von Marc Brandstetter
   

Parteiinterne Machtkämpfe eskalieren: NPD droht neue Schlammschlacht

Nun ist es offiziell: Der Vorsitzende der Schweriner NPD-Fraktion, Udo Pastörs, möchte als Spitzenkandidat seiner Partei zur Europawahl antreten. Geräuschlos wird seine Aufstellung wahrscheinlich nicht über die Bühne gehen. Hinter den Kulissen scheint sich womöglich ein neuer Machtkampf anzubahnen, der die Partei zerreißen könnte.

Bereits im Mai dieses Jahres hatte der frischgebackene NPD-Generalsekretär Peter Marx in einer Folge des Neonazi-Web-Videoprojekts „FSN TV“ den ersten Testballon steigen lassen. In Plauderlaune, wie ENDSTATION RECHTS. damals berichtete, kündigte der innerparteilich umstrittene saarländische Landeschef die Kandidatur des Vorsitzenden der NPD-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern, Udo Pastörs, als Spitzenkandidat zur Europawahl im Mai 2014 an. Sich selbst brachte Marx gleich für Listenplatz zwei ins Gespräch. Gestern nun bestätigte der designierte Listenführer ein ums andere Mal von den demokratischen Fraktionen vorgeführt. Außer billigen Provokationen haben sie nichts zu bieten.

Die Wahlen zum Europäischen Parlament nehmen in den strategischen Planungen der NPD einen herausragenden Stellenwert ein. Im November 2011 kippte das Bundesverfassungsgericht die bis dato gültige Fünf-Prozent-Hürde. Seit wenigen Tagen nun ist eine Drei-Prozent-Hürde in Kraft, gegen die die NPD – wie andere Splitterparteien ebenfalls – Klage in Karlsruhe eingereicht hat. Parteichef Holger Apfel, dem das aus NPD-Sicht annehmbare Bundestagswahlergebnis von 1,3 Prozent im parteiinternen Streit zunächst etwas Luft zu verschaffen schien, hat stets seine Sympathien für ein Mandat in Straßburg durchblicken lassen. Nicht ausgeschlossen, dass auch er seinen Hut in den Ring werfen wird. Die ungleiche Allianz, die Apfel und Pastörs zur Ablösung von Ex-NPD-Chef Udo Voigt geschlossen hatten, steht längst auf der Kippe. Über die Liste der Rechtsextremisten soll ein Parteitag zu Beginn des nächsten Jahres entscheiden.

Doch das Störfeuer kommt zunächst aus einer anderen Ecke. Wie Marx bestätigte, liebäugelt der bayerische NPD-Vorsitzende Karl Richter ebenfalls mit einer Kandidatur. Der einstige Referent des REP-Europaabgeordneten Harald Neubauer galt lange Zeit als enger Verbündeter von Apfel. Der hatte ihn nämlich nach dem Einzug seiner Partei in den sächsischen Landtag 2004 in die neue Fraktion geholt. Als „Leiter des parlamentarischen Beratungsdienstes“ zog Richter dort vor allem zu Beginn wichtige Strippen und setzte inhaltliche Akzente. Außerdem bringt er als einziger NPD-Funktionär Erfahrung auf der europäischen Bühne mit. 

Seine Chancen stehen nach Lage der Dinge aber nicht gut. Bei den Landtagswahlen vor wenigen Wochen erlitt sein Landesverband einen schweren Rückschlag. Nur 0,6 Prozent der Wähler entschieden sich an der Urne für die Rechtsextremisten, damit bleiben fortan staatliche Gelder aus der Parteienfinanzierung aus. Eine noch größere Blamage hatte der NPD Bayern allerdings wenige Wochen zuvor erlebt, als sie bereits bei der Sammlung von Unterstützungsunterschriften für einen Wahlantritt in zwei Bezirken gescheitert war.

