von Oliver Cruzcampo
   

NPD-„Trauermarsch“ ohne Außenwirkung

Zu einem Fackelmarsch mobilisierte die NPD am gestrigen Abend nach Stralsund – einseitig sollte der deutschen Opfer gedacht werden. Am Ende wurde es eine Demonstration, die nur den harten Kern der Szene ansprach, eine Außenwirkung blieb aus. Zudem hatten die Neonazis mit etlichen Blockaden zu kämpfen. Die Polizei hatte sichtlich Mühe, die Lage in den Griff zu bekommen.

Bereits im Vorfeld deutete sich an, dass im Vergleich zu zurückliegenden Aufmärschen die gestrige NPD-Truppe zahlenmäßig kaum mithalten würde. 120 erwartete Teilnehmer hatte Dirk Arendt, Versammlungsleiter und einziges NPD-Bürgerschaftsmitglied der Hansestadt Stralsund, angemeldet. Letztendlich konnte die rechtsextreme Partei am Sonnabend nur knapp über 100 Anhänger zur Teilnahme bewegen. Eine Zahl, die weit hinter vergleichbaren Aufmärschen wie beispielsweise in Demmin zurückblieb.

Auch ein Großteil der Parteiprominenz ließ sich am Abend nicht in der Hansestadt blicken. NPD-Fraktionschef Udo Pastörs nahm an dem „Trauermarsch“ genausowenig teil wie seine Landtagskollegen Michael Andrejewski oder David Petereit. Weitere Szenekader fehlten ebenfalls. Lediglich der Landesvorsitzende Stefan Köster, sein Vize Michael Gielnik und Tino Müller fanden sich am frühen Abend auf der Ostseite des Bahnhofs ein.

Neonazis an Blockaden vorbeigeführt

Kurz vor 19 Uhr – und somit erst anderthalb Stunden nach der gesetzten Zeit – setzten sich die Geschichtsrevisionisten mit rund 20 Fackeln in Bewegung und marschierten direkt auf eine Blockade von rund 100 Gegendemonstranten zu. Die Polizei setzte ihre Strategie vergangener Aufmärsche fort. Kam es Blockadeversuchen des politischen Gegners, wurden diese schlicht auf die eine Straßenseite gedrängt, die Neonazis in nur wenigen Metern Abstand daran vorbeigeleitet.

Somit konnte die ursprünglich geplante Route über den Triebseer Damm und den Jungfernstieg abmarschiert werden. Doch weit kamen Köster und seine Anhänger nicht. Am Theatervorplatz in der Sarnowstraße kam der Zug erneut zum Stehen, rund 200 Personen blockierten die Straße. Schließlich entschied sich die Polizeiführung, die Gruppe Neonazis über die Uferpromenade am Strelasund umzuleiten. Von dem Zeitpunkt an wurde die Lage über den Verlauf des restlichen Abends zunehmend unübersichtlich. Eine Trennung der beiden politischen Lager konnte seitens der Polizei kaum noch gewährleistet werden. Aus mehreren Zugängen drängten Demonstranten auf den Alten Markt – dort wo die NPD ihre erste Kundgebung geplant hatte.

Nach einiger Wartezeit konnte die typische Formation im Kreis dann eingeleitet werden. Die neue Vorsitzende der Frauenorganisation Ring Nationaler Frauen, Antje Mentzel, durfte erstmals ans Mikrofon treten. Eine Szene mit Seltenheitswert beim NPD-Landesverband. Doch zu hören waren nicht ihre eigenen Worte, sie verlas lediglich einen Bericht einer mutmaßlichen Zeitzeugin, die die alliierten Bombenangriffe vor 70 Jahren aus ihrer Sicht der Dinge darlegte. Anschließend ergriff Versammlungsleiter Dirk Arendt das Wort, gefolgt vom Landesvorsitzenden Stefan Köster. Doch bevor der 40-Jährige begann, sich mit dem Thema des Aufzuges zu befassen, schmähte er die nur in wenigen Metern Entfernung befindlichen Gegendemonstranten. Diese ließen ihrem Unmut freien Lauf, die Reden der NPD-Funktionäre waren akustisch kaum zu verstehen.

Erneut Kritik am Polizeieinsatz

Eine Außenwirkung konnte die NPD am Sonnabend kaum erreichen. Landeschef Köster ging ausführlich auf einen Artikel der Schweriner Volkszeitung ein, in dem vorab auf die Neonazi-Demo hingewiesen wurde und laut Köster bereits für eine Wahrnehmung in der Bevölkerung diente. Erst nach rund einer Stunde ging es weiter Richtung Neuer Markt, auf dem ebenfalls eine Kundgebung abgehalten und ein Kranz niedergelegt werden sollte. Jedoch kam es nicht mehr dazu, die 100 NPD-Anhänger wurden zügig zum Bahnhof zurückgeleitet, eine Ansprache konnte nicht mehr stattfinden.

Die Polizei, die mit 500 Beamten im Einsatz war und in der Pressemitteilung 600-700 Gegendemonstranten erwähnt, sprach von „weitestgehend friedlichen“ Demonstrationen. Kritik am Einsatz der Polizei kam von der SPD-Bundestagsabgeordneten Sonja Steffen. Sie zeigt Unverständnis über das „Einkesseln der friedlichen Gegendemonstranten“. Zudem seien diese „ohne Not grob in den `Kessel´ geschubst und zusammengedrängt“ worden. Auch Jürgen Suhr, Fraktionsvorsitzender der Grünen, kritisierte das Vorgehen der Polizei vor Ort. „Wer gegen friedlich demonstrierende Bürgerinnen und Bürger in dieser Art und Weise vorgeht, der trägt Verantwortung dafür, dass Menschen zu Hause bleiben aus Angst vor polizeilichen Repressalien“, so Suhr. Der Landtagsabgeordnete will den Verlauf des Abends nach eigener Aussage in der kommenden Landtagswoche thematisieren.

Kommentare(50)

paul.pa Sonntag, 12.Oktober 2014, 18:26 Uhr:
Sie beanstanden, dass die NPD nur der deutschen Opfer gedacht hat, ja und? Sonst wird nur der nicht deutschen Opfer gedacht.
 
Nicholas Ehlers Sonntag, 12.Oktober 2014, 19:59 Uhr:
Es gab viele gute Gespräche mit den vor allem auch jungen Polizistinnen und Polizisten an verschiedenen Stellen und man zeigte gegenseitigen Respekt. Die Einsatzleiter aber haben mehrfach versagt. Straßen und ganze Stadtteile wurden abgeriegelt und den Gegendemonstrant_innen erschwert, sich an der Route zu bewegen und zu den Mahnwachen zu gelangen. Der negative Höhepunkt war die Einkesselung der friedlichen Menschen von Jung bis Alt am Theaterkreisel. Hier wurde unnötig eine bedrohliche Situation seitens der Polizei herbeigeführt, die nur durch die Besonnenheit der festgehaltenen Menschen nicht eskalierte. Freiheitsberaubung und Einschränkung der Demonstrationsfreiheit. Gerade in den Tagen der Erinnerung an die Friedliche Revolution 1989 ist klar: Freiheit muss jeden Tag immer wieder erkämpft werden - auch auf der Straße.
 
