen weiterer Polizeikräfte konnte verhindern, dass er 35jährige Beamte schwerer verletzt wurde. In der Auseinandersetzung setzten die Polizisten Pfefferspray ein, eine Scheibe ihres Streifenwagens wurde durch einen Flaschenwurf zerstört.

Die vier festgestellten Tatverdächtigen waren zu dem Zeitpunkt alkoholisiert, einer von ihnen blies einen Wert von 2,6 Promille ins Röhrchen. Alle stammen aus der direkten Umgebung, nämlich aus Ratzeburg und Mölln. Gegen sie wurde Anzeige wegen Widerstandes, Beleidigung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erstattet.

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