Trotzdem nimmt das Duo Pastörs-Marx seinen Gegner offenbar ernst. Der stets gut unterrichtete Antifa-Blog „dass ein Verbotsverfahren gegen seine Partei Fahrt aufnehme: In einem Facebook-Posting verunglimpft er dieses Portal als „Polit-Kasper“ und „Antifa-Schmierer vom Dienst“. Der angeschlagene 42-Jährige fürchtet einen neuen Machtkampf in der Partei, der mittlerweile an vielen Fronten ausgetragen wird: Pastörs/Marx, Richter und nicht zuletzt sein ehemaliger Ziehvater Udo Voigt, in dessen Freundeskreisen sich die radikalen Kräfte sammeln, die vehement an Apfels Stuhl sägen, heißen die Protagonisten. Nach Informationen des „antifaschistisches rechercheteam – nordbayern“ scheinen selbst einige der treuesten Verbündeten des dreifachen Familienvaters von der Fahne zu gehen: Womöglich wollen mehrere seiner Mitarbeiter die Fraktion in Dresden zum Jahresende verlassen.

Apfel befürchtet, seine Partei – und nicht zuletzt er selbst – könnten unter diesem Umständen zerrieben werden. Alles andere als braune Aussichten für die Europawahl im nächsten Jahr.

Kommentare(20)

Björn Samstag, 12.Oktober 2013, 22:54 Uhr:
Immer weider niedlich, wie sich Antirechts-Protagonisten wie Herr Brandstetter bei jeder demokratischen Wahl innerhalb der NPD eine "Eskalation", eine "Schlammschlacht" oder eine "Zerreißprobe" herbeihalluzinieren. Offenbar kommen einige vorurteilsgeleitete Linke nicht damit klar, dass die NPD demokratisch ist.

Und da das Herrn Brandstetter wohl auch selbst bewußt ist, bemüht er eine linksextreme Internetseite von einschlägigen Verfassungsfeinden, deren Ziatation dann schon mal den Großteil des Artikels einimmt. Aber Berührungsängste mit Linkstextremisten und Verfassungsfeinden hatte man bei ER ja noch nie.

Im übrigen hat man medialerseits bei der demokratischen Wahl des jetzigen Parteivorsitzenden auch schon ein "Auseinanderbrechen" der NPD herbeihalluziniert. Und heute ist sie solidarischer denn je.

Um mal eine bekannte Band zu zitieren:

"Lass die Leute reden, denn wie das immer ist. Solang die Leute reden, machen sie nichts schlimmeres."
 
Alter Fritz Sonntag, 13.Oktober 2013, 09:06 Uhr:
Da regen sich diese "Herren" über ein bestimmtes Volk des großen Geldes auf,
können aber selber den Hals nicht voll genug bekommen.Da sieht man wie unglaubwürdig diese Diener des Geldes sind
Die Nationalen brauchen sich über die Unmündigkeit der Wähler nich aufzuregen
wenn die Delegierten,solch eine Spitze wählen
 
Roichi Sonntag, 13.Oktober 2013, 09:13 Uhr:
Och Björn.

Sollte das jetzt eine billige Provokation werden?
Wie niedlich.

Inhaltlich hast du ja eh nichts beizutragen außer: Stimmt eh nicht.
Wozu auch? Bei dir reicht ja immer der Björnsche Allwissensanspruch und natürlich die Rechthaberei völlig aus.
Und dass die NPD demokratisch wäre, ist immernoch ein Gerücht.
Der Staat, für dich "der Systemparteienstaat", zwingt die NPD sich intern nach gewissen demokratischen Grundsätzen zu organisieren. Mehr ist das nicht.
 
Josefine Sonntag, 13.Oktober 2013, 09:19 Uhr:
@ Björn
Wie kommen Sie auf die Idee, dass die Partei heute solidarischer ist denn je ?
Seit Apfel Vorsitzender ist, verliert die Partei Mitglieder. Viele wollen den liberalen Kurs den Apfel fährt nicht mittragen. Diesen liberalen Kurs ist auch die FDP gefahren und dabei abgestürzt. Viele Parteijahre gerade zu Zeiten mit Udo Voigt galt der Spruch :
Einigkeit macht stark, er verband die NPD mit den "Freien Kräfte" Apfel spaltet. Und das Pastörs mit Apfel heute nicht kann, ist doch logisch, jeder will an den Futtertrog "Geld" und beide haben Geld schon durch ihr Landtagsmandat gerochen. Deshalb kommt der Spruch hier zum Einsatz: " Geld verdirbt den Charakter".
 
Amtsträger Sonntag, 13.Oktober 2013, 09:53 Uhr:
Eine Kampfkandidatur um einen Platz als Spitzenkandidat ist unter obigen Umständen sehr wohl demokratisch, aber auch ungewöhnlich. Das die rechtsextreme Szene tief gespalten ist, ist nun wirklich auch kein Geheimnis.