FrankyBoy Sonntag, 12.Oktober 2014, 21:20 Uhr:
Gestern war halt Fußball. Deutsche in Polen. Da geht doch kein Nazi zu einem langweiligen Fackelzug.
 
Amtsträger Sonntag, 12.Oktober 2014, 22:32 Uhr:
Lieber Nicholas Ehlers,

das Recht auf Versammlung nach Art. 8 I GG ist nicht absolut. Das BVerfG hat der Exekutive das Trennungsgebot der verschiedenen Lager auferlegt. Dies manifestiert sich in Straßensperren und, wenn man sie versucht zu umgehen, Einschließungen.

1989 haben die Menschen übrigens gänzlich friedlich und ohne Waffen demonstriert.

Die Freihet zu demonstrieren steht übrigens auch Rechtsextremisten zu. Egal wie man zu diesen Personen und ihren Weltanschauungen steht.
 
Roichi Montag, 13.Oktober 2014, 07:49 Uhr:
@ Paul

"Sonst wird nur der nicht deutschen Opfer gedacht."

Mag ja sein, dass sich diese Lüge hartnäckig unter den Kamerraden hält.
Es bleibt aber eine Lüge.
Es wird DER Opfer gedacht, nicht nur einem begrenzten Kreis.
Das machen die Kamerraden anders.
 
zitiert Montag, 13.Oktober 2014, 08:22 Uhr:
Schon vormittags erschienen die üblichen verdächtigen Berufsprotestierer und parkten unauffällig auffällig an den verschiedensten Orten vor der Innenstadt. HRO, HGW, VG, DBR- aus den Gegenden wurden sie zusammengetrommelt um wenigstens um die 500 Gegendemonstraten zusammenzubekommen. Die Stralsunder Bürger ließ der übliche linke Zirkus völlig kalt - sie hatten wichtigeres zu tun. Von den berufsbetroffenen Claqueuren des Herrn Suhr und der Frau Steffens abgesehen. Dank an die Polizei, der es gelungen ist, Ruhe und Ordnung in der Stadt zu bewahren.
Für Komik in der "Gegenveranstaltung" sorgte ein adipöser Stepptänzer, der neben einem verhungerten Storch (wieso erinnert dessen Aussehen so sehr an einen gewissen Philosophen) an der Jakobikirche herumhoppelte.
Gutmensch hat in dieser Stadt schlechte Karten, bei einer Arbeitslosenquote von über 10% nicht anders zu erwarten.
 
Irmela Mensah-Schramm Montag, 13.Oktober 2014, 08:33 Uhr:
Oh, der "Amtsträger" meldete sich mal wieder zu Wort!

Fest steht jedoch mal wieder, dass durch seltsame Vorgehensweisen und Auflagen deutlicher Protest gegen die Nazis verhindert wurde.
Immerhin ist es in der Vergangenheit in manchen Städten gelungen, zum Beispiel diese ekligen Nazi-Fakelaufmärsche zu verbieten.

Ich hoffe sehr - und das wäre auch in meinem Sinne - dass unsere Gegenbewegung neue Formen des - selbstverständlich gewaltfreien - Protestes und Verhinderung dieser Naziaufmärsche findet und umsetzt , die Polizeiführung sich auch an die Zusagen endlich hält, die sie mit den Veranstaltern des Gegenprotest's zuvor getroffen hat.
 
Arnonym Montag, 13.Oktober 2014, 10:13 Uhr:
Nun hattens die Nazis schon nicht weit zu Meer und gehen trotzdem an Land baden.
 
Björn Montag, 13.Oktober 2014, 10:24 Uhr:
Beim Ausschwitz-Gedenken wird der Opfer der Internierungslager gedacht und beim Gedenken an die Bombenangriffe auf Stralsund wird der Opfer der Bombenangriffe gedacht. Das ist doch ganz selbstverständlich. Wo liegt da das Problem? Oder wollt ihr das beim Ausschwitz-Gedenken auch explizit den Opfern der alliierten Kriegsverbrechen gedacht wird?

Ansonsten ist es immer wieder witzig mit anzusehen wie linke sich darüber empören frecherweise von der Polizei daran gehindert worden zu sein die friedliche und legale NPD Veranstaltung anzugehen und zu verhindern. Die Polizei ist aber auch frech. Oder alles Nazis, würde unsere Frau Mensah-Schramm jetzt sagen.

@Amtsträger

Sonst sind sie immer fleißig dabei Verhinderungsblockaden trotz anderslautender Gerichtsurteile zu rechtfertigen. Und nun rechtfertigen sie die polizeiliche Verhinderung selbiger. Sie hängen ihr Fähnchen immer schön nach dem Wind, je nachdem wie die Polizei gerade gehandelt hat. Auf keinen Fall kann es in ihrer Realität so sein, dass Beamte falsch handelten.
 
Soldat Montag, 13.Oktober 2014, 10:27 Uhr:
@ paul.pa
"Sonst wird nur der nicht deutschen Opfer gedacht. "

Komisch, ich erinnere mich an ein alljährlich stattfindendes Ereignis durch den Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Hamburg an dem der Opfer der Operation Gomorrha, also des Bombardements Hamburgs 1943 gedacht wird. Zu diesem Anlass wird sowohl der Bombentoten, als auch der deutschen Opfer des Nationalsozialismus, als auch der Opfer von Krieg und Gewalt im Allgemeinen gedacht. Also im Prinzip genau das, was am Volkstrauertag geschieht/geschehen sollte.

Der qualitative Unterschied zwischen dem "Gedenken" der NPD und der Gedenkkultur des Volkes ist nicht die Inklusion der deutschen Opfer, sondern dass die rechten Kreise die Kriegsverbrechen der Alliierten betonen und die der deutschen einfach ausklammern. Dabei ist die Kausalität doch bestechend: Ohne den Überfall auf Polen hätte es keine Bombenangriffe auf Deutschland gegeben.
 
Kevin Montag, 13.Oktober 2014, 10:40 Uhr:
Ich hab den ganzen Specktakel am Samstag auch mein Auge geschenkt, die erste Hälfte aus dem Auto heraus weil ich arbeiten musste und die zweite dann aktiv zu Fuß.

