von Redaktion
   

Perfide Masche: Islamfeindliche Unterschriftensammler tarnen sich als Stadt-Offizielle

Möglicherweise greift die islamfeindliche Partei PRO NRW in einigen nordrhein-westfälischen Kommunen zu unlauteren Methoden, um Unterschriften gegen eine geplante Moschee zu sammeln. Anhänger der Partei seien angeblich „im Namen der Stadt Wuppertal“ unterwegs. Mittlerweile ermittelt der Staatsschutz. Die Splittergruppierung bestreitet die Vorwürfe.

Unterschriften (Foto: Ildar Sagdejev)

Mit einer delikaten Angelegenheit wendet sich die Unbekannte an die ältere Dame, die gerade ihre Tür geöffnet hat. Sie sei im Namen des Wahlamtes der Stadt Wuppertal unterwegs, um Unterschriften gegen einen geplanten Moscheebau zu sammeln, sagt sie. Später dann habe die vermeintlich offiziell Beauftragte die Katze aus dem Sack gelassen und sich als Aktivistin der islamfeindlichen Splitterpartei PRO NRW zu erkennen gegeben, heißt es aus dem Rathaus.

Ein Vorgang, der in der Stadtverwaltung für helle Aufregung sorgt, denn aus Bochum seien ähliche Versuche bekannt. Zahlreiche Betroffene hätten sich außerdem gemeldet und auf die Methoden der Moscheebau-Gegner hingewiesen. Deshalb warnen die Behörden in einer Pressemitteilung derzeit vor „falschen Unterschriftensammlern im Stadtgebiet“. Die Stadt lege Wert darauf, dass „keiner ihrer Mitarbeiter im Wuppertaler Stadtgebiet mit einer Unterschriftensammlung beauftragt“ sei.

Eine Sprecherin der Polizei bestätigte gegenüber dem WDR unterdessen, dass Unterstützer von PRO NRW möglicherweise in die Erschleichung der Unterschriften verwickelt wären. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen.

In altbekannter Manier wittern die Islamhasser hinter den Anschuldigungen einen hinterhältigen Versuch des „Systems“, ihre selbsternannte Bürgerbewegung zu diskreditieren. Die Absichten des „Establishments“ seien leicht zu durchschauen, vermeldet die Truppe um den Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht auf ihrer Webseite. Die „ungeprüft“ von den „Altparteien und ihren Helfershelfer in Behörden und Medien“ übernommenen Vorwürfe seien das Resultat einer aufkommenden Angst vor einem „PRO NRW-Flächenbrand“ bei den Kommunalwahlen im kommenden Mai. Bei der letzten Landtagswahl kamen die „Hobbypolitiker“ landesweit auf 1,5 Prozent der Stimmen.

Foto: Ildar Sagdejev, Lizenz: CC

Kommentare(7)

rolf Montag, 02.Dezember 2013, 16:48 Uhr:
" sei im Namen des Wahlamtes der Stadt Wuppertal unterwegs, um Unterschriften gegen einen geplanten Moscheebau zu sammeln, "

Diese "Masche" ist mit Sicherheit keine Idee von PRO NRW, sondern entweder der dumme Einfall eines Unterstützers, oder was wahrscheinlicher ist, wieder einmal eine Kampagne des politischen Gegners, um die islamkritische Partei, in ein schlechtes Licht zu rücken. Schlagzeile " PRO NRW - DER STAATSSCHUTZ ERMITTELT ", in etwa so wie zuvor " DIE FREIHEIT WIRD JETZT VON VERFASSUNGSSCHUTZ BEOBACHTET ". Und die Islamlobby reibt sich wieder, vor Freude die Hände, dass sie mit ihren engen Kontakten zur SPD, den deutschen Patrioten wieder eines auswischen konnte.
 
Roichi Montag, 02.Dezember 2013, 22:57 Uhr:
Der Flächenbrand aus Lügen und Betrügereien, oder wie?
Kriminelle unterwegs.
 
Roichi Dienstag, 03.Dezember 2013, 10:46 Uhr:
@ rolf

Kannst du außer deinen Verschwörungstheorien noch irgendwas vorbringen?
 
Amtsträger Dienstag, 03.Dezember 2013, 11:36 Uhr:
Lieber Rolf,

"..., oder was wahrscheinlicher ist,..."

Welche Tatsachen lassen den Schluß zu, dass es sich in allen Fällen um PRO NRW Gegner handelte, die der Partei schaden wollen?

Und welche vergangenen Taten lassen den Schluß zu, dass es sich "wieder" um eine derartige Handlung gehandelt habe.
 
rolf Dienstag, 03.Dezember 2013, 21:08 Uhr:
" Welche Tatsachen lassen den Schluß zu, dass es sich in allen Fällen um PRO NRW Gegner handelte, die der Partei schaden wollen? "

Wer sollte der Partei sonst schaden wollen, wenn nicht ihre Gegner?

" Und welche vergangenen Taten lassen den Schluß zu, dass es sich "wieder" um eine derartige Handlung gehandelt habe. "

Ach, da hat es schon Einiges von der linken Seite gegeben, Bedrohung, gewalttätige Übergriffe auf Parteimitglieder, das Unterdrucksetzen von Gastwirten, um Parteitreffen zu verhindern, Kündigungen von Konten, etc.

Hier wird mit allen Mitteln versucht, den Kampf der deutschen Patrioten, gegen die Islamisierung Deutschlands zu verhindern.
 
Roichi Mittwoch, 04.Dezember 2013, 11:31 Uhr:
@ rolf

Leiert die Opferrolle eigentlich irgendwann aus?
So häufig, wie sie von Rechten bemüht wird und jedesmal zu unrecht.
 
Amtsträger Mittwoch, 04.Dezember 2013, 11:35 Uhr:
Lieber Rolf,

Ihre Antworten fasse ich einmal wie folgt zusammen:

Es gibt keine Tatsachen, die die Annahme rechtfertigen, die oben beschriebenen Handlungen seine bewußte und gewollte Schädigungen gewesen. Alle Tatsache weisen auf das Fehlverhalten von Parteianhängern hin.

Weiterhin gibt es keine Anhaltspunkte, dass im Umfeld der Partei bereits früher verdeckt Manipulationen Aktionen, mit dem Ziel einer Rufschädigung, durchgeführt wurden.

Sie vertreten diese Position nur, weil es die für Ihre Ansichten angenehmere ist. Begründen läßt sich diese Position nicht.
 

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