von Oliver Cruzcampo
   

NPD wettert gegen Asylbewerberheim in Güstrow – und sagt 1. Mai-Demo ab

Rund 260 Neonazis zogen heute durch Güstrow, um gegen die geplante Eröffnung eines Asylbewerberheims zu demonstrieren. Doch eine Straßenblockade zwang die rechtsextremen Marschierer zu einer Routenänderung. Zudem will die NPD in diesem Jahr am 1. Mai nicht in M-V auflaufen.

Die überwiegende Mehrheit der anreisenden Neonazis kamen wie so oft geschlossen aus dem Osten des Bundeslandes angereist, bevor sie unweit des Güstrower Hauptbahnhofes Marschposition bezogen. Doch die 260 NPD-Sympathisanten mussten sich noch weit über eine halbe Stunde gedulden, bevor sich der Demozug in Bewegung setzen konnte. 

Grund dafür war eine Blockade entlang der vorgesehenen Marschroute in der Neukruger Straße. Laut Angaben der Polizei hätten dort rund 300 Personen eingefunden. An dem Ort, an dem sich auch ein kleiner jüdischer Friedhof befindet, war eine Mahnwache angemeldet worden. Die Strecke der NPD entlang des Friedhofs hatten viele Beteiligte als Provokation wahrgenommen worden, unterbunden wurde dies seitens des Landkreises Rostock jedoch nicht.

Letztendlich wurde die Route der NPD-Demo über die nördlich verlaufende Niklotstraße umgeleitet, so musste auch auf dem Rückweg der insgesamt fünf Kilometer langen Strecke derselbe Weg gelaufen werden. Die Rechtsextremen mussten an dem eisigen Sonnabend ohne ihren wohl beliebtesten Redner auskommen – der Fraktionsvorsitzende Udo Pastörs ließ sich nicht in Güstrow blicken. So musste Stefan Köster, Landesvorsitzender der NPD, ans Mikrofon treten.

Das Motto der ersten NPD-Demonstration des Jahres lautete „Einmal Deutschland und zurück. Kein Asylantenheim in Dettmannsdorf und anderswo“ – die rechtsextreme Partei will gegen ein in der Stadt geplantes Asylbewerberheim mobil machen, das voraussichtlich in wenigen Wochen eröffnet werden soll.

Da es für die von der NPD erhofften Schreckensszenarien anderer Asylbewerberheime im Bundesland keine Anknüpfungspunkte gab, mussten immer wieder Vergleiche mit anderen deutschen Großstädten herhalten. Stadtviertel der „Reichshauptstadt“ mit verhältnismäßig hohen Anteilen nicht-deutscher Einwohner würden der NPD zufolge auch bald in Mecklenburg-Vorpommern drohen. Nach 18 Uhr könnte man sich dann „nicht mehr auf die Straße trauen“, so Stefan Köster. In Asylbewerberheimen würde vermehrt mit ausländischen Drogendealern zu rechnen sein, ein Hort Krimineller sei so unumgänglich. Konkrete Anhaltspunkte für diese steilen Thesen konnte der NPD-Landesvorsitzende nicht liefern. Dem 39-Jährigen ging es durch seine pauschalen Behauptungen vor allem darum, Ängste in der Bevölkerung zu schüren.

Bei einer anschließenden Kundgebung wenige Hundert Meter vom Asylbewerberheim entfernt durfte auch Kösters Landtagskollege, Michael Andrejewski ans Mikrofon treten, bevor der Zug auf derselben Strecke den Rückweg antreten würde. Anschließend übernahm der Berliner NPD-Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke. Der rechtsextreme Politiker, der am Donnerstagabend noch mit lediglich zehn Anhängern in Berlin zu einer Frei.Wild-Mahnwache angetreten war, sollte von den „katastrophalen“ und vermeintlich auch in Mecklenburg-Vorpommern kurz bevorstehenden Zuständen in Berlin berichten. Um dies zu verhindern, forderte Schmidtke einen Volksentscheid über den Bau des Asylbewerberheims. Dass ein Gebäude bereits existiert und lediglich renoviert werden muss, scheint dem Berliner entgangen zu sein.