Mein Hals tut mir immer noch weh vom vielen Kopfschütteln. Für eine angemeldete Demonstration, mit im Nachhinein offentsichtlichen 100 Teilnehmer, wurden knappe 600 Polizisten in die kleine Hansestadt geschafft.
Dies passierte nicht etwa um die "bösen" Rechten in Zaum zu halten, nein, sondern um die Gegendemonstranten zu bändigen!
Einmal frei von jeglichen Vorurteilen und politischen Haltungen gesprochen, war das gestern ein friedlicher Umzug seitens der NPD. Man kann das Gedankengut was sie verbreiten finden wie man will, doch wie hier auch schon angsprochen steht auch ihnen Rechte in unserer Demokratie zu, geltendes Recht auf dem alle Menschen und Parteien behaaren.

Es hätte ein friedlicher Umzug ohne diese angesprochenen harten Polizeieingriffe werden können! Um auch nochmal explizit das Thema Sitzblockade vor dem Theater anzusprechen, friedliche Gegendemonstration sieht anders aus, hier wurde aktiv Widerstand gegen den Umzug geleistet und aktiv Widerstand gegen Aufforderungen der Polizei den Weg zu Räumen, wobei sich mir der politische Sinn einer solchen Blockade immer noch nicht ergibt.

Die Polizei setzte geltendes Recht um, damit Massenschlägerein und Schlimmeres verhindert werden konnten. Erfolgreich!
Oder wie wäre die Schlagzeile gewesen wenn dies Missglückt wäre?
 
Roichi Montag, 13.Oktober 2014, 11:25 Uhr:
@ zitiert

"aus den Gegenden wurden sie zusammengetrommelt um wenigstens um die 500 Gegendemonstraten zusammenzubekommen"

Da stellt sich doch die Frage, warum ihr gerade einmal 100 Leute zusammenbekommen habt.
Immerhin wurden die auch aus diesen Regionen "zusammengetrommelt".

"Die Stralsunder Bürger ließ der übliche linke Zirkus völlig kalt - sie hatten wichtigeres zu tun."

Ich liebe ja die rechten Spekulanten.
Belege dafür hast du nicht.

"Gutmensch hat in dieser Stadt schlechte Karten, bei einer Arbeitslosenquote von über 10% nicht anders zu erwarten. "

Ach deswegen hat die NPD gerade einmal einen Abgeordneten in der Bürgerschaft.
Die schweigende Mehrheit muss also mal wieder herhalten. Wenn sonst schon nichts hilft.


@ Björn

"Wo liegt da das Problem?"

In eurer Geschichtsverdrehung, die ihr für die Opferrolle braucht.

"Sonst sind sie immer fleißig dabei Verhinderungsblockaden trotz anderslautender Gerichtsurteile zu rechtfertigen. Und nun rechtfertigen sie die polizeiliche Verhinderung selbiger"

Das liegt daran, dass du seit Jahren nicht kapierst, was dir der Amtsträger sagt.
Denn nichts anderes hat er hier geschrieben.
Du bekommst es nur nicht auf die Reihe und ersetzt dann deine Unfähigkeit zu Erkenntnis durch Ideologische Phantasien.
Dass die dann nicht passen, ist klar.
 
zitiert Montag, 13.Oktober 2014, 12:11 Uhr:
"Der mich vor sich her schubsende Polizist begann erst in dem Moment konstruktiv mit mir zu sprechen, als ich ihn darauf aufmerksam machte, dass ich Landtagsabgeordneter sei. Die Polizei erweckte teilweise den Eindruck, dass ihr der Schutz der Nazidemonstration wichtiger sei als die Gewährleistung des Demonstrationsrechts der friedlich demonstrierenden Bürgerinnen und Bürger." Suhr (MdL)

Nun Herr Suhr, auch die Orte Ihrer "demokratischen Proteste" waren angemeldet und genehmigt. Sie hätten sie dort durchführen können. Eine Blockade einer friedlichen Gedenkveranstaltung ist Ihnen nicht genehmigt worden. Also hat die Polizei korrekt gehandelt. Auch wenn Ihnen das absolut nicht passt. Wischen Sie sich ihre Krokodilstränen ab und versuchen Sie auch weiterhin - wie immer erfolglos- Umgehungsstraßen, den Ausbau der B96 oder andere dringend notwendige Projekte zu blockieren.
Und pflegen Sie weiterhin Ihre Arrgoanz, dass Sie was besseres wären ("Ich bin Landtagsabgeordneter!") als der Rest der Bevölkerung.
 
Roichi Montag, 13.Oktober 2014, 14:46 Uhr:
@ zitiert

"Und pflegen Sie weiterhin Ihre Arrgoanz, dass Sie was besseres wären ("Ich bin Landtagsabgeordneter!") als der Rest der Bevölkerung."

Das zitierst du ihn schon und bist immernoch nicht in der Lage auch zu lesen, was du zitiert hast.
Kein Wunder, dass dann solcher ideologischer Blödsinn bei rauskommt.
 
zitiert Montag, 13.Oktober 2014, 16:05 Uhr:
@roichi
"Ich liebe ja die rechten Spekulanten.
Belege dafür hast du nicht."

Im Gegensatz zu Ihnen war ich dabei und habe mir den lächerlichen Zirkus angeschaut. Bequem bei Grog und Käffchen. Interessant, zu sehen wie sogenannte "Demokraten" mit Gebrüll und lautem Gelaber den mündigen Bürger behindern, sich eine eigene Meinung zu bilden. Zu einer Gedenkveranstaltung müssen nicht Tausende erscheinen... 100 tun es auch. Ehrendes Gedenken an deutsche Opfer eines sinnlosen Terrorangriffs!
500 waren es, 500 herangekarrte junge Leute die mangels Ortskenntnis ziellos durch die Stadt irrten und sich dann ärgerten, dass ihnen absolut nichts gelang. So gut wie keine Mahnwache, keine Blockade nix. Und das ist gut so!

"Ach deswegen hat die NPD gerade einmal einen Abgeordneten in der Bürgerschaft."

Und das gutmenschliche Jammertal aus Rot-rot-grün hatte hier seit der Wende in der Bürgerschaft zum Glück für die Region noch nie was zu melden.

"Die schweigende Mehrheit muss also mal wieder herhalten. Wenn sonst schon nichts hilft."

Richtig! Die Mehrheit schweigt. So wie eine gewisse Bundestagsabgeordnete der SPD, die bei der Werftenkrise lieber auf Tauchstation war. Die Rolle der SPD-Landesregierung seit 2009 im P&S Skandal (da gibt es sogar einen Untersuchungsausschuss) zu kritisieren- da schweigt sie lieber. Gedenkveranstaltungen sabotieren ist wesentlich einfacher, als Politik für den Wahlkreis zu machen.
 