Wenn Sie dies als "solidarischer denn je" bewerten, dann gute Nacht.
 
Björn Montag, 14.Oktober 2013, 18:34 Uhr:
@Josefine

Gerade weil die NPD durch Herrn Apfel als Vorsitzenden viele Provokteure und Radikalinskis losgeworden ist, ist sie solidarischer denn je.

Mit freien Kräften arbeitet die NPD auch heute noch eng und kameradschaftlich zusammen. Zum Glück allerdings nur noch mit solchen, die sich für eine vernünftige Politik einsetzen und nicht nur subkulturelle Milieus bedienen.

"Und das Pastörs mit Apfel heute nicht kann, ist doch logisch, jeder will an den Futtertrog "Geld" und beide haben Geld schon durch ihr Landtagsmandat gerochen."

Womit sie sich selbst widersprechen. Sie sind keine Konkurrenten, denn beide verdienen ihr Geld als Landtagsabgeordnete. Und zwar in unterschiedlichen Bundesländern. Gerade Herrn Pastörs zu unterstellen, er würde aufs Geld schielen, zeigt mir, dass sie ihn nicht kennen. Aber auch Herr Apfel hat sich die zusätzliche Arbeit als Vorsitzender sicher nicht wegen des Geldes ausgesucht. Da könnte er viel ruhiger leben, wenn er nur Fraktionsvorsitzender geblieben wäre. Der Verdienst da ist ja auch gut genug.

Alles in allem ist es aber schäbig Menschen, die sich ihr ganzes Leben trotz aller Widerstände für ihre Sache, ihr Volk und ihre Heimat eingesetzt haben und dabei auf etliches verzichteten, Geldgier zu unterstellen, nur weil sie nach Jahrzehnten des ehrenamtlichen Engagement nun ein Landtagsmandat wahrnehmen. Zumal sie einen Großteil ihres Gehaltes an die Partei spenden.
 
Paul.pa Montag, 14.Oktober 2013, 23:26 Uhr:
Das ist doch einmal gelebte Demokratie bei der NPD und da wird immer behauptet sie wäre eine totalitäre Führerpartei.
 
Bob der Baumeister Dienstag, 15.Oktober 2013, 06:24 Uhr:
@ Björn:

"Zumal sie einen Großteil ihres Gehaltes an die Partei spenden."

Oh. Da begeben Sie sich aber auf mächtig dünnes Eis, Björn.

Der aktuelle Rechenschaftsbericht jedenfalls spricht eine andere Sprache. Dort taucht z. B. Holger Apfel gar nicht unter den Spendern auf, die im Berichtszeitraum mehr als 10.000 Euro (Spenden & Mandatsträgerbeiträge) der NPD haben zukommen lassen. Und das, obwohl er als Fraktionsvorsitzender in Sachsen wahrscheinlich doppelte Diäten, in diesem Fall rund 8.600 Euro monatlich zuzüglich einer steuerfreien Kostenpauschale von 1.161 Euro, kassiert. Die Spenden kann man überigens steuerlich geltend machen.

Unter den sieben Großspendern der Partei befindet sich KEINER der von ihnen hochgejubelten sächsischen NPD-Parlamentarier und nur drei aus M-V. Petereit und Müller spendeten, wenn überhaupt, ebenfalls nur unter der Veröffentlichungsgrenze. Hier liegen die Diäten bei 4.464 Euro zuzüglich einer steuerfreien Pauschale von 1.140 Euro.
Vielleicht sollten Sie in Zukunft bei der Wahrheit bleiben anstatt nur heiße Luft abzusondern.
 
Kenner der Partei Dienstag, 15.Oktober 2013, 09:30 Uhr:
@ Björn

Auch ein " Kamerad Holtmann und Kamerad Frenz haben sich nach außen für ihr Volk die Heimat und die Partei eingesetzt. sie haben Geld gespendet. Doch das schlimmste war sie haben sich im Auftrag des Staates um die Mitglieder der Partei gekümmert, bis sie beide in Karlsruhe beim Verbotsantrag als V- Leute aufflogen.
 
Alter Fritz Dienstag, 15.Oktober 2013, 12:43 Uhr:
Björn
Des Brot ich ess,
des Lied Ich sing
so hälts der Björn
als Brotverdiener
bei Patöers
------------
Pastörs nicht so loben
wer sein Wort
gegenüber Parteikamerden bricht
wie nennt man sowas Björn ?
sind das Vorzeigekameraden Björn?
 
