von Robert Scholz
   

Politik der verbrannten Erde – NPD schwärzt angeblich pro NRW an

Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen unterlag die NPD im Kampf der Sonstigen pro NRW recht deutlich. Ganz verdaut ist diese Niederlage aber offenbar noch nicht. In Dortmund will die NPD der Stadtverwaltung nun gar eine Liste übergeben haben mit Standorten, an denen auch mehr als zwei Wochen nach der Wahl noch pro-Wahlplakate hängen. Man hofft wohl auf eine Strafzahlung für die Bürgerbewegung.

Da die NPD offenbar stolz auf ihre Denunziation ist, macht sie diesen heroischen Akt auf ihrer Internetseite öffentlich. Angeblich will sie bei der Auflistung der verbliebenen Standorte der Wahlplakate Unterstützung „zahlreicher Bürger“ erhalten haben, die mitteilten, wo auch 16 Tage nach der Wahl noch Pappen der „Pseudonationalen Spaltertruppe Pro-NRW“ verblieben sind. Nach eigenen Angaben hat die NPD daraufhin Anzeige beim Ordnungsamt der Stadt Dortmund gestellt.

Erst Ende vergangenen Jahres erhielt „pro Köln“ für nicht rechtzeitig entfernte Plakate einen Gebührenbescheid über 33.775 Euro von der Stadt Köln. Für diese sogenannte Ersatzvornahme veranschlagte die Kommune 25 Euro je Plakat. „pro Köln“ ging hier allerdings in Widerspruch.

Die NPD in Dortmund fährt bereits seit geraumer Zeit eine Politik der verbrannten Erde. Erst Mitte des vergangenen Jahres ließ sie die gemeinsame Fraktion im Stadtrat der Ruhrmetropole mit der DVU platzen, da diese angeblich eine „feindselige Haltung gegenüber der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands“ habe.

Damit bestätigt die NPD auch im Kommunalen, was der Parteivorsitzende Voigt unlängst in der Parteizeitung aussprach: „Eine vereinigte Rechte ist utopisch“.

via NRW rechtsaußen

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