Volker Werthschulte Montag, 13.Oktober 2014, 16:46 Uhr:
Die Aussagen zu den Gegendemonstranten, die hier z.T. getätigt werden, sind schlicht falsch. Es waren viele Stralsunder Bürgerinnen und Bürger auf der Straße, die gegen den Aufmarsch der Nazis protestierten, darunter viele Jugendliche und Familien; es waren u.a. auch viele Richterinnen und Richter des Land- und des Amtsgerichts dabei. Es war ein deutliches Zeichen: Wir Stralsunder wollen keine Nazis mit ihrer menschenverachtenden Ideologien unserer Stadt!
 
zitiert Montag, 13.Oktober 2014, 17:46 Uhr:
@roichi
"Das zitierst du ihn schon und bist immernoch nicht in der Lage auch zu lesen, was du zitiert hast.
Kein Wunder, dass dann solcher ideologischer Blödsinn bei rauskommt. "

Das war jetzt Ihre Selbsteinschätzung! Und Sie merken es nicht mal... lol

"es waren u.a. auch viele Richterinnen und Richter des Land- und des Amtsgerichts dabei."

Dann hätten Sie ihren Berufsprotestieren ja mal die Rechtslage erläutern können... Neben Herrn Suhr standen Sie seltsamerweise nicht. Ich frag mich warum, Herr Werthschulte? Die Bevölkerung der Stadt besteht nur aus Rechtspflegern? Zum Glück nicht!
 
Björn Montag, 13.Oktober 2014, 18:21 Uhr:
@Roichi

"In eurer Geschichtsverdrehung, die ihr für die Opferrolle braucht."

Und inwiefern wurde deiner Meinung nach Geschichte verdreht? Leugnest du jetzt neben dem Vorhandensein von Völkern auch noch die Bombardierung Stralsunds?

Auch wenn es nicht in deine menschenverachtende Ideologie passt. Die Stralsunder Opfer der alliierten Kriegsverbrechen, waren Opfer und keine Täter.

Deshalb ist es vollkommen legitim den Opfern eurer "Befreier" zu gedenken. Warum bist du auf der Seite derjenigen, die die Opfer verhöhnen und die Täter als "Befreier" verherrlichen?

@Volker Werthschulte

Das hätten sie wohl gerne. Außer den üblichen zwangsabkommandierten öffentlichen Angestellten und den üblichen herangekarrten Linksextremisten, hat sich mal wiedermal kein Bürger für euren Hass interessiert. Gut so.
 
Roichi Montag, 13.Oktober 2014, 18:42 Uhr:
@ zitiert

Eigentlich müsste man das ja fast so stehen lassen, so wie du dich selbst demontierst.
Es kommen von dir Behauptungen, Ablenkungen, Geschichtsrevisionismus, Sinnloses Gepöbel und Selbstüberschätzung.
Genau wie bei deinen Kamerraden.
Dumm für dich, dass all dem schon längst widersprochen ist.
 
anwohnerin Montag, 13.Oktober 2014, 18:52 Uhr:
Konnte von meiner Wohnung aus ziemlich gut, die Demo begutachten...von "einkesseln friedlicher Demonstranten" war da nix zu sehen, stattdessen trieb man die Neonazis wie Vieh durch die Straßen (ein lustiger Anblick)...und ohne gegendemos wäre ein steuerverlust durch einzusetzende Polizei verhinderbar...aber man muss sich ja gegenseitig an der braunen scheiße hochziehen, statt das dumme gesocks zu ignorieren....durch diese ganze Aufmerksamkeit erreichen sie nämlich ihr ziel: in die Köpfe zu gelangen und hängen zu bleiben
 
Jupp Montag, 13.Oktober 2014, 22:17 Uhr:
Manche Karren 100, andere 500 heran. Ich kann da jetzt nirgendwo erkennen, dass der Bürger sich da auf welcher Seite auch immer sehr stark engagierte. Außer auf der einen Seite 5x mehr als auf der anderen. Das war jetzt aber hoffentlich nicht zu sachlich.
 
Akula Dienstag, 14.Oktober 2014, 03:23 Uhr:
@Kevin

Dies passierte nicht etwa um die "bösen" Rechten in Zaum zu halten, nein, sondern um die Gegendemonstranten zu bändigen!

Falsch. Es bleibt bei der angemeldeten Demonstration von Nazis, Rechtsextremen und Faschisten hängen. Denn würde diese nicht statt finden, gäb es auch keine Gegendemonstration. Die übrigens völlig im Einklang mit dem Grundgesetz steht. Was ihnen scheinbar immer noch nicht bewusst ist. Selbst Sitzblockaden sind Teil dessen und legitimiert.

"doch wie hier auch schon angsprochen steht auch ihnen Rechte in unserer Demokratie zu, geltendes Recht auf dem alle Menschen und Parteien behaaren."

Mal davon abgesehen, dass diese Vollpfosten selbst auf die Gesetze schei*** und den unseren Staat abzuschaffen mögen, haben sie natürlich ein grundsätzliches Recht auf Demonstration. Warum aber auch du rum heulst, obwohl genau diese Fackelzug genehmigt wurde und die Truppe sogar marschieren durfte, bleibt wohl dein seltsames Verständnis von wehrhafter Demokratie. Ich habe sogar das Gefühl, das bei dir vieles tief blicken lässt.

"Es hätte ein friedlicher Umzug ohne diese angesprochenen harten Polizeieingriffe werden können!"

Stimmt, wenn die Veranstalter auf den Fackelmarsch verzichtet hätten.

...
 
Akula Dienstag, 14.Oktober 2014, 03:36 Uhr:
@Kevin II

"friedliche Gegendemonstration sieht anders aus"

Falsch. Nur weil du ein falsches und krudes Rechtsverständnis besitzt, heißt das noch lange nicht, dass du dabei der Nabel Deutschlands wärst. Sitzblockaden sind Teil einer friedlichen Gegendemonstration. Du solltest diesbezüglich mal bilden. Es ist ja nicht die erste Demonstration hierzulande.

"hier wurde aktiv Widerstand gegen den Umzug geleistet und aktiv Widerstand gegen Aufforderungen der Polizei den Weg zu Räumen, wobei sich mir der politische Sinn einer solchen Blockade immer noch nicht ergibt."

Auch hier erzählst du Unsinn.: "Sitzblockaden gelten als Form des zivilen Ungehorsams oder des zivilen Widerstandes. In der Bundesrepublik Deutschland ist eine Sitzblockade verfassungsrechtlich eine Versammlung nach Art. 8 des Grundgesetzes." Es geht lediglich um Nötigung. "Diese Definition wurde durch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) im Jahr 1995 (Az.: 1 BvR 718/89) gekippt."

Es ist zudem wenn dann ein passiver Widerstand. Und du kannst den politischen Sinn nicht erkennen? Sorry, aber wie wenig Denkfähig muss man sein? Es ist doch klar, es geht um die Verhinderung der Marschroute einer Demo, um eine Blockade, die dann zur vorläufigen Auflösung der Demonstration führt.

"Die Polizei setzte geltendes Recht um"

Macht sie ja auch. Es ist aber nicht alles schwarz weiß, so wie du das glaubst. Denn auf der anderen Seite nehmen die Gegendemonstranten auch geltendes Recht für sich ein.
 