Björn Dienstag, 15.Oktober 2013, 20:18 Uhr:
@Bob

"Der aktuelle Rechenschaftsbericht jedenfalls spricht eine andere Sprache."

Im Gegenteil. Herr Pastörs ist dort sogar als Großspender aufgelistet. Wo sonst eher Firmen und Konzerne auftauchen. Und das alles von seinem Privatgeld. Auch andere Abgeordnete sind Großspender. Manche dagegen sind nur normale Spender. Und nun schauen sie mal wieviele Abgeordnete anderer Parteien regelmäßig für ihre Partei spenden. Da bleibt von den inhatslosen Unterstellungen nichts übrig. Aber Neiddebatten werden immer wieder losgetreten. Vorallem von Menschen, die sonst inhaltlich nichts entgegensetzen können.

@Kenner

"Auch ein " Kamerad Holtmann und Kamerad Frenz haben sich nach außen für ihr Volk die Heimat und die Partei eingesetzt."

Verrat und Zusammenarbeit mit dem Regime ist für sie Einsatz für Volk und Heimat? Na, das sagt schon alles.

@Alter Fritz

"Björn
Des Brot ich ess,
des Lied Ich sing
so hälts der Björn
als Brotverdiener
bei Patöers"

Oha. Jetzt bin ich schon "Brotverdiener" bei Herrn Pastörs. Sie sind wohl der Roichi unter den "Rechten", was ;-)

"Pastörs nicht so loben
wer sein Wort
gegenüber Parteikamerden bricht
wie nennt man sowas Björn ?
sind das Vorzeigekameraden Björn?"

Entweder sie werden konkret oder sie ersparen uns ihre Provokationsversuche. Anonyme, beleglose Beschuldigungen im Netz freuen dagegen nur unsere Genossen. Aber vielleicht ist das ja auch genau ihr Ziel.
 
Amtsträger Dienstag, 15.Oktober 2013, 20:55 Uhr:
Lieber Björn,

"Alles in allem ist es aber schäbig Menschen, die sich ihr ganzes Leben trotz aller Widerstände für ihre Sache, ihr Volk und ihre Heimat eingesetzt haben und dabei auf etliches verzichteten, Geldgier zu unterstellen, nur weil sie nach Jahrzehnten des ehrenamtlichen Engagement nun ein Landtagsmandat wahrnehmen."

Bei Politikern anderer Parteien fällt Ihnen selbst dieses Werturteil aber sehr sehr leicht.

Es ist genau diese Doppelmoral, mit der Sie sich ständig selbst zu einer Witzfigur degradieren.

P.S.: Haben Sie nach einem Jahr und vier Monaten eigentlich endlich das AsylVfG gelesen?
 
Bob der Baumeister Mittwoch, 16.Oktober 2013, 07:35 Uhr:
@ Björn:

Als meist stiller Mitleser der Kommentare hier hätte ich es eigentlich besser wissen müssen. Trotzdem habe ich versucht, ihren irreführenden Post richtig zu stellen. Die Antwort kam postwendend - und wie erwartet. Darauf, dass ich Sie der Falschaussage überführt habe, gehen Sie mit keinem Wort ein.

Hier also noch einmal das von mir beanstandete Zitat: "Zumal sie einen Großteil ihres Gehaltes an die Partei spenden."

Mit einem Wort: Blödsinn. Nehmen wir das Beispiel Udo Pastörs, der von ihnen hier in hellsten Farben gezeichnet wird.

Pastörs bekommt - so meine Annahme - als Fraktionschef doppelte Diäten. Guter parlamentarischer Brauch. Das sind ca. 103.000 Euro pro Jahr. Hinzu kommen fast 14.000 Euro steuerfreie Pauschale. 2011 spendete Pastörs 11.664 Euro, also einen Großteil seines Gehalts, wie Sie sagen. In meiner Rechnung sind dies nicht einmal 10%. Und bekanntlich bekommt er davon die Hälfte bei der Steuer zusätzlich zurück.

Außerdem gibt Pastörs laut Landtagshandbuch an, noch immer einer "Selbstständigen kaufmännischen Tätigkeit im Bereich Uhren und Schmuck" nachzugehen. Weitere Einnahmen dürfen also angenommen werden. Das gleiche gilt möglicherweise für Mieteinnahmen aus den Immobilien der Familie Pastörs.

