von Marc Brandstetter
   

Pro Deutschland nominiert dreiköpfige NRW-Landesliste für Bundestagswahl

In knapp zehn Monaten werden die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland an die Urnen gerufen, um einen neuen Bundestag zu wählen. Die meisten Parteien sind derzeit dabei, ihre Wahllisten aufzustellen. Die „Bürgerbewegung“ Pro-Deutschland ist da keine Ausnahme. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen werben drei Pro-Parteigänger um Wählervertrauen.

Direkt der erste Satz der Pressemitteilung, mit der die „Bürgerbewegung“ über die Aufstellung ihrer Wahlliste für die kommende Bundestagswahl informiert, hat es in sich: „Mit der Kandidatenauswahl setzt pro Deutschland Akzente“, verkünden die „Hobbypolitiker“ selbstbewusst. Besonders schwer mag die Auswahl nicht gefallen sein, immerhin umfasst die Liste ganze drei Personen.

Als Listenführer haben die Rechtspopulisten ihren Bundeschef Manfred Rouhs, einen Verleger aus Berlin, gewählt. Der langjährige Kölner Stadtrat initiierte 2005 die Gründung der Splitterpartei. Auf den weiteren Plätzen folgen der Geologe Martin Saccoh (Jahrgang 1972) und die am Wahltag 85-jährige Rentnerin Robertine Flink. 

Für eine Teilnahme an den Bundestagswahlen muss pro Deutschland 30.000 Unterstützungsunterschriften zusammentragen – eine hohe Hürde für die Kleinstpartei. Gleichzeitig sollen weitere Kandidaten aufgestellt werden, die nächsten Entscheidungen stehen in Berlin und Brandenburg an. Dort würden sich, so pro Deutschland, Kandidaten bewerben, die „nicht in das vom politischen Gegner von pro Deutschland gezeichnete Zerrbild“ passten.

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