Akula Dienstag, 14.Oktober 2014, 03:48 Uhr:
@Björn

"Die Stralsunder Opfer der alliierten Kriegsverbrechen, waren Opfer und keine Täter."

Ach du kanntest alle persönlich, dass du dies so frei heraus behaupten kannst? Es ist lächerlich mit euch Fundamentalisten. Der Bombenkrieg auf London und weitere englische Städte ist schließlich egal. Ich habe noch nicht einen von deiner Sorte dort mahnen und demonstrieren gesehen. Diese Doppelmoral ist nämlich typisch.

"Deshalb ist es vollkommen legitim den Opfern eurer "Befreier" zu gedenken. "

Das Wort "eurer" lässt ja schon ebenfalls tief blicken. Rechtlich legitim war es doch. Die Demo fand statt und wurde vorab genehmigt. Also was heulst du herum? Das die Teilnehmer mit einem demokratischen Widerstand und einer Gegendemonstration rechnen müssen, ist nichts Neues und ebenfalls völlig legitim. Auch du hast gleichzeitig das Recht gegen jede Demonstration selbst zu demonstrieren.

Ob der Fackelumzug moralisch legitim war, das verneine ich.

Am süßesten ist es ansonsten immer, wenn Kameraden wie du, sich auf die Demokratie berufen, die sie abschaffen möchten. Was für eine Logik.
 
Akula Dienstag, 14.Oktober 2014, 03:59 Uhr:
@anwohnerin

Dass man sich klug fühlt, indem man eine ausgelutschte Phrase des Wegschauens oder Nichtbeachtens , ist schon komisch. Weil es überhaupt keinen Sinn ergibt. Wegschauen hat noch nie etwas Gutes gebracht. Es ist eine feige und nicht selbstbewusste Herangehensweise, die mehr über den Schreiber sagt, als über das Thema, um das es hier geht. Demokratie muss wehrhaft bleiben und nicht zu sehen. Und es wird immer Menschen geben, die anderer Meinung sind und dies auch äußern wollen. Daher ist das Wegschauen eine Utopie, die nie funktionieren wird. Wenn Nazis durch die Straßen ziehen, werden sie eben lauter. Es bekommen immer welche ihre Märsche mit. Es sei denn man schickt sie in den einsamen Wald zum demonstrieren. Also gelangen ihre kruden menschenverachtenden Ideen sowieso stets in die Köpfe.

Ansonsten argumentieren sie wie die katholische Kirche. Damals war das genau das gleiche Motto. Bis die Aufklärung einsetzte. Und was stellte der geniale Karlheinz Deschner schon fest? "Aufklärung ist Ärgernis; wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher." So sieht es aus! Und keine Träumerei wie die Ihrige.
 
systemstoerung Dienstag, 14.Oktober 2014, 05:01 Uhr:
@roichi

ich mag mich taeuschen aber irgendwie erinnert mich unser 'zitiert',von der argumentationsweise her,dem sinnlosen phrasengedresche,der null plan mentalitaet und dem 'lol' gebrauch ziemlich stark an ne andere leuchte hier im forum^^
 
nur mal nachgefragt Dienstag, 14.Oktober 2014, 08:49 Uhr:
@systemstoerung
Ist dir das erst jetzt aufgefallen? Früher nannte sie sich auch schon mal @Kammerjäger und @Marlies. Soll wohl den Anschein von Masse (a la "schweigende Mehrheit") erwecken ;¬)
 
zitiert Dienstag, 14.Oktober 2014, 09:15 Uhr:
@Unterstützer der"friedlichen Protestierer"

Zur Kenntnisnahme OZ heute S. 5
"GdP kritisiert Grünen-Chef
Die GdP hat die Kritik von Grünenchef Suhr zum Polizeieinsatz am Wochenende in Stralsund scharf zurückgewiesen...... Viele Kollegen fragen sich, was Sturmhauben, Pfefferspray, Schlagstöcke oder das Durchbrechen von Polizeiketten auf friedlichen Demonstrationen zu suchen hätten. Polizisten seien verhöhnt und beleidigt worden- und ein Landespolitiker habe einfach darüber hinweggehört."

@akula
"Ach du kanntest alle persönlich, dass du dies so frei heraus behaupten kannst?"
Muss man Opfer jetzt persönlich kennen?

Für Sie:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bombenangriff_auf_Stralsund_am_6._Oktober_1944
 
Roichi Dienstag, 14.Oktober 2014, 11:22 Uhr:
@ zitiert

"Zur Kenntnisnahme OZ heute S. 5"

Zur Kenntnis genommen.
Wolltest du noch eine Aussage damit verbinden?

"Für Sie:"

Hättest du das mal bis zum Ende gelesen.
Achso, für dich:
https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Weltkrieg
dort verlinkte Seiten darfst du gerne auch lesen.
 
zitiert Dienstag, 14.Oktober 2014, 15:40 Uhr:
@roichi
"Wolltest du noch eine Aussage damit verbinden?"

Ihr Mangel an Intelligenz lässt Sie die Aussage des GdP-Chefs zu den "friedlichen Gegendemonstranten" nicht verstehen?
Dann kann ich Ihnen auch nicht helfen.

"dort verlinkte Seiten darfst du gerne auch lesen. "

War nicht das Thema, es ging um eine sinnlose Bombardierung mehr nicht
 
Roichi Mittwoch, 15.Oktober 2014, 10:04 Uhr:
@ zitiert

"Ihr Mangel an Intelligenz lässt Sie die Aussage des GdP-Chefs zu den "friedlichen Gegendemonstranten" nicht verstehen?"

Na wenn du das sagst, muss die Welt sich wohl danach richten.
Dass es regelmäßig unterschiedliche Darstellungen von Polizei und Demonstranten gibt, ist jetzt auch keine Neuigkeit.
Ebenso, dass es je nach Situation und Standort unterschiedliche Aktionen beider Gruppen gab.
Eine Straße weiter sieht das Bild meist komplett anders aus. So die Erfahrung.
Deine implizierte Aussage ist also haltlos.

"War nicht das Thema, es ging um eine sinnlose Bombardierung mehr nicht "

Falsch.
Es geht immernoch um die Geschichtsverdrehung deiner Kamerraden.
Dazu passt auch von einer "sinnlosen Bombardierung" zu sprechen.
 
Gudrun Hammerschmidt Mittwoch, 15.Oktober 2014, 13:29 Uhr:
Bin heute durch sie Stralsunder Innenstadt gegangen und habe überall die Hinterlassenschaften der selbstverliebten Volksaufklärer in Form von Aufklebern, Schmierereien und nicht verfassungskonformen Parolen erleben dürfen - kann man den links-grünen Pöbel dafür nicht zur Kasse bitten?
Ökofaschismus in Stralsund? Nein Danke Herr Suhr und Konsorten!
 
zitiert Mittwoch, 15.Oktober 2014, 15:03 Uhr:
@roichi
"So die Erfahrung.Deine implizierte Aussage ist also haltlos."