Ferner möchte ich Ihnen ans Herz legen, zunächst ihre Quellen zu lesen, bevor Sie hier etwas zum besten geben. So sind im SPD-Rechenschaftsbericht mit großer Mehrheit Privatpersonen als Spender aufgeführt und keine "Firmen oder Konzerne". Unter diesen befinden sich im Übrigen zahlreiche Spitzenfunktionäre wie Volker Beck, Malu Dreyer, Eva Högl, Daniela Kolbe, Matthias Platzeck, Dieter Wiefelspütz oder Dietmar Woidke (Auswahl). Zu finden sind außerdem die OB von Saabrücken, Charlotte Britz, die fast 22.000 Euro spendete. Oder Alt-Kanzler Gerhard Schröder.

Ich fordere Sie deshalb noch einmal und ultimativ auf: Bleiben Sie bei der Wahrheit!
 
John Mittwoch, 16.Oktober 2013, 08:05 Uhr:
Lieber Bob,

"Ich fordere Sie deshalb noch einmal und ultimativ auf: Bleiben Sie bei der Wahrheit!"

Das kann Björn nicht - dann würde eine Großteil seiner Ausfällen hier wegfallen müssen ;)
Und was sein gestörtes Verhältnis zu Sudel-Udo angeht: Das scheint eher so eine Art hemmungsloser Fan-Beziehung zu sein. Sie gipfelt lediglich in der Allmachtphantasie der Funktion des Pastörs-Richtigstellers. Nach dem Motto: Pastörs hetzt, Björn verklärt.
 
Lukas Mittwoch, 16.Oktober 2013, 09:35 Uhr:
@ Björn
Vorsicht !!! hier will jemand interne Informationen haben. Wer sich in MV mit den Machenschaften des Pastörs Clan auskennt, braucht keine Erläuterungen, der weiß, dass der Schreiber" Alter Fritz" recht hat und keine Lügen erzählt.
 
Roichi Mittwoch, 16.Oktober 2013, 18:20 Uhr:
@ Björn

"Sie sind keine Konkurrenten, denn beide verdienen ihr Geld als Landtagsabgeordnete."

Ach. Konkurrenz um den Posten als EU-Parlamentarier ist das Thema.
Ist wohl bei dir noch nicht angekommen.
Lies den Artikel.

"Gerade Herrn Pastörs zu unterstellen, er würde aufs Geld schielen, zeigt mir, dass sie ihn nicht kennen."

Jaja, dein großes Idol. Du würdest ihn in den Himmel loben, egal was er tut.
Dein ganz persönlicher Gott eben.

"Aber auch Herr Apfel hat sich die zusätzliche Arbeit als Vorsitzender sicher nicht wegen des Geldes ausgesucht."

Macht ist auch ein guter Motivator.
Dazu Eitelkeit und Geltungssucht. Reicht dir das als Motivlage?

"und dabei auf etliches verzichteten, "

Wie war das?
Pastörs und Apfel sind ja nicht gerade arme Schlucker.
Nee Björn, deine Helden hatten schon Geld und wollen noch mehr davon.
Aber noch vielmehr wollen sie Macht und Einfluss.

"Wo sonst eher Firmen und Konzerne auftauchen."

Aber nicht doch Björn.
Die lächerlichen Summen von Udo im Vergleich zu Firmen solltest du nicht vernachlässigen.
Der Maßstab für einen NPD Großspender ist wesentlich geringer, als woanders.
Dennoch ist deine Aussage von oben schlicht falsch.

"Und das alles von seinem Privatgeld."

Also wohl eher von Steuergeld.

"Und nun schauen sie mal wieviele Abgeordnete anderer Parteien regelmäßig für ihre Partei spenden."

Fast alle.

"Aber Neiddebatten werden immer wieder losgetreten. Vorallem von Menschen, die sonst inhaltlich nichts entgegensetzen können."

Dann erinnere ich mal daran, wer diese Debatte losgetreten hat:
"Zumal sie einen Großteil ihres Gehaltes an die Partei spenden."
Aussage von Björn.
Und du hast immerhin richtig erfasst, dass du inhaltlich nichts beizutragen hast.

"Verrat und Zusammenarbeit mit dem Regime ist für sie Einsatz für Volk und Heimat?"