Rund 40 Gegendemonstranten eines DGB-Friedensfestes hatten sich zudem unweit der zweiten NPD-Kundgebung positioniert, um sich dort lautstark gegen die braunen Marschierer zu positionieren.

Nachdem bereits vor Beginn des Aufmarsches Flyer für die bevorstehende NPD-Demonstration am 1. Mai in Berlin verteilt wurden, dürfte der abschließende Hinweis des Landtagsabgeordneten Stefan Kösters für einige Irritationen seiner braunen Anhänger gesorgt haben. Erstmals seit etlichen Jahren will die NPD am Tag der Arbeit nicht im eigenen Bundesland aufmarschieren. Bereits seit etlichen Monaten weist Parteichef Holger Apfel auf die Demonstrationen in Berlin und Frankfurt/Main hin.

Laut Kösters Aussage wird sich sein Landesverband in diesem Jahr an dem Aufmarsch in Berlin beteiligen, gleichzeitig rief er seine Sympathisanten zur Beteiligung auf. Die überraschende Entscheidung dürfte vorab für einiges Diskussionsstoff gesorgt haben, hat der NPD-Landesverband M-V doch jahrelang eigene Demonstrationen am Tag der Arbeit auf die Beine gestellt.

Inwiefern sich die eigenen „Landsleute“ tatsächlich auf den Weg nach Berlin begeben werden, ist derzeit nicht abzusehen. Zumindest Mecklenburg-Vorpommern wird dieses Jahr den 1. Mai ohne die NPD begehen können.

Kommentare(11)

Björn Dienstag, 26.März 2013, 11:38 Uhr:
Schön wie sich die Linken selbst ins Abseits gestellt haben. Während sie in der Kälte im Polizeikessel stundenlang frieren mussten, konnten wir störungsfrei stundenlang durch Güstrow ziehen und auf unser Anliegen aufmerksam machen. Lediglich 40 bürgerliche Linke zeigten sich zaghaft am Straßenrand. Die anderen Linken saßen eingekesselt weit ab von unserer Route und so wurden wir nicht nur von ihren primitivem Gegröhle verschont, sondern auch von ihrem oft gewagtem Äußeren.

Lediglich ein Storch-Heinar-Träger fiel unangenehm auf, als er stock besoffen mit Sternburgerflasche in der Hand Gewaltdrohungen ausstieß. Allerdings erntete er damit nur Gelächter.

Was ihr so für Sympathisanten habt.
 
flight93 Mittwoch, 27.März 2013, 14:25 Uhr:
Rrrrrrüüüülbs was hattet Ihr denn da for ein Puplikum??? Hatte mir eben das Video dazu angesehen. Ist auf Spiegel TV zu sehen. Vorwiegend ältere Dorfbewohner,ein Langzeit-Arbeitsloser ohne Zähne in der Gusche und Pudelmütze,eine vermutlich schwerst dem Alkohol verfallende ältere Dame die den Hitlergruß neben ihren ebenfalls dem Alk zusprechenden Ehemann neben sich am Fenster. Einen alten Rentner der mit dem Leben nicht zufrieden ist,ein schnell entfleuchenden Radfahrer der gleich bei Anfrage durch Spiegel TV Reisaus nahm,echt krasses Puplikum vorwiegend aus gestrauchelte Existenzen bestehend,das Gleiche der Dame gegen Ende des Filmes,wenn im Keller eingebrochen wird sind es natürlich die pöööösen Ausländer. Wie können denn jetzt Ausländer bei der eingebrochen sein,wenn in Güstrow noch nicht mal das Asylheim besteht und Ausländer in Güstrow sind,dann versucht die Frau wohl ihre Versicherung zu bescheißen und lässt selber was verschwinden. Trotz des Kessels gab es genug Gegendemonstranten.
 