Sind Sie der heilige Geist? Sie waren nicht dabei, Sie unterstellen einem Beamten dass er lügt, nur Sie und ihre traurige Klientel sind im Besitz der allumfassenden Wahrheit. Linke Lügen kommen meist sehr plump daher!

"Dazu passt auch von einer "sinnlosen Bombardierung" zu sprechen."

Lesen Sie den Wikilink noch einmal, Sie haben nichts begriffen.

@gh
"Bin heute durch sie Stralsunder Innenstadt gegangen und habe überall die Hinterlassenschaften der selbstverliebten Volksaufklärer in Form von Aufklebern, Schmierereien und nicht verfassungskonformen Parolen erleben dürfen - kann man den links-grünen Pöbel dafür nicht zur Kasse bitten?"

Die dürfen das. Ist ein Ausdruck der "Demokratischen (Un)kultur". Wie rollige Kater müssen sie an jeder Ecke ihr Revier markieren. Aber vielleicht kommt Topfkratzerirmela und schabt auch den Dreck ihrer Freunde weg.
 
Amtsträger Mittwoch, 15.Oktober 2014, 16:19 Uhr:
Friedliche Sitzblockaden erfüllen keinen Straftatbestand, wie oben korrekt ausgeführt wurde. Versammungsrechtlich werden Sie aber oftmals aufgelöst, weil die Teilnehmer den beschränkenden Auflagen (abweichender Versammlungsort, wo Rechtsextremisten nicht blockiert werden) nicht nachkommen. Verfassungsrechtlich ist diese Beschränkung nach der praktischen Konkordanz vollkommen in Ordnung.

Wer beim Wegtragen Widerstand leistet, begeht eine Straftat. Dies geschieht bei der Viehlzahl an Räumungen, aber meist nur vereinzelt.


P.S.: Das Verbot einer rechtsextremen Versammlung scheitert nicht am Unwillen der Politik, sondern an den verfassungsrechtlichen Grenzen. Und das ist gut so!
 
Akula Mittwoch, 15.Oktober 2014, 16:21 Uhr:
@Gudrun Hammerschmidt

Es tut mir wahnsinnig leid, dass es ihnen so schlecht geht, sodass sie kein deut Selbstverliebtheit spüren und inne haben. Sie müssen ja unter tiefen Depressionen leiden. Und angeblich nicht verfassungskonformen Parolen sollen da erlebt werden können. Aha. Sind sie also ganz persönlich das Verfassungsgericht und Gesetz, um das beurteilen zu können oder haben sie mit ihrem Satz doch eine kleine Selbstverliebtheit gefunden? In diesem Sinne wären sie ja damit selbst ein "Volksaufklärer". ;) Was ist eigentlich "Ökofaschismus"? Immer wieder lustig diese absurden Wortkreationen. Müssen sie mal wieder klauen, weil ihnen nichts besseres einfällt, ja?! Kann ich sie dann "Wortfaschist" nennen? Kommt irgendwie auf's Gleiche raus.
 
zitiert Mittwoch, 15.Oktober 2014, 19:45 Uhr:
@akula
"Sind sie also ganz persönlich das Verfassungsgericht und Gesetz, um das beurteilen zu können oder haben sie mit ihrem Satz doch eine kleine Selbstverliebtheit gefunden? In diesem Sinne wären sie ja damit selbst ein "Volksaufklärer". ;) "

Damit wäre sie noch sehr weit vom gemeinen selbstverliebten Gutmensch entfernt, egal ob er grün oder rot -vermeintlich gebildet, aufklärerisch belehrend, die Realität ignorierend, Andersdenkende missachtend-daherwandelt. Egal ob als Roichi, Jaybee, oder Akula getarnt.
 
Roichi Mittwoch, 15.Oktober 2014, 20:06 Uhr:
@ zitiert

"Sind Sie der heilige Geist? Sie waren nicht dabei, Sie unterstellen einem Beamten dass er lügt, nur Sie und ihre traurige Klientel sind im Besitz der allumfassenden Wahrheit. Linke Lügen kommen meist sehr plump daher!"

Lesen scheint nicht eine deiner Stärken zu sein.
Ich schrieb nichts dergleichen.
Ich schrieb über Erfahrungen in der Wahrnehmung und Berichterstattung. Bezugnehmend auf deine oben geäußerten Aussagen.
Der Schritt, weiter zu denken, und daraus dann auf die unterschiedlichen Darstellungen anzuwenden, überfordert dich wohl.
Also nochmal für Dumme: Unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Zusammenhängen nehmen Ereignisse an unterschiedlichen Orten unterschiedlich wahr.
Sie können also beide Recht haben.
Erstaunlich nicht? Die Realität kann auch vielschichtig sein.

"Lesen Sie den Wikilink noch einmal, Sie haben nichts begriffen."

Das mag in deiner "nationalen Realität" sogar stimmen.
In der realen Welt hast du allerdings ein Problem.
 
Jupp Mittwoch, 15.Oktober 2014, 21:46 Uhr:
@ sinnlose Bombardierung
Einfacher wäre es, den sinnlosen Opfern zu gedenken, wenn nicht dauernd Leute aufträten, die baupteten, die sinnlosen Angriffskriege bzw. sinnlosen Vergasungen habe es in der Form nicht gegeben.
 
Akula Mittwoch, 15.Oktober 2014, 23:40 Uhr:
@zitiert

"Lesen Sie den Wikilink noch einmal, Sie haben nichts begriffen."

Da kommt mir glatt das Gähnen. Sich zu irren scheint ihnen zu stehen. Ich mache mal auf ihrem Niveau weiter: http://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Steinbock

"Sind Sie der heilige Geist?"

Ich dachte das wären sie...

"Sie waren nicht dabei, Sie unterstellen einem Beamten dass er lügt, nur Sie und ihre traurige Klientel sind im Besitz der allumfassenden Wahrheit."

Und sie waren dabei? Haben sie Beweise?

"Linke Lügen kommen meist sehr plump daher!"

Ach ja, die allseits beliebten Schubladen und Phrasen.

"Wie rollige Kater müssen sie an jeder Ecke ihr Revier markieren."

Ach, ich dachte auch Nazis müssen ständig Demos an jeder Ecke anmelden und mit Fackeln marschieren, um sich mal wichtig zu fühlen. Es gibt übrigens keine rolligen Kater, sondern nur rollige Katzen.
 
zitiert Donnerstag, 16.Oktober 2014, 11:13 Uhr:
@roichi
"Unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Zusammenhängen nehmen Ereignisse an unterschiedlichen Orten unterschiedlich wahr.
Sie können also beide Recht haben.
Erstaunlich nicht? Die Realität kann auch vielschichtig sein."