Für dich ist es demokratisch. Immerhin wird die NPD genau von dem "Regime" dazu gezwungen intern demokratisch organisiert zu sein, was du als große Errungenschaft anpreist.
Die NPD beugt sich dem System.

"Oha. Jetzt bin ich schon "Brotverdiener" bei Herrn Pastörs."

Möglich. Na deinem Geschreibsel aber eher fanatischer Gläubiger.
Die muss man zum Glück auch nicht bezahlen.

"Entweder sie werden konkret oder sie ersparen uns ihre Provokationsversuche. "

Uhhh. Da wird der Björn aber ganz unentspannt.
 
Don Geraldo Donnerstag, 17.Oktober 2013, 06:21 Uhr:
@ Bob der Baumeister

"Pastörs bekommt - so meine Annahme - als Fraktionschef doppelte Diäten. Guter
parlamentarischer Brauch. Das sind ca.
103.000 Euro pro Jahr. Hinzu kommen fast 14.000 Euro steuerfreie Pauschale. 2011 spendete Pastörs 11.664 Euro, also einen Großteil seines Gehalts, wie Sie sagen. In meiner Rechnung sind dies nicht einmal 10%. Und bekanntlich bekommt er davon die Hälfte bei der Steuer zusätzlich zurück."

Sie gehen davon aus, daß er das doppelte bekommt ? Ohne einen Beleg ist das Kaffeesatzleserei, wenn man nicht so wohlmeinend ist könnte man es auch als Lüge bezeichnen.

Daß die steuerfreie Pauschale kein Einkommen ist und daher steuerfrei ist wissen Sie schon ?

Auch über Pastörs Einkommen aus Selbständigkeit und Vermieteung spekulieren Sie nur, Belege haben Sie keine.

Ausgehend vom tatsächlich belegten Einkommen spendet Pastörs immerhin mehr als 20%, definitiv mehr als die von Ihnen angeführten SPD-Politiker.
Die Steuerabzugsfähigkeit von Parteispenden genießen diese übrigens auch, aber daß ein Spender von 11.644 Euro die Hälfte vom Staat zurückbekommt ist auch eine Lüge.

Ich fordere Sie deshalb noch einmal und ultimativ auf: Bleiben Sie bei der Wahrheit!
 
Roichi Donnerstag, 17.Oktober 2013, 14:04 Uhr:
@ Don

Bevor du irgendwem eine Lüge unterstellst, solltest du dich vielleicht mit den angesprochenen parlamentarischen Gepflogenheiten vertraut machen.
Aber offenbar ist dir Pöbelei dann doch lieber.
So geht es denn dann auch weiter. Die angegebenen Grundlagen ignorierst du, damit du sinnfrei Pöbeln kannst.

So fällt dann deine Aufforderung auch umgehend auf dich selbst zurück.
 
Björn Donnerstag, 17.Oktober 2013, 17:01 Uhr:
@Bob

"Hinzu kommen fast 14.000 Euro steuerfreie Pauschale. 2011 spendete Pastörs 11.664 Euro, also einen Großteil seines Gehalts, wie Sie sagen."

Richtig. Wer außer etliche NPD-Abgeordnete spendet schon mehr als ein Monatsgehalt an eine Partei?

"Unter diesen befinden sich im Übrigen zahlreiche Spitzenfunktionäre wie Volker Beck, Malu Dreyer, Eva Högl, Daniela Kolbe, Matthias Platzeck, Dieter Wiefelspütz oder Dietmar Woidke (Auswahl). Zu finden sind außerdem die OB von Saabrücken, Charlotte Britz, die fast 22.000 Euro spendete. Oder Alt-Kanzler Gerhard Schröder."

Wow. Also eine handvoll SPD-Parlamentarier von mehreren hundert. Bei der NPD dürfte die Quote wohl etwas höher liegen.

"Ich fordere Sie deshalb noch einmal und ultimativ auf: Bleiben Sie bei der Wahrheit!"

Wie sie sehen, bleibe ich bei der Wahrheit. Ihr Problem ist offenbar, dass sie die Begriffe "Großteil" und "größeter Teil" verwechseln. Das war also ein Eigentor, lieber Bob.

@John

"Das kann Björn nicht - dann würde eine Großteil seiner Ausfällen hier wegfallen müssen."