Dennis Mittwoch, 27.März 2013, 16:56 Uhr:
Stichwort Reichshauptstadt: Behauptet die NPD nicht immer, sie hätte mit dem historischen Nationalsozialismus nichts zu tun?
Fehlanzeige! Anscheinend hängt die "nationale Opposition" immer noch Ihren Träumen vom Deutschen Reich hinterher.

"ein Hort Krimineller sei so unumgänglich"
Na, damit scheint sich Herr Köster ja auszukennen. Schließlich ist er ein vorbestrafter Frauenschläger. Und damit ist er ebenfalls als Krimineller zu bezeichnen.
 
ein Güstrower Mittwoch, 27.März 2013, 19:15 Uhr:
@flight

Ich sehe hier nur eine gestrauchelte Existenz- flight93. Bisher sind Sie noch nie durch irgend etwas geistreiches aufgefallen. Dafür durch übelste linksdumme Pöbelei. Mehr können Sie leider nicht. Auch hier zeigt sich- wie in den meisten Ihrer Kommentare- pure Menschenverachtung z.B.:
"...echt krasses Puplikum vorwiegend aus gestrauchelte Existenzen bestehend,"

Flight93 weiß einfach alles, so wie hier:

"Wie können denn jetzt Ausländer bei der eingebrochen sein,wenn in Güstrow noch nicht mal das Asylheim besteht und Ausländer in Güstrow sind,dann versucht die Frau wohl ihre Versicherung zu bescheißen und lässt selber was verschwinden."

Nur mal nebenher- Ausländer haben 2 gesunde Füße,können Bus, Bahn, Auto benutzen. Es erschließt sich Ihnen Ihr geistiger Durchfall- meist unter Alkoholeinfluss geschrieben?
 
Witzbold Donnerstag, 28.März 2013, 01:43 Uhr:
@ flight 93

"Rrrrrrüüüülbs was hattet Ihr denn da for ein Puplikum???"

Das ist der Volkssturm 3.0, die sympathisierende Masse, von der die Nazis immer erzählen. Manchmal wünsche ich denen wirklich ein eigenes Land. Aber bitte nicht, wo ich wohne!
 
John Donnerstag, 28.März 2013, 08:17 Uhr:
Ja, bemerkenswert was ihr so für Sympathisanten habt, die aus dem Fenster Euch fröhlich mit dem Hitlergruß bejubeln. Da zeigt man doch gerne und stolz Gesicht, oder Björn?
 
flight93 Donnerstag, 28.März 2013, 10:12 Uhr:
@Güstrower da ich keinen Alkohol trinke und trotzdem feiern gehe,kann ich auch nichts unter Alkohol geschrieben haben.Also das Video nicht geguckt,was waren es denn nun vor gefallende Engel???? Die "Dame" am Fenster stand taumelnd am Fenster und zeigte gut sichtbar den Hitlergruß vor laufender Kamera,die Videoeinstellung war gestochen scharf und nichts miss zu verstehen,der Mann daneben hing auch schon schlagseitig am Fensterbrett. Der Pudelmützen-Mann ohne Zähne im Mund erschien mie auch so ziemlich angeschäkert. Also bitte ein Güstrower,wenn Du da wohnst müsstest du diese Leute ja kennen,normale Güstrower Bürger begleiteten Euch nicht,selbst die marschierenden Neo-Nazis waren keine Leute aus Güstrow,sondern die NPD ließ sich Deine Kameraden aus anderen Orten hinkarren. Kannst Du jetzt belegen das es Ausländer waren die bei dem Muttchen im Keller waren,ich glaube eher nicht. Angeblich sollen wohl ein paar Zivil-Fahnder mal einige Rumänen erwischt haben,die mal in Gärten waren,mehr nicht weder Haus noch Kellereinbrüche. Wach mal uff die Frau am Ende scheint mir eher den Eindruck zu machen das sie selbst was verschwinden lässt um ihr Haushaltsgeld aufzubessern in dem sie ihre Hausratsversicherung zu bescheißen.Witzbold spricht hier schon wahre Worte der Volkssturm 3.0 war da auf einen Feldzug ohne diesen zu gewinnen so sehe ich das die letzte Reserve die die Panzerfaust durch Alkoholeinfluss verkehrt hielten und sich selbst abgeschossen haben. Alles überwiegend ältere Bewohner,hatten die alle irgend wie in der Schule vor 30-40.Jahren versagt,die Fensterplatz-Dame die den HG zeigte sieht aus als hätte sie nur die Sonderschule absolviert.
 