Nicht erstaunlich, Ihr billiger dummer Versuch der Relativierung linker Gewalttäter, mehr ist Ihr Getipsel leider nicht. Bei der Wahrnehmung Ihrer Klientel ist Ihre Linksblindheit nicht zu übersehen.

"In der realen Welt hast du allerdings ein Problem. "

Ich nicht, denn Menschen wie Sie sind das Problem. Indem Sie aus der Zeit von 33-45 in Ihrem Gedenken die Opfer klassifizieren und den Opfern der deutschen Zivilbevölkerung mit der Unterstellung, es wären alles Nazis gewesen, (dem Gutmenschlichen Märchen von der deutschen Kollektivschuld) den Opferstatus aberkennen wollen.

@akula

Und sie waren dabei? Haben sie Beweise?

Frage 1 Ja! Frage 2 - lesen Sie die Aussage des GdP-Chefs noch einmal!
Sie haben mich mit Ihrer Argumentationskunst voll überzeugt. Der Gutmensch demonstriert grundsätzlich friedich....lol
Fragt sich, warum immer so viel Polizei notwendig ist, um diese friedlichen Demonstranten zu bändigen.

"Da kommt mir glatt das Gähnen. Sich zu irren scheint ihnen zu stehen."

In Bezug auf Ihre Ausführungen ist Ihrer Selbsteinschätzung absolut nichts zuzufügen.
 
Roichi Donnerstag, 16.Oktober 2014, 16:21 Uhr:
@ zitiert

"Nicht erstaunlich, Ihr billiger dummer Versuch der Relativierung linker Gewalttäter, mehr ist Ihr Getipsel leider nicht."

Ich kann nichts dafür, wenn dir selbst das zu hoch ist.
Bildung soll helfen.

"Indem Sie aus der Zeit von 33-45 in Ihrem Gedenken die Opfer klassifizieren und den Opfern der deutschen Zivilbevölkerung mit der Unterstellung, es wären alles Nazis gewesen, (dem Gutmenschlichen Märchen von der deutschen Kollektivschuld) den Opferstatus aberkennen wollen. "

Und wo soll das geschehen?
Ganz im Gegenteil wird doch meist aller Opfer gedacht.
Außer bei euch Kamerraden, die nur einer Gruppe von Opfern "gedenken" wollen und gleichzeitig verneinen, wer für den Krieg und die Opfer verantwortlich war.

"Frage 1 Ja! Frage 2 - lesen Sie die Aussage des GdP-Chefs noch einmal!"

Die Aussage ist also ein Beweis?
Das wage ich doch mal stark zu bezweifeln.
 
Soldat Donnerstag, 16.Oktober 2014, 16:54 Uhr:
@ zitiert
"Ich nicht, denn Menschen wie Sie sind das Problem. Indem Sie aus der Zeit von 33-45 in Ihrem Gedenken die Opfer klassifizieren und den Opfern der deutschen Zivilbevölkerung mit der Unterstellung, es wären alles Nazis gewesen, (dem Gutmenschlichen Märchen von der deutschen Kollektivschuld) den Opferstatus aberkennen wollen. "

Ich glaube die wenigsten Menschen halten die Frauen, Kinder und alte Menschen, die in deutschen Städten durch die Bombardements gestorben sind, für Täter. Und nur wenige Spinner empfinden es als Gerechtigkeit, dass diese Menschen teilweise so grausig sterben mussten.

Ein Aufmarsch, wie ihn die NPD hier organisiert hat, ist jedoch völlig blind dafür, dass es erst deutsche Aktionen waren, die diese Reaktionen hervorgerufen haben. Es wäre also mehr als angebracht eine solche Gedenkveranstaltung für ALLE Toten des Luftkrieges, also mit internationaler Beteiligung und vor allem ohne Deutschtümelei zu veranstalten. Im Übrigen sollten Sie auch einfach mal die britische Gedenkkultur zum Luftkrieg beachten. Die ist nämlich, im Gegensatz zur "nationalen" deutschen Lesart, durchaus kritisch und selbstreflektierend.

Was die NPD und andere rechte Gruppen schließlich versuchen ist den Opferstatus des deutschen Volkes zu überhöhen und die Ursache für die Gesamttragödie des Zweiten Weltkrieges herunterzuspielen. Und das geht auf keine Kuhhaut!
 
Jupp Donnerstag, 16.Oktober 2014, 21:58 Uhr:
@zitiert
Du verstehst eben nicht, dass "Eure" Aussagen eben ähnlich derer sind, die " Machs noch mal, Harris" plakatieren. Abstoßend eben. Und wie bei Stiftung Warentest führt ein Mangelhaft in einem entscheidenden Bereich eben zur Abwertung des gesamten Produkts. Das betrifft die 1,3% an beiden Seiten des Randes.
 
nur mal angemerkt Freitag, 17.Oktober 2014, 13:32 Uhr:
@roichi
"Außer bei euch Kamerraden, die nur einer Gruppe von Opfern "gedenken" wollen und gleichzeitig verneinen, wer für den Krieg und die Opfer verantwortlich war"
Und da ist sie wieder die Kollektivschuld/Kollektivverantwortung- von Euch gern bestritten.
Materiell greifbar wird die behauptete Kollektivschuld der Deutschen bspw. in den sogenannten Wiedergutmachungs- und Reparationszahlungen, die für den Ersten Weltkrieg bis zum Jahre 2010[1] und für den zweiten bis zum heutigen Tage von ihnen gezahlt werden. Bemerkenswert ist hierbei, daß dieselben Kreise, die gerne bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die angebliche kollektive Schuld „der Deutschen“ hinweisen und für großzügige Entschädigungen plädieren, meist zugleich je nach Gelegenheit entweder die Ansicht propagieren, daß es so etwas wie ein deutsches Volk gar nicht gebe oder aber behaupten, daß jeder ins Land geholte Ausländer dazugehöre.
Da eine Schuld der heutigen Deutschen an Ereignissen, die sich lange vor ihrer Geburt ereignet haben sollen, nicht glaubwürdig zu vermitteln ist, wird, um die „Erinnerung“ an den Holocaust sowie die Zahlungsbereitschaft wachzuhalten, heutzutage meist nicht mehr von einer Kollektivschuld, sondern von einer „Kollektivverantwortung“ geredet. So sagte das damalige BRD-Oberhaupt Richard von Weizsäcker in seiner unverantwortlichen Rede zum 40. Jahrestag der Kapitulation der Wehrmacht:
Ende Teil 1
 
nur mal angemerkt Freitag, 17.Oktober 2014, 13:34 Uhr:
Teil 2
... Der 8. Mai ist für uns vor allem ein Tag der Erinnerung an das, was Menschen erleiden mußten. Er ist zugleich ein Tag des Nachdenkens über den Gang unserer Geschichte. Je ehrlicher wir ihn begehen, desto freier sind wir, uns seinen Folgen verantwortlich zu stellen. [...] Schuld oder Unschuld eines ganzen Volkes gibt es nicht. Schuld ist, wie Unschuld, nicht kollektiv, sondern persönlich. [...] Wir alle [...] müssen die Vergangenheit annehmen. Wir alle sind von ihren Folgen betroffen und für sie in Haftung genommen.