Schön, dass du der Leserschaft gleich nochmal beweist, dass sich deine Kommentare auf beleglose Unterstellungen und Lügen beschränken. Und auch der Rest deines Kommentares besteht aus primitivem Gestammel und soll wohl deinen Ärger darüber Ausdruck verleihen, dass ich dich regelmäßig argumentativ auseinandernehme. Nicht traurig sein, mein kleiner "Wissenschaftler" ;-)

@Roichi

"Ach. Konkurrenz um den Posten als EU-Parlamentarier ist das Thema."

Du solltest mal den Artikel lesen. Herr Apfel will nicht EU-Paralmentarier werden. Und Herr Richter ist kein Landtagsabgeordneter. Schon dein erster Satz ist also kompletter Schwachsinn.

"Jaja, dein großes Idol. Du würdest ihn in den Himmel loben, egal was er tut."

Du kennst mich eben nicht. Pastörs ist nicht mein Idol. Ich bin lediglich mit seiner politischen Arbeit zufrieden. Meine Haltung zu ihm stützt sich alleine auf seine Handlungen. Also ist es mir eben nicht egal was er tut. Darüber hinaus lobe ich ihn nicht, schon gar nicht in den Himmel, sondern zeige auf, dass die hier getätigten Unterstellungen Unsinn sind.

Jemand, der sich Jahrzehnte gegen diesen Staat stellt, ohne einen Pfennig dafür zu bekommen und dann, wenn er nach Jahrzehnten Geld als Parlamentarier verdient, sogar noch einen Großteil seines Geldes an die Partei spendet, dem kann man wohl kaum unterstellen, ihm würde es nur ums Geld gehen.

Das es eingie dennnoch tun, zeigt uns, dass sie diese Unterstellungen verbreiten, weil sie sich inhaltlich nicht messen können.

""und dabei auf etliches verzichteten, "

Wie war das?
Pastörs und Apfel sind ja nicht gerade arme Schlucker."

Ich meine kein Geld. Obwohl man auch da als aktiver Nationalist oft verzichten muss, wenn regimtreue Medien und antirechte Faschisten mal wieder dafür Sorgen, dass ein Nationalist seine Arbeit verliert.

Es geht darüber hinaus viel mehr um die alltägliche antirechte Gewalt, um die mediale Hetze und die Repressionen, denen man ausgesetzt ist. Ginge es einem nur ums Geld, dann würde man wohl eher in einer Blockpartei aktiv sein.

"Der Maßstab für einen NPD Großspender ist wesentlich geringer, als woanders."

Falsch. Für jede Partei zählt die Grenze von 10.000 Euro.

"
"Und das alles von seinem Privatgeld."

Also wohl eher von Steuergeld."

Nö, es ist sein Privatgeld. Es war mal Steuergeld. Und davor war es wieder Privatgeld.

"Dann erinnere ich mal daran, wer diese Debatte losgetreten hat:"

Und wieder eine glatte Lüge von dir. Die Neiddebatte hat Kommentatorin "Josefine" losgetreten:

"Und das Pastörs mit Apfel heute nicht kann, ist doch logisch, jeder will an den Futtertrog "Geld"..."

"Immerhin wird die NPD genau von dem "Regime" dazu gezwungen intern demokratisch organisiert zu sein, was du als große Errungenschaft anpreist."

Was für eine seltendämliche Behauptung. Dann kann man genauso sagen, dass die SPD nur demokratisch organisiert wäre, weil sie dazu gezwungen wäre. Im übrigen ist die NPD nicht nur demokratisch organisiert, sie kämpft auch für eine wirkliche Demokratie, in der die Menschen auch abseits von Wahlen wichtige Entscheidungen mittreffen können. Ganz im Gegensatz zu deinen Blockparteien, die so ihre Schwierigkeiten mit der Demokratie haben.

"Möglich."

Interessant, dass du mit armseligen Unterstellungen arbeitest, statt mit Argumenten. Es geht wohl nicht mit deiner Ideologie konform, wenn jemand ganz ohne materiellen Gewinn falsche Unterstellungen widerlegt.
 
John Freitag, 18.Oktober 2013, 10:07 Uhr:
"Und auch der Rest deines Kommentares besteht aus primitivem Gestammel und soll wohl deinen Ärger darüber Ausdruck verleihen, dass ich dich regelmäßig argumentativ auseinandernehme."

Hahahaha, ja klar Björn. Das wissen wir doch alle.
 

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