JayBee Donnerstag, 28.März 2013, 10:52 Uhr:
@ Güstrower

"Nur mal nebenher- Ausländer haben 2 gesunde Füße,können Bus, Bahn, Auto benutzen. Es erschließt sich Ihnen Ihr geistiger Durchfall- meist unter Alkoholeinfluss geschrieben?"

Dir erschließt sich die Ironie auch nicht, oder? Ist das eigentlich bei allen Rechten so? Hier scheint der Mangel an Ironiebewußtsein bei Euch jedenfalls sehr verbreitet.

"Bisher sind Sie noch nie durch irgend etwas geistreiches aufgefallen. Dafür durch übelste linksdumme Pöbelei. Mehr können Sie leider nicht. Auch hier zeigt sich- wie in den meisten Ihrer Kommentare- pure Menschenverachtung z.B.:
"...echt krasses Puplikum vorwiegend aus gestrauchelte Existenzen bestehend,"

Jetzt lies Dir doch noch mal Deinen satz durch, den ich oben zitiert habe und denk noch mal über die Sache mit dem Glashaus und den Steinen nach...
 
Anna Bell Donnerstag, 28.März 2013, 18:40 Uhr:
Die Kommentare auf PUPINFO sind auch ganz lustig.
Hier ein Beispiel:
"Das sind ja richtige Witzfiguren, diese bunt gemischten Suppenkasper!
Unsere deutschen Jungs boten da ein ganz anderes Bild. SInd eben
echte Deutsche!"
Muhaha ... unser (Bützow-) Björn lässt sich dort auch aus. Wer Realsatire vor den Feiertagen mag ...
 
ein Güstrower Donnerstag, 28.März 2013, 19:13 Uhr:
@jaybee
Sie sind das beste Beispiel für -nicht lesen können-

Das Zitat stammt nicht von mir sondern von Flight93.
""...echt krasses Puplikum vorwiegend aus gestrauchelte Existenzen bestehend,"

Und dann lesen Sie mal alle Kommentare dieses Spiegelbildes eines pöbelnden Linken. Und dann dürfen Sie wieder

"Glashaus und den Steinen nach..."

zitieren. Kapiert? Ironie ist übrigens keine Einbahnstraße!

@flight93

Sie sollten Ihr Geld als Hellseher verdienen, ist bestimmt einträglicher als Obersaftschubse (Ironie an). Was Sie sol alles aus einem Fernsehkurzbeitrag eines definitiv Ostdeutsche hassenden Mediums wie "Spiegel" rauslesen.

"sondern die NPD ließ sich Deine Kameraden aus anderen Orten hinkarren. "

So wie die Linksgrünen das immer machen? Sie waren dabei?

"Kannst Du jetzt belegen das es Ausländer waren die bei dem Muttchen im Keller waren,ich glaube eher nicht."

Können Sie Ihre Unterstellungen belegen?

"Wach mal uff die Frau am Ende scheint mir eher den Eindruck zu machen das sie selbst was verschwinden lässt um ihr Haushaltsgeld aufzubessern in dem sie ihre Hausratsversicherung zu bescheißen"

So wie Sie mit Ihrem Zeilengestotter ohne Kontext ständig den Eindruck erwecken, immer irgendwie zu zu sein? Ein Glück das Sie kein Pilot sind!

"Feldzug ohne diesen zu gewinnen so sehe ich das die letzte Reserve die die Panzerfaust durch Alkoholeinfluss verkehrt hielten und sich selbst abgeschossen haben."

Irgendwo hab ich noch aus NVA-Beständen..., lasse ich Ihnen gern zum Selbstversuch zukommen. Bitte nur im Freien verwenden!