Damit folgte von Weizsäcker der Vorgabe des Rabbiners Joachim Prinz, der sich, nach jahrelanger Mahnung, zwischen Juden und Deutschen könne es „keine Normalisierung der Beziehungen geben“, plötzlich gewillt zeigte, die „liberalen Kräfte“ in der Bundesrepublik in ihrem Kampf gegen einen vermeintlich aufkommenden „Nazismus“ zu unterstützen und erklärte, daß es zwar keine Kollektivschuld des deutschen Volkes für die angeblichen „Nazi-Verbrechen“ gebe, jedoch durchaus eine kollektive Verantwortung gegenüber der Geschichte.
 
Soldat Freitag, 17.Oktober 2014, 21:44 Uhr:
@ nur mal

Da zitieren Sie schon Aussagen von Weizsäcker und Prinz und verstehen diese nicht mal. Ist das nicht langsam peinlich? Es wird nicht von Kollektivschuld oder ewigen deutschen Schuld gesprochen, sondern von Verantwortung. Und diese Verantwortung lässt sich in "Nie wieder Auschwitz" zusammenfassen. Wir Deutschen, die heute leben, haben die Verantwortung weitere Völkermorde zu verhindern, da wir aus unserer eigenen Geschichte wissen, wie sinnlos und widerwärtig diese sind.

Und zweitens, langsam sollten Sie sich echt was schämen. Es wurde hier mehrfach, unter anderem von mir angeführt, wieso diese einseitigen "Gedenkaktionen" schlichtweg falsch sind. Die sind nämlich genauso bescheuert wie jemand, der einen Polizisten attackiert hat und sich im Nachhinhein als Opfer polizeilicher Gewalt inszeniert. Deutschland musste im Weltkrieg die bitteren Früchte ernten, die das eigene Volk gesäht hatte. Daran gibt es schlichtweg keinen Zweifel, kein Drumherumgelaber und erst recht keinen berechtigten Revisionismus.
So lange die sogenannten "Kameraden", die von Kameradschaft nichts verstehen, einseitiges Gedenken propagieren, werden sie niemals Menschen außerhalb ihres eigenen Dunstkreises ansprechen. Am Gedenken aller Opfer besteht ja seitens der Rechtsradikalen und Rechtsextremen dieses Landes keinerlei Interesse, stattdessen wird auf das Andenken der durch deutsche Hand gestorbener gespuckt. Und das widert mich an!
 
Jupp Samstag, 18.Oktober 2014, 00:20 Uhr:
@nur mal
Da Du wahrscheinlich nicht oder nicht länger als das Minimum gedient hast, ist dir natürlich weder der Unterschied noch der Zusammenhang zwischen Schuld und Verantwortung bewusst. Macht aber nix, erzähl doch mal was zum Unterschied oder dem Zusamennhang der Natürlichkeit bzw. Menschlichen Überwindens der Homosexualität!
 
@ nur mal angemerkt Samstag, 18.Oktober 2014, 08:18 Uhr:
@ nur mal falsch gelegen
Immer schön daran denken, dass du nur für 1,3 % der Deutschen, die ihre Meinung kundtun wollen, sprichst. Klar ist der 8. Mai ein Trauertag für euch braunen Hansels. Für euch halt blöd gelaufen. Und das "Märchen von der Kollektivschuld" habt ihr doch erfunden. Kommt nur nicht an. Da habt ihr wieder mal versagt. Wie immer eigentlich, oder?
 
Roichi Samstag, 18.Oktober 2014, 17:44 Uhr:
@ nur mal reingefallen

"Und da ist sie wieder die Kollektivschuld/Kollektivverantwortung- von Euch gern bestritten."

Was kann ich dafür, dass du meine Aussagen durch deine Ideologie ersetzen musst?
Ich habe nirgends von einer Kollektivschuld gesprochen.

"Materiell greifbar wird die behauptete Kollektivschuld der Deutschen bspw. in den sogenannten Wiedergutmachungs- und Reparationszahlungen, die für den Ersten Weltkrieg bis zum Jahre 2010[1] und für den zweiten bis zum heutigen Tage von ihnen gezahlt werden"

Wo auch immer du das her hast.
Es bleibt eine bloße Behauptung.
Mal abgesehen davon, dass Reparationszahlungen nichts mit einer behaupteten Kollektivschuld zu tun haben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Reparationen#Deutsche_Reparationszahlungen_nach_1945

"Bemerkenswert ist hierbei, daß dieselben Kreise, die gerne bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die angebliche kollektive Schuld „der Deutschen“ hinweisen und für großzügige Entschädigungen plädieren, meist zugleich je nach Gelegenheit entweder die Ansicht propagieren, daß es so etwas wie ein deutsches Volk gar nicht gebe oder aber behaupten, daß jeder ins Land geholte Ausländer dazugehöre."

Seid wann wollt ihr Ausländer im Land haben?
Denn nur ihr rechten verwendet eine "Kolektivschuld". Sonst niemand.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kollektivschuld#Deutsche_Reaktionen

Ende Teil 1
 
Roichi Samstag, 18.Oktober 2014, 17:45 Uhr:
Teil 2


"Da eine Schuld der heutigen Deutschen an Ereignissen, die sich lange vor ihrer Geburt ereignet haben sollen, nicht glaubwürdig zu vermitteln ist, wird, um die „Erinnerung“ an den Holocaust sowie die Zahlungsbereitschaft wachzuhalten, heutzutage meist nicht mehr von einer Kollektivschuld, sondern von einer „Kollektivverantwortung“ geredet."

Und wieder muss die rechte Ideologie herhalten, wenn du etwas nicht verstehst.
Die Verantwortung betrifft nicht irgendwelche Zahlungen, die du hier mal eben postulierst, sondern Leute wie euch nie wieder zu Macht kommen zu lassen.
Und das auf demokratischem Wege.

"Damit folgte von Weizsäcker der Vorgabe des Rabbiners Joachim Prinz"

Und mal eben noch die "jüdische weltverschwörung" dazugepackt. Obwohl, die hattest du ja oben schon.
Schon witzig, wie du nicht in der Lage bist, einfachste Dinge zu begreifen und dann deine Ideologie die immergleichen Parolen produziert.

Ich möchte auch noch auf den lesenswerten Kommentar des Soldaten verweisen. Obwohl du auch diesen wohl nicht kapieren wirst.

Ende Kommentar
 

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