" Alles überwiegend ältere Bewohner,hatten die alle irgend wie in der Schule vor 30-40.Jahren versagt,die Fensterplatz-Dame die den HG zeigte sieht aus als hätte sie nur die Sonderschule absolviert."

Ihr Problem mit älteren Menschen ist manisch. Zeigt einmal mehr die Respektlosigkeit vorm Alter, die bundesdeutsche Kuschelpädagogik bewirkt.
Sie wollen ein "Gutmensch" sein? Da müssen Sie noch lange üben.
 
Björn Freitag, 29.März 2013, 14:23 Uhr:
@flight

"Rrrrrrüüüülbs was hattet Ihr denn da for ein Puplikum??? Hatte mir eben das Video dazu angesehen."

Prost! Warst du vielleicht derjenige mit der Sternburgflasche? Vom Niveau her würde es passen. Ja, was hatten wir für Zuschauer? Einige hundert würde ich sagen, die aus ihren Fenster und Balkonen schauten oder direkt an der Straße standen.

"Ist auf Spiegel TV zu sehen. Vorwiegend ältere Dorfbewohner,ein Langzeit-Arbeitsloser ohne Zähne in der Gusche und Pudelmütze,eine vermutlich schwerst dem Alkohol verfallende ältere Dame die den Hitlergruß neben ihren ebenfalls dem Alk zusprechenden Ehemann neben sich am Fenster."

Tja, die zwei jungen Leute von Spiegel TV mussten ja auch mehrere Dutzend Interviews machen, bis sie endlich ein paar propagandataugliche Aufnahmen hatten. Ich hatte mich schon gewundert, warum die soviele Interviews machen. Da hätte man drei Sendungen mit Füllen können. Jetzt weiß ich es. Es war auf jeden Fall schön zu sehen, wie viele Güstrower mit Symphatiebekundungen den Protestmarsch und die Kundgebungen bedachten. Komisch, ich dachte wir wären der "rechte Rand" und alle Bürger würden uns hassen?

Aber sehr bezeichnend, wie du die Güstrower nun alle als Assis und Alkoholiker bezeichnest, weil sie nicht auf deiner Seite sind. Ist schon doof, die Realität ne.

"...das Gleiche der Dame gegen Ende des Filmes,wenn im Keller eingebrochen wird sind es natürlich die pöööösen Ausländer. Wie können denn jetzt Ausländer bei der eingebrochen sein,wenn in Güstrow noch nicht mal das Asylheim besteht..."

Sie sprach davon, dass man in Zukunft die Türen nicht mehr auflassen könne. Wo willst du schon wieder was von einem in der Vergangenheit liegenden Einbruch gehört haben? Die besagte Frau sagt soetwas nicht. Aber Drogen sollen ja zuweilen Hallozinationen auslösen.

Und die Bürger haben mit ihren Befürchtungen nicht Unrecht. Schauen wir uns doch bloß mal Beispiele wie in Dessau oder Plauen an. In Dessau rammt ein afrikanischer Asylant einem Mitglied des dortigen Fussballvereins ein Messer in den Kopf, weil dieser dazwischen geht, als der Schwarze einen älteren Bürger kulturell bereichern will. Oder Plauen wo ein Asylant eine Frau vergewaltigte. Oder nochmal Plauen, wo dutzende Asylanten eine Disko angriffen.

Asylantenheime bedeuten meist eine Steigerung von Gewalt und Kriminalität. Deshalb werden Asylantenheime auch nie in den Villenvierteln gebaut, wo unsere Politiker und die oberen Zehntausend wohnen. Ausländer reinlassen will man schon. Sind ja billige Arbeitskräfte. Aber leben sollen sie gefälligst beim deutschen Pöbel.

"Wie können denn jetzt Ausländer bei der eingebrochen sein,wenn in Güstrow noch nicht mal das Asylheim besteht..."

So richtig helle bist du auch nicht oder? Wo sprach sie denn davon, dass bei ihr eingebrochen worden wäre? Schau dir den Film einfach nochmal an. Ganz davon abgesehen gibt es schon Ausländer in Güstrow. Auch ganz ohne Asylantenheim.

"Trotz des Kessels gab es genug Gegendemonstranten."

Wenn dir 40 genug sind. Sehr vorblidlich fand ich auch, dass sie das Trillerpfeifen und Rufen eingestellt haben, als die Rede bei der Zwischenkundgebung begann. Da können sich viele Linke mal ein Beispiel dran nehmen. Meinetwegen könnt ihr das jetzt immer so machen. Ihr lasst euch in einer abgelegenen Straße einkesseln und bibbert gegen Rechts, während wir ungestört auf unser Anliegen aufmerksam machen können. Da dürfen dann auch gerne 40 kleinbürgerliche Linke zuschauen.

@Dennis

"Behauptet die NPD nicht immer, sie hätte mit dem historischen Nationalsozialismus nichts zu tun?"

Du weißt, dass die deustche Geschichte mehr als nur 12 Jahre umfasst? Oder anders gefragt. Welche Stadt war die Hauptstadt des Kaiserreiches?

@John

"Ja, bemerkenswert was ihr so für Sympathisanten habt, die aus dem Fenster Euch fröhlich mit dem Hitlergruß bejubeln. Da zeigt man doch gerne und stolz Gesicht, oder Björn?"

Aber sicher. Die vielen Symphatiebekundungen der vielen Güstrower machen einen schon stolz. Da macht es auch nichts, wenn die Frau am Fenster auf Grund der vielen Propagandaberichte meint, auch so könnte man seine Symphatie uns gegenüber ausdrücken. Der gute Wille zählt.

@flight

"da ich keinen Alkohol trinke und trotzdem feiern gehe,kann ich auch nichts unter Alkohol geschrieben haben...."

Drogen sind nun auch nicht besser.

"Der Pudelmützen-Mann ohne Zähne im Mund erschien mie auch so ziemlich angeschäkert."

Egal was du nimmst, nimm weniger davon. Nur weil du am Leben gescheitert bist, heißt das nicht, dass du deinen Frust nun mit Drogen und dem Verunglimpfen anderer Menschen begegnen musst. Es gibt genügend gute Menschen, die bereit wären dir in deiner Lage zu helfen. Nur, du musst die Hilfe auch annehmen.

Interessant, wie du versuchst nun die Güstrower als Asoziale und Alkoholiker hinzustellen, weil sie nicht auf deiner Seite sind. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

"...selbst die marschierenden Neo-Nazis waren keine Leute aus Güstrow..."

Deine Ferndiagnosen sind auch immer sehr erheiternd. Es waren mehrere Güstrower auch beim Protestmarsch dabei. Nicht nur von der ANG, sondern auch ganz normale Jugendliche und auch einige Bürger. Ansonsten waren fast alle Protestierer aus der Region. Vorallem aus Rostock, Güstrow, Bützow und Schwerin.

@Anna-Bell

"Muhaha ... unser (Bützow-) Björn lässt sich dort auch aus."

Ich komme aus Rostock, nicht aus Bützow. Euer Hang zur Lüge ist schon erstaunlich.

Ganz besonders erstaunlich finde ich ja, dass du auf Mupinfo einen linken Kommentatoren als "linken Spinner" bezeichnet hast und zur Redaktion von Mupinfo meintest, dass der Bericht voll und ganz zutrifft. Wieder ein beispiel der unter falscher Flagge fahrenden Linken, um dann im richtigen Zeitpunkt einen provozierenden, vermeintlich "rechten" Spruch abzulassen und den eigenen Spruch später als Argument zu nehmen, wie böse doch die "Rechten" wären.

Wie rechtfertigen sie eigentlich diese Aussage von sich auf Mupinfo?

"Aber wie wäre es, wenn wir jeden Asylanten zu Fatima Roth und Mrs. Künast weiterleiten…dann sind die ganzen Schmarotzer unter sich…paßt doch ….!!!"

http://www.mup...

Und Leute wie John oder Roichi nehmen dann ihre Aussage, also die von einer Antirechten um damit gegen "Rechts" zu wettern.

Billig, billig